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29.03.2026
Kaffee mit Jörg Uzarek und Ralf Seveneick in Hamburg
Ralf: Herr Uzarek, wenn Sie an Ihren Arbeitsalltag denke: Was ist ein Moment, in dem Sie merken „Genau deshalb bin ich selbstständig“?
Jörg: In der Rechtsberatung gibt es diesen einen Moment, den ich ‚die Freiheit zur Fokuszeit‘ nenne.
Ich merke genau dann, warum ich selbstständig bin, wenn ich nachmittags ohne schlechtes Gewissen meine Tochter zum Hockey Training begleite, weil ich weiß: Ich muss niemandem meine Anwesenheit beweisen, sondern nur meinen Mandanten Ergebnisse liefern.
Wenn ich mich dann abends – wenn es im Haus ruhig ist – an ein komplexes Vertragswerk setze, tue ich das mit einer Konzentration, die im hektischen Kanzleialltag zwischen Telefonaten und Meetings oft unmöglich ist. In diesen Stunden schaffe ich oft mehr Substanz und pragmatische Lösungen als in einem ganzen Vormittag im Büro.
Die Selbstständigkeit erlaubt mir, die juristische Präzision, die meine Mandanten brauchen, mit der Flexibilität zu verbinden, die meine Familie braucht. Für mich ist das kein Kompromiss, sondern ein Qualitätsmerkmal: Ich berate heute wesentlich lebensnäher und lösungsorientierter, weil ich selbst in einem Modell lebe, das auf Effizienz und Vertrauen basiert, statt auf dem bloßen Absitzen von Stunden.
Genau in diesem Zusammenspiel – die beste rechtliche Lösung zu finden und gleichzeitig das Leben zu führen, das zu mir passt – weiß ich: Das ist der richtige Weg.“
„Meine Mandanten schätzen es, dass ich für sie da bin, wenn es brennt – egal ob aus dem Homeoffice oder dem Büro. Flexibilität bedeutet für mich nicht weniger Arbeit, sondern intelligenter verteilte Arbeit.“
Ralf: Was war der echte Auslöser für Ihre Selbstständigkeit – und was hat sich im Vergleich zu Ihrer Zeit als Syndikusanwalt stärker verändert als gedacht?
Jörg: Es gab schon vor einigen Jahren den Punkt, wo ich darüber nachgedacht habe. Nach meinem Studium wollte ich eigentlich als Rechtsanwalt in einer Kanzlei tätig sein. Mein erster Job war dann aber die Tätigkeit als Inhouse Jurist. Meine beruflichen Erfolge haben mich an dieser Entscheidung nicht zweifeln lassen. Gerade die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Unternehmen hat mich begeistert und auch bereichert.
Ich wurde mit der Zeit aber immer wieder aus meinem Bekanntenkreis um Rat gefragt und das hat mir gezeigt, wie viel Freude ich an der klassischen Rechtsanwaltstätigkeit habe. Letztlich hat die Karriereentwicklung meiner Frau dazu geführt, dass wir unser Familie-Arbeits-Modell überdenken mussten und dann klar war, dass ich als selbständiger Anwalt mehr Freiheiten habe, um in der Familie mehr Verantwortung zu übernehmen.
Ralf: Sie kennen Unternehmen aus der Innenperspektive. Was wird im Mittelstand bei rechtlichen Themen am häufigsten unterschätzt – und warum?
Jörg: „Aus meiner Erfahrung in Unternehmen kann ich sagen: Am häufigsten wird im Mittelstand die operative Hebelwirkung von Recht unterschätzt.
Viele Entscheidungsträger in Unternehmen betrachten Rechtsthemen wie eine Versicherung – man hat sie im Schrank und hofft, dass man sie nie braucht. Aber das ist ein Trugschluss. Was wirklich unterschätzt wird, ist die Schnittstelle zwischen Vertrag und Alltag.
Ich sehe oft zwei Hauptprobleme:
- Die Umsetzung: Es gibt zwar ein wunderbares Vertragswerk, aber die Mitarbeiter an der Front kennen es nicht oder empfinden es als Hindernis. Rechtliche Sicherheit scheitert im Mittelstand meist an der Kommunikation, nicht am Paragrafen.
- Die Dokumentations-Disziplin: Im Mittelstand zählt das Handschlag-Prinzip, was sympathisch ist. Aber im Konfliktfall unterschätzen Unternehmen, wie wehrlos sie sind, wenn Absprachen nicht sauber dokumentiert wurden.
Warum das so ist? Weil der Mittelstand extrem lösungsorientiert und schnell ist. Recht wird oft als das Gegenteil wahrgenommen: langsam und kompliziert. Meine Aufgabe als pragmatischer Jurist ist es, diesen Widerspruch aufzulösen und Recht so in die Prozesse zu integrieren, dass es die Geschwindigkeit nicht drosselt, sondern das Unternehmen absichert.“
„Recht im Mittelstand wird erst dann zum Erfolgstreiber, wenn es nicht mehr in der Rechtsabteilung ‚stattfindet‘, sondern als Leitplanke ganz natürlich in den Köpfen der Fachabteilungen verankert ist.“
Ralf: Sie betonen Umsetzbarkeit und wirtschaftliche Sinnhaftigkeit. Wie gehen Sie mit Situationen um, in denen „rechtlich perfekt“ und „praktisch machbar“ auseinanderfallen?
Jörg: „Ich betrachte mich in solchen Situationen nicht als Blockierer, sondern als Risiko-Navigator. Wenn die rechtliche Ideallösung wirtschaftlich unsinnig ist, gehe ich in drei Schritten vor:
- Erstens: Ich kläre auf, warum die Diskrepanz besteht und welche konkreten Risiken bei der „praktischen“ Lösung entstehen (z. B. Haftung vs. Zeitverlust).
- Zweitens: Ich suche nach einer „Brückenlösung“ – also einem Weg, der rechtlich sicher genug ist, um nachts ruhig schlafen zu können, aber schlank genug, um das Projekt nicht zu stoppen.
- Drittens: Wenn ein Restrisiko bleibt, mache ich dieses zur bewussten Management-Entscheidung, statt es unter den Teppich zu kehren.
Am Ende zählt für mich die Umsetzbarkeit: Eine 100-prozentige Rechtskonformität nützt wenig, wenn das Unternehmen darüber pleitegeht. Aber eine 0-prozentige Compliance ist wirtschaftlicher Selbstmord auf Raten. Das Optimum liegt meist in der intelligenten Mitte.“
Ralf: Gab es einen Punkt, an dem Sie bewusst entschieden haben, bestimmte Mandate oder Arbeitsweisen nicht mehr anzunehmen? Was war der Auslöser dafür?
Jörg: Natürlich gibt es Mandate, die ich ablehne. Das hatte bisher nicht den Grund, dass ich eine Arbeitsweise nicht in Betracht zog. Vielmehr fehlten mir für diese Mandate die notwendigen Erfahrungen und auch Fachkenntnisse. Durch mein wachsendes Netzwerk war ich aber zumindest in der Lage diese Mandanten an Kollegen zu verweisen, die dann helfen konnten.
Hier gilt für mich schon: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Ich verweise Mandanten lieber an einen Kollegen mit entsprechender Expertise, als einen schlechten Rat zu geben.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es auch Mandate geben wird, die ich vielleicht aufgrund meines Wertegerüsts ablehne oder auch solche die ich gerade aufgrund meines Wertegerüsts annehme, selbst wenn ich kein ausgewiesener Experte auf dem Rechtsgebiet bin.
Ralf: Welches berufliche Ziel treibt Sie aktuell am meisten – und woran merken Sie ganz konkret, dass Sie ihm näherkommen?
Jörg: Ich bin, was meinen Karriereweg angeht etwas erfolgsverwöhnt. Wie jeder Unternehmer mochte ich nun natürlich, dass „der Laden läuft“. Das erreiche ich durch zufriedene Mandanten, denn nur die kommen auch wieder oder sprechen eine Empfehlung aus. Merken kann ich dies bereits jetzt, weil ich relativ schnell durch Empfehlungen neue Mandanten bekommen habe. Hieran möchte ich anknüpfen.
Hierzu zählt auch ein starkes Netzwerk an Spezialisten in verschiedenen Disziplinen, wie bspw. Steuern, IT-Beratung, IT-Security, Managementberatung etc. Was ich in der Vergangenheit als Inhouse Jurist sehr geschätzt habe, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit aus allen Disziplinen. Mit der Nutzung eines solchen Netzwerks kann für den Kunden das bestmögliche Ergebnis erreicht werden.
Ralf: Was hat die Selbstständigkeit an Ihrem Blick auf Zeit, Familie oder Erholung verändert – eher im Sinne von mehr Freiheit oder mehr Verantwortung?
Jörg: „Es ist ein Paradoxon: Ich habe heute gleichzeitig mehr Freiheit und mehr Verantwortung. Mein Blick auf Zeit hat sich erheblich gewandelt – ich sehe sie nicht mehr als Anwesenheit im Büro, sondern als wertvolle Ressource. Während die Verantwortung für den Erfolg meiner Kanzlei aber auch für den Haushalt schwerer wiegt als im Angestelltenverhältnis, gibt mir die Freiheit, meine Erholung und Familienzeit selbst zu steuern, eine Lebensqualität, die den Stress am Ende immer aufwiegt.“
Ralf: Wenn Sie auf die nächsten Jahre blicken: Was wird für KMU schwieriger – die wachsende Komplexität von Regeln oder deren konsequente Umsetzung im Alltag?
Jörg: „Meiner Einschätzung nach wird die konsequente Umsetzung im Alltag die deutlich größere Hürde für KMU sein.
Die Komplexität der Regeln ist zwar ein externes Ärgernis, das man theoretisch durch Berater lösen kann. Aber die Umsetzung erfordert einen kulturellen und operativen Wandel im Unternehmen:
- Ressourcen-Konflikt: In einem KMU arbeiten Mitarbeiter oft in Personalunion. Wenn die Dokumentationspflichten wachsen, fehlt diese Zeit direkt in der Wertschöpfung oder beim Kunden.
- Fehlende Skaleneffekte: Große Konzerne bauen einmal ein System auf, das für 10.000 Mitarbeiter rollt. Ein KMU muss fast den gleichen Aufwand für 50 Mitarbeiter betreiben – die relativen Kosten pro Kopf sind also massiv höher.
- Fehleranfälligkeit: Je komplexer die Regeln, desto frustrierter die Belegschaft. Wenn Regeln als praxisfern erlebt werden, steigt die Gefahr von ‚Schattenprozessen‘, bei denen Compliance nur auf dem Papier existiert.
Mein Fokus liegt daher darauf, Komplexität so zu filtern und zu übersetzen, dass sie für die Mitarbeiter im Alltag überhaupt handhabbar bleibt. Es geht darum, Compliance-Prozesse zu digitalisieren und zu verschlanken, statt sie nur oben draufzusatteln.
Es geht nicht darum, jede theoretische Eventualität abzubilden, sondern die wesentlichen Risiken pragmatisch und rechtssicher in den Griff zu bekommen. Die Maßnahme zur Begegnung eines Risikos muss angemessen bleiben und nicht darf das Unternehmen nicht operativ überfordern.“
Ralf: Was müssten Unternehmen kulturell verändern, damit rechtliche Themen nicht als „Bremse“, sondern als Unterstützung wahrgenommen werden?
Jörg: „Unternehmen müssen lernen, dass Recht nicht das Stoppschild am Ende der Straße ist, sondern der Boxenstopp, der sicherstellt, dass man die nächste Kurve mit Höchstgeschwindigkeit nehmen kann, ohne aus der Bahn zu fliegen.
Damit Recht nicht als Bremse wahrgenommen wird, müssen wir das Rollenverständnis radikal ändern: Recht muss als Produktvorteil verstanden und verkauft werden.
Kulturell bedeutet das konkret:
- Vom ‚Nein‘ zum ‚Wie‘: Die Rechtsberatung darf nicht beim Aufzeigen von Hindernissen stehen bleiben. Die Kultur muss dahin gehen, dass jede rechtliche Warnung sofort mit einem konstruktiven Lösungsvorschlag verknüpft
- Radikale Vereinfachung: Wir müssen weg von 50-seitigen Richtlinien im Intranet, die niemand liest. Kulturwandel passiert, wenn wir Recht in Form von Checklisten oder digitalen Tools direkt in den Arbeitsfluss der Mitarbeiter integrieren.
- Psychologische Sicherheit: Mitarbeiter sollten rechtliche Fragen stellen können, ohne Angst zu haben, dass ihr Projekt dadurch sofort gestoppt wird. Wenn Recht als „Sicherheitsnetz“ statt als „Stolperdraht“ wahrgenommen wird, suchen die Abteilungen proaktiv den Dialog.
Kurz gesagt: Wir müssen Recht von einer Kontrollinstanz zu einer Service-Funktion entwickeln, die dem Unternehmen hilft, kalkulierbare Risiken schneller einzugehen.“
„Ein Sportwagen hat besonders gute Bremsen, nicht damit er langsam fährt – sondern damit der Fahrer sich traut, schnell zu fahren. Genau so muss die Rechtsabteilung im Unternehmen wahrgenommen werden: Als das System, das Geschwindigkeit überhaupt erst sicher macht.“
Ralf: Welchen einen Rat würden Sie Menschen geben, die sich selbstständig machen wollen – und welchen Unternehmen, die rechtliche Themen endlich pragmatisch angehen möchten?
Jörg:
- Der Rat für Gründer: „Mut zur Lücke, aber Klarheit beim Fundament“
„Baue dein Haus auf Stein, nicht auf Sand – aber fang nicht an, das Dach zu decken, bevor das Erdgeschoss steht.“
Gründer scheitern oft an zwei Extremen: Entweder sie ignorieren Rechtsthemen komplett (Risiko) oder sie verstricken sich in der „Paralyse durch Analyse“ und wollen vor dem ersten Euro Umsatz schon ein perfektes Vertragswerk für alle Eventualitäten haben.
Konzentriere dich auf die „Big Rocks“: Wer hält die Anteile? Wem gehört die IP? Wie sieht die Haftung aus? Alles andere (AGB-Detailfragen, perfekte Urlaubsrichtlinien) kann mit dem Erfolg wachsen. Rechtliche Sicherheit ist ein Prozess, kein Einmal-Event.
- Der Rat für Unternehmen: „Tausche Perfektion gegen Risikokompetenz“
„Hört auf, Risiken verhindern zu wollen, und fangt an, sie bewusst zu steuern.“
In etablierten Unternehmen ist das Ziel oft „Zero Risk“. Das führt zu endlosen Prüfungsschleifen und dicken Verträgen, die niemand liest. Ein pragmatischer Ansatz akzeptiert, dass es 100 % Sicherheit nicht gibt.
Führt eine „Wesentlichkeits-Kultur“ ein. Stellt euch bei jeder rechtlichen Prüfung die Frage: „Was ist das schlimmste realistische Szenario und können wir damit leben?“ Wenn die Antwort „Ja“ lautet, reicht eine pragmatische Lösung (z. B. eine E-Mail-Bestätigung statt eines 20-seitigen Nachtrags). Pragmatismus bedeutet, die Energie der Juristen für die 5 % der Themen zu reservieren, die das Unternehmen wirklich gefährden könnten.
„Meinen Rat an beide könnte man so zusammenfassen: Versteht Recht als Werkzeugkasten, nicht als Fessel.
Dem Gründer rate ich, nur die Werkzeuge zu kaufen, die er für das aktuelle Fundament braucht, damit er handlungsfähig bleibt. Dem Unternehmen rate ich, die komplizierten Spezialwerkzeuge im Schrank zu lassen, wenn ein einfacher Hammer ausreicht, um das Geschäft voranzutreiben.
In beiden Fällen gewinnt derjenige, der Entscheidungsfreude über Absicherungsmentalität stellt.“
Ralf: Vielen Dank Jörg für deinen klaren Blick!
25.03.2026
𝙵ü𝚑𝚛𝚞𝚗𝚐 𝚣𝚎𝚒𝚐𝚝 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚒𝚖 𝚃𝚞𝚗 – 𝚜𝚘𝚗𝚍𝚎𝚛𝚗 𝚒𝚖 𝚆𝚎𝚐𝚕𝚊𝚜𝚜𝚎𝚗.
Die meisten arbeiten viel.
Aber nicht unbedingt wirksam.
Nicht die Menge an Arbeit ist das Problem –
sondern das, was wir für wichtig halten.
Wir reagieren auf „Dringendes“
… und verlieren das Wesentliche.
– E-Mails
– Meetings ohne klares Ziel
– Informationen ohne Auftrag
Das Ergebnis:
Viel Aktivität.
Wenig Wirkung.
Wirksame Führung beginnt mit Klarheit.
• Fokuszeiten schützen
• Unterbrechungen reduzieren
• Dinge einmal anfassen – und entscheiden
• Meetings nur zulassen, wenn sie vorbereitet und relevant sind
Und vor allem: die richtigen Fragen stellen.
Diese 4 Fragen schaffen sofort Klarheit:
– Was mache ich heute zum letzten Mal selbst?
– Was mache ich heute zum ersten Mal selbst?
– Warum bekomme ich diese Information?
– Was wird konkret von mir erwartet?
Denn jede Information braucht eine Entscheidung:
👉 Tun
👉 Delegieren
👉 Terminieren
👉 Ignorieren
Alles andere ist Beschäftigung.
– Womit beschäftigst du dich gerade, das keine Wirkung hat?
– Was würdest du heute bewusst weglassen?
– Wo fehlt dir Klarheit über Erwartungen?
Zahlt das was du tust auf dein Ziel ein?
Führen heißt entscheiden!
22.03.2026
„R🅐🅤🅢 🅐🅤🅢 🅓🅔🅡 K🅞🅜🅕🅞🅡🅣🅩🅞🅝🅔.“
Einer der meistgesagten Sätze in Unternehmen.
Und einer der am wenigsten verstandenen.
Denn was wir damit oft wirklich meinen, ist:
„Mach etwas, das du noch nie gemacht hast.“
Und das klingt harmlos.
Ist es aber nicht.
Für viele bedeutet das:
– das erste Mal eine Entscheidung treffen, ohne sicher zu sein
– das erste Mal sichtbar scheitern
– das erste Mal nicht mehr der sein, der alles im Griff hat
Während wir über „Transformation“ oder “Change” sprechen,
sitzt jemand im Team und denkt:
„Was, wenn ich das nicht kann?“
„Was, wenn ich einen Fehler mache?“
„Was, wenn ich mich blamiere?“
Und genau hier beginnt Chaos.
Nicht im Markt.
Nicht im Geschäftsmodell.
Sondern im Kopf der Menschen.
Unternehmen fordern Veränderung, weil es notwendig ist,
…schaffen aber keine Sicherheit dafür
Sie sagen:
„Probiert euch aus.“
Und meinen eigentlich:
„Aber bitte ohne Fehler.“
Das funktioniert nicht.
Wenn wir wollen, dass Menschen Neues tun,
müssen wir akzeptieren, dass sie es zum ersten Mal tun.
Langsam.
Unsicher.
Mit Fehlern.
Wenn wir wollen, dass Menschen Neues tun,
müssen wir Sicherheit geben, wenn es unsicher wird.
Und genau das ist Führungsaufgabe.
„Der Raum des Bekannten“, wer kennt ihn auch?
20.03.2026
Wirtschaftlicher Erfolg ist kein Zufall – er ist das Ergebnis klarer Führung.
Entscheidungen in Hochgeschwindigkeit treffen. Informationen schnell beschaffen und fundiert bewerten. Komplexe Sachverhalte zügig durchdringen, ohne sich in Details zu verlieren. Dabei konsequent Ziele, Ergebnisbeitrag und Bilanz im Blick behalten.
Leadership zeigt sich dort, wo Tempo auf wirtschaftliche Verantwortung trifft. Es geht darum, Ressourcen klug einzusetzen, Prioritäten sauber zu setzen und gemeinsam mit Menschen messbare Ergebnisse zu erzielen.
Unser Führungsprinzip: So einfach wie möglich. So notwendig wie nötig.
Denn wirtschaftliche Stärke entsteht durch Klarheit, Fokus und entschlossenes Handeln – nicht durch Komplexität.
Wer erfolgreich führt, denkt unternehmerisch, entscheidet konsequent und schafft nachhaltigen Wert.
18.03.2026
Der EU AI Act verpflichtet Unternehmen zur nachweisbaren KI-Kompetenz
10.03.2026
Auf einen Kaffee mit Ines Dietrich von der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen in Rostock und Tatjana Peters
Tatjana: Ines, was hat dich zur Wohnungswirtschaft geführt – und was begeistert dich bis heute an dieser Aufgabe?
Ines: Die berufliche Neuorientierung nach der Wende hat mich in dieser Phase des Umbruchs neue Wege einschlagen lassen. Eher durch Zufall bekam ich die Chance in einer Wohnungsgenossenschaft. Dieser Einstieg hat sich im Nachhinein als prägend erwiesen.
Bis heute begeistert mich meine Tätigkeit in einer Genossenschaft, weil sie Verantwortung für Menschen und Immobilien, Gestaltungsspielraum und Nachhaltigkeit vereint, dass ich aktiv dazu beitragen kann, Wohnraum zu sichern, zu entwickeln und langfristige Werte zu erhalten.
Tatjana: Gibt es einen Moment in deinem Alltag, der dir immer wieder zeigt, warum dein Job gesellschaftlich so relevant ist?
Ines: Ja – oft sind es die kleinen Begegnungen. Wenn ich zum Beispiel höre, dass eine ältere Mieterin zu mir sagt: „Gut, dass Sie da sind – ich fühle mich sicher.“
In solchen Momenten wird klar: Wohnen ist nicht nur eine Adresse. Es ist Stabilität – gerade in Zeiten, in denen vieles unsicher ist.
Tatjana: Welche demografische Entwicklung spürst du in Rostock aktuell am stärksten – und wie wirkt sie sich auf Wohnungsfragen aus?
Ines: Da Rostock als Arbeits-, Bildungs- und Versorgungszentrum immer attraktiver wird, erhöht das den Druck auf den Wohnungsmarkt enorm. Der demographische Wandel in Rostock führt vor allem zu anderen Wohnbedürfnissen, auf die wir vorausschauend und flexibel reagieren müssen. Wie z.B. Bestandsanpassungen, etwa durch Grundrissveränderungen. Die Quartiersentwicklung, um soziale Infrastruktur und Nachbarschaft zu stärken. Oder das begrenzte Neubaupotential optimal zu nutzen, dabei Nachfrage und Bezahlbarkeit beachten.
Tatjana: Welche Wohnformen oder Konzepte werden deiner Ansicht nach künftig deutlich wichtiger für eure Mitglieder?
Ines: Gerade haben wir zwei Wohngruppen mit je 10 Appartements und gemeinschaftlich genutzten Räumen an unsere Mitglieder übergeben. Sie fördern Nachbarschaft, reduzieren Vereinsamung und stärken den genossenschaftlichen Gedanken. Wir sind gespannt, wie diese Wohngruppen sich entwickeln. Weiterhin gewinnen an Bedeutung barrierearme und barrierefreie Wohnungen also müssen wir Bestandsveränderungen vornehmen. Viele Mitglieder möchten lange selbstständig in ihrer Wohnung verbleiben, weshalb schwellenarme Grundrisse und Aufzüge immer stärker nachgefragt werden. Künftig müssen individuelle Bedürfnisse, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbunden werden. So gehen wir z. B. viele Kooperationen in den Stadtteilen ein
Tatjana: Wie bleibst und eure Organisation handlungsfähig, wenn Rahmenbedingungen unsicher sind?
Ines: Klare Orientierung und vorausschauende Planung, flexible Strukturen und Entscheidungswege und nicht zu vergessen, die wirtschaftliche Stabilität als Grundlage, geben gerade in unsicheren Zeiten Stabilität und machen uns handlungsfähig. Wir setzen intern auf offene Kommunikation und regelmäßigen Austausch, um Unsicherheiten frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Vertrauen, klare Ziele, wirtschaftliche Vernunft, kurze Wege und eine Organisationsstruktur, die Veränderungen als Teil des Alltags versteht.
Tatjana: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Führung in der Wohnungswirtschaft auch in Zukunft attraktiv bleibt?
Ines: Führung darf nicht als Verwaltungsaufgabe verstanden werden. Und es darf keine Dauerüberforderung sein. Das heißt: klare Rollen, gute Entscheidungswege und echte Entwicklung als aktive Gestaltung der Prozesse. Führung in der Wohnungswirtschaft bleibt attraktiv, wenn sie sinnstiftend, gestaltbar und menschlich ist. Und es braucht Mut zur Menschlichkeit: Wer führt, muss Leistung einfordern und ermöglichen, aber auch Energie schützen. Mit klaren Strukturen, Vertrauen und der Möglichkeit, langfristig Wirkung zu entfalten. Attraktive Führung setzt kontinuierliche Weiterbildung voraus – fachlich sowie persönlich. Gleichzeitig braucht es klare Perspektiven für Nachwuchskräfte, Mentoring und gezielte Entwicklungspfade.
Tatjana: Welche Veränderung wird die Wohnungswirtschaft in den nächsten fünf Jahren am stärksten prägen – und warum?
Ines: Die größte Veränderung wird der Spagat zwischen Klimazielen, Kostenrealität und sozialer Verantwortung sein. Die Branche steht vor einer gleichzeitigen Zunahme von Erwartungen an energetischen Standards, Klimaschutz, soziale Verantwortung und Digitalisierung bei der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum obwohl steigendende Bau- und Finanzierungskosten zu verzeichnen sind. Wir werden noch stärker lernen müssen, klug zu priorisieren, digital zu vereinfachen und partnerschaftlich zu arbeiten.
Tatjana: Und zum Abschluss ganz persönlich: Was gibt dir Zuversicht für die Zukunft des Wohnens – und was würdest du anderen Führungskräften mit auf den Weg geben?
Ines: Zuversicht gibt mir die Erfahrung, dass Menschen in unserer Branche gestalten wollen. Und ich glaube an Genossenschaften: Unsere Genossenschaft hat in den letzten 70 Jahren seit ihrer Gründung wiederholt gezeigt, dass sie auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und regulatorische Veränderungen reagieren kann, ohne den satzungsgemäßen Auftrag einer Genossenschaft aus den Augen zu verlieren.
Anderen Führungskräften würde ich mitgeben: Bleiben Sie authentisch, bleiben Sie nah am Menschen – und machen Sie nicht alles gleichzeitig.
Vielen Dank Ines für deinen Blick.
28.02.2026
𝗭𝘂𝗿 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁.
Schönreden hilft nicht.
Verniedlichen erst recht nicht.
Und wer im Konjunktiv spricht, übernimmt keine Verantwortung.
In unserer Arbeit als Consultants bei der Erfolgswert GmbH erleben wir es immer wieder:
Unternehmen verlieren nicht an Stärke, weil die Lage schwierig ist.
Sie verlieren an Stärke, weil sie sich die Realität nicht klar genug zumuten.
Vor wenigen Wochen saßen wir mit einer Geschäftsführung zusammen.
Umsatz rückläufig.
Margen unter Druck.
Krankenstand hoch.
Führungsteam spürbar angespannt.
Und trotzdem hörten wir Sätze wie:
„Eigentlich läuft es doch noch ganz gut.“
„Der Markt wird sich schon wieder beruhigen.“
„Das betrifft uns (noch) nicht.“
Doch.
Es betrifft euch.
Wir haben gefragt:
„Wenn es Ihr eigenes Kapital wäre – würden Sie genauso argumentieren?“
Es wurde still.
Diese Stille war der produktivste Moment des gesamten Workshops.
Denn genau hier beginnt Resilienz.
Resilienz entsteht nicht durch Optimismus.
Sie entsteht durch Klarheit.
Klarheit über Zahlen.
Klarheit über Marktveränderungen.
Klarheit über eigene Schwächen.
Klarheit über Führungsverhalten.
Wir sind in solchen Momenten nicht die Bequemen.
𝗪𝗶𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹.
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘂𝗺 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗯𝗲𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗳ü𝗿 𝗨𝗻𝗸𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘇𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻.
Klartext ist kein Pessimismus.
Klartext ist Professionalität.
Gerade in Transformationsprozessen zeigt sich:
Die Organisationen, die am offensten über Risiken sprechen, entwickeln die schnellsten Lösungen.
Der Blick auf die Realität ist kein Angriff auf Motivation.
Er ist der Beginn von Stärke.
Resilienz heißt nicht, dass es nicht schwierig wird.
𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 𝗵𝗲𝗶ß𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴 𝗲𝘀 𝗶𝘀𝘁 – 𝘂𝗻𝗱 𝘁𝗿𝗼𝘁𝘇𝗱𝗲𝗺 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻.
Wer Führung übernimmt, übernimmt auch die Pflicht zur Klarheit.
Alles andere ist Selbstberuhigung.
Und Selbstberuhigung ist der teuerste Luxus, den sich Unternehmen leisten.
25.02.2026
Verfügbarkeit.
Ein Wort, über das wir in Unternehmen kaum sprechen.
Dabei entscheidet es darüber, ob wir unter Druck handlungsfähig bleiben.
Im Spitzensport fällt kurz vor dem Finale ein Leistungsträger aus.
Top-Teams gewinnen trotzdem.
Nicht, weil sie weniger abhängig sind.
Sondern weil sie Verfügbarkeit systematisch absichern.
Jetzt die unangenehme Frage:
Wie verfügbar ist Ihre Organisation wirklich?
Was passiert, wenn morgen eine Schlüsselperson ausfällt?
• Bleiben Entscheidungen liegen?
• Stocken Projekte?
• Wartet die zweite Führungsebene auf Freigabe?
• Kennt nur eine Person die Hintergründe kritischer Verträge?
Viele Unternehmen verwechseln Brillanz mit Stabilität.
Tatsächlich erzeugt personelle Abhängigkeit strukturelle Verwundbarkeit.
Verfügbarkeit ist kein HR-Thema.
Sie ist ein Governance-Thema.
𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗞𝗮𝗽𝗶𝘁𝗮𝗹𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿 𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻𝗱:
Wie belastbar ist die Führungsstruktur?
Wie schnell bleibt das Unternehmen lieferfähig?
Wie abhängig ist die Wertschöpfung von Einzelnen?
Verfügbarkeit entwickelt sich damit vom operativen Detail
zum strategischen Bewertungsfaktor.
Oder zugespitzt:
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝘁ä𝗿𝗸𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲𝗿 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗳ü𝗴𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝘀.
Wie hoch ist Ihr Verfügbarkeitsrisiko?
24.02.2026
Auf einen Kaffee mit Hans-Dieter Brand von der Neuland Wohnungsgesellschaft und Ralf Seveneick
Ralf
„Wohnen ist ein Grundbedürfnis – aber die Rahmenbedingungen fühlen sich gerade an wie Dauerkrise. Wie gehst du damit um?“
Hans-Dieter:
Entscheidend ist, dass fast nichts mehr langfristig planbar ist
- Förderkulisse
- Zinsumfeld
- Baukosten
Das Ergebnis ist für mich: mehr ‚Auf Sicht fahren‘ – auf der Grundlage einer Gesamtstrategie
Ralf
„Sag mal kurz – eher ja oder eher nein?“
- Bezahlbarer Wohnraum ist ohne KI-Unterstützung nicht mehr denkbar.
Hans-Dieter: ja - Neubau wird auf absehbare Zeit ein Luxusgut. Hans-Dieter: Leider ja
- Nachhaltigkeit darf nicht teurer sein als Durchschnittsmieter:innen leisten können. Hans-Dieter : Ja – aber es muss finanziert werden
- Stadtentwicklung gelingt nur im Dialog mit Bewohner:innen. Hans-Dieter: ja
- Die Wohnungswirtschaft braucht weniger Förderung – und mehr Planbarkeit. Hans-Dieter: Nein, sie braucht BEIDES – insbesondere vor dem Hintergrund der vorherigen Frage und dem Ziel, Klimaneutralität zu erreichen
Ralf
„Du bist für einen Tag Mieter – was würdest du erwarten, dass NEULAND gerade liefert?“
Hans-Dieter
– bin seit 11 Jahren zufriedenen Mieter der NEULAND
Ralf
„Welche 3 Dinge müssen Wohnungsunternehmen heute beherrschen, um auch in fünf Jahren noch Vertrauen zu haben?“
Hans-Dieter
Vertrauen?
Beherrschen müssen sie m.E. – die Transformation hin zu digitalen Prozessen, wo möglich, bei gleichzeitiger Mieternähe, wo nötig. Und, wie immer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Mit einher geht damit der Umgang mit dem demografischen Wandel im Unternehmen – d.h. langfristige Personalplanung.
Natürlich ganz wichtig – den ‚richtigen‘ Umgang mit dem Bestand – Portfoliomanagement vor dem Hintergrund der o.g. volatilen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit sich wandelnden Kundenansprüchen
Ralf
„Woran merkst du im Alltag: Wir haben in der Wohnungswirtschaft wirklich einen Wandel geschafft?“
Hans-Dieter
– haben wir das??
Ralf
„Was ist die Entscheidung, die man als Wohnungsunternehmen treffen muss – obwohl man weiß, dass man dafür Kritik bekommt?“
z.B. angemessene Mietanpassungen
Ralf
„Was ist eine Führungsentscheidung, die du heute anders treffen würdest als vor drei Jahren?“
Hans-Dieter
Grundsätzlich eine schwierige Frage, da Entscheidungen immer im aktuellen Kontext getroffen werden müssen und es m.E. müßig ist, später darüber nachzudenken – insbesondere, wenn die Entscheidung praktisch unumkehrbar ist – Beispiel Entscheidung Sanierung statt Abriss
Ralf
„Wenn du Wolfsburgs Wohnzukunft in einem Satz beschreiben müsstest – wie klingt der?“
Hans-Dieter
Wolfsburg ist und bleibt ein attraktiver Wohnstandort mit hohem Wohnwert
Unsicher, aufgrund des Klumpenrisikos Automobilindustrie – (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, wg. Banken etc.)
Ralf
„Stell dir vor, du musst Einsparungen machen – wo würdest du niemals sparen?“
Hans-Dieter
Am Personal an ‚der falschen Stelle‘
Ralf
„Welche Entwicklung würdest du gerne erleben – bei NEULAND und in der Stadt?“
Hans-Dieter
NLD – noch stärkere Veränderungsbereitschaft und Vertrauen
Stadt – verlässlicher arbeitende Verwaltung
21.02.2026
Ab 2026 rücken nicht nur Technik und Tools in den Fokus. Entscheidend wird, wie verantwortungsvoll, nachvollziehbar und steuerbar KI im Unternehmen eingesetzt wird.
Unternehmen müssen künftig zeigen, dass sie:
– Risiken von KI-Anwendungen verstehen und steuern
– Verantwortlichkeiten klar geregelt haben
– Einsatz und Wirkung von KI dokumentieren können
– Führungskräfte in der Lage sind, KI kompetent und verantwortungsvoll zu nutzen
Wer das vernachlässigt, riskiert:
– Compliance- und Haftungsprobleme
– Reputationsverlust bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern
– Vertrauensprobleme gegenüber Banken und Investoren
Führung bedeutet 2026 nicht mehr nur Ziele setzen. Vielmehr muss KI rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam in die Steuerung des Unternehmens integriert werden.
Wie gehst du das Thema KI-Governance in deinem Unternehmen an?
18.02.2026
Nicht wegen mangelnder Kompetenz.
Nicht wegen fehlender Motivation.
Sondern wegen fehlender Klarheit in der Führung.
Neue Initiative.
Alle nicken.
Ressourcen werden „irgendwie“ gefunden.
Nach sechs Monaten: viel Aktivität – wenig Wirkung.
𝗪𝗮𝘀 𝗮𝗺 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗼𝗳𝘁 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗿 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻:
𝟭. 𝗪𝗲𝗿 𝘁𝗿ä𝗴𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴?
Nicht im Projektplan.
Sondern real.
Wer entscheidet bei Zielkonflikten?
Wer priorisiert, wenn es eng wird?
Wer steht am Ende vor der Geschäftsführung und sagt: Dafür übernehme ich die Verantwortung.?
𝟮. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗹ö𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗺𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝘀?
„Wir wollen besser werden“ reicht nicht.
Welchen messbaren Effekt erwarten wir?
Welche KPI bewegt sich – und bis wann?
Wenn wir das nicht klar benennen können, starten wir ein Beschäftigungsprogramm.
𝟯. 𝗪𝗮𝘀 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻?
Das ist die unbequemste Frage.
Jede Initiative kostet Fokus.
Und Fokus ist endlich.
Was stoppen wir?
Was bekommt weniger Aufmerksamkeit?
Wo sagen wir aktiv: Das jetzt nicht.
Worauf verzichten wir aktiv?
𝟰. 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿?
Welche Annahmen liegen zugrunde?
Welche Frühindikatoren beobachten wir?
Wo ist der definierte Absprungpunkt?
Nicht alles muss durchgezogen werden.
Aber alles braucht Klarheit.
Initiativen scheitern selten an Umsetzung.
Sie scheitern an unklaren Führungsentscheidungen am Anfang.
Diese Fragen sind kein Controlling-Tool.
Sie sind Führungsarbeit.
Denn Klarheit schafft Fokus.
Fokus schafft Wirkung.
Und Wirkung schafft Vertrauen in Führung.
Welche dieser Entscheidungen wird in Ihrem Haus zu selten explizit getroffen?
11.02.2026
Eine einfache Frage mit großer Wirkung.
In Führung und Unternehmensentwicklung reden wir viel über das, was fehlt: Budget, Zeit, Ressourcen.
Dabei sind oft andere Fragen entscheidender:
Was können wir aus eigener Kraft machen?
Welchen Beitrag kann ich persönlich leisten?
Worauf können wir verzichten?
Was geht leichter und einfacher?
Diese Fragen sind nicht weich. Sie sind wirtschaftlich.
Wer auf die eigene Kraft schaut, wird schneller handlungsfähig – und unabhängiger von zusätzlichen Budgets.
Ergebnisstarke Organisationen warten nicht auf perfekte Bedingungen. Sie nutzen, was da ist.
Die Frage nach dem persönlichen Beitrag verschiebt Verantwortung.
Weg von Zuständigkeiten, hin zur Wirkung.
Nicht: Wer ist dafür verantwortlich?
Sondern: 𝙒𝙖𝙨 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙠𝙤𝙣𝙠𝙧𝙚𝙩 𝙯𝙪𝙢 𝙀𝙧𝙜𝙚𝙗𝙣𝙞𝙨 𝙗𝙚𝙞?
Auch Verzicht ist Führung.
Nicht alles, was wir tun, zahlt auf das Ergebnis ein. Weniger Komplexität bedeutet mehr Fokus – und oft bessere Performance.
Und schließlich:
Einfachheit spart Geld。
Komplexe Prozesse kosten Zeit, Energie und Qualität.
Einfacher zu werden ist kein Rückschritt, sondern ein Produktivitätshebel.
Diese Fragen bringen Führung aus Konzepten in den Alltag.
Dort, wo Wirtschaftlichkeit entsteht.
Und Ergebnisse.
07.02.2026
Sportmannschaften folgen einem Spielsystem.
Im Straßenverkehr sorgen Regeln für Orientierung und Sicherheit.
Überall dort, wo Komplexität entsteht, helfen klare Leitplanken.
Und trotzdem erleben wir in vielen Organisationen genau hier eine Lücke:
Führung hat kein gemeinsames Betriebssystem.
Für uns ist Führung keine Frage von Stil oder Persönlichkeit.
Führung ist ein unternehmerisches System, das Orientierung gibt und Entscheidungen verlässlich macht.
Ein wirksames Betriebssystem für Führung sorgt dafür, dass:
• Entscheidungen nachvollziehbar und konsistent getroffen werden
• Verantwortung klar verteilt ist
• Führungsspielräume definiert sind
• Zusammenarbeit bereichsübergreifend funktioniert
In komplexen und dynamischen Zeiten ist das entscheidend.
Ohne ein gemeinsames Führungsverständnis entstehen Reibung, Unsicherheit und unnötige Diskussionen.
Aus Sicht der Shareholder geht es um Planbarkeit, Stabilität und nachhaltige Wertschöpfung.
Aus Sicht der Stakeholder um Orientierung, Fairness und Vertrauen.
Unser Fazit:
Strategie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Führung systematisch gedacht wird.
Ein Betriebssystem für Führung ist kein Bürokratieinstrument, sondern eine Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Die Frage ist nicht, ob Führung geregelt wird –
sondern wie klar und bewusst.
04.02.2026
Mit der Übergabe des Zertifikats „Betriebssystem Führung“ setzt der Verband ein starkes Zeichen für verbindliche, zeitgemäße und gemeinsam getragene Führung.
Im Bild: Ralf Seveneick bei der Übergabe des Zertifikats an Herrn Dr. Axel Tausendpfund.
Der VdW südwest zeigt damit, dass moderne Führung nicht bei Haltung oder Absicht stehen bleibt, sondern strukturell verankert wird. So entsteht eine klare, nachvollziehbare und tragfähige Führungs-Infrastruktur – als Grundlage für die Zukunft des Verbandes.
Besonders hervorzuheben ist: Das Betriebssystem Führung unterstützt die konsequente Umsetzung der entwickelten Verbandsstrategie und wirkt als zentraler Hebel für Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung.
Unser Glückwunsch gilt allen Führungskräften des VdW südwest – Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, die diesen Weg gemeinsam gestalten und Führung aktiv weiterentwickeln.
Ein besonderer Dank für das Vertrauen und die klare Unterstützung dieses Schrittes geht an Frau Claudia Brünnler-Grötsch und Herrn Dr. Axel Tausendpfund – sowie an Frau Bianka Ranzenberger, die als HR- und Projektverantwortliche diesen Prozess maßgeblich begleitet hat.
31.01.2026
31.01.2026. Der Januar ist rum.
Und die meisten „2026 wird unser Jahr“-Vorsätze sind schon wieder leise gestorben.
Nicht, weil Menschen faul sind.
Sondern weil sie ohne System gestartet sind.
Mehr Motivation bringt nichts, wenn der Alltag gewinnt:
Meetings, Ad-hoc-Themen, Abstimmungen, Kontextwechsel.
Unsere Regel für echte Umsetzung:
𝗠𝗮𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝘀𝗼 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗽𝗲𝗶𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄ä𝗿𝗲, 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻.
10 Minuten Fokus. Jeden Tag.
Auf eine Sache, die wirklich Wirkung hat.
Das ist der Unterschied zwischen Vorsatz und Ergebnis.
Was ist deine „lächerlich kleine“ Routine für mehr Umsetzung in die Tat?
21.01.2026
Impuls der Woche „Da muss das Unternehmen investieren.“
Stimmt oft.
Aber nicht immer – und vor allem nicht sofort.
Gerade bei Frozen Budgets, Hiring Freeze oder Kostendruck entscheidet sich, wie wir wirklich führen:
Was machen wir aus dem, was jetzt da ist?
Gute Führung heißt dann nicht „Augen zu und durch“, sondern:
Realität anerkennen – ohne sie schönzureden
Prioritäten hart klären: Was bringt Wirkung, was kann warten?
Ressourcen bewusst steuern (Zeit, Aufmerksamkeit, Skills – nicht nur Geld)
Lösungen mit Mitarbeitenden und Arbeitnehmervertretungen gestalten, statt sie „auszurollen“
𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹𝗵𝗮𝗳𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗔𝗻𝘀𝗽𝗿ü𝗰𝗵𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻.
Es heißt: Spielräume erkennen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen.
Denn:
Nicht jedes Problem ist ein Budgetproblem.
Manche sind Klarheitsprobleme.
Oder Kooperationsprobleme.
Wo schafft ihr gerade Wirkung – obwohl Ressourcen knapp sind?
17.01.2026
Auf einen Kaffee mit Thorsten Gleitz von der wankendorfer und Ralf Seveneick
Ralf: Mit welchem Gedanken startest du dieses Jahr – was beschäftigt dich gerade am meisten?
Thorsten: Mich beschäftigt vor allem die Frage: Schaffen wir es, die strukturellen Veränderungen wirklich im Alltag zu verankern? 2025 war ein Jahr großer organisatorischer Umbrüche. Wir haben viele Weichen gestellt. Aber etablieren allein reicht nicht – die Dinge müssen gelebt werden. Im Service, in der Zusammenarbeit, in unserem Führungsverständnis.
Ralf: Was hat sich in deinem Blick auf Führung in den letzten zwölf Monaten spürbar verändert?
Thorsten: Mir ist noch klarer geworden, wie sehr Menschen Orientierung brauchen. Verlässlichkeit. Nachvollziehbare Entscheidungen – gerade wenn sich viel verändert. Führung heißt heute für mich: Komplexität reduzieren. Prioritäten setzen. Und Dinge auch mal bewusst liegenlassen. Nicht alles, was möglich ist, macht gerade Sinn. Diese Fähigkeit zur Fokussierung – das ist für mich eine der wichtigsten Führungsaufgaben geworden.
Und noch etwas: Ich erlebe sehr deutlich, was Motivation und Haltung ausmachen. Freude an der Arbeit macht einen enormen Unterschied. Führung ist nicht nur steuern und entscheiden. Es geht auch darum, Energie zu geben. Gerade in schwierigen Zeiten steckt Begeisterung an – und entscheidet oft darüber, ob Veränderung gelingt oder versandet.
Ralf: In Zeiten von Unsicherheit: Was gibt dir persönlich Orientierung bei wichtigen Entscheidungen?
Thorsten: Der Blick auf unseren Zweck als Genossenschaft. Bezahlbares Wohnen. Verlässlichkeit für unsere Mitglieder. Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Wenn Entscheidungen diesem Kern dienen, halten sie auch Gegenwind aus.
Ralf: Welche Verantwortung wiegt für dich aktuell am schwersten – und warum?
Thorsten: Veränderungen so zu gestalten, dass sie Menschen mitnehmen und nicht überfordern. Strukturen kannst du schnell verändern – Vertrauen nicht. Darauf muss man jeden Tag achten.
Ralf: Wo merkst du im Alltag, dass sich die Erwartungen an Unternehmen grundlegend verändern?
Thorsten: Die Erwartungen an Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit sind deutlich gestiegen – intern wie extern. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlicher Ansprache und Verlässlichkeit. Beides zusammenzubringen, das ist die eigentliche Herausforderung.
Ralf: Welche Themen werden aus deiner Sicht in diesem Jahr unterschätzt, obwohl sie entscheidend sein werden?
Thorsten: Führungsqualität im mittleren Management. Dort entscheidet sich, ob Strategien wirken oder versanden. Und dort braucht es mehr Unterstützung, nicht mehr Druck.
Ralf: Gibt es eine Überzeugung, die du heute klarer vertrittst als noch vor ein paar Jahren?
Thorsten: Ja: Gute Führung heißt nicht, alles selbst zu wissen oder zu entscheiden. Sie heißt, Verantwortung klar zu verteilen und Menschen zu befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ralf: Wann sagst du bewusst Nein – obwohl ein Ja auf den ersten Blick einfacher wäre?
Thorsten: Wenn ein Ja kurzfristig Ruhe bringt, aber langfristig falsche Erwartungen erzeugt. Ein ehrliches Nein ist oft anstrengender – aber fairer.
Ralf: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Zusammenarbeit über Hierarchien und Bereiche hinweg wirklich gelingt?
Thorsten: Zuallererst klare Zuständigkeiten: Wer ist wofür verantwortlich? Wer entscheidet was? Welche Aufgaben haben Priorität? Erst wenn diese Fragen sauber geklärt sind, entsteht echte Zusammenarbeit.
Gleichzeitig braucht es Führungskräfte, die auf Augenhöhe agieren, die zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen – und dennoch konsequent entscheiden und umsetzen. Zusammenarbeit scheitert selten am Willen, sondern meist an Unklarheit oder fehlender Führung.
Ralf: Welche Rolle spielt Haltung in deinem Führungsalltag – und wo wird sie besonders sichtbar?
Thorsten: Haltung zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern in schwierigen Situationen. Wenn Entscheidungen unbequem sind. Wenn Fehler offen angesprochen werden müssen. Da wird sie sichtbar.
Ralf: Was müssen Unternehmen heute leisten, um langfristig Vertrauen zu behalten?
Thorsten: Sie müssen berechenbar sein. Entscheidungen erklären. Zusagen einhalten. Fehler nicht verstecken. Vertrauen entsteht durch Konsequenz, nicht durch Perfektion.
Gerade bei Veränderungen unserer Wohnprodukte – durch Modernisierungen, Um- oder Neubauten – ist frühzeitige, klare und ehrliche Kommunikation entscheidend. Wer Eingriffe transparent ankündigt, Auswirkungen erklärt und im Dialog bleibt, schafft Akzeptanz, bevor Unsicherheit entsteht.
Ralf: Welche Entscheidung aus dem letzten Jahr wirkt noch heute nach?
Thorsten: Die Einführung des zentralen Mieterservice. Sie war notwendig und richtig – und sie fordert uns weiterhin, weil sie ein anderes Zusammenspiel von Führung, Verantwortung und Service verlangt.
Ralf: Wenn du ein Thema für dieses Jahr setzen könntest, das mehr Aufmerksamkeit verdient – welches wäre das?
Thorsten: Ich wünsche mir im gesamten Führungsteam einen stärkeren Fokus auf die kleinen Dinge. Vom Vorstand bis zur Teamleitung sollten wir uns bewusst selbst ein Bild vom Arbeitsalltag machen: von Prozessen, Tools und Softwarelösungen – und davon, was unsere Teams und unsere Kunden jeden Tag tatsächlich erleben. Das würde deutlich schneller zu besseren Entscheidungen führen und helfen, unnötige Kontrollen, Schleifen und Komplexität abzubauen.
Ralf: Und zum Abschluss ganz persönlich: Worauf freust du dich in diesem Jahr am meisten?
Thorsten: Ganz persönlich freue ich mich auf eine kurze Reise nach Hongkong nächste Woche – das Eintauchen in eine andere Welt, neue Perspektiven sammeln.
Beruflich steht ein Vorstandswechsel bevor, den wir sehr frühzeitig organisiert und transparent kommuniziert haben. Jetzt geht es darum, meinen Vorstandskollegen gebührend zu verabschieden, ihn zu feiern und ihm im Namen der Genossenschaft für sein Wirken zu danken.
14.01.2026
Impuls der Woche 💫 Die wichtigste strategische Fähigkeit zum Jahresbeginn?
Nicht Planung.
Nicht Disziplin.
Reflektion。
Zum Jahresstart geht es nicht um gute Vorsätze.
Es geht um gute Entscheidungen.
Und gute Entscheidungen entstehen nicht im Aktionismus,
sondern im bewussten Innehalten:
Was hat wirklich funktioniert?
Was nicht?
Und warum?
Wer reflektiert, erkennt Muster – auch die eigenen.
Wer Muster erkennt, entscheidet klarer.
Wer klar entscheidet, führt wirksamer –
im Unternehmen, im Projekt und im eigenen Leben.
𝗥𝗲𝗳𝗹𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗾𝘂𝗲𝗺.
Sie konfrontiert.
Weil sie Verantwortung sichtbar macht.
Mit Fehlern. Mit blinden Flecken. Mit unbequemen Wahrheiten.
Aber genau dort entsteht ihr Wert:
Fehler werden zu Erkenntnissen
Erfahrungen zu Strategie
Reflektion ist kein „Soft Skill“.
Sie ist ein Führungsinstrument.
Ein KPI für Klarheit, Fokus und nachhaltiges Wachstum.
Wer bewusst reflektiert, handelt mit Intention.
Und wer mit Intention handelt, schafft Vertrauen – und Wirkung.
𝗘𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸.
10.01.2026
🥄 Wenn dir der Kunde den Pudding mit dem Löffel füttert …
fühlt sich das bequem und sicher an –
bis der Löffel plötzlich weg ist.
Was dann?
Viele Unternehmen erleben genau das:
Langjährige Kunden, stabile Umsätze, eingespielte Prozesse. Alles läuft.
Und genau darin liegt das Risiko.
Denn Erfolg kann bequem machen.
Abhängigkeiten entstehen schleichend.
Und plötzlich reicht ein externer Impuls – Markt, Entscheidung, Krise –
und die gesamte Planung gerät ins Wanken.
Realismus heißt: ehrlich hinschauen.
Wie gesund ist unsere Kundenstruktur wirklich?
Woher kommt unser Erfolg?
Und was passiert, wenn ein großer Kunde wegfällt?
👉 Eine unbequeme Wahrheit:
Stabilität allein ist kein Gesundheitszeichen.
Nur was wächst, ist wirklich gesund.
Deshalb gilt:
Egal wie stark deine Stammkunden sind – neue Kunden müssen kontinuierlich dazukommen.
Lass niemals zu, dass einzelne Kunden zu groß werden.
Denn der Löffel kann jederzeit verschwinden.
𝗗𝘂 𝘄𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗼𝗯 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁?
Dann lass uns gemeinsam einen klaren Blick auf deine Kundenstruktur werfen.
Nutz den Anfang des Jahres, um auch noch in diesem Jahr direkte Wirkung und Ergebnis zu generieren.
Starte jetzt und melde dich bei uns!
07.01.2026
Impuls der Woche 💫 „Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung.“
Bingo! Schon wieder eine Führungsfolie gewonnen.
Steht in fast jedem Leitbild. Klingt stark. Fühlt sich richtig an.
Und ist ungefähr so konkret wie: „Wir wollen besser werden.“
Kurze Fragen aus der Praxis:
𝗪𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 „𝘄𝗶𝗿“?
Alle? Das Top-Management? Das Team? Oder immer die, die gerade im Raum sind?
Was genau ist „Verantwortung“?
Budget? Entscheidungen? Ergebnisse? Fehler? Oder nur das Protokoll im Meeting?
Und was heißt „gemeinsam“?
Alle gleich viel? Einer entscheidet, alle klatschen? Oder alle reden, keiner handelt?
Warum Unternehmen solche Sätze lieben?
Weil sie gut klingen, aber niemandem wehtun.
Weil man sie nicht messen kann.
Und weil man nie „fertig“ ist – praktisch für jede Präsentation bis 2035.
Die eigentliche Führungsfrage lautet nicht:
Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung?
Sondern:
✅ Wer entscheidet was – und wofür wird diese Person auch wirklich verantwortlich gemacht?
✅ Woran merken wir nächste Woche, dass Verantwortung übernommen wurde?
✅ Was passiert, wenn sie niemand übernimmt?
Leadership beginnt nicht bei Überschriften.
Leadership beginnt dort, wo Verantwortung konkret, sichtbar und messbar wird.
Alles andere ist…
sehr gut formulierte Unverbindlichkeit.
20.12.2025
✨ Was für ein Ausblick auf dieses Jahr! ✨
Wir von der Erfolgswert GmbH stehen zum Jahresende gemeinsam auf unserem „Berg 2025“ – und was für ein Weg das war!
Mit Freude, Mut und echter Teamenergie haben wir Herausforderungen gemeistert, Chancen genutzt und Erfolge gestaltet. Jetzt stehen wir am Gipfel und atmen bewusst durch.
Dieses Innehalten ist uns wichtig.
Nicht, um stehenzubleiben –
sondern um wertzuschätzen, was wir gemeinsam erreicht haben.
Und dazu gehört ein großer Dank:
🙏 an unsere Kundinnen und Kunden, für Vertrauen und partnerschaftliche Zusammenarbeit
🙏 an unseren Beirat, für Weitblick, Klarheit und Unterstützung
🙏 an unsere Partner, die uns stärken und inspirieren
🙏 an unsere Mitarbeitenden, deren Engagement und Herzblut unseren Erfolgswert jeden Tag sichtbar machen
Hinter dem Gipfel ragt bereits ein neuer, noch höherer Berg auf.
Und genau das erfüllt uns mit Vorfreude.
Denn 2026 wird größer, mutiger und voller Chancen.
Darum unser Aufruf:
👉 Lasst uns gemeinsam aufbrechen.
👉 Lasst uns die nächste Etappe aktiv gestalten.
👉 Lasst uns 2026 zu unserem stärksten Jahr machen!
Wir sind bereit – mit Dankbarkeit im Herzen und neuer Energie im Gepäck.
Auf zum nächsten Berg! 🏔️✨
20.12.2025
🎄 Abwesenheitsnotiz vor Weihnachten – klassisch oder kreativ?
„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich 2. Januar nicht im Büro und melde mich danach.“
Oder doch eher:
„Ich tausche Laptop gegen Plätzchen, E-Mails gegen Kerzenlicht und bin im neuen Jahr wieder erreichbar.“ ✨
Gerade vor Weihnachten ist die Abwesenheitsnotiz oft der letzte Eindruck, den wir hinterlassen – intern wie extern.
Wie haltet ihr das?
Seid ihr Team klassisch & professionell oder Team kreativ & persönlich?
Und:
Darf eine Abwesenheitsnotiz schmunzeln lassen – oder sollte sie nüchtern bleiben?
16.12.2025
𝐆e𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤. 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠. 𝐳𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭s𝐫𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭.
Mit großer Freude überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an eine echte Größe genossenschaftlichen Wohnens:
🏅 Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG – vertreten durch Thorsten Gleitz.
Was macht diesen Meilenstein so besonders?
Genossenschaftliches Handeln ist bei der wankendorfer nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität:
Als eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein steht das Unternehmen seit über 75 Jahren für bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum mit hohem sozialen Mehrwert.
Dabei profitieren über 10.000 Mitglieder und Mieter:innen von bezahlbaren Mieten, lebenslangem Wohnrecht und persönlichem Service – getragen durch eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam entscheidet und Verantwortung übernimmt.
Mit Blick auf die Zukunft setzt die wankendorfer auf systematische und nachhaltige Führung – nicht auf punktuelle Initiativen, sondern auf tragfähige Strukturen, die Mitarbeitende und genossenschaftliches Miteinander stärken:
• Eine Führungskultur, die das genossenschaftliche Prinzip des gemeinsamen Erfolgs in den Mittelpunkt stellt
• Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen – ehrlich, transparent und nah an den Menschen
• Kontinuierliche Weiterentwicklung von Führungskompetenzen mit messbarer Wirkung
• Nachhaltige Orientierung: Für Wohnraum, der generations- und lebensphasengerecht ist
Genossenschaften wie die wankendorfer tragen Verantwortung weit über die Vermietung hinaus. Sie gestalten Quartiere, schaffen Begegnungsräume, binden Mitglieder ein und investieren Überschüsse in den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Bestands – immer im Interesse aller.
Das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ ist kein Endpunkt, sondern ein sichtbares Zeichen:
Führung, die wirkt. Gemeinschaft, die trägt. Zukunft, die gestaltet wird.
Wir gratulieren der wankendorfer herzlich – dem gesamten Team, dem Vorstand und allen Beteiligten – zu diesem starken Schritt in die Führung von morgen.
Herzlichen Glückwunsch!
10.12.2025
Impuls der Woche 💫 𝗪𝗲𝗿 𝗳ü𝗵𝗿𝘁, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Warum so viele Führungskräfte ein Problem mit „Kontrolle“ haben – und warum sie genau deshalb unverzichtbar ist
Kaum ein Begriff löst unter Führungskräften so viel Abwehr aus wie Kontrolle.
Zu schnell wird sie gleichgesetzt mit Vorgaben, Misstrauen oder Mikromanagement.
Doch das ist ein Missverständnis.
Kontrolle ist keine Schikane. Kontrolle ist Führung.
Und vor allem: Kontrolle ist die eine Aufgabe, die niemals delegiert werden kann.
Warum?
𝙆𝙤𝙣𝙩𝙧𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙜𝙞𝙗𝙩 𝙈𝙞𝙩𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝘾𝙝𝙖𝙣𝙘𝙚, 𝙞𝙝𝙧𝙚 𝙕𝙞𝙚𝙡𝙚 𝙩𝙖𝙩𝙨ä𝙘𝙝𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙚𝙧𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣.
Sie ist ein Modell der Unterstützung:
Wo stehen wir?
Was braucht es noch?
Was ist möglich, um die Lücken zu schließen?
Kontrolle sorgt dafür, dass niemand erst am Ende merkt, dass etwas fehlt.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.
Ohne regelmäßige Kontrolle entsteht Blindflug.
Sie ist notwendig, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden und rechtzeitig einzugreifen, bevor Risiken eskalieren.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗴𝗿𝗼𝗯𝗲 𝗙𝗮𝗵𝗿𝗹ä𝘀𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Führungskräfte tragen persönliche Verantwortung.
Wer nicht kontrolliert, riskiert rechtlich und wirtschaftlich weit mehr als nur schlechte Ergebnisse.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗹ä𝗱𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃 𝗮𝘂𝗳.
Richtig eingesetzt ist sie kein Defizitfokus, sondern ein Energielieferant:
• Was läuft gut?
• Was haben wir schon erreicht?
• Welche Optionen helfen uns, Zeit, Qualität und Budget einzuhalten?
Charmant kontrollieren heißt: unterstützend, respektvoll, neugierig.
Es macht nicht nur Spaß – es schafft Fortschritt, Sicherheit und Erfolg.
Kontrolle ist kein Zeichen von Misstrauen.
Sie ist ein Zeichen von Verantwortung.
Und gute Führung zeigt sich nicht darin, ob man kontrolliert,
sondern wie.
04.12.2025
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Ein Unternehmen mit Herz – und mit Verantwortung für generationsgerechtes Wohnen.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH – vertreten durch Hans-Dieter Brand
Was macht diesen Schritt so bedeutsam?
Die NEULAND setzt nicht auf einmalige Aktionen, sondern auf eine nachhaltige, ganzheitliche Haltung in puncto Wohnen und Verantwortung:
• Als größter Anbieter in Wolfsburg steht sie für über 11.500 Mietwohnungen, zahlreiche Gewerbeeinheiten und eine starke Verwurzelung in der Stadt.
• Mit der Philosophie „Wohnen. Leben. Neues bewegen.“ übernimmt NEULAND Verantwortung – nicht nur für Immobilien, sondern für Gemeinschaft, soziale Teilhabe und Lebensqualität.
• Durch ambitionierte Neubau- und Modernisierungsprojekte – mit Investitionen von 310 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren – gestaltet NEULAND Wolfsburg aktiv mit.
• Soziale Verantwortung wird großgeschrieben: bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wohnungen, Generationenwohnen, Wohngemeinschaften und Angebote für verschiedene Lebensphasen.
Mit der Verleihung des Zertifikats markieren wir keinen Endpunkt — sondern einen sichtbaren Schritt in der gemeinsamen Vision: Führung, die wirksam, menschenorientiert und zukunftsfähig ist.
Wir gratulieren NEULAND, Hans-Dieter Brand und dem gesamten Team herzlich zu diesem starken Signal — für Wolfsburg, für Mieter:innen und für die Wohnungswirtschaft insgesamt. Euer Engagement setzt Maßstäbe.
Hᴇʀᴢʟɪᴄʜᴇɴ Gʟüᴄᴋᴡᴜɴꜱᴄʜ!
03.12.2025
𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗚𝗼𝘃𝗲𝗿𝗻𝗮𝗻𝗰𝗲. 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴.
Bei der Aufsichtsratssitzung der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock durften wir gemeinsam mit den Vorständen Roland Blank und Ines Dietrich, den Führungskräften der WGSH, sowie dem gesamten Aufsichtsrat über die nächsten Schritte im Prozess der Führungsleitlinien sprechen.
Was uns besonders beeindruckt hat:
👉 der Mut, Führungsarbeit wirklich strategisch anzugehen
👉 die Offenheit für Entwicklung, Reflexion und gemeinsame Verantwortung
👉 der klare Wille, Kultur, Governance und Zukunftsfähigkeit miteinander zu verbinden
Die WGSH zeigt eindrucksvoll, wie moderne Genossenschaften heute agieren:
vorausschauend, professionell und mit einem starken Bewusstsein dafür, dass gute Führung die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und funktionierende Zusammenarbeit ist.
Ein Betriebssystem Führung schafft genau diese Basis:
✔ Orientierung für alle
✔ Klarheit in Verantwortung & Zusammenarbeit
✔ ein starkes Signal für Mitarbeitende, Talente und externe Partner
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
– für Vertrauen, Dialog auf Augenhöhe und die gemeinsame Energie.
Solche Tage zeigen, wie wertvoll echte Entwicklungsarbeit ist – und wie viel Zukunftskraft in der WGSH steckt.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte auf diesem Weg.
30.11.2025
Auf einen Kaffee mit Ralf Seveneick und Thomas Hain
Ralf Seveneick: Herr Hain, wenn Sie an das Jahr 2025 denken: Welcher Moment war für Sie persönlich ein „Auf-einen-Kaffee-bleib-mal-stehen“-Moment?
Thomas Hain: Dazu habe ich verschiedene Bilder vor dem geistigen Auge: die oft zu kurzen, aber wichtigen persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden auf unserer jährlichen Mitarbeiter-Jahresversammlung. Darüber hinaus erlebe ich aber auch Gespräche mit Persönlichkeiten, die wir zur AGW-Plenumssitzung einladen – in diesem Jahr Freiherr von Fritsch, der ehemalige Botschafter in Moskau.
Ralf Seveneick: Wohnungsbau, Klimaziele, soziale Verantwortung – Ihr Alltag ist ziemlich fordernd. Was motiviert Sie, morgens aufzustehen?
Thomas Hain: Die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Wir gestalten nicht nur Gebäude, wir gestalten Lebensräume, die Menschen eine Perspektive geben – das treibt mich an. Außerdem habe ich ein großartiges Team, das jeden Tag mit Leidenschaft dabei ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie nicht an Wohnen denken – wobei können Sie wirklich abschalten?
Thomas Hain: Beim Wandern und beim Sport. Wenn ich in den Bergen bin, kann ich komplett abschalten. Die Ruhe und die frische Luft helfen mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Den gleichen Effekt verspüre ich bei meinen sportlichen Aktivitäten.
Ralf Seveneick: Die NHW ist einer der größten Wohnungsanbieter Deutschlands. Was bedeutet das konkret für Verantwortung – ökologisch, sozial, wirtschaftlich?
Thomas Hain: Unsere Verantwortung ist es, nachhaltige und bezahlbare Lebensräume zu schaffen. Ökologisch bedeutet, klimaneutral zu bauen und zu sanieren. Sozial bedeutet, Wohnraum für alle zu schaffen – auch und vor allem für Menschen mit geringem Einkommen. Wirtschaftlich geht es darum, langfristig zu denken und solide zu wirtschaften, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.
Ralf Seveneick: Sie sprechen oft davon, „Lebensräume zu gestalten“. Wie sieht das in der Praxis aus?
Thomas Hain: Lebensräume gestalten heißt für uns, Quartiere zu schaffen, die mehr sind als nur Wohnraum. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Begegnungsstätten, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, nachhaltige Mobilitätskonzepte und eine Infrastruktur mitgedacht werden, die das Leben lebenswerter macht.
Räume für Begegnungen zu schaffen, damit der Austausch zwischen den vielen unterschiedlichen Kulturen, Nationalitäten, Ethnien, die bei uns wohnen, das gegenseitige Verständnis schaffen kann.
Ralf Seveneick: Wie verändert sich die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen – vom Vermieter hin zum gesellschaftlichen Akteur?
Thomas Hain: Wohnungsunternehmen sind heute viel mehr als Vermieter. Wir übernehmen Verantwortung für soziale Integration, Klimaschutz und die Entwicklung von lebenswerten Städten. Das macht uns zu einem wichtigen Partner für Kommunen und die Gesellschaft weit über das ‚Wohnen‘ hinaus.
Ralf Seveneick: Klimaneutrales Bauen, soziale Mieten, Flächenkonflikte – wie bringt man das unter ein Dach?
Thomas Hain: Es braucht eine klare Strategie und den Mut, neue Wege zu gehen. Wenn wir unsere Mieter entlasten wollen, müssen wir das vorausschauend bei der CO2-Abgabe tun. Daher setzen wir bei Modernisierungen auf geringinvestive Maßnahmen statt auf Vollmodernisierungen. So können wir bis 2045 größere Teile des Portfolios klimaneutral entwickeln, ohne das Unternehmen und unsere Mieter zu überfordern.
Ralf Seveneick: Gibt es ein Projekt oder eine Initiative, auf die Sie besonders stolz sind, weil sie zeigt, wie Zukunft des Wohnens konkret aussehen kann?
Thomas Hain: Ganz klar: die InitiativeWohnen. 2050, ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral zu gestalten. Wir haben die Initiative vor fünf Jahren gegründet, seitdem hat sie sich rasant entwickelt. Inzwischen sind mehr als 250 Partner mit rund 2,2 Mio. Wohneinheiten dabei.
Ralf Seveneick: Sie sind Beirat bei ErfolgsWert. Was hat Sie überzeugt, dieses Mandat anzunehmen?
Thomas Hain: Die ersten Kontakte haben wir bei der Durchführung des Führungskräfteprogramms bei der NHW geknüpft. Mir hat die Herangehensweise gefallen. Die Idee, Führungskräfte zu stärken und nachhaltige Werte in Unternehmen zu verankern, hat mich sofort angesprochen. Das passt perfekt zu meinen Überzeugungen.
Ralf Seveneick: Welche Themen aus der NHW-Welt finden Sie bei ErfolgsWert wieder – und umgekehrt?
Thomas Hain: Die strategische, zielgerichtete Herangehensweise an Themen sowie die Verbindung von sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg. Beide Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie auf die Zusammenarbeit blicken: Wo entsteht echter Mehrwert?
Thomas Hain: Für meine Zusammenarbeit in meinem Ressort stelle ich sehr positive Veränderungen in der Zusammenarbeit mit meinen Führungskräften fest. Das drückt sich auch, aber nicht nur in den Arbeitsergebnissen aus.
Ralf Seveneick: Wenn Sie sich für 2026 etwas wünschen dürften – für das Wohnen in Deutschland und für Ihr Team – was wäre das?
Thomas Hain: Dass Bauen kostengünstiger und effizienter wird. Die Stellschrauben sind bekannt – weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Förderbedingungen. Uns fehlen aber zwei Dinge: ein klares Signal und der Mut zur Umsetzung. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik. Nur gemeinsam können wir das Bauen wieder bezahlbar machen.
Ralf Seveneick: Was sollten Führungskräfte, gerade im öffentlichen und kommunalen Kontext, stärker beherzigen?
Thomas Hain: Den Mut, langfristig zu denken und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben. Und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Ralf Seveneick: Und ganz persönlich: Was ist Ihr „Erfolgswert“-Moment des Jahres?
Thomas Hain: Dass wir gemeinsam in der Wohnungswirtschaft es geschafft haben, die Co2 Effizienz – und nicht wie bisher die Energieeffizienz – als neue Zielgröße der Bundesregierung in den Fokus zu stellen.
27.11.2025
Viele wollen führen – aber nur wenige führen sich selbst.
Hart gesagt: Manche Führungskräfte haben mehr Klarheit über ihre KPIs als über ihre eigenen Werte.
Dabei beginnt echte Führung nicht beim Team, nicht im Meetingraum, nicht in der Strategie.
𝙎𝙞𝙚 𝙗𝙚𝙜𝙞𝙣𝙣𝙩 𝙙𝙤𝙧𝙩, 𝙬𝙤 𝙚𝙨 𝙪𝙣𝙗𝙚𝙦𝙪𝙚𝙢 𝙬𝙞𝙧𝙙: 𝙗𝙚𝙞 𝙄𝙝𝙣𝙚𝙣 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩.
Wie klar sind Ihre Werte?
Was gibt Ihnen Energie – und was zieht sie ab?
Wofür stehen Sie wirklich?
Wer andere wirksam führen will, muss zuerst den eigenen „Vorgarten“ aufräumen – mit Selbstreflexion, Selbstverantwortung und echter Haltung.
Meine Erfahrung: Wenn Führungskräfte ihren inneren Vorgarten kennen und pflegen (klar kommunizieren), wächst auch die Kraft ihres Teams. Leistung entsteht dort, wo Selbstreflexion auf Selbstverantwortung trifft.
Kennen Sie Ihren persönlichen Vorgarten?
25.11.2025
Klarheit. Struktur. Zukunftsfähigkeit.
Ein Unternehmen. Ein gemeinsames Ziel: Führung wirksam und messbar gestalten.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick im Namen der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
🏅 Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt – vertreten durch Thomas Hain
Was macht diesen Schritt so besonders?
Die NHW setzt nicht auf Gelegenheitsführung oder punktuelle Aktionen, sondern auf ein nachhaltiges Führungssystem mit Wirkung:
• Verbindliche Führungsleitlinien, spezifisch für die NHW
• ein klar geordnetes „Einstieg in die Führung“-System für jede Führungskraft
• die Implementierung über Führungsebenen hinweg – inkl. intensiver Zusammenarbeit mit Betriebsrat
• messbare Fortschritte bei Führungskultur, Bindung und Performance
Die NHW als Unternehmen steht für viel mehr als Wohnen: Mit über 60.000 Mietwohnungen an rund 112 Standorten in Hessen zählt sie zu den Top-Wohnungsunternehmen Deutschlands.
Zudem hat sie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Verantwortung fest verankert – ein Umfeld, in dem Führung heute mehr denn je zählt.
Die Übergabe des Zertifikats ist mehr als Symbolik – sie markiert einen sichtbaren Schritt in der Führungslandschaft.
Wir gratulieren der NHW, Dr. Hain und allen Beteiligten herzlich zu diesem Meilenstein.
Euer Mut, diese Wege zu gehen, setzt Maßstäbe.
Herzlichen Glückwunsch!
22.11.2025
Ein Tag von und mit Ralf Seveneick!
Gestern durfte ich beim Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock den Prozess zu den neuen Führungsleitlinien präsentieren. Besonders spannend war zu sehen, wie viel bereits erreicht wurde – und welches großartige Potenzial in der Organisation steckt.
Solche Momente zeigen mir, warum ich für das Konzept Betriebssystem Führung brenne:
𝗘𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴.
Punkt 1: Ein Betriebssystem Führung ist entscheidend für die Unternehmenskultur –
warum?
Weil Werte, Prinzipien und Regeln klar definiert werden. Dadurch entsteht ein verbindlicher Rahmen, der Kultur nicht nur beschreibt, sondern sie sichtbar, erlebbar und nachhaltig verankert.
Gleichzeitig leistet ein professionelles Betriebssystem Führung einen zentralen Beitrag zu den aktuellen Anforderungen rund um ESG, insbesondere im Bereich Governance, wo klare Verantwortlichkeiten, Transparenz und Führungsklarheit zunehmend essenziell werden.
Unternehmen, die ihr Betriebssystem Führung aktiv gestalten, profitieren gleich mehrfach:
A – Employer Branding: Führung wird zum echten Unterscheidungsmerkmal – attraktiv für Talente und Fachkräfte.
B – Orientierung: Mitarbeitende wissen, was gute Führung bedeutet, und können sich daran ausrichten.
C – Kapitalgeber: Investoren achten verstärkt auf solide Governance und belastbare Führungsstrukturen – das Betriebssystem Führung liefert genau diese Grundlage.
Wenn ihr Fragen oder Interesse am Betriebssystem Führung habt – meldet euch gerne.
Wir sind für euch Partner, Begleiter, Entwickler und Implementierer.
19.11.2025
𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿?
Die meisten Führungskräfte, die wir treffen, sagen :
„Zeit für Zukunft? Superwichtig. Aber wann denn bitte noch?“
Studien zeigen:
97 % der Führungskräfte halten strategisches Denken für entscheidend – aber 96 % sagen, sie hätten keine Zeit dafür.
Viele Führungskräfte verbringen nur rund ein Viertel ihrer Zeit wirklich mit Führung, der Rest geht in Meetings, E-Mails und Abstimmungen drauf.
Und im Schnitt schaffen Wissensarbeiter nicht einmal 3 Stunden echte Konzentration am Tag.
Kein Wunder, dass „Zukunft gestalten“ oft gegen „Inbox leeren“ verliert.
Als Führungskraft ist es aber genau meine Aufgabe:
– die Zukunft meines Verantwortungsbereichs aktiv zu gestalten – nicht nur auf sie zu reagieren
– die mir anvertrauten Ressourcen & Kapazitäten gesund und wirkungsvoll einzusetzen, damit wir unsere Ziele erreichen (oder übertreffen)
– über den Tellerrand hinauszuschauen: Was passiert außerhalb unserer Blase – bei Kunden, im Markt, in der Technologie?
– möglichen Schaden vom Unternehmen fernhalten – Risikoeinschätzungen vornehmen, in Konsequenzen denken…
Das passiert nicht „zwischen zwei Meetings“ oder abends um 22:30 Uhr.
𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 – „𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀-𝗕𝗹𝗼𝗰𝗸𝗲𝗿“
Dauer: 2 Stunden pro Woche
Zeitpunkt: immer zur gleichen Zeit
Regeln:
– keine operativen Themen
– keine Mails, kein Teams
– Handy im Flugmodus
𝗪𝗼𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻?
– Trends & Entwicklungen lesen, die nicht direkt auf dem Schreibtisch landen
– Strategie und Prioritäten hinterfragen: „Worauf sollten wir eigentlich unsere Energie legen?“
– Kapazitäten und Gesundheit meines Teams in den Blick nehmen: „Wo überfordern wir? Wo nutzen wir Potenziale nicht?“
– wo gibt es Störfeuer? analysieren und dauerhaft abstellen
– Gespräche mit Menschen führen, die nicht in meiner täglichen Meeting-Blase sind (Kunden, Talente, Kolleg:innen aus anderen Bereichen)
Forscher sprechen hier von „strategischem Time Blocking“ – bewusst geblockte Fokuszeit, um gedanklich in die Tiefe gehen zu können. Sie fanden heraus, dass sie nicht nur Produktivität, sondern auch Wohlbefinden und Engagement verbessert.
Aᴍ Eɴᴅᴇ ɪꜱᴛ ᴅɪᴇ Fʀᴀɢᴇ ɴɪᴄʜᴛ:
„Hᴀʙᴇɴ ᴡɪʀ Zᴇɪᴛ ꜰüʀ Zᴜᴋᴜɴꜰᴛ?“
ꜱᴏɴᴅᴇʀɴ:
𝗦𝗶𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻?
13.11.2025
2 Tage ErfolgsWert pur!
Anfang dieser Woche kam unser Beirat zusammen. Menschen, die uns seit Jahren mit Klarheit, Erfahrung und einem ehrlichen Blick von außen begleiten. Wieder wurde spürbar, wie wertvoll dieser Austausch ist, wenn es um die Zukunft unseres Unternehmens geht.
Wir starteten mit einem offenen Blick auf das, was heute zählt:
Wie entwickeln sich die Bedürfnisse unserer Kunden? Welche Marktbewegungen sind relevant? Wo braucht es jetzt klare Entscheidungen?
Der Dialog war – wie immer – direkt, transparent und auf den Punkt. Genau die Art von Reflexion, die gute Unternehmensführung stärkt.
Ein Schwerpunkt des Tages: Führung als System.
Welche Routinen und Prinzipien machen Organisationen in anspruchsvollen Zeiten widerstandsfähig?
Wie gelingt Führung, die Orientierung gibt und gleichzeitig Beweglichkeit ermöglicht?
Unser gemeinsamer Anspruch: Führung so zu gestalten, dass sie wirkt – konsequent, menschlich und handlungsstark.
Ein besonders Moment war die Baustellenbesichtigung von Don Camillo & Peppone in Wolfsburg – ermöglicht und begleitet von unserem Beiratsmitglied Hans-Dieter Brand.
Die Eindrücke waren weit mehr als technische Einblicke:
Sie haben uns gezeigt, wie Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes entsteht – mit Herzblut und Weitblick, Professionalität und mutigen Visionen.
Wir sind dankbar für die Gelegenheit, ein solches Projekt so nah und so persönlich erleben zu dürfen.
Mitten im Programm: eine kurze, ungeplante Evakuierung des Tagungshotels.
Beeindruckend war, wie ruhig, geordnet und professionell alles ablief – und wie schnell das Rettungsteam die Situation im Griff hatte.
Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig Vorbereitung, Routinen und klares Handeln sind, wenn es wirklich darauf ankommt.
Zum Abschluss richteten wir den Blick auf das, was vor uns liegt:
Wie wir als ErfolgsWert weiter wachsen.
Welche Themen wir vertiefen.
Und wie wir unseren Kunden auch in Zukunft echten Mehrwert bieten.
Eines wurde dabei klar: Unsere Vision ist ambitioniert – und sie gelingt, weil wir als Team Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorne denken.
Dieses Treffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll ein starker, mutiger und kompetenter Beirat ist.
Er schenkt uns Orientierung.
Er schärft unseren Fokus.
Und er stärkt unseren Weg in die Zukunft.
Wir sind dankbar für das Vertrauen, die Energie und die Bereitschaft, uns als Erfolgswert immer wieder herauszufordern und zu stärken.
Solche Begegnungen sind unser Fundament – und unsere Motivation.
01.11.2025
Wenn Führungskräfte ihre Führungskräfte völlig falsch einschätzen
„Das haben wir schon gemacht.“
„Unsere Führungskräfte sind bestens vorbereitet.“
„Darauf können Sie aufbauen.“
Diese Sätze hören wir oft, wenn operative Führungskräfte zu strategischen Führungskräften entwickelt werden sollen.
𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀:
Programme wurden gemacht, aber nicht gelebt.
Trainings wurden abgeschlossen, aber nicht verankert.
Wann wurde zuletzt gefragt:
„Was ist daraus geworden?“
„Wie wird das Erlernte angewendet?“
„Welche Erfolge sind messbar?“
„Was hast du dir vorgenommen – und was hast du umgesetzt?“
Führungskräfteentwicklung ist keine Pflichtübung, sondern eine Investition mit Renditeerwartung.
Diese Rendite entsteht jedoch nicht im Seminarraum, sondern im Alltag, in der Reflexion und im Verhalten.
Mein Appell an Unternehmensverantwortliche und HR:
Hört nicht auf, wenn das Programm endet.
Beginnt dann erst richtig.
🅱🅴🅶🅻🅴🅸🆃🅴🆃. 🅵🆁🅰🅶🆃 🅽🅰🅲🅷. 🅵🅾🆁🅳🅴🆁🆃 🅺🅾🅽🆂🅴🆀🆄🅴🅽🆉. 🅼🅴🆂🆂🆃 🆆🅸🆁🅺🆄🅽🅶.
Nur so wird aus Weiterbildung echte Wirksamkeit – und aus Führungskräften echte Gestalter.
Das Betriebssystem Führung der Erfolgswert GmbH setzt genau hier an:
Es bietet eine strukturierte Nachsorge mit nachhaltiger Implementierung, die sicherstellt, dass Lernen im Alltag wirkt – dauerhaft, messbar und wirksam.
29.10.2025
KI übernimmt Management-Aufgaben.
67 Prozent der Aufgaben von Führungskräften sind laut IAB automatisierbar.
Ressourcen planen, Berichte erstellen, Prozesse steuern – das übernimmt zunehmend die Technik.
Sogar strategische Entscheidungen können KI-Systeme heute vorbereiten.
Was bleibt dann noch für Führungskräfte?
Die Antwort: Alles, was nicht programmierbar ist.
– Verantwortung übernehmen
– Menschen entwickeln
– Klarheit und Richtung geben
– Kultur gestalten
Führung wird nicht ersetzt – aber sie verändert sich.
Verwalten reicht nicht mehr aus.
Wer seine Rolle nicht neu denkt, wird überholt.
Wer Führung als Haltung versteht, wird relevant bleiben.
Jetzt ist die Zeit, Führung nicht als Titel, sondern als Kompetenz zu begreifen.
Welche Aufgaben überlässt du künftig der KI – und welche bleiben bei dir?
27.09.2025
„Überraschende Kündigung“? – Die gibt es nicht!
Warum heißt die Kündigung eigentlich Kündigung?
👉 Weil sie sich ankündigt!
Die Wahrheit ist: Kündigungen fallen selten vom Himmel.
Mitarbeiter*innen senden Signale – Rückzug, sinkende Motivation, Unzufriedenheit.
Die eigentliche Frage ist: Nehmen Führungskräfte diese Signale wahr und reagieren darauf?
Führung bedeutet Verantwortung:
– Ressourcen gesund einsetzen
– Potenziale fördern
– Schaden vom Unternehmen abwenden
Das kostet Zeit und Energie – aber genau dafür sind Führungskräfte da.
Wehret den Anfängen – bevor Unzufriedenheit zur Kündigung wird.
Wie siehst du das: Gibt es die wirklich überraschende Kündigung oder nur übersehene Hinweise?
24.09.2025
Führung zeigt sich nicht im Konsens – sondern im Konflikt
„𝗪𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗴𝗲𝗵𝘁, 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗺 𝗘𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.“
In vielen Unternehmen lässt sich das beobachten:
Ein Team spürt, dass etwas nicht stimmt – Prozesse laufen schief, Erwartungen sind unklar, Spannungen steigen. Doch weil niemand den Konflikt anspricht, entsteht eine gefährliche Dynamik. Die Stimmung kippt, Vertrauen erodiert, und am Ende bricht das Thema mit voller Wucht auf – oft zu einem Zeitpunkt, an dem es teuer und schmerzhaft wird.
Genau deshalb hat das Weltwirtschaftsforum in Davos Konfrontations- und Konfliktfähigkeit als zweithöchste Führungsanforderung benannt. Und das völlig zurecht.
Führung bedeutet nicht, Harmonie um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Führung bedeutet, Unangenehmes nicht zu scheuen, sondern offen, respektvoll und lösungsorientiert damit umzugehen.
Wer Konflikte ignoriert, verschiebt sie nur in die Zukunft.
𝗪𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗼𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.
Wer sie konstruktiv austrägt, fördert Innovationskraft – denn Reibung ist Ursprung neuer Ideen.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Projekt arbeiteten zwei Bereiche komplett aneinander vorbei. Wochenlang herrschte „freundliches Schweigen“ – bis die Ergebnisse nicht mehr zusammenpassten. Erst als die Führungsebene das Gespräch forderte, wurden die eigentlichen Interessen sichtbar. Es war unbequem, laut und emotional. Aber genau in diesem Moment begann die echte Zusammenarbeit.
Das ist Führung: nicht der leichte, sondern der mutige Weg.
𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 ist keine Schwäche, sondern eine der größten Stärken.
𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗧𝗼𝗽-𝟮-𝗞𝗼𝗺𝗽𝗲𝘁𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝗻.
Wie erleben Sie den Umgang mit Konflikten in Ihrer Organisation – eher als Tabu oder als Chance?
17.09.2025
„Was darf Führung kosten?
Vielleicht weniger, als wir bezahlen, wenn wir sie vernachlässigen.“
Laut Gallup kostet innere Kündigung in Deutschland jährlich bis zu 105 Milliarden € – verursacht durch unsichtbare Kosten schlechter Führung.
Nur 21 % der Mitarbeitenden fühlen sich durch ihre Führungskraft wirklich motiviert – doch emotionale Bindung ist essenziell zur Vermeidung von Fehlzeiten, Demotivation und Fluktuation.
Auf der anderen Seite zeigt ein aktueller Leitfaden: Jeder in Führung investierte Euro kann 3–7 € an Nutzen zurückbringen
Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr diese Zahlen hört?
Wo habt ihr erlebt, dass gute Führung sichtbare und nachhaltige Wirkung gezeigt hat – vielleicht sogar ohne großes Budget?
06.09.2025
Wie passt das zusammen?
Ein Unternehmen beschließt, Kosten zu senken – vor allem bei den Personalkosten.
Im selben Meeting fordern Führungskräfte mehr Kapazitäten.
Ein Paradox, das zeigt: Anforderungen und Kostenstrukturen laufen oft in entgegengesetzte Richtungen.
Technologie soll Kosten reduzieren.
Die Realität: Personalkosten steigen, Anforderungen an Führung steigen noch schneller.
Was bedeutet das?
Für Unternehmen:
– Strukturen ehrlich prüfen – passt die Organisation noch zur Wertschöpfung?
– Technologie-Investitionen auf echten ROI messen.
Klar unterscheiden, wo Menschen Mehrwert schaffen und wo Systeme übernehmen.
Für Führungskräfte:
– Vom Kostenverwalter zum Zukunfts- und Kultur-Gestalter.
– Brücken bauen zwischen Mensch und Technologie.
– Transformation vorantreiben, statt nur Prozesse zu managen.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie sparen wir?“
sondern:
„Wie schaffen wir mehr Wert – durch Menschen, Technologie und Balance?“
Mich interessiert: Wie geht ihr mit dem Spagat zwischen Kostendruck und steigenden Anforderungen um?
Denkt ihr in Köpfen – oder in Hebeln?
03.09.2025
Auf einen Kaffee – nein, diesmal Energydrink – mit Max Schlichenmeier!
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH): Max, 17 Jahre alt, Porsche Carrera Cup Rookie, Abi in Sicht – und seit du sechs bist im Motorsport. Klingt nach einem ziemlich vollen Terminkalender.
Max: Ist es auch. Schule vormittags, Lernen, Fitness oder Simracing-Training nachmittags, abends Testfahrten oder Vorbereitung. Wochenende? Rennen oder Trainings. Freizeit im Sinne von „Nichtstun“ gibt’s fast nicht.
Jan: Und deine Eltern sagen: Gute Noten, sonst kein Rennsport?
Max: Genau. Das ist der Deal. Auch mit meinen Lehrern. Schule ist die Basis. Wenn die läuft, spielen alle mit – und ich hab den Kopf frei für den Rest.
Jan: Klingt sehr erwachsen für dein Alter.
Max: Wenn du jedes Wochenende auf der Strecke stehst, lernst du schnell: Verantwortung übernehmen, mit Siegen umgehen, mit Niederlagen umgehen.
Jan : Führungskräfte kennen das: Wer seine Basics sauber hält, schafft Freiraum für die großen Projekte. Dein Papa, Steffen, ist selbst Rennen gefahren. Wie wichtig ist er für dich?
Max: Sehr. Er kennt die Höhen und Tiefen. Er weiß genau, was ich mache – und was das bedeutet. Aber er lässt mich mein Ding machen. Mentor ist auch mein Teamchef, Kurt Ecke. Und der ADAC Hessen-Thüringen, der mich seit acht Jahren fördert.
Jan: Mentoren und Sparringspartner mit Erfahrung – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – sind unbezahlbar. Dein Auftakt in der Saison 2025 im Carrera Cup Benelux war… sagen wir mal: „holprig“.
Max: Ziemlich, ja. In den ersten sechs Rennen bin ich viermal nicht ins Ziel gekommen. Unfälle, technische Probleme. Da sitzt du erstmal im Truck und denkst: „Super, Wochenende gelaufen. Meisterschaft ade.“
Jan: Und dann?
Max: Helm ab, Daten analysieren, Fehler finden, Lösungen suchen. Und dann abhaken. Wenn du hängen bleibst, bist du beim nächsten Rennen schon wieder im Kopf im Kiesbett.
Jan: Genau das gilt auch für Führungskräfte: Analyse, Konsequenzen ziehen, weitermachen. Und dann kam Assen: Rookie-Podium und Top Ten. Wie geht so ein Comeback?
Max: Vorbereitung. Fortschritte registrieren. An die eigene Stärke glauben. Und im Rennen wach bleiben. In Assen konnte ich einige Plätze gutmachen, weil ich im Kopf hellwach war. Und dann cool bleiben – nicht verkrampfen, auch wenn’s Druck gibt.
Jan: Druck und Verkrampfen kennen Führungskräfte gut.
Max: Klar. Wenn du dich zu sehr auf Fehler konzentrierst, machst du den nächsten gleich hinterher. Du brauchst absolutes Vertrauen: in dich, dein Team, dein Material. Vom Wagen bis zur korrekt angezogenen Radmutter.
Jan: Führungskräfte müssen den Rahmen für Leistung schaffen. Das fängt bei ihnen selbst an – und endet beim Team. Du arbeitest mit Dirk Werner, ehemaliger Porsche-Werksfahrer, als Coach. Wie läuft das?
Max: Direkt. Nach jeder Session sprechen wir. Dirk sagt klar, was gut war und was nicht. Ohne Blabla. Manchmal hart, aber immer fair. Er will, dass ich lerne – und das tue ich.
Jan: Genau so muss Feedback im Unternehmen sein: zeitnah, ehrlich, klar. Du bist viel unterwegs. Wie hältst du mental und körperlich durch?
Max: Struktur. Ich weiß, wann Training ist, wann Schule, wann Pause. Und Pause heißt bei mir: wirklich Pause. Kumpels treffen, Zocken, Serien schauen – und runterfahren.
Jan: Führungskräfte unterschätzen oft, wie sehr Regeneration Leistung treibt. Letzte Frage: Dein Tipp für Führungskräfte?
Max: Alle Leistungen kommen nur im Team zustande. Einer allein ist nichts. Eine Führungskraft auch nicht. Du brauchst ein Team, das funktioniert – und Vertrauen in beide Richtungen.
Jan: Klingt nach einem guten Plan fürs Büro.
Fazit von Jan: Max lebt mit 17, was viele erst viel später – manchmal nie – verstehen:
- gesunde Leistungsbereitschaft entwickeln
- die richtigen Wegbegleiter finden
- sportliche Ziele setzen
- Grundlagen für Performance sichern
- Siege, Niederlagen und Fehler analysieren
- Chancen sehen und an sich glauben
- Pausen ernst nehmen
Ob im Cockpit oder im Chefsessel – die Prinzipien sind dieselben.
20.08.2025
Wer führen will, muss die Perspektive wechseln.
Abstand halten.
Von außen schauen.
Das große Ganze sehen.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Im Alltag reißen uns dringende Aufgaben oft in den Strudel des Hier und Jetzt.
Wir reagieren, löschen Brände und verlieren den Überblick.
Die erfolgreichsten Führungskräfte der deutschen Wirtschaft zeigen, wie es besser geht:
Christian Klein bei SAP hat das Unternehmen konsequent in Richtung Cloud und Künstliche Intelligenz transformiert – mit Weitblick und Geduld.
Roland Busch bei Siemens setzt auf langfristige Innovation und Nachhaltigkeit, statt auf schnelle Erfolge.
Saori Dubourg bei BASF verbindet Wachstum mit Verantwortung und denkt global und nachhaltig.
Dr. Joachim Kuhn von va-Q-tec schafft mit seiner Technologie neue Märkte durch zukunftsorientierte Innovation.
Gute Führung heißt:
Zuerst Abstand gewinnen.
Dann das Gesamtbild erfassen.
Erst danach Entscheidungen treffen.
Nicht aus dem Bauch, nicht aus Panik – sondern mit klarem Blick und Ruhe.
Abstand ist kein Rückzug. Abstand ist Weitblick.
16.08.2025
„Führung ist kein Kostenpunkt – sie ist ein Renditehebel.“
Was wäre, wenn wir aufhören würden, in Führung nur einen Kostenblock zu sehen?
In vielen Unternehmen beginnt der Sparkurs an einer Stelle:
– Führungskräfteentwicklung
– Teamformate
– Gesundheitsangebote
Begründung?
„Jetzt ist nicht die Zeit für Soft Skills.“
Doch genau das ist der Irrtum.
Denn:
Wenn Führung wackelt, wackelt das ganze System.
Und das wird teuer – aber nicht sofort sichtbar.
Die wahren Kosten tauchen später auf:
– In Fluktuation
– In Krankmeldungen
– In Führungslücken
– In der Entfremdung zwischen Teams und Zielen
Was wäre also, wenn wir diese Bereiche nicht als Kosten, sondern als Investition behandeln würden?
Eine Investition in:
– Klarheit
– Verbindung
– Selbststeuerung
– Zukunftssicherheit
Wir erleben oft:
Dort, wo mutig in Menschen investiert wird, entsteht echte unternehmerische Resilienz – nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.
—
Was denkst du dazu?
Wo ist für dich der Punkt, an dem Sparen zur Gefahr wird?
09.08.2025
Unterschiede sind da.
Leadership oder Management?
Inner Game, Outer Game – oder vielleicht: Immer Game?
Die entscheidende Frage lautet:
Bin ich Leader oder Manager?
Ein klarer Blick hilft:
Treibt mich der Wunsch, Menschen zu inspirieren – oder Prozesse zu optimieren?
Lenke ich durch Haltung und Vision – oder durch Planung und Kontrolle?
Suche ich Veränderung – oder Stabilität?
Führe ich durch innere Klarheit – oder durch äußere Struktur?
Leadership beginnt innen.
Das Inner Game zeigt sich in Selbstreflexion, Haltung, Wertebewusstsein und visionärem Denken.
Management zeigt Wirkung im Außen.
Das Outer Game ist geprägt von Organisation, Effizienz, Kontrolle und Umsetzung.
Doch am Ende zählt: 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗺𝗲
Führung passiert immer – bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist: Wie wird geführt – und mit welcher Wirkung?
Leadership und Management schließen sich nicht aus.
Echte Wirksamkeit entsteht, wenn beides zusammenkommt:
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻.
Unterschiede sind da. Die Wirkung entscheidet.
Wo liegt aktuell der Fokus – innen, außen, oder beides?
06.08.2025
Wissen. Freiheit. Kreativität. Disziplin.
Vier Prinzipien – eine Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Doch sie bleiben wirkungslos, wenn sie nicht systematisch in der Führung verankert sind.
Was das bedeutet:
Diese Prinzipien müssen in konkrete Führungsleitlinien übersetzt, mit KPIs messbar gemacht und im Führungsalltag konsequent umgesetzt werden.
Warum das entscheidend ist:
– 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁: Nur was klar definiert ist, kann auch geführt und verbessert werden.
– 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵: Gute Führung steigert Leistung, bindet Talente und schafft Vertrauen – bei Kunden wie Mitarbeitenden.
– 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: Führung braucht klare Systeme, Orientierung und Verlässlichkeit – gerade in dynamischen Märkten.
– 𝗘𝗦𝗚 & 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘁ä𝘁: Führungsleitlinien machen kulturelle Qualität sichtbar und stärken die soziale Nachhaltigkeit.
– 𝗕𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻: ESG-Reporting und Finanzierungspartner fordern zunehmend belastbare Nachweise zur Führungskultur.
Nicht warten, bis Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien Druck machen. Wer heute handelt, ist morgen vorbereitet –
Kulturell. Strategisch. Wirtschaftlich.
Arbeiten Sie bereits mit verbindlichen, messbaren Führungsleitlinien – oder ist das noch ein Zukunftsthema?
02.08.2025
Wer führt, um zu gefallen – wird umfallen.
Denn Führung heißt: Haltung zeigen, auch wenn’s unbequem wird.
Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und steigendem Druck zeigt sich, wer wirklich führt – und wer sich treiben lässt.
Wer Harmonie sucht statt Klarheit. Wer sich an Zustimmung orientiert statt an Verantwortung.
𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝘂𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴.
Und vor allem: Klarheit vor der Entscheidung.
Unsere Erfahrung zeigt:
Die besten Führungskräfte stellen sich zuerst vier Fragen – bevor sie handeln:
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 Kunde, 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻?
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝘁?
𝗭𝗮𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝘄ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻?
𝗞ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻?
Genau hier setzt unser Betriebssystem Führung an:
Wir bauen Führungssysteme mit Substanz. Klare Prinzipien, messbare Wirkung, nachhaltige Entwicklung.
𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻.
Sondern Entscheidungen zu treffen, die Zukunft sichern.
30.07.2025
„In Geld denken“ – ein Führungsprinzip mit doppeltem Hebel.
Viele Führungskräfte denken zuallererst an Budgets, Kosten oder ROI – sobald das Wort „Geld“ fällt.
Doch die wahre Kunst unternehmerischer Führung liegt nicht (nur) im Controlling – sondern im bewussten Umgang mit der Ressource Zeit.
Denn: Zeit ist Kapital.
Und: Zeitverschwendung ist Kapitalvernichtung.
Wie oft erleben wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Teilnehmenden Meetings ohne klare Agenda, Projekte ohne Entscheidung oder Führungskräfte, die mehr operativ „zupacken“, statt strategisch zu führen?
Genau hier setzen wir mit dem Betriebssystem Führung an:
Wir verankern unternehmerisches Denken tief im Führungsalltag – messbar, wirksam, nachhaltig.
Das bedeutet konkret:
• 10 % der Wochenzeit wird für strategische Optimierung reserviert
• Meetings starten pünktlich, mit Ergebnisfokus
• Delegation als Führungsprinzip – um Zukunft zu gestalten, statt Tagesgeschäft zu verwalten
• Konsequentes Denken in Zeitschienen und Projektkosten
Unsere Kund*innen berichten: Die Wirkung ist spürbar. Und sie rechnet sich – in Produktivität, Klarheit und wirtschaftlichem Fortschritt.
Zeit ist Geld – wenn wir sie unternehmerisch denken.
👉 Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Zeit um?
👉 Wo verschenken Sie Potenzial?
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
26.07.2025
„Das zahlt aber nicht auf meine Ziele ein…“
„Daran werde ich nicht gemessen…“
„Dann verliere ich meinen variablen Anteil…“
Sätze, die in Unternehmen häufig fallen – leise oder laut.
Und die eines deutlich machen:
𝗗𝗮 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱.
Da wird taktiert, gesichert, verwaltet.
Doch Führung beginnt dort, wo Komfort aufhört.
Company First ist kein Slogan.
Es ist ein Führungsanspruch.
Führung bedeutet, dem Unternehmen zu dienen – nicht dem eigenen Bonus.
Nicht warten, bis es sich „rechnet“.
Nicht ausweichen, wenn es unbequem wird.
Wer führt, denkt unternehmerisch.
Wer verwaltet, bremst Veränderung.
Führung zeigt sich nicht im Reporting, sondern im Handeln.
𝗜𝗺 𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Für Kunden
Für Mitarbeitende.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗮 – 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.
Das Grundgehalt ist keine Vorhaltepauschale.
Es ist die Basis für Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit.
Führung heißt:
Klar entscheiden.
Verbindlich handeln.
Verantwortung übernehmen.
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
23.07.2025
Mut beginnt mit dem Ich
Mut ist nicht nur laut und sichtbar. Mut ist oft leise – und beginnt mit Ehre und Respekt gegenüber sich selbst.
Wer sich selbst mit Achtung begegnet, erkennt: Veränderung beginnt im Inneren.
👉 Der Mut, für sich selbst Dinge zu verändern.
👉 Der Mut, Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie unbequem sind.
👉 Der Mut, Konsequenzen auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren.
Im Wort „Ich“ steckt Verantwortung.
Und in dieser Verantwortung liegt die Kraft von:
🔹 Selbstverantwortung
🔹 Selbstbewusstsein
🔹 Selbstrespekt
Gerade für Führungskräfte ist das keine Option – es ist essenziell.
Denn wer sich selbst nicht mit Respekt und Ehre begegnet, kann andere nicht klar und aufrichtig führen.
Führung bedeutet nicht nur, andere zu bewegen – sondern den eigenen Weg mutig zu gehen.
Sich selbst immer wieder zu hinterfragen, anzutreiben, auszurichten.
Nicht aus Ego. Sondern aus Haltung.
Führen heißt: mutig vorangehen – auch mit sich selbst.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
10.03.2026
Auf einen Kaffee mit Ines Dietrich von der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen in Rostock und Tatjana Peters
Tatjana: Ines, was hat dich zur Wohnungswirtschaft geführt – und was begeistert dich bis heute an dieser Aufgabe?
Ines: Die berufliche Neuorientierung nach der Wende hat mich in dieser Phase des Umbruchs neue Wege einschlagen lassen. Eher durch Zufall bekam ich die Chance in einer Wohnungsgenossenschaft. Dieser Einstieg hat sich im Nachhinein als prägend erwiesen.
Bis heute begeistert mich meine Tätigkeit in einer Genossenschaft, weil sie Verantwortung für Menschen und Immobilien, Gestaltungsspielraum und Nachhaltigkeit vereint, dass ich aktiv dazu beitragen kann, Wohnraum zu sichern, zu entwickeln und langfristige Werte zu erhalten.
Tatjana: Gibt es einen Moment in deinem Alltag, der dir immer wieder zeigt, warum dein Job gesellschaftlich so relevant ist?
Ines: Ja – oft sind es die kleinen Begegnungen. Wenn ich zum Beispiel höre, dass eine ältere Mieterin zu mir sagt: „Gut, dass Sie da sind – ich fühle mich sicher.“
In solchen Momenten wird klar: Wohnen ist nicht nur eine Adresse. Es ist Stabilität – gerade in Zeiten, in denen vieles unsicher ist.
Tatjana: Welche demografische Entwicklung spürst du in Rostock aktuell am stärksten – und wie wirkt sie sich auf Wohnungsfragen aus?
Ines: Da Rostock als Arbeits-, Bildungs- und Versorgungszentrum immer attraktiver wird, erhöht das den Druck auf den Wohnungsmarkt enorm. Der demographische Wandel in Rostock führt vor allem zu anderen Wohnbedürfnissen, auf die wir vorausschauend und flexibel reagieren müssen. Wie z.B. Bestandsanpassungen, etwa durch Grundrissveränderungen. Die Quartiersentwicklung, um soziale Infrastruktur und Nachbarschaft zu stärken. Oder das begrenzte Neubaupotential optimal zu nutzen, dabei Nachfrage und Bezahlbarkeit beachten.
Tatjana: Welche Wohnformen oder Konzepte werden deiner Ansicht nach künftig deutlich wichtiger für eure Mitglieder?
Ines: Gerade haben wir zwei Wohngruppen mit je 10 Appartements und gemeinschaftlich genutzten Räumen an unsere Mitglieder übergeben. Sie fördern Nachbarschaft, reduzieren Vereinsamung und stärken den genossenschaftlichen Gedanken. Wir sind gespannt, wie diese Wohngruppen sich entwickeln. Weiterhin gewinnen an Bedeutung barrierearme und barrierefreie Wohnungen also müssen wir Bestandsveränderungen vornehmen. Viele Mitglieder möchten lange selbstständig in ihrer Wohnung verbleiben, weshalb schwellenarme Grundrisse und Aufzüge immer stärker nachgefragt werden. Künftig müssen individuelle Bedürfnisse, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbunden werden. So gehen wir z. B. viele Kooperationen in den Stadtteilen ein
Tatjana: Wie bleibst und eure Organisation handlungsfähig, wenn Rahmenbedingungen unsicher sind?
Ines: Klare Orientierung und vorausschauende Planung, flexible Strukturen und Entscheidungswege und nicht zu vergessen, die wirtschaftliche Stabilität als Grundlage, geben gerade in unsicheren Zeiten Stabilität und machen uns handlungsfähig. Wir setzen intern auf offene Kommunikation und regelmäßigen Austausch, um Unsicherheiten frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Vertrauen, klare Ziele, wirtschaftliche Vernunft, kurze Wege und eine Organisationsstruktur, die Veränderungen als Teil des Alltags versteht.
Tatjana: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Führung in der Wohnungswirtschaft auch in Zukunft attraktiv bleibt?
Ines: Führung darf nicht als Verwaltungsaufgabe verstanden werden. Und es darf keine Dauerüberforderung sein. Das heißt: klare Rollen, gute Entscheidungswege und echte Entwicklung als aktive Gestaltung der Prozesse. Führung in der Wohnungswirtschaft bleibt attraktiv, wenn sie sinnstiftend, gestaltbar und menschlich ist. Und es braucht Mut zur Menschlichkeit: Wer führt, muss Leistung einfordern und ermöglichen, aber auch Energie schützen. Mit klaren Strukturen, Vertrauen und der Möglichkeit, langfristig Wirkung zu entfalten. Attraktive Führung setzt kontinuierliche Weiterbildung voraus – fachlich sowie persönlich. Gleichzeitig braucht es klare Perspektiven für Nachwuchskräfte, Mentoring und gezielte Entwicklungspfade.
Tatjana: Welche Veränderung wird die Wohnungswirtschaft in den nächsten fünf Jahren am stärksten prägen – und warum?
Ines: Die größte Veränderung wird der Spagat zwischen Klimazielen, Kostenrealität und sozialer Verantwortung sein. Die Branche steht vor einer gleichzeitigen Zunahme von Erwartungen an energetischen Standards, Klimaschutz, soziale Verantwortung und Digitalisierung bei der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum obwohl steigendende Bau- und Finanzierungskosten zu verzeichnen sind. Wir werden noch stärker lernen müssen, klug zu priorisieren, digital zu vereinfachen und partnerschaftlich zu arbeiten.
Tatjana: Und zum Abschluss ganz persönlich: Was gibt dir Zuversicht für die Zukunft des Wohnens – und was würdest du anderen Führungskräften mit auf den Weg geben?
Ines: Zuversicht gibt mir die Erfahrung, dass Menschen in unserer Branche gestalten wollen. Und ich glaube an Genossenschaften: Unsere Genossenschaft hat in den letzten 70 Jahren seit ihrer Gründung wiederholt gezeigt, dass sie auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und regulatorische Veränderungen reagieren kann, ohne den satzungsgemäßen Auftrag einer Genossenschaft aus den Augen zu verlieren.
Anderen Führungskräften würde ich mitgeben: Bleiben Sie authentisch, bleiben Sie nah am Menschen – und machen Sie nicht alles gleichzeitig.
Vielen Dank Ines für deinen Blick.
28.02.2026
𝗭𝘂𝗿 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁.
Schönreden hilft nicht.
Verniedlichen erst recht nicht.
Und wer im Konjunktiv spricht, übernimmt keine Verantwortung.
In unserer Arbeit als Consultants bei der Erfolgswert GmbH erleben wir es immer wieder:
Unternehmen verlieren nicht an Stärke, weil die Lage schwierig ist.
Sie verlieren an Stärke, weil sie sich die Realität nicht klar genug zumuten.
Vor wenigen Wochen saßen wir mit einer Geschäftsführung zusammen.
Umsatz rückläufig.
Margen unter Druck.
Krankenstand hoch.
Führungsteam spürbar angespannt.
Und trotzdem hörten wir Sätze wie:
„Eigentlich läuft es doch noch ganz gut.“
„Der Markt wird sich schon wieder beruhigen.“
„Das betrifft uns (noch) nicht.“
Doch.
Es betrifft euch.
Wir haben gefragt:
„Wenn es Ihr eigenes Kapital wäre – würden Sie genauso argumentieren?“
Es wurde still.
Diese Stille war der produktivste Moment des gesamten Workshops.
Denn genau hier beginnt Resilienz.
Resilienz entsteht nicht durch Optimismus.
Sie entsteht durch Klarheit.
Klarheit über Zahlen.
Klarheit über Marktveränderungen.
Klarheit über eigene Schwächen.
Klarheit über Führungsverhalten.
Wir sind in solchen Momenten nicht die Bequemen.
𝗪𝗶𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹.
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘂𝗺 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗯𝗲𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗳ü𝗿 𝗨𝗻𝗸𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘇𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻.
Klartext ist kein Pessimismus.
Klartext ist Professionalität.
Gerade in Transformationsprozessen zeigt sich:
Die Organisationen, die am offensten über Risiken sprechen, entwickeln die schnellsten Lösungen.
Der Blick auf die Realität ist kein Angriff auf Motivation.
Er ist der Beginn von Stärke.
Resilienz heißt nicht, dass es nicht schwierig wird.
𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 𝗵𝗲𝗶ß𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴 𝗲𝘀 𝗶𝘀𝘁 – 𝘂𝗻𝗱 𝘁𝗿𝗼𝘁𝘇𝗱𝗲𝗺 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻.
Wer Führung übernimmt, übernimmt auch die Pflicht zur Klarheit.
Alles andere ist Selbstberuhigung.
Und Selbstberuhigung ist der teuerste Luxus, den sich Unternehmen leisten.
25.02.2026
Verfügbarkeit.
Ein Wort, über das wir in Unternehmen kaum sprechen.
Dabei entscheidet es darüber, ob wir unter Druck handlungsfähig bleiben.
Im Spitzensport fällt kurz vor dem Finale ein Leistungsträger aus.
Top-Teams gewinnen trotzdem.
Nicht, weil sie weniger abhängig sind.
Sondern weil sie Verfügbarkeit systematisch absichern.
Jetzt die unangenehme Frage:
Wie verfügbar ist Ihre Organisation wirklich?
Was passiert, wenn morgen eine Schlüsselperson ausfällt?
• Bleiben Entscheidungen liegen?
• Stocken Projekte?
• Wartet die zweite Führungsebene auf Freigabe?
• Kennt nur eine Person die Hintergründe kritischer Verträge?
Viele Unternehmen verwechseln Brillanz mit Stabilität.
Tatsächlich erzeugt personelle Abhängigkeit strukturelle Verwundbarkeit.
Verfügbarkeit ist kein HR-Thema.
Sie ist ein Governance-Thema.
𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗞𝗮𝗽𝗶𝘁𝗮𝗹𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿 𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻𝗱:
Wie belastbar ist die Führungsstruktur?
Wie schnell bleibt das Unternehmen lieferfähig?
Wie abhängig ist die Wertschöpfung von Einzelnen?
Verfügbarkeit entwickelt sich damit vom operativen Detail
zum strategischen Bewertungsfaktor.
Oder zugespitzt:
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝘁ä𝗿𝗸𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲𝗿 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗳ü𝗴𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝘀.
Wie hoch ist Ihr Verfügbarkeitsrisiko?
24.02.2026
Auf einen Kaffee mit Hans-Dieter Brand von der Neuland Wohnungsgesellschaft und Ralf Seveneick
Ralf
„Wohnen ist ein Grundbedürfnis – aber die Rahmenbedingungen fühlen sich gerade an wie Dauerkrise. Wie gehst du damit um?“
Hans-Dieter:
Entscheidend ist, dass fast nichts mehr langfristig planbar ist
- Förderkulisse
- Zinsumfeld
- Baukosten
Das Ergebnis ist für mich: mehr ‚Auf Sicht fahren‘ – auf der Grundlage einer Gesamtstrategie
Ralf
„Sag mal kurz – eher ja oder eher nein?“
- Bezahlbarer Wohnraum ist ohne KI-Unterstützung nicht mehr denkbar.
Hans-Dieter: ja - Neubau wird auf absehbare Zeit ein Luxusgut. Hans-Dieter: Leider ja
- Nachhaltigkeit darf nicht teurer sein als Durchschnittsmieter:innen leisten können. Hans-Dieter : Ja – aber es muss finanziert werden
- Stadtentwicklung gelingt nur im Dialog mit Bewohner:innen. Hans-Dieter: ja
- Die Wohnungswirtschaft braucht weniger Förderung – und mehr Planbarkeit. Hans-Dieter: Nein, sie braucht BEIDES – insbesondere vor dem Hintergrund der vorherigen Frage und dem Ziel, Klimaneutralität zu erreichen
Ralf
„Du bist für einen Tag Mieter – was würdest du erwarten, dass NEULAND gerade liefert?“
Hans-Dieter
– bin seit 11 Jahren zufriedenen Mieter der NEULAND
Ralf
„Welche 3 Dinge müssen Wohnungsunternehmen heute beherrschen, um auch in fünf Jahren noch Vertrauen zu haben?“
Hans-Dieter
Vertrauen?
Beherrschen müssen sie m.E. – die Transformation hin zu digitalen Prozessen, wo möglich, bei gleichzeitiger Mieternähe, wo nötig. Und, wie immer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Mit einher geht damit der Umgang mit dem demografischen Wandel im Unternehmen – d.h. langfristige Personalplanung.
Natürlich ganz wichtig – den ‚richtigen‘ Umgang mit dem Bestand – Portfoliomanagement vor dem Hintergrund der o.g. volatilen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit sich wandelnden Kundenansprüchen
Ralf
„Woran merkst du im Alltag: Wir haben in der Wohnungswirtschaft wirklich einen Wandel geschafft?“
Hans-Dieter
– haben wir das??
Ralf
„Was ist die Entscheidung, die man als Wohnungsunternehmen treffen muss – obwohl man weiß, dass man dafür Kritik bekommt?“
z.B. angemessene Mietanpassungen
Ralf
„Was ist eine Führungsentscheidung, die du heute anders treffen würdest als vor drei Jahren?“
Hans-Dieter
Grundsätzlich eine schwierige Frage, da Entscheidungen immer im aktuellen Kontext getroffen werden müssen und es m.E. müßig ist, später darüber nachzudenken – insbesondere, wenn die Entscheidung praktisch unumkehrbar ist – Beispiel Entscheidung Sanierung statt Abriss
Ralf
„Wenn du Wolfsburgs Wohnzukunft in einem Satz beschreiben müsstest – wie klingt der?“
Hans-Dieter
Wolfsburg ist und bleibt ein attraktiver Wohnstandort mit hohem Wohnwert
Unsicher, aufgrund des Klumpenrisikos Automobilindustrie – (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, wg. Banken etc.)
Ralf
„Stell dir vor, du musst Einsparungen machen – wo würdest du niemals sparen?“
Hans-Dieter
Am Personal an ‚der falschen Stelle‘
Ralf
„Welche Entwicklung würdest du gerne erleben – bei NEULAND und in der Stadt?“
Hans-Dieter
NLD – noch stärkere Veränderungsbereitschaft und Vertrauen
Stadt – verlässlicher arbeitende Verwaltung
21.02.2026
Ab 2026 rücken nicht nur Technik und Tools in den Fokus. Entscheidend wird, wie verantwortungsvoll, nachvollziehbar und steuerbar KI im Unternehmen eingesetzt wird.
Unternehmen müssen künftig zeigen, dass sie:
– Risiken von KI-Anwendungen verstehen und steuern
– Verantwortlichkeiten klar geregelt haben
– Einsatz und Wirkung von KI dokumentieren können
– Führungskräfte in der Lage sind, KI kompetent und verantwortungsvoll zu nutzen
Wer das vernachlässigt, riskiert:
– Compliance- und Haftungsprobleme
– Reputationsverlust bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern
– Vertrauensprobleme gegenüber Banken und Investoren
Führung bedeutet 2026 nicht mehr nur Ziele setzen. Vielmehr muss KI rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam in die Steuerung des Unternehmens integriert werden.
Wie gehst du das Thema KI-Governance in deinem Unternehmen an?
18.02.2026
Nicht wegen mangelnder Kompetenz.
Nicht wegen fehlender Motivation.
Sondern wegen fehlender Klarheit in der Führung.
Neue Initiative.
Alle nicken.
Ressourcen werden „irgendwie“ gefunden.
Nach sechs Monaten: viel Aktivität – wenig Wirkung.
𝗪𝗮𝘀 𝗮𝗺 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗼𝗳𝘁 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗿 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻:
𝟭. 𝗪𝗲𝗿 𝘁𝗿ä𝗴𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴?
Nicht im Projektplan.
Sondern real.
Wer entscheidet bei Zielkonflikten?
Wer priorisiert, wenn es eng wird?
Wer steht am Ende vor der Geschäftsführung und sagt: Dafür übernehme ich die Verantwortung.?
𝟮. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗹ö𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗺𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝘀?
„Wir wollen besser werden“ reicht nicht.
Welchen messbaren Effekt erwarten wir?
Welche KPI bewegt sich – und bis wann?
Wenn wir das nicht klar benennen können, starten wir ein Beschäftigungsprogramm.
𝟯. 𝗪𝗮𝘀 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻?
Das ist die unbequemste Frage.
Jede Initiative kostet Fokus.
Und Fokus ist endlich.
Was stoppen wir?
Was bekommt weniger Aufmerksamkeit?
Wo sagen wir aktiv: Das jetzt nicht.
Worauf verzichten wir aktiv?
𝟰. 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿?
Welche Annahmen liegen zugrunde?
Welche Frühindikatoren beobachten wir?
Wo ist der definierte Absprungpunkt?
Nicht alles muss durchgezogen werden.
Aber alles braucht Klarheit.
Initiativen scheitern selten an Umsetzung.
Sie scheitern an unklaren Führungsentscheidungen am Anfang.
Diese Fragen sind kein Controlling-Tool.
Sie sind Führungsarbeit.
Denn Klarheit schafft Fokus.
Fokus schafft Wirkung.
Und Wirkung schafft Vertrauen in Führung.
Welche dieser Entscheidungen wird in Ihrem Haus zu selten explizit getroffen?
11.02.2026
Eine einfache Frage mit großer Wirkung.
In Führung und Unternehmensentwicklung reden wir viel über das, was fehlt: Budget, Zeit, Ressourcen.
Dabei sind oft andere Fragen entscheidender:
Was können wir aus eigener Kraft machen?
Welchen Beitrag kann ich persönlich leisten?
Worauf können wir verzichten?
Was geht leichter und einfacher?
Diese Fragen sind nicht weich. Sie sind wirtschaftlich.
Wer auf die eigene Kraft schaut, wird schneller handlungsfähig – und unabhängiger von zusätzlichen Budgets.
Ergebnisstarke Organisationen warten nicht auf perfekte Bedingungen. Sie nutzen, was da ist.
Die Frage nach dem persönlichen Beitrag verschiebt Verantwortung.
Weg von Zuständigkeiten, hin zur Wirkung.
Nicht: Wer ist dafür verantwortlich?
Sondern: 𝙒𝙖𝙨 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙠𝙤𝙣𝙠𝙧𝙚𝙩 𝙯𝙪𝙢 𝙀𝙧𝙜𝙚𝙗𝙣𝙞𝙨 𝙗𝙚𝙞?
Auch Verzicht ist Führung.
Nicht alles, was wir tun, zahlt auf das Ergebnis ein. Weniger Komplexität bedeutet mehr Fokus – und oft bessere Performance.
Und schließlich:
Einfachheit spart Geld。
Komplexe Prozesse kosten Zeit, Energie und Qualität.
Einfacher zu werden ist kein Rückschritt, sondern ein Produktivitätshebel.
Diese Fragen bringen Führung aus Konzepten in den Alltag.
Dort, wo Wirtschaftlichkeit entsteht.
Und Ergebnisse.
07.02.2026
Sportmannschaften folgen einem Spielsystem.
Im Straßenverkehr sorgen Regeln für Orientierung und Sicherheit.
Überall dort, wo Komplexität entsteht, helfen klare Leitplanken.
Und trotzdem erleben wir in vielen Organisationen genau hier eine Lücke:
Führung hat kein gemeinsames Betriebssystem.
Für uns ist Führung keine Frage von Stil oder Persönlichkeit.
Führung ist ein unternehmerisches System, das Orientierung gibt und Entscheidungen verlässlich macht.
Ein wirksames Betriebssystem für Führung sorgt dafür, dass:
• Entscheidungen nachvollziehbar und konsistent getroffen werden
• Verantwortung klar verteilt ist
• Führungsspielräume definiert sind
• Zusammenarbeit bereichsübergreifend funktioniert
In komplexen und dynamischen Zeiten ist das entscheidend.
Ohne ein gemeinsames Führungsverständnis entstehen Reibung, Unsicherheit und unnötige Diskussionen.
Aus Sicht der Shareholder geht es um Planbarkeit, Stabilität und nachhaltige Wertschöpfung.
Aus Sicht der Stakeholder um Orientierung, Fairness und Vertrauen.
Unser Fazit:
Strategie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Führung systematisch gedacht wird.
Ein Betriebssystem für Führung ist kein Bürokratieinstrument, sondern eine Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Die Frage ist nicht, ob Führung geregelt wird –
sondern wie klar und bewusst.
04.02.2026
Mit der Übergabe des Zertifikats „Betriebssystem Führung“ setzt der Verband ein starkes Zeichen für verbindliche, zeitgemäße und gemeinsam getragene Führung.
Im Bild: Ralf Seveneick bei der Übergabe des Zertifikats an Herrn Dr. Axel Tausendpfund.
Der VdW südwest zeigt damit, dass moderne Führung nicht bei Haltung oder Absicht stehen bleibt, sondern strukturell verankert wird. So entsteht eine klare, nachvollziehbare und tragfähige Führungs-Infrastruktur – als Grundlage für die Zukunft des Verbandes.
Besonders hervorzuheben ist: Das Betriebssystem Führung unterstützt die konsequente Umsetzung der entwickelten Verbandsstrategie und wirkt als zentraler Hebel für Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung.
Unser Glückwunsch gilt allen Führungskräften des VdW südwest – Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, die diesen Weg gemeinsam gestalten und Führung aktiv weiterentwickeln.
Ein besonderer Dank für das Vertrauen und die klare Unterstützung dieses Schrittes geht an Frau Claudia Brünnler-Grötsch und Herrn Dr. Axel Tausendpfund – sowie an Frau Bianka Ranzenberger, die als HR- und Projektverantwortliche diesen Prozess maßgeblich begleitet hat.
31.01.2026
31.01.2026. Der Januar ist rum.
Und die meisten „2026 wird unser Jahr“-Vorsätze sind schon wieder leise gestorben.
Nicht, weil Menschen faul sind.
Sondern weil sie ohne System gestartet sind.
Mehr Motivation bringt nichts, wenn der Alltag gewinnt:
Meetings, Ad-hoc-Themen, Abstimmungen, Kontextwechsel.
Unsere Regel für echte Umsetzung:
𝗠𝗮𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝘀𝗼 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗽𝗲𝗶𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄ä𝗿𝗲, 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻.
10 Minuten Fokus. Jeden Tag.
Auf eine Sache, die wirklich Wirkung hat.
Das ist der Unterschied zwischen Vorsatz und Ergebnis.
Was ist deine „lächerlich kleine“ Routine für mehr Umsetzung in die Tat?
21.01.2026
Impuls der Woche „Da muss das Unternehmen investieren.“
Stimmt oft.
Aber nicht immer – und vor allem nicht sofort.
Gerade bei Frozen Budgets, Hiring Freeze oder Kostendruck entscheidet sich, wie wir wirklich führen:
Was machen wir aus dem, was jetzt da ist?
Gute Führung heißt dann nicht „Augen zu und durch“, sondern:
Realität anerkennen – ohne sie schönzureden
Prioritäten hart klären: Was bringt Wirkung, was kann warten?
Ressourcen bewusst steuern (Zeit, Aufmerksamkeit, Skills – nicht nur Geld)
Lösungen mit Mitarbeitenden und Arbeitnehmervertretungen gestalten, statt sie „auszurollen“
𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹𝗵𝗮𝗳𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗔𝗻𝘀𝗽𝗿ü𝗰𝗵𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻.
Es heißt: Spielräume erkennen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen.
Denn:
Nicht jedes Problem ist ein Budgetproblem.
Manche sind Klarheitsprobleme.
Oder Kooperationsprobleme.
Wo schafft ihr gerade Wirkung – obwohl Ressourcen knapp sind?
17.01.2026
Auf einen Kaffee mit Thorsten Gleitz von der wankendorfer und Ralf Seveneick
Ralf: Mit welchem Gedanken startest du dieses Jahr – was beschäftigt dich gerade am meisten?
Thorsten: Mich beschäftigt vor allem die Frage: Schaffen wir es, die strukturellen Veränderungen wirklich im Alltag zu verankern? 2025 war ein Jahr großer organisatorischer Umbrüche. Wir haben viele Weichen gestellt. Aber etablieren allein reicht nicht – die Dinge müssen gelebt werden. Im Service, in der Zusammenarbeit, in unserem Führungsverständnis.
Ralf: Was hat sich in deinem Blick auf Führung in den letzten zwölf Monaten spürbar verändert?
Thorsten: Mir ist noch klarer geworden, wie sehr Menschen Orientierung brauchen. Verlässlichkeit. Nachvollziehbare Entscheidungen – gerade wenn sich viel verändert. Führung heißt heute für mich: Komplexität reduzieren. Prioritäten setzen. Und Dinge auch mal bewusst liegenlassen. Nicht alles, was möglich ist, macht gerade Sinn. Diese Fähigkeit zur Fokussierung – das ist für mich eine der wichtigsten Führungsaufgaben geworden.
Und noch etwas: Ich erlebe sehr deutlich, was Motivation und Haltung ausmachen. Freude an der Arbeit macht einen enormen Unterschied. Führung ist nicht nur steuern und entscheiden. Es geht auch darum, Energie zu geben. Gerade in schwierigen Zeiten steckt Begeisterung an – und entscheidet oft darüber, ob Veränderung gelingt oder versandet.
Ralf: In Zeiten von Unsicherheit: Was gibt dir persönlich Orientierung bei wichtigen Entscheidungen?
Thorsten: Der Blick auf unseren Zweck als Genossenschaft. Bezahlbares Wohnen. Verlässlichkeit für unsere Mitglieder. Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Wenn Entscheidungen diesem Kern dienen, halten sie auch Gegenwind aus.
Ralf: Welche Verantwortung wiegt für dich aktuell am schwersten – und warum?
Thorsten: Veränderungen so zu gestalten, dass sie Menschen mitnehmen und nicht überfordern. Strukturen kannst du schnell verändern – Vertrauen nicht. Darauf muss man jeden Tag achten.
Ralf: Wo merkst du im Alltag, dass sich die Erwartungen an Unternehmen grundlegend verändern?
Thorsten: Die Erwartungen an Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit sind deutlich gestiegen – intern wie extern. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlicher Ansprache und Verlässlichkeit. Beides zusammenzubringen, das ist die eigentliche Herausforderung.
Ralf: Welche Themen werden aus deiner Sicht in diesem Jahr unterschätzt, obwohl sie entscheidend sein werden?
Thorsten: Führungsqualität im mittleren Management. Dort entscheidet sich, ob Strategien wirken oder versanden. Und dort braucht es mehr Unterstützung, nicht mehr Druck.
Ralf: Gibt es eine Überzeugung, die du heute klarer vertrittst als noch vor ein paar Jahren?
Thorsten: Ja: Gute Führung heißt nicht, alles selbst zu wissen oder zu entscheiden. Sie heißt, Verantwortung klar zu verteilen und Menschen zu befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ralf: Wann sagst du bewusst Nein – obwohl ein Ja auf den ersten Blick einfacher wäre?
Thorsten: Wenn ein Ja kurzfristig Ruhe bringt, aber langfristig falsche Erwartungen erzeugt. Ein ehrliches Nein ist oft anstrengender – aber fairer.
Ralf: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Zusammenarbeit über Hierarchien und Bereiche hinweg wirklich gelingt?
Thorsten: Zuallererst klare Zuständigkeiten: Wer ist wofür verantwortlich? Wer entscheidet was? Welche Aufgaben haben Priorität? Erst wenn diese Fragen sauber geklärt sind, entsteht echte Zusammenarbeit.
Gleichzeitig braucht es Führungskräfte, die auf Augenhöhe agieren, die zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen – und dennoch konsequent entscheiden und umsetzen. Zusammenarbeit scheitert selten am Willen, sondern meist an Unklarheit oder fehlender Führung.
Ralf: Welche Rolle spielt Haltung in deinem Führungsalltag – und wo wird sie besonders sichtbar?
Thorsten: Haltung zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern in schwierigen Situationen. Wenn Entscheidungen unbequem sind. Wenn Fehler offen angesprochen werden müssen. Da wird sie sichtbar.
Ralf: Was müssen Unternehmen heute leisten, um langfristig Vertrauen zu behalten?
Thorsten: Sie müssen berechenbar sein. Entscheidungen erklären. Zusagen einhalten. Fehler nicht verstecken. Vertrauen entsteht durch Konsequenz, nicht durch Perfektion.
Gerade bei Veränderungen unserer Wohnprodukte – durch Modernisierungen, Um- oder Neubauten – ist frühzeitige, klare und ehrliche Kommunikation entscheidend. Wer Eingriffe transparent ankündigt, Auswirkungen erklärt und im Dialog bleibt, schafft Akzeptanz, bevor Unsicherheit entsteht.
Ralf: Welche Entscheidung aus dem letzten Jahr wirkt noch heute nach?
Thorsten: Die Einführung des zentralen Mieterservice. Sie war notwendig und richtig – und sie fordert uns weiterhin, weil sie ein anderes Zusammenspiel von Führung, Verantwortung und Service verlangt.
Ralf: Wenn du ein Thema für dieses Jahr setzen könntest, das mehr Aufmerksamkeit verdient – welches wäre das?
Thorsten: Ich wünsche mir im gesamten Führungsteam einen stärkeren Fokus auf die kleinen Dinge. Vom Vorstand bis zur Teamleitung sollten wir uns bewusst selbst ein Bild vom Arbeitsalltag machen: von Prozessen, Tools und Softwarelösungen – und davon, was unsere Teams und unsere Kunden jeden Tag tatsächlich erleben. Das würde deutlich schneller zu besseren Entscheidungen führen und helfen, unnötige Kontrollen, Schleifen und Komplexität abzubauen.
Ralf: Und zum Abschluss ganz persönlich: Worauf freust du dich in diesem Jahr am meisten?
Thorsten: Ganz persönlich freue ich mich auf eine kurze Reise nach Hongkong nächste Woche – das Eintauchen in eine andere Welt, neue Perspektiven sammeln.
Beruflich steht ein Vorstandswechsel bevor, den wir sehr frühzeitig organisiert und transparent kommuniziert haben. Jetzt geht es darum, meinen Vorstandskollegen gebührend zu verabschieden, ihn zu feiern und ihm im Namen der Genossenschaft für sein Wirken zu danken.
14.01.2026
Impuls der Woche 💫 Die wichtigste strategische Fähigkeit zum Jahresbeginn?
Nicht Planung.
Nicht Disziplin.
Reflektion。
Zum Jahresstart geht es nicht um gute Vorsätze.
Es geht um gute Entscheidungen.
Und gute Entscheidungen entstehen nicht im Aktionismus,
sondern im bewussten Innehalten:
Was hat wirklich funktioniert?
Was nicht?
Und warum?
Wer reflektiert, erkennt Muster – auch die eigenen.
Wer Muster erkennt, entscheidet klarer.
Wer klar entscheidet, führt wirksamer –
im Unternehmen, im Projekt und im eigenen Leben.
𝗥𝗲𝗳𝗹𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗾𝘂𝗲𝗺.
Sie konfrontiert.
Weil sie Verantwortung sichtbar macht.
Mit Fehlern. Mit blinden Flecken. Mit unbequemen Wahrheiten.
Aber genau dort entsteht ihr Wert:
Fehler werden zu Erkenntnissen
Erfahrungen zu Strategie
Reflektion ist kein „Soft Skill“.
Sie ist ein Führungsinstrument.
Ein KPI für Klarheit, Fokus und nachhaltiges Wachstum.
Wer bewusst reflektiert, handelt mit Intention.
Und wer mit Intention handelt, schafft Vertrauen – und Wirkung.
𝗘𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸.
10.01.2026
🥄 Wenn dir der Kunde den Pudding mit dem Löffel füttert …
fühlt sich das bequem und sicher an –
bis der Löffel plötzlich weg ist.
Was dann?
Viele Unternehmen erleben genau das:
Langjährige Kunden, stabile Umsätze, eingespielte Prozesse. Alles läuft.
Und genau darin liegt das Risiko.
Denn Erfolg kann bequem machen.
Abhängigkeiten entstehen schleichend.
Und plötzlich reicht ein externer Impuls – Markt, Entscheidung, Krise –
und die gesamte Planung gerät ins Wanken.
Realismus heißt: ehrlich hinschauen.
Wie gesund ist unsere Kundenstruktur wirklich?
Woher kommt unser Erfolg?
Und was passiert, wenn ein großer Kunde wegfällt?
👉 Eine unbequeme Wahrheit:
Stabilität allein ist kein Gesundheitszeichen.
Nur was wächst, ist wirklich gesund.
Deshalb gilt:
Egal wie stark deine Stammkunden sind – neue Kunden müssen kontinuierlich dazukommen.
Lass niemals zu, dass einzelne Kunden zu groß werden.
Denn der Löffel kann jederzeit verschwinden.
𝗗𝘂 𝘄𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗼𝗯 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁?
Dann lass uns gemeinsam einen klaren Blick auf deine Kundenstruktur werfen.
Nutz den Anfang des Jahres, um auch noch in diesem Jahr direkte Wirkung und Ergebnis zu generieren.
Starte jetzt und melde dich bei uns!
07.01.2026
Impuls der Woche 💫 „Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung.“
Bingo! Schon wieder eine Führungsfolie gewonnen.
Steht in fast jedem Leitbild. Klingt stark. Fühlt sich richtig an.
Und ist ungefähr so konkret wie: „Wir wollen besser werden.“
Kurze Fragen aus der Praxis:
𝗪𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 „𝘄𝗶𝗿“?
Alle? Das Top-Management? Das Team? Oder immer die, die gerade im Raum sind?
Was genau ist „Verantwortung“?
Budget? Entscheidungen? Ergebnisse? Fehler? Oder nur das Protokoll im Meeting?
Und was heißt „gemeinsam“?
Alle gleich viel? Einer entscheidet, alle klatschen? Oder alle reden, keiner handelt?
Warum Unternehmen solche Sätze lieben?
Weil sie gut klingen, aber niemandem wehtun.
Weil man sie nicht messen kann.
Und weil man nie „fertig“ ist – praktisch für jede Präsentation bis 2035.
Die eigentliche Führungsfrage lautet nicht:
Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung?
Sondern:
✅ Wer entscheidet was – und wofür wird diese Person auch wirklich verantwortlich gemacht?
✅ Woran merken wir nächste Woche, dass Verantwortung übernommen wurde?
✅ Was passiert, wenn sie niemand übernimmt?
Leadership beginnt nicht bei Überschriften.
Leadership beginnt dort, wo Verantwortung konkret, sichtbar und messbar wird.
Alles andere ist…
sehr gut formulierte Unverbindlichkeit.
20.12.2025
✨ Was für ein Ausblick auf dieses Jahr! ✨
Wir von der Erfolgswert GmbH stehen zum Jahresende gemeinsam auf unserem „Berg 2025“ – und was für ein Weg das war!
Mit Freude, Mut und echter Teamenergie haben wir Herausforderungen gemeistert, Chancen genutzt und Erfolge gestaltet. Jetzt stehen wir am Gipfel und atmen bewusst durch.
Dieses Innehalten ist uns wichtig.
Nicht, um stehenzubleiben –
sondern um wertzuschätzen, was wir gemeinsam erreicht haben.
Und dazu gehört ein großer Dank:
🙏 an unsere Kundinnen und Kunden, für Vertrauen und partnerschaftliche Zusammenarbeit
🙏 an unseren Beirat, für Weitblick, Klarheit und Unterstützung
🙏 an unsere Partner, die uns stärken und inspirieren
🙏 an unsere Mitarbeitenden, deren Engagement und Herzblut unseren Erfolgswert jeden Tag sichtbar machen
Hinter dem Gipfel ragt bereits ein neuer, noch höherer Berg auf.
Und genau das erfüllt uns mit Vorfreude.
Denn 2026 wird größer, mutiger und voller Chancen.
Darum unser Aufruf:
👉 Lasst uns gemeinsam aufbrechen.
👉 Lasst uns die nächste Etappe aktiv gestalten.
👉 Lasst uns 2026 zu unserem stärksten Jahr machen!
Wir sind bereit – mit Dankbarkeit im Herzen und neuer Energie im Gepäck.
Auf zum nächsten Berg! 🏔️✨
20.12.2025
🎄 Abwesenheitsnotiz vor Weihnachten – klassisch oder kreativ?
„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich 2. Januar nicht im Büro und melde mich danach.“
Oder doch eher:
„Ich tausche Laptop gegen Plätzchen, E-Mails gegen Kerzenlicht und bin im neuen Jahr wieder erreichbar.“ ✨
Gerade vor Weihnachten ist die Abwesenheitsnotiz oft der letzte Eindruck, den wir hinterlassen – intern wie extern.
Wie haltet ihr das?
Seid ihr Team klassisch & professionell oder Team kreativ & persönlich?
Und:
Darf eine Abwesenheitsnotiz schmunzeln lassen – oder sollte sie nüchtern bleiben?
16.12.2025
𝐆e𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤. 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠. 𝐳𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭s𝐫𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭.
Mit großer Freude überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an eine echte Größe genossenschaftlichen Wohnens:
🏅 Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG – vertreten durch Thorsten Gleitz.
Was macht diesen Meilenstein so besonders?
Genossenschaftliches Handeln ist bei der wankendorfer nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität:
Als eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein steht das Unternehmen seit über 75 Jahren für bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum mit hohem sozialen Mehrwert.
Dabei profitieren über 10.000 Mitglieder und Mieter:innen von bezahlbaren Mieten, lebenslangem Wohnrecht und persönlichem Service – getragen durch eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam entscheidet und Verantwortung übernimmt.
Mit Blick auf die Zukunft setzt die wankendorfer auf systematische und nachhaltige Führung – nicht auf punktuelle Initiativen, sondern auf tragfähige Strukturen, die Mitarbeitende und genossenschaftliches Miteinander stärken:
• Eine Führungskultur, die das genossenschaftliche Prinzip des gemeinsamen Erfolgs in den Mittelpunkt stellt
• Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen – ehrlich, transparent und nah an den Menschen
• Kontinuierliche Weiterentwicklung von Führungskompetenzen mit messbarer Wirkung
• Nachhaltige Orientierung: Für Wohnraum, der generations- und lebensphasengerecht ist
Genossenschaften wie die wankendorfer tragen Verantwortung weit über die Vermietung hinaus. Sie gestalten Quartiere, schaffen Begegnungsräume, binden Mitglieder ein und investieren Überschüsse in den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Bestands – immer im Interesse aller.
Das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ ist kein Endpunkt, sondern ein sichtbares Zeichen:
Führung, die wirkt. Gemeinschaft, die trägt. Zukunft, die gestaltet wird.
Wir gratulieren der wankendorfer herzlich – dem gesamten Team, dem Vorstand und allen Beteiligten – zu diesem starken Schritt in die Führung von morgen.
Herzlichen Glückwunsch!
10.12.2025
Impuls der Woche 💫 𝗪𝗲𝗿 𝗳ü𝗵𝗿𝘁, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Warum so viele Führungskräfte ein Problem mit „Kontrolle“ haben – und warum sie genau deshalb unverzichtbar ist
Kaum ein Begriff löst unter Führungskräften so viel Abwehr aus wie Kontrolle.
Zu schnell wird sie gleichgesetzt mit Vorgaben, Misstrauen oder Mikromanagement.
Doch das ist ein Missverständnis.
Kontrolle ist keine Schikane. Kontrolle ist Führung.
Und vor allem: Kontrolle ist die eine Aufgabe, die niemals delegiert werden kann.
Warum?
𝙆𝙤𝙣𝙩𝙧𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙜𝙞𝙗𝙩 𝙈𝙞𝙩𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝘾𝙝𝙖𝙣𝙘𝙚, 𝙞𝙝𝙧𝙚 𝙕𝙞𝙚𝙡𝙚 𝙩𝙖𝙩𝙨ä𝙘𝙝𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙚𝙧𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣.
Sie ist ein Modell der Unterstützung:
Wo stehen wir?
Was braucht es noch?
Was ist möglich, um die Lücken zu schließen?
Kontrolle sorgt dafür, dass niemand erst am Ende merkt, dass etwas fehlt.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.
Ohne regelmäßige Kontrolle entsteht Blindflug.
Sie ist notwendig, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden und rechtzeitig einzugreifen, bevor Risiken eskalieren.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗴𝗿𝗼𝗯𝗲 𝗙𝗮𝗵𝗿𝗹ä𝘀𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Führungskräfte tragen persönliche Verantwortung.
Wer nicht kontrolliert, riskiert rechtlich und wirtschaftlich weit mehr als nur schlechte Ergebnisse.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗹ä𝗱𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃 𝗮𝘂𝗳.
Richtig eingesetzt ist sie kein Defizitfokus, sondern ein Energielieferant:
• Was läuft gut?
• Was haben wir schon erreicht?
• Welche Optionen helfen uns, Zeit, Qualität und Budget einzuhalten?
Charmant kontrollieren heißt: unterstützend, respektvoll, neugierig.
Es macht nicht nur Spaß – es schafft Fortschritt, Sicherheit und Erfolg.
Kontrolle ist kein Zeichen von Misstrauen.
Sie ist ein Zeichen von Verantwortung.
Und gute Führung zeigt sich nicht darin, ob man kontrolliert,
sondern wie.
04.12.2025
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Ein Unternehmen mit Herz – und mit Verantwortung für generationsgerechtes Wohnen.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH – vertreten durch Hans-Dieter Brand
Was macht diesen Schritt so bedeutsam?
Die NEULAND setzt nicht auf einmalige Aktionen, sondern auf eine nachhaltige, ganzheitliche Haltung in puncto Wohnen und Verantwortung:
• Als größter Anbieter in Wolfsburg steht sie für über 11.500 Mietwohnungen, zahlreiche Gewerbeeinheiten und eine starke Verwurzelung in der Stadt.
• Mit der Philosophie „Wohnen. Leben. Neues bewegen.“ übernimmt NEULAND Verantwortung – nicht nur für Immobilien, sondern für Gemeinschaft, soziale Teilhabe und Lebensqualität.
• Durch ambitionierte Neubau- und Modernisierungsprojekte – mit Investitionen von 310 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren – gestaltet NEULAND Wolfsburg aktiv mit.
• Soziale Verantwortung wird großgeschrieben: bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wohnungen, Generationenwohnen, Wohngemeinschaften und Angebote für verschiedene Lebensphasen.
Mit der Verleihung des Zertifikats markieren wir keinen Endpunkt — sondern einen sichtbaren Schritt in der gemeinsamen Vision: Führung, die wirksam, menschenorientiert und zukunftsfähig ist.
Wir gratulieren NEULAND, Hans-Dieter Brand und dem gesamten Team herzlich zu diesem starken Signal — für Wolfsburg, für Mieter:innen und für die Wohnungswirtschaft insgesamt. Euer Engagement setzt Maßstäbe.
Hᴇʀᴢʟɪᴄʜᴇɴ Gʟüᴄᴋᴡᴜɴꜱᴄʜ!
03.12.2025
𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗚𝗼𝘃𝗲𝗿𝗻𝗮𝗻𝗰𝗲. 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴.
Bei der Aufsichtsratssitzung der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock durften wir gemeinsam mit den Vorständen Roland Blank und Ines Dietrich, den Führungskräften der WGSH, sowie dem gesamten Aufsichtsrat über die nächsten Schritte im Prozess der Führungsleitlinien sprechen.
Was uns besonders beeindruckt hat:
👉 der Mut, Führungsarbeit wirklich strategisch anzugehen
👉 die Offenheit für Entwicklung, Reflexion und gemeinsame Verantwortung
👉 der klare Wille, Kultur, Governance und Zukunftsfähigkeit miteinander zu verbinden
Die WGSH zeigt eindrucksvoll, wie moderne Genossenschaften heute agieren:
vorausschauend, professionell und mit einem starken Bewusstsein dafür, dass gute Führung die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und funktionierende Zusammenarbeit ist.
Ein Betriebssystem Führung schafft genau diese Basis:
✔ Orientierung für alle
✔ Klarheit in Verantwortung & Zusammenarbeit
✔ ein starkes Signal für Mitarbeitende, Talente und externe Partner
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
– für Vertrauen, Dialog auf Augenhöhe und die gemeinsame Energie.
Solche Tage zeigen, wie wertvoll echte Entwicklungsarbeit ist – und wie viel Zukunftskraft in der WGSH steckt.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte auf diesem Weg.
30.11.2025
Auf einen Kaffee mit Ralf Seveneick und Thomas Hain
Ralf Seveneick: Herr Hain, wenn Sie an das Jahr 2025 denken: Welcher Moment war für Sie persönlich ein „Auf-einen-Kaffee-bleib-mal-stehen“-Moment?
Thomas Hain: Dazu habe ich verschiedene Bilder vor dem geistigen Auge: die oft zu kurzen, aber wichtigen persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden auf unserer jährlichen Mitarbeiter-Jahresversammlung. Darüber hinaus erlebe ich aber auch Gespräche mit Persönlichkeiten, die wir zur AGW-Plenumssitzung einladen – in diesem Jahr Freiherr von Fritsch, der ehemalige Botschafter in Moskau.
Ralf Seveneick: Wohnungsbau, Klimaziele, soziale Verantwortung – Ihr Alltag ist ziemlich fordernd. Was motiviert Sie, morgens aufzustehen?
Thomas Hain: Die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Wir gestalten nicht nur Gebäude, wir gestalten Lebensräume, die Menschen eine Perspektive geben – das treibt mich an. Außerdem habe ich ein großartiges Team, das jeden Tag mit Leidenschaft dabei ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie nicht an Wohnen denken – wobei können Sie wirklich abschalten?
Thomas Hain: Beim Wandern und beim Sport. Wenn ich in den Bergen bin, kann ich komplett abschalten. Die Ruhe und die frische Luft helfen mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Den gleichen Effekt verspüre ich bei meinen sportlichen Aktivitäten.
Ralf Seveneick: Die NHW ist einer der größten Wohnungsanbieter Deutschlands. Was bedeutet das konkret für Verantwortung – ökologisch, sozial, wirtschaftlich?
Thomas Hain: Unsere Verantwortung ist es, nachhaltige und bezahlbare Lebensräume zu schaffen. Ökologisch bedeutet, klimaneutral zu bauen und zu sanieren. Sozial bedeutet, Wohnraum für alle zu schaffen – auch und vor allem für Menschen mit geringem Einkommen. Wirtschaftlich geht es darum, langfristig zu denken und solide zu wirtschaften, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.
Ralf Seveneick: Sie sprechen oft davon, „Lebensräume zu gestalten“. Wie sieht das in der Praxis aus?
Thomas Hain: Lebensräume gestalten heißt für uns, Quartiere zu schaffen, die mehr sind als nur Wohnraum. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Begegnungsstätten, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, nachhaltige Mobilitätskonzepte und eine Infrastruktur mitgedacht werden, die das Leben lebenswerter macht.
Räume für Begegnungen zu schaffen, damit der Austausch zwischen den vielen unterschiedlichen Kulturen, Nationalitäten, Ethnien, die bei uns wohnen, das gegenseitige Verständnis schaffen kann.
Ralf Seveneick: Wie verändert sich die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen – vom Vermieter hin zum gesellschaftlichen Akteur?
Thomas Hain: Wohnungsunternehmen sind heute viel mehr als Vermieter. Wir übernehmen Verantwortung für soziale Integration, Klimaschutz und die Entwicklung von lebenswerten Städten. Das macht uns zu einem wichtigen Partner für Kommunen und die Gesellschaft weit über das ‚Wohnen‘ hinaus.
Ralf Seveneick: Klimaneutrales Bauen, soziale Mieten, Flächenkonflikte – wie bringt man das unter ein Dach?
Thomas Hain: Es braucht eine klare Strategie und den Mut, neue Wege zu gehen. Wenn wir unsere Mieter entlasten wollen, müssen wir das vorausschauend bei der CO2-Abgabe tun. Daher setzen wir bei Modernisierungen auf geringinvestive Maßnahmen statt auf Vollmodernisierungen. So können wir bis 2045 größere Teile des Portfolios klimaneutral entwickeln, ohne das Unternehmen und unsere Mieter zu überfordern.
Ralf Seveneick: Gibt es ein Projekt oder eine Initiative, auf die Sie besonders stolz sind, weil sie zeigt, wie Zukunft des Wohnens konkret aussehen kann?
Thomas Hain: Ganz klar: die InitiativeWohnen. 2050, ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral zu gestalten. Wir haben die Initiative vor fünf Jahren gegründet, seitdem hat sie sich rasant entwickelt. Inzwischen sind mehr als 250 Partner mit rund 2,2 Mio. Wohneinheiten dabei.
Ralf Seveneick: Sie sind Beirat bei ErfolgsWert. Was hat Sie überzeugt, dieses Mandat anzunehmen?
Thomas Hain: Die ersten Kontakte haben wir bei der Durchführung des Führungskräfteprogramms bei der NHW geknüpft. Mir hat die Herangehensweise gefallen. Die Idee, Führungskräfte zu stärken und nachhaltige Werte in Unternehmen zu verankern, hat mich sofort angesprochen. Das passt perfekt zu meinen Überzeugungen.
Ralf Seveneick: Welche Themen aus der NHW-Welt finden Sie bei ErfolgsWert wieder – und umgekehrt?
Thomas Hain: Die strategische, zielgerichtete Herangehensweise an Themen sowie die Verbindung von sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg. Beide Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie auf die Zusammenarbeit blicken: Wo entsteht echter Mehrwert?
Thomas Hain: Für meine Zusammenarbeit in meinem Ressort stelle ich sehr positive Veränderungen in der Zusammenarbeit mit meinen Führungskräften fest. Das drückt sich auch, aber nicht nur in den Arbeitsergebnissen aus.
Ralf Seveneick: Wenn Sie sich für 2026 etwas wünschen dürften – für das Wohnen in Deutschland und für Ihr Team – was wäre das?
Thomas Hain: Dass Bauen kostengünstiger und effizienter wird. Die Stellschrauben sind bekannt – weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Förderbedingungen. Uns fehlen aber zwei Dinge: ein klares Signal und der Mut zur Umsetzung. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik. Nur gemeinsam können wir das Bauen wieder bezahlbar machen.
Ralf Seveneick: Was sollten Führungskräfte, gerade im öffentlichen und kommunalen Kontext, stärker beherzigen?
Thomas Hain: Den Mut, langfristig zu denken und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben. Und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Ralf Seveneick: Und ganz persönlich: Was ist Ihr „Erfolgswert“-Moment des Jahres?
Thomas Hain: Dass wir gemeinsam in der Wohnungswirtschaft es geschafft haben, die Co2 Effizienz – und nicht wie bisher die Energieeffizienz – als neue Zielgröße der Bundesregierung in den Fokus zu stellen.
27.11.2025
Viele wollen führen – aber nur wenige führen sich selbst.
Hart gesagt: Manche Führungskräfte haben mehr Klarheit über ihre KPIs als über ihre eigenen Werte.
Dabei beginnt echte Führung nicht beim Team, nicht im Meetingraum, nicht in der Strategie.
𝙎𝙞𝙚 𝙗𝙚𝙜𝙞𝙣𝙣𝙩 𝙙𝙤𝙧𝙩, 𝙬𝙤 𝙚𝙨 𝙪𝙣𝙗𝙚𝙦𝙪𝙚𝙢 𝙬𝙞𝙧𝙙: 𝙗𝙚𝙞 𝙄𝙝𝙣𝙚𝙣 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩.
Wie klar sind Ihre Werte?
Was gibt Ihnen Energie – und was zieht sie ab?
Wofür stehen Sie wirklich?
Wer andere wirksam führen will, muss zuerst den eigenen „Vorgarten“ aufräumen – mit Selbstreflexion, Selbstverantwortung und echter Haltung.
Meine Erfahrung: Wenn Führungskräfte ihren inneren Vorgarten kennen und pflegen (klar kommunizieren), wächst auch die Kraft ihres Teams. Leistung entsteht dort, wo Selbstreflexion auf Selbstverantwortung trifft.
Kennen Sie Ihren persönlichen Vorgarten?
25.11.2025
Klarheit. Struktur. Zukunftsfähigkeit.
Ein Unternehmen. Ein gemeinsames Ziel: Führung wirksam und messbar gestalten.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick im Namen der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
🏅 Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt – vertreten durch Thomas Hain
Was macht diesen Schritt so besonders?
Die NHW setzt nicht auf Gelegenheitsführung oder punktuelle Aktionen, sondern auf ein nachhaltiges Führungssystem mit Wirkung:
• Verbindliche Führungsleitlinien, spezifisch für die NHW
• ein klar geordnetes „Einstieg in die Führung“-System für jede Führungskraft
• die Implementierung über Führungsebenen hinweg – inkl. intensiver Zusammenarbeit mit Betriebsrat
• messbare Fortschritte bei Führungskultur, Bindung und Performance
Die NHW als Unternehmen steht für viel mehr als Wohnen: Mit über 60.000 Mietwohnungen an rund 112 Standorten in Hessen zählt sie zu den Top-Wohnungsunternehmen Deutschlands.
Zudem hat sie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Verantwortung fest verankert – ein Umfeld, in dem Führung heute mehr denn je zählt.
Die Übergabe des Zertifikats ist mehr als Symbolik – sie markiert einen sichtbaren Schritt in der Führungslandschaft.
Wir gratulieren der NHW, Dr. Hain und allen Beteiligten herzlich zu diesem Meilenstein.
Euer Mut, diese Wege zu gehen, setzt Maßstäbe.
Herzlichen Glückwunsch!
22.11.2025
Ein Tag von und mit Ralf Seveneick!
Gestern durfte ich beim Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock den Prozess zu den neuen Führungsleitlinien präsentieren. Besonders spannend war zu sehen, wie viel bereits erreicht wurde – und welches großartige Potenzial in der Organisation steckt.
Solche Momente zeigen mir, warum ich für das Konzept Betriebssystem Führung brenne:
𝗘𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴.
Punkt 1: Ein Betriebssystem Führung ist entscheidend für die Unternehmenskultur –
warum?
Weil Werte, Prinzipien und Regeln klar definiert werden. Dadurch entsteht ein verbindlicher Rahmen, der Kultur nicht nur beschreibt, sondern sie sichtbar, erlebbar und nachhaltig verankert.
Gleichzeitig leistet ein professionelles Betriebssystem Führung einen zentralen Beitrag zu den aktuellen Anforderungen rund um ESG, insbesondere im Bereich Governance, wo klare Verantwortlichkeiten, Transparenz und Führungsklarheit zunehmend essenziell werden.
Unternehmen, die ihr Betriebssystem Führung aktiv gestalten, profitieren gleich mehrfach:
A – Employer Branding: Führung wird zum echten Unterscheidungsmerkmal – attraktiv für Talente und Fachkräfte.
B – Orientierung: Mitarbeitende wissen, was gute Führung bedeutet, und können sich daran ausrichten.
C – Kapitalgeber: Investoren achten verstärkt auf solide Governance und belastbare Führungsstrukturen – das Betriebssystem Führung liefert genau diese Grundlage.
Wenn ihr Fragen oder Interesse am Betriebssystem Führung habt – meldet euch gerne.
Wir sind für euch Partner, Begleiter, Entwickler und Implementierer.
19.11.2025
𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿?
Die meisten Führungskräfte, die wir treffen, sagen :
„Zeit für Zukunft? Superwichtig. Aber wann denn bitte noch?“
Studien zeigen:
97 % der Führungskräfte halten strategisches Denken für entscheidend – aber 96 % sagen, sie hätten keine Zeit dafür.
Viele Führungskräfte verbringen nur rund ein Viertel ihrer Zeit wirklich mit Führung, der Rest geht in Meetings, E-Mails und Abstimmungen drauf.
Und im Schnitt schaffen Wissensarbeiter nicht einmal 3 Stunden echte Konzentration am Tag.
Kein Wunder, dass „Zukunft gestalten“ oft gegen „Inbox leeren“ verliert.
Als Führungskraft ist es aber genau meine Aufgabe:
– die Zukunft meines Verantwortungsbereichs aktiv zu gestalten – nicht nur auf sie zu reagieren
– die mir anvertrauten Ressourcen & Kapazitäten gesund und wirkungsvoll einzusetzen, damit wir unsere Ziele erreichen (oder übertreffen)
– über den Tellerrand hinauszuschauen: Was passiert außerhalb unserer Blase – bei Kunden, im Markt, in der Technologie?
– möglichen Schaden vom Unternehmen fernhalten – Risikoeinschätzungen vornehmen, in Konsequenzen denken…
Das passiert nicht „zwischen zwei Meetings“ oder abends um 22:30 Uhr.
𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 – „𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀-𝗕𝗹𝗼𝗰𝗸𝗲𝗿“
Dauer: 2 Stunden pro Woche
Zeitpunkt: immer zur gleichen Zeit
Regeln:
– keine operativen Themen
– keine Mails, kein Teams
– Handy im Flugmodus
𝗪𝗼𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻?
– Trends & Entwicklungen lesen, die nicht direkt auf dem Schreibtisch landen
– Strategie und Prioritäten hinterfragen: „Worauf sollten wir eigentlich unsere Energie legen?“
– Kapazitäten und Gesundheit meines Teams in den Blick nehmen: „Wo überfordern wir? Wo nutzen wir Potenziale nicht?“
– wo gibt es Störfeuer? analysieren und dauerhaft abstellen
– Gespräche mit Menschen führen, die nicht in meiner täglichen Meeting-Blase sind (Kunden, Talente, Kolleg:innen aus anderen Bereichen)
Forscher sprechen hier von „strategischem Time Blocking“ – bewusst geblockte Fokuszeit, um gedanklich in die Tiefe gehen zu können. Sie fanden heraus, dass sie nicht nur Produktivität, sondern auch Wohlbefinden und Engagement verbessert.
Aᴍ Eɴᴅᴇ ɪꜱᴛ ᴅɪᴇ Fʀᴀɢᴇ ɴɪᴄʜᴛ:
„Hᴀʙᴇɴ ᴡɪʀ Zᴇɪᴛ ꜰüʀ Zᴜᴋᴜɴꜰᴛ?“
ꜱᴏɴᴅᴇʀɴ:
𝗦𝗶𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻?
13.11.2025
2 Tage ErfolgsWert pur!
Anfang dieser Woche kam unser Beirat zusammen. Menschen, die uns seit Jahren mit Klarheit, Erfahrung und einem ehrlichen Blick von außen begleiten. Wieder wurde spürbar, wie wertvoll dieser Austausch ist, wenn es um die Zukunft unseres Unternehmens geht.
Wir starteten mit einem offenen Blick auf das, was heute zählt:
Wie entwickeln sich die Bedürfnisse unserer Kunden? Welche Marktbewegungen sind relevant? Wo braucht es jetzt klare Entscheidungen?
Der Dialog war – wie immer – direkt, transparent und auf den Punkt. Genau die Art von Reflexion, die gute Unternehmensführung stärkt.
Ein Schwerpunkt des Tages: Führung als System.
Welche Routinen und Prinzipien machen Organisationen in anspruchsvollen Zeiten widerstandsfähig?
Wie gelingt Führung, die Orientierung gibt und gleichzeitig Beweglichkeit ermöglicht?
Unser gemeinsamer Anspruch: Führung so zu gestalten, dass sie wirkt – konsequent, menschlich und handlungsstark.
Ein besonders Moment war die Baustellenbesichtigung von Don Camillo & Peppone in Wolfsburg – ermöglicht und begleitet von unserem Beiratsmitglied Hans-Dieter Brand.
Die Eindrücke waren weit mehr als technische Einblicke:
Sie haben uns gezeigt, wie Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes entsteht – mit Herzblut und Weitblick, Professionalität und mutigen Visionen.
Wir sind dankbar für die Gelegenheit, ein solches Projekt so nah und so persönlich erleben zu dürfen.
Mitten im Programm: eine kurze, ungeplante Evakuierung des Tagungshotels.
Beeindruckend war, wie ruhig, geordnet und professionell alles ablief – und wie schnell das Rettungsteam die Situation im Griff hatte.
Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig Vorbereitung, Routinen und klares Handeln sind, wenn es wirklich darauf ankommt.
Zum Abschluss richteten wir den Blick auf das, was vor uns liegt:
Wie wir als ErfolgsWert weiter wachsen.
Welche Themen wir vertiefen.
Und wie wir unseren Kunden auch in Zukunft echten Mehrwert bieten.
Eines wurde dabei klar: Unsere Vision ist ambitioniert – und sie gelingt, weil wir als Team Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorne denken.
Dieses Treffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll ein starker, mutiger und kompetenter Beirat ist.
Er schenkt uns Orientierung.
Er schärft unseren Fokus.
Und er stärkt unseren Weg in die Zukunft.
Wir sind dankbar für das Vertrauen, die Energie und die Bereitschaft, uns als Erfolgswert immer wieder herauszufordern und zu stärken.
Solche Begegnungen sind unser Fundament – und unsere Motivation.
01.11.2025
Wenn Führungskräfte ihre Führungskräfte völlig falsch einschätzen
„Das haben wir schon gemacht.“
„Unsere Führungskräfte sind bestens vorbereitet.“
„Darauf können Sie aufbauen.“
Diese Sätze hören wir oft, wenn operative Führungskräfte zu strategischen Führungskräften entwickelt werden sollen.
𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀:
Programme wurden gemacht, aber nicht gelebt.
Trainings wurden abgeschlossen, aber nicht verankert.
Wann wurde zuletzt gefragt:
„Was ist daraus geworden?“
„Wie wird das Erlernte angewendet?“
„Welche Erfolge sind messbar?“
„Was hast du dir vorgenommen – und was hast du umgesetzt?“
Führungskräfteentwicklung ist keine Pflichtübung, sondern eine Investition mit Renditeerwartung.
Diese Rendite entsteht jedoch nicht im Seminarraum, sondern im Alltag, in der Reflexion und im Verhalten.
Mein Appell an Unternehmensverantwortliche und HR:
Hört nicht auf, wenn das Programm endet.
Beginnt dann erst richtig.
🅱🅴🅶🅻🅴🅸🆃🅴🆃. 🅵🆁🅰🅶🆃 🅽🅰🅲🅷. 🅵🅾🆁🅳🅴🆁🆃 🅺🅾🅽🆂🅴🆀🆄🅴🅽🆉. 🅼🅴🆂🆂🆃 🆆🅸🆁🅺🆄🅽🅶.
Nur so wird aus Weiterbildung echte Wirksamkeit – und aus Führungskräften echte Gestalter.
Das Betriebssystem Führung der Erfolgswert GmbH setzt genau hier an:
Es bietet eine strukturierte Nachsorge mit nachhaltiger Implementierung, die sicherstellt, dass Lernen im Alltag wirkt – dauerhaft, messbar und wirksam.
29.10.2025
KI übernimmt Management-Aufgaben.
67 Prozent der Aufgaben von Führungskräften sind laut IAB automatisierbar.
Ressourcen planen, Berichte erstellen, Prozesse steuern – das übernimmt zunehmend die Technik.
Sogar strategische Entscheidungen können KI-Systeme heute vorbereiten.
Was bleibt dann noch für Führungskräfte?
Die Antwort: Alles, was nicht programmierbar ist.
– Verantwortung übernehmen
– Menschen entwickeln
– Klarheit und Richtung geben
– Kultur gestalten
Führung wird nicht ersetzt – aber sie verändert sich.
Verwalten reicht nicht mehr aus.
Wer seine Rolle nicht neu denkt, wird überholt.
Wer Führung als Haltung versteht, wird relevant bleiben.
Jetzt ist die Zeit, Führung nicht als Titel, sondern als Kompetenz zu begreifen.
Welche Aufgaben überlässt du künftig der KI – und welche bleiben bei dir?
27.09.2025
„Überraschende Kündigung“? – Die gibt es nicht!
Warum heißt die Kündigung eigentlich Kündigung?
👉 Weil sie sich ankündigt!
Die Wahrheit ist: Kündigungen fallen selten vom Himmel.
Mitarbeiter*innen senden Signale – Rückzug, sinkende Motivation, Unzufriedenheit.
Die eigentliche Frage ist: Nehmen Führungskräfte diese Signale wahr und reagieren darauf?
Führung bedeutet Verantwortung:
– Ressourcen gesund einsetzen
– Potenziale fördern
– Schaden vom Unternehmen abwenden
Das kostet Zeit und Energie – aber genau dafür sind Führungskräfte da.
Wehret den Anfängen – bevor Unzufriedenheit zur Kündigung wird.
Wie siehst du das: Gibt es die wirklich überraschende Kündigung oder nur übersehene Hinweise?
24.09.2025
Führung zeigt sich nicht im Konsens – sondern im Konflikt
„𝗪𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗴𝗲𝗵𝘁, 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗺 𝗘𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.“
In vielen Unternehmen lässt sich das beobachten:
Ein Team spürt, dass etwas nicht stimmt – Prozesse laufen schief, Erwartungen sind unklar, Spannungen steigen. Doch weil niemand den Konflikt anspricht, entsteht eine gefährliche Dynamik. Die Stimmung kippt, Vertrauen erodiert, und am Ende bricht das Thema mit voller Wucht auf – oft zu einem Zeitpunkt, an dem es teuer und schmerzhaft wird.
Genau deshalb hat das Weltwirtschaftsforum in Davos Konfrontations- und Konfliktfähigkeit als zweithöchste Führungsanforderung benannt. Und das völlig zurecht.
Führung bedeutet nicht, Harmonie um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Führung bedeutet, Unangenehmes nicht zu scheuen, sondern offen, respektvoll und lösungsorientiert damit umzugehen.
Wer Konflikte ignoriert, verschiebt sie nur in die Zukunft.
𝗪𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗼𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.
Wer sie konstruktiv austrägt, fördert Innovationskraft – denn Reibung ist Ursprung neuer Ideen.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Projekt arbeiteten zwei Bereiche komplett aneinander vorbei. Wochenlang herrschte „freundliches Schweigen“ – bis die Ergebnisse nicht mehr zusammenpassten. Erst als die Führungsebene das Gespräch forderte, wurden die eigentlichen Interessen sichtbar. Es war unbequem, laut und emotional. Aber genau in diesem Moment begann die echte Zusammenarbeit.
Das ist Führung: nicht der leichte, sondern der mutige Weg.
𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 ist keine Schwäche, sondern eine der größten Stärken.
𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗧𝗼𝗽-𝟮-𝗞𝗼𝗺𝗽𝗲𝘁𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝗻.
Wie erleben Sie den Umgang mit Konflikten in Ihrer Organisation – eher als Tabu oder als Chance?
17.09.2025
„Was darf Führung kosten?
Vielleicht weniger, als wir bezahlen, wenn wir sie vernachlässigen.“
Laut Gallup kostet innere Kündigung in Deutschland jährlich bis zu 105 Milliarden € – verursacht durch unsichtbare Kosten schlechter Führung.
Nur 21 % der Mitarbeitenden fühlen sich durch ihre Führungskraft wirklich motiviert – doch emotionale Bindung ist essenziell zur Vermeidung von Fehlzeiten, Demotivation und Fluktuation.
Auf der anderen Seite zeigt ein aktueller Leitfaden: Jeder in Führung investierte Euro kann 3–7 € an Nutzen zurückbringen
Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr diese Zahlen hört?
Wo habt ihr erlebt, dass gute Führung sichtbare und nachhaltige Wirkung gezeigt hat – vielleicht sogar ohne großes Budget?
06.09.2025
Wie passt das zusammen?
Ein Unternehmen beschließt, Kosten zu senken – vor allem bei den Personalkosten.
Im selben Meeting fordern Führungskräfte mehr Kapazitäten.
Ein Paradox, das zeigt: Anforderungen und Kostenstrukturen laufen oft in entgegengesetzte Richtungen.
Technologie soll Kosten reduzieren.
Die Realität: Personalkosten steigen, Anforderungen an Führung steigen noch schneller.
Was bedeutet das?
Für Unternehmen:
– Strukturen ehrlich prüfen – passt die Organisation noch zur Wertschöpfung?
– Technologie-Investitionen auf echten ROI messen.
Klar unterscheiden, wo Menschen Mehrwert schaffen und wo Systeme übernehmen.
Für Führungskräfte:
– Vom Kostenverwalter zum Zukunfts- und Kultur-Gestalter.
– Brücken bauen zwischen Mensch und Technologie.
– Transformation vorantreiben, statt nur Prozesse zu managen.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie sparen wir?“
sondern:
„Wie schaffen wir mehr Wert – durch Menschen, Technologie und Balance?“
Mich interessiert: Wie geht ihr mit dem Spagat zwischen Kostendruck und steigenden Anforderungen um?
Denkt ihr in Köpfen – oder in Hebeln?
03.09.2025
Auf einen Kaffee – nein, diesmal Energydrink – mit Max Schlichenmeier!
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH): Max, 17 Jahre alt, Porsche Carrera Cup Rookie, Abi in Sicht – und seit du sechs bist im Motorsport. Klingt nach einem ziemlich vollen Terminkalender.
Max: Ist es auch. Schule vormittags, Lernen, Fitness oder Simracing-Training nachmittags, abends Testfahrten oder Vorbereitung. Wochenende? Rennen oder Trainings. Freizeit im Sinne von „Nichtstun“ gibt’s fast nicht.
Jan: Und deine Eltern sagen: Gute Noten, sonst kein Rennsport?
Max: Genau. Das ist der Deal. Auch mit meinen Lehrern. Schule ist die Basis. Wenn die läuft, spielen alle mit – und ich hab den Kopf frei für den Rest.
Jan: Klingt sehr erwachsen für dein Alter.
Max: Wenn du jedes Wochenende auf der Strecke stehst, lernst du schnell: Verantwortung übernehmen, mit Siegen umgehen, mit Niederlagen umgehen.
Jan : Führungskräfte kennen das: Wer seine Basics sauber hält, schafft Freiraum für die großen Projekte. Dein Papa, Steffen, ist selbst Rennen gefahren. Wie wichtig ist er für dich?
Max: Sehr. Er kennt die Höhen und Tiefen. Er weiß genau, was ich mache – und was das bedeutet. Aber er lässt mich mein Ding machen. Mentor ist auch mein Teamchef, Kurt Ecke. Und der ADAC Hessen-Thüringen, der mich seit acht Jahren fördert.
Jan: Mentoren und Sparringspartner mit Erfahrung – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – sind unbezahlbar. Dein Auftakt in der Saison 2025 im Carrera Cup Benelux war… sagen wir mal: „holprig“.
Max: Ziemlich, ja. In den ersten sechs Rennen bin ich viermal nicht ins Ziel gekommen. Unfälle, technische Probleme. Da sitzt du erstmal im Truck und denkst: „Super, Wochenende gelaufen. Meisterschaft ade.“
Jan: Und dann?
Max: Helm ab, Daten analysieren, Fehler finden, Lösungen suchen. Und dann abhaken. Wenn du hängen bleibst, bist du beim nächsten Rennen schon wieder im Kopf im Kiesbett.
Jan: Genau das gilt auch für Führungskräfte: Analyse, Konsequenzen ziehen, weitermachen. Und dann kam Assen: Rookie-Podium und Top Ten. Wie geht so ein Comeback?
Max: Vorbereitung. Fortschritte registrieren. An die eigene Stärke glauben. Und im Rennen wach bleiben. In Assen konnte ich einige Plätze gutmachen, weil ich im Kopf hellwach war. Und dann cool bleiben – nicht verkrampfen, auch wenn’s Druck gibt.
Jan: Druck und Verkrampfen kennen Führungskräfte gut.
Max: Klar. Wenn du dich zu sehr auf Fehler konzentrierst, machst du den nächsten gleich hinterher. Du brauchst absolutes Vertrauen: in dich, dein Team, dein Material. Vom Wagen bis zur korrekt angezogenen Radmutter.
Jan: Führungskräfte müssen den Rahmen für Leistung schaffen. Das fängt bei ihnen selbst an – und endet beim Team. Du arbeitest mit Dirk Werner, ehemaliger Porsche-Werksfahrer, als Coach. Wie läuft das?
Max: Direkt. Nach jeder Session sprechen wir. Dirk sagt klar, was gut war und was nicht. Ohne Blabla. Manchmal hart, aber immer fair. Er will, dass ich lerne – und das tue ich.
Jan: Genau so muss Feedback im Unternehmen sein: zeitnah, ehrlich, klar. Du bist viel unterwegs. Wie hältst du mental und körperlich durch?
Max: Struktur. Ich weiß, wann Training ist, wann Schule, wann Pause. Und Pause heißt bei mir: wirklich Pause. Kumpels treffen, Zocken, Serien schauen – und runterfahren.
Jan: Führungskräfte unterschätzen oft, wie sehr Regeneration Leistung treibt. Letzte Frage: Dein Tipp für Führungskräfte?
Max: Alle Leistungen kommen nur im Team zustande. Einer allein ist nichts. Eine Führungskraft auch nicht. Du brauchst ein Team, das funktioniert – und Vertrauen in beide Richtungen.
Jan: Klingt nach einem guten Plan fürs Büro.
Fazit von Jan: Max lebt mit 17, was viele erst viel später – manchmal nie – verstehen:
- gesunde Leistungsbereitschaft entwickeln
- die richtigen Wegbegleiter finden
- sportliche Ziele setzen
- Grundlagen für Performance sichern
- Siege, Niederlagen und Fehler analysieren
- Chancen sehen und an sich glauben
- Pausen ernst nehmen
Ob im Cockpit oder im Chefsessel – die Prinzipien sind dieselben.
20.08.2025
Wer führen will, muss die Perspektive wechseln.
Abstand halten.
Von außen schauen.
Das große Ganze sehen.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Im Alltag reißen uns dringende Aufgaben oft in den Strudel des Hier und Jetzt.
Wir reagieren, löschen Brände und verlieren den Überblick.
Die erfolgreichsten Führungskräfte der deutschen Wirtschaft zeigen, wie es besser geht:
Christian Klein bei SAP hat das Unternehmen konsequent in Richtung Cloud und Künstliche Intelligenz transformiert – mit Weitblick und Geduld.
Roland Busch bei Siemens setzt auf langfristige Innovation und Nachhaltigkeit, statt auf schnelle Erfolge.
Saori Dubourg bei BASF verbindet Wachstum mit Verantwortung und denkt global und nachhaltig.
Dr. Joachim Kuhn von va-Q-tec schafft mit seiner Technologie neue Märkte durch zukunftsorientierte Innovation.
Gute Führung heißt:
Zuerst Abstand gewinnen.
Dann das Gesamtbild erfassen.
Erst danach Entscheidungen treffen.
Nicht aus dem Bauch, nicht aus Panik – sondern mit klarem Blick und Ruhe.
Abstand ist kein Rückzug. Abstand ist Weitblick.
16.08.2025
„Führung ist kein Kostenpunkt – sie ist ein Renditehebel.“
Was wäre, wenn wir aufhören würden, in Führung nur einen Kostenblock zu sehen?
In vielen Unternehmen beginnt der Sparkurs an einer Stelle:
– Führungskräfteentwicklung
– Teamformate
– Gesundheitsangebote
Begründung?
„Jetzt ist nicht die Zeit für Soft Skills.“
Doch genau das ist der Irrtum.
Denn:
Wenn Führung wackelt, wackelt das ganze System.
Und das wird teuer – aber nicht sofort sichtbar.
Die wahren Kosten tauchen später auf:
– In Fluktuation
– In Krankmeldungen
– In Führungslücken
– In der Entfremdung zwischen Teams und Zielen
Was wäre also, wenn wir diese Bereiche nicht als Kosten, sondern als Investition behandeln würden?
Eine Investition in:
– Klarheit
– Verbindung
– Selbststeuerung
– Zukunftssicherheit
Wir erleben oft:
Dort, wo mutig in Menschen investiert wird, entsteht echte unternehmerische Resilienz – nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.
—
Was denkst du dazu?
Wo ist für dich der Punkt, an dem Sparen zur Gefahr wird?
09.08.2025
Unterschiede sind da.
Leadership oder Management?
Inner Game, Outer Game – oder vielleicht: Immer Game?
Die entscheidende Frage lautet:
Bin ich Leader oder Manager?
Ein klarer Blick hilft:
Treibt mich der Wunsch, Menschen zu inspirieren – oder Prozesse zu optimieren?
Lenke ich durch Haltung und Vision – oder durch Planung und Kontrolle?
Suche ich Veränderung – oder Stabilität?
Führe ich durch innere Klarheit – oder durch äußere Struktur?
Leadership beginnt innen.
Das Inner Game zeigt sich in Selbstreflexion, Haltung, Wertebewusstsein und visionärem Denken.
Management zeigt Wirkung im Außen.
Das Outer Game ist geprägt von Organisation, Effizienz, Kontrolle und Umsetzung.
Doch am Ende zählt: 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗺𝗲
Führung passiert immer – bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist: Wie wird geführt – und mit welcher Wirkung?
Leadership und Management schließen sich nicht aus.
Echte Wirksamkeit entsteht, wenn beides zusammenkommt:
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻.
Unterschiede sind da. Die Wirkung entscheidet.
Wo liegt aktuell der Fokus – innen, außen, oder beides?
06.08.2025
Wissen. Freiheit. Kreativität. Disziplin.
Vier Prinzipien – eine Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Doch sie bleiben wirkungslos, wenn sie nicht systematisch in der Führung verankert sind.
Was das bedeutet:
Diese Prinzipien müssen in konkrete Führungsleitlinien übersetzt, mit KPIs messbar gemacht und im Führungsalltag konsequent umgesetzt werden.
Warum das entscheidend ist:
– 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁: Nur was klar definiert ist, kann auch geführt und verbessert werden.
– 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵: Gute Führung steigert Leistung, bindet Talente und schafft Vertrauen – bei Kunden wie Mitarbeitenden.
– 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: Führung braucht klare Systeme, Orientierung und Verlässlichkeit – gerade in dynamischen Märkten.
– 𝗘𝗦𝗚 & 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘁ä𝘁: Führungsleitlinien machen kulturelle Qualität sichtbar und stärken die soziale Nachhaltigkeit.
– 𝗕𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻: ESG-Reporting und Finanzierungspartner fordern zunehmend belastbare Nachweise zur Führungskultur.
Nicht warten, bis Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien Druck machen. Wer heute handelt, ist morgen vorbereitet –
Kulturell. Strategisch. Wirtschaftlich.
Arbeiten Sie bereits mit verbindlichen, messbaren Führungsleitlinien – oder ist das noch ein Zukunftsthema?
02.08.2025
Wer führt, um zu gefallen – wird umfallen.
Denn Führung heißt: Haltung zeigen, auch wenn’s unbequem wird.
Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und steigendem Druck zeigt sich, wer wirklich führt – und wer sich treiben lässt.
Wer Harmonie sucht statt Klarheit. Wer sich an Zustimmung orientiert statt an Verantwortung.
𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝘂𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴.
Und vor allem: Klarheit vor der Entscheidung.
Unsere Erfahrung zeigt:
Die besten Führungskräfte stellen sich zuerst vier Fragen – bevor sie handeln:
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 Kunde, 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻?
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝘁?
𝗭𝗮𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝘄ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻?
𝗞ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻?
Genau hier setzt unser Betriebssystem Führung an:
Wir bauen Führungssysteme mit Substanz. Klare Prinzipien, messbare Wirkung, nachhaltige Entwicklung.
𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻.
Sondern Entscheidungen zu treffen, die Zukunft sichern.
30.07.2025
„In Geld denken“ – ein Führungsprinzip mit doppeltem Hebel.
Viele Führungskräfte denken zuallererst an Budgets, Kosten oder ROI – sobald das Wort „Geld“ fällt.
Doch die wahre Kunst unternehmerischer Führung liegt nicht (nur) im Controlling – sondern im bewussten Umgang mit der Ressource Zeit.
Denn: Zeit ist Kapital.
Und: Zeitverschwendung ist Kapitalvernichtung.
Wie oft erleben wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Teilnehmenden Meetings ohne klare Agenda, Projekte ohne Entscheidung oder Führungskräfte, die mehr operativ „zupacken“, statt strategisch zu führen?
Genau hier setzen wir mit dem Betriebssystem Führung an:
Wir verankern unternehmerisches Denken tief im Führungsalltag – messbar, wirksam, nachhaltig.
Das bedeutet konkret:
• 10 % der Wochenzeit wird für strategische Optimierung reserviert
• Meetings starten pünktlich, mit Ergebnisfokus
• Delegation als Führungsprinzip – um Zukunft zu gestalten, statt Tagesgeschäft zu verwalten
• Konsequentes Denken in Zeitschienen und Projektkosten
Unsere Kund*innen berichten: Die Wirkung ist spürbar. Und sie rechnet sich – in Produktivität, Klarheit und wirtschaftlichem Fortschritt.
Zeit ist Geld – wenn wir sie unternehmerisch denken.
👉 Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Zeit um?
👉 Wo verschenken Sie Potenzial?
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
26.07.2025
„Das zahlt aber nicht auf meine Ziele ein…“
„Daran werde ich nicht gemessen…“
„Dann verliere ich meinen variablen Anteil…“
Sätze, die in Unternehmen häufig fallen – leise oder laut.
Und die eines deutlich machen:
𝗗𝗮 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱.
Da wird taktiert, gesichert, verwaltet.
Doch Führung beginnt dort, wo Komfort aufhört.
Company First ist kein Slogan.
Es ist ein Führungsanspruch.
Führung bedeutet, dem Unternehmen zu dienen – nicht dem eigenen Bonus.
Nicht warten, bis es sich „rechnet“.
Nicht ausweichen, wenn es unbequem wird.
Wer führt, denkt unternehmerisch.
Wer verwaltet, bremst Veränderung.
Führung zeigt sich nicht im Reporting, sondern im Handeln.
𝗜𝗺 𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Für Kunden
Für Mitarbeitende.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗮 – 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.
Das Grundgehalt ist keine Vorhaltepauschale.
Es ist die Basis für Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit.
Führung heißt:
Klar entscheiden.
Verbindlich handeln.
Verantwortung übernehmen.
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
23.07.2025
Mut beginnt mit dem Ich
Mut ist nicht nur laut und sichtbar. Mut ist oft leise – und beginnt mit Ehre und Respekt gegenüber sich selbst.
Wer sich selbst mit Achtung begegnet, erkennt: Veränderung beginnt im Inneren.
👉 Der Mut, für sich selbst Dinge zu verändern.
👉 Der Mut, Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie unbequem sind.
👉 Der Mut, Konsequenzen auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren.
Im Wort „Ich“ steckt Verantwortung.
Und in dieser Verantwortung liegt die Kraft von:
🔹 Selbstverantwortung
🔹 Selbstbewusstsein
🔹 Selbstrespekt
Gerade für Führungskräfte ist das keine Option – es ist essenziell.
Denn wer sich selbst nicht mit Respekt und Ehre begegnet, kann andere nicht klar und aufrichtig führen.
Führung bedeutet nicht nur, andere zu bewegen – sondern den eigenen Weg mutig zu gehen.
Sich selbst immer wieder zu hinterfragen, anzutreiben, auszurichten.
Nicht aus Ego. Sondern aus Haltung.
Führen heißt: mutig vorangehen – auch mit sich selbst.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
10.03.2026
Auf einen Kaffee mit Ines Dietrich von der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen in Rostock und Tatjana Peters
Tatjana: Ines, was hat dich zur Wohnungswirtschaft geführt – und was begeistert dich bis heute an dieser Aufgabe?
Ines: Die berufliche Neuorientierung nach der Wende hat mich in dieser Phase des Umbruchs neue Wege einschlagen lassen. Eher durch Zufall bekam ich die Chance in einer Wohnungsgenossenschaft. Dieser Einstieg hat sich im Nachhinein als prägend erwiesen.
Bis heute begeistert mich meine Tätigkeit in einer Genossenschaft, weil sie Verantwortung für Menschen und Immobilien, Gestaltungsspielraum und Nachhaltigkeit vereint, dass ich aktiv dazu beitragen kann, Wohnraum zu sichern, zu entwickeln und langfristige Werte zu erhalten.
Tatjana: Gibt es einen Moment in deinem Alltag, der dir immer wieder zeigt, warum dein Job gesellschaftlich so relevant ist?
Ines: Ja – oft sind es die kleinen Begegnungen. Wenn ich zum Beispiel höre, dass eine ältere Mieterin zu mir sagt: „Gut, dass Sie da sind – ich fühle mich sicher.“
In solchen Momenten wird klar: Wohnen ist nicht nur eine Adresse. Es ist Stabilität – gerade in Zeiten, in denen vieles unsicher ist.
Tatjana: Welche demografische Entwicklung spürst du in Rostock aktuell am stärksten – und wie wirkt sie sich auf Wohnungsfragen aus?
Ines: Da Rostock als Arbeits-, Bildungs- und Versorgungszentrum immer attraktiver wird, erhöht das den Druck auf den Wohnungsmarkt enorm. Der demographische Wandel in Rostock führt vor allem zu anderen Wohnbedürfnissen, auf die wir vorausschauend und flexibel reagieren müssen. Wie z.B. Bestandsanpassungen, etwa durch Grundrissveränderungen. Die Quartiersentwicklung, um soziale Infrastruktur und Nachbarschaft zu stärken. Oder das begrenzte Neubaupotential optimal zu nutzen, dabei Nachfrage und Bezahlbarkeit beachten.
Tatjana: Welche Wohnformen oder Konzepte werden deiner Ansicht nach künftig deutlich wichtiger für eure Mitglieder?
Ines: Gerade haben wir zwei Wohngruppen mit je 10 Appartements und gemeinschaftlich genutzten Räumen an unsere Mitglieder übergeben. Sie fördern Nachbarschaft, reduzieren Vereinsamung und stärken den genossenschaftlichen Gedanken. Wir sind gespannt, wie diese Wohngruppen sich entwickeln. Weiterhin gewinnen an Bedeutung barrierearme und barrierefreie Wohnungen also müssen wir Bestandsveränderungen vornehmen. Viele Mitglieder möchten lange selbstständig in ihrer Wohnung verbleiben, weshalb schwellenarme Grundrisse und Aufzüge immer stärker nachgefragt werden. Künftig müssen individuelle Bedürfnisse, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbunden werden. So gehen wir z. B. viele Kooperationen in den Stadtteilen ein
Tatjana: Wie bleibst und eure Organisation handlungsfähig, wenn Rahmenbedingungen unsicher sind?
Ines: Klare Orientierung und vorausschauende Planung, flexible Strukturen und Entscheidungswege und nicht zu vergessen, die wirtschaftliche Stabilität als Grundlage, geben gerade in unsicheren Zeiten Stabilität und machen uns handlungsfähig. Wir setzen intern auf offene Kommunikation und regelmäßigen Austausch, um Unsicherheiten frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Vertrauen, klare Ziele, wirtschaftliche Vernunft, kurze Wege und eine Organisationsstruktur, die Veränderungen als Teil des Alltags versteht.
Tatjana: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Führung in der Wohnungswirtschaft auch in Zukunft attraktiv bleibt?
Ines: Führung darf nicht als Verwaltungsaufgabe verstanden werden. Und es darf keine Dauerüberforderung sein. Das heißt: klare Rollen, gute Entscheidungswege und echte Entwicklung als aktive Gestaltung der Prozesse. Führung in der Wohnungswirtschaft bleibt attraktiv, wenn sie sinnstiftend, gestaltbar und menschlich ist. Und es braucht Mut zur Menschlichkeit: Wer führt, muss Leistung einfordern und ermöglichen, aber auch Energie schützen. Mit klaren Strukturen, Vertrauen und der Möglichkeit, langfristig Wirkung zu entfalten. Attraktive Führung setzt kontinuierliche Weiterbildung voraus – fachlich sowie persönlich. Gleichzeitig braucht es klare Perspektiven für Nachwuchskräfte, Mentoring und gezielte Entwicklungspfade.
Tatjana: Welche Veränderung wird die Wohnungswirtschaft in den nächsten fünf Jahren am stärksten prägen – und warum?
Ines: Die größte Veränderung wird der Spagat zwischen Klimazielen, Kostenrealität und sozialer Verantwortung sein. Die Branche steht vor einer gleichzeitigen Zunahme von Erwartungen an energetischen Standards, Klimaschutz, soziale Verantwortung und Digitalisierung bei der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum obwohl steigendende Bau- und Finanzierungskosten zu verzeichnen sind. Wir werden noch stärker lernen müssen, klug zu priorisieren, digital zu vereinfachen und partnerschaftlich zu arbeiten.
Tatjana: Und zum Abschluss ganz persönlich: Was gibt dir Zuversicht für die Zukunft des Wohnens – und was würdest du anderen Führungskräften mit auf den Weg geben?
Ines: Zuversicht gibt mir die Erfahrung, dass Menschen in unserer Branche gestalten wollen. Und ich glaube an Genossenschaften: Unsere Genossenschaft hat in den letzten 70 Jahren seit ihrer Gründung wiederholt gezeigt, dass sie auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und regulatorische Veränderungen reagieren kann, ohne den satzungsgemäßen Auftrag einer Genossenschaft aus den Augen zu verlieren.
Anderen Führungskräften würde ich mitgeben: Bleiben Sie authentisch, bleiben Sie nah am Menschen – und machen Sie nicht alles gleichzeitig.
Vielen Dank Ines für deinen Blick.
28.02.2026
𝗭𝘂𝗿 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁.
Schönreden hilft nicht.
Verniedlichen erst recht nicht.
Und wer im Konjunktiv spricht, übernimmt keine Verantwortung.
In unserer Arbeit als Consultants bei der Erfolgswert GmbH erleben wir es immer wieder:
Unternehmen verlieren nicht an Stärke, weil die Lage schwierig ist.
Sie verlieren an Stärke, weil sie sich die Realität nicht klar genug zumuten.
Vor wenigen Wochen saßen wir mit einer Geschäftsführung zusammen.
Umsatz rückläufig.
Margen unter Druck.
Krankenstand hoch.
Führungsteam spürbar angespannt.
Und trotzdem hörten wir Sätze wie:
„Eigentlich läuft es doch noch ganz gut.“
„Der Markt wird sich schon wieder beruhigen.“
„Das betrifft uns (noch) nicht.“
Doch.
Es betrifft euch.
Wir haben gefragt:
„Wenn es Ihr eigenes Kapital wäre – würden Sie genauso argumentieren?“
Es wurde still.
Diese Stille war der produktivste Moment des gesamten Workshops.
Denn genau hier beginnt Resilienz.
Resilienz entsteht nicht durch Optimismus.
Sie entsteht durch Klarheit.
Klarheit über Zahlen.
Klarheit über Marktveränderungen.
Klarheit über eigene Schwächen.
Klarheit über Führungsverhalten.
Wir sind in solchen Momenten nicht die Bequemen.
𝗪𝗶𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹.
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘂𝗺 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗯𝗲𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗳ü𝗿 𝗨𝗻𝗸𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘇𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻.
Klartext ist kein Pessimismus.
Klartext ist Professionalität.
Gerade in Transformationsprozessen zeigt sich:
Die Organisationen, die am offensten über Risiken sprechen, entwickeln die schnellsten Lösungen.
Der Blick auf die Realität ist kein Angriff auf Motivation.
Er ist der Beginn von Stärke.
Resilienz heißt nicht, dass es nicht schwierig wird.
𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 𝗵𝗲𝗶ß𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴 𝗲𝘀 𝗶𝘀𝘁 – 𝘂𝗻𝗱 𝘁𝗿𝗼𝘁𝘇𝗱𝗲𝗺 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻.
Wer Führung übernimmt, übernimmt auch die Pflicht zur Klarheit.
Alles andere ist Selbstberuhigung.
Und Selbstberuhigung ist der teuerste Luxus, den sich Unternehmen leisten.
25.02.2026
Verfügbarkeit.
Ein Wort, über das wir in Unternehmen kaum sprechen.
Dabei entscheidet es darüber, ob wir unter Druck handlungsfähig bleiben.
Im Spitzensport fällt kurz vor dem Finale ein Leistungsträger aus.
Top-Teams gewinnen trotzdem.
Nicht, weil sie weniger abhängig sind.
Sondern weil sie Verfügbarkeit systematisch absichern.
Jetzt die unangenehme Frage:
Wie verfügbar ist Ihre Organisation wirklich?
Was passiert, wenn morgen eine Schlüsselperson ausfällt?
• Bleiben Entscheidungen liegen?
• Stocken Projekte?
• Wartet die zweite Führungsebene auf Freigabe?
• Kennt nur eine Person die Hintergründe kritischer Verträge?
Viele Unternehmen verwechseln Brillanz mit Stabilität.
Tatsächlich erzeugt personelle Abhängigkeit strukturelle Verwundbarkeit.
Verfügbarkeit ist kein HR-Thema.
Sie ist ein Governance-Thema.
𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗞𝗮𝗽𝗶𝘁𝗮𝗹𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿 𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻𝗱:
Wie belastbar ist die Führungsstruktur?
Wie schnell bleibt das Unternehmen lieferfähig?
Wie abhängig ist die Wertschöpfung von Einzelnen?
Verfügbarkeit entwickelt sich damit vom operativen Detail
zum strategischen Bewertungsfaktor.
Oder zugespitzt:
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝘁ä𝗿𝗸𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲𝗿 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗳ü𝗴𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝘀.
Wie hoch ist Ihr Verfügbarkeitsrisiko?
24.02.2026
Auf einen Kaffee mit Hans-Dieter Brand von der Neuland Wohnungsgesellschaft und Ralf Seveneick
Ralf
„Wohnen ist ein Grundbedürfnis – aber die Rahmenbedingungen fühlen sich gerade an wie Dauerkrise. Wie gehst du damit um?“
Hans-Dieter:
Entscheidend ist, dass fast nichts mehr langfristig planbar ist
- Förderkulisse
- Zinsumfeld
- Baukosten
Das Ergebnis ist für mich: mehr ‚Auf Sicht fahren‘ – auf der Grundlage einer Gesamtstrategie
Ralf
„Sag mal kurz – eher ja oder eher nein?“
- Bezahlbarer Wohnraum ist ohne KI-Unterstützung nicht mehr denkbar.
Hans-Dieter: ja - Neubau wird auf absehbare Zeit ein Luxusgut. Hans-Dieter: Leider ja
- Nachhaltigkeit darf nicht teurer sein als Durchschnittsmieter:innen leisten können. Hans-Dieter : Ja – aber es muss finanziert werden
- Stadtentwicklung gelingt nur im Dialog mit Bewohner:innen. Hans-Dieter: ja
- Die Wohnungswirtschaft braucht weniger Förderung – und mehr Planbarkeit. Hans-Dieter: Nein, sie braucht BEIDES – insbesondere vor dem Hintergrund der vorherigen Frage und dem Ziel, Klimaneutralität zu erreichen
Ralf
„Du bist für einen Tag Mieter – was würdest du erwarten, dass NEULAND gerade liefert?“
Hans-Dieter
– bin seit 11 Jahren zufriedenen Mieter der NEULAND
Ralf
„Welche 3 Dinge müssen Wohnungsunternehmen heute beherrschen, um auch in fünf Jahren noch Vertrauen zu haben?“
Hans-Dieter
Vertrauen?
Beherrschen müssen sie m.E. – die Transformation hin zu digitalen Prozessen, wo möglich, bei gleichzeitiger Mieternähe, wo nötig. Und, wie immer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Mit einher geht damit der Umgang mit dem demografischen Wandel im Unternehmen – d.h. langfristige Personalplanung.
Natürlich ganz wichtig – den ‚richtigen‘ Umgang mit dem Bestand – Portfoliomanagement vor dem Hintergrund der o.g. volatilen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit sich wandelnden Kundenansprüchen
Ralf
„Woran merkst du im Alltag: Wir haben in der Wohnungswirtschaft wirklich einen Wandel geschafft?“
Hans-Dieter
– haben wir das??
Ralf
„Was ist die Entscheidung, die man als Wohnungsunternehmen treffen muss – obwohl man weiß, dass man dafür Kritik bekommt?“
z.B. angemessene Mietanpassungen
Ralf
„Was ist eine Führungsentscheidung, die du heute anders treffen würdest als vor drei Jahren?“
Hans-Dieter
Grundsätzlich eine schwierige Frage, da Entscheidungen immer im aktuellen Kontext getroffen werden müssen und es m.E. müßig ist, später darüber nachzudenken – insbesondere, wenn die Entscheidung praktisch unumkehrbar ist – Beispiel Entscheidung Sanierung statt Abriss
Ralf
„Wenn du Wolfsburgs Wohnzukunft in einem Satz beschreiben müsstest – wie klingt der?“
Hans-Dieter
Wolfsburg ist und bleibt ein attraktiver Wohnstandort mit hohem Wohnwert
Unsicher, aufgrund des Klumpenrisikos Automobilindustrie – (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, wg. Banken etc.)
Ralf
„Stell dir vor, du musst Einsparungen machen – wo würdest du niemals sparen?“
Hans-Dieter
Am Personal an ‚der falschen Stelle‘
Ralf
„Welche Entwicklung würdest du gerne erleben – bei NEULAND und in der Stadt?“
Hans-Dieter
NLD – noch stärkere Veränderungsbereitschaft und Vertrauen
Stadt – verlässlicher arbeitende Verwaltung
21.02.2026
Ab 2026 rücken nicht nur Technik und Tools in den Fokus. Entscheidend wird, wie verantwortungsvoll, nachvollziehbar und steuerbar KI im Unternehmen eingesetzt wird.
Unternehmen müssen künftig zeigen, dass sie:
– Risiken von KI-Anwendungen verstehen und steuern
– Verantwortlichkeiten klar geregelt haben
– Einsatz und Wirkung von KI dokumentieren können
– Führungskräfte in der Lage sind, KI kompetent und verantwortungsvoll zu nutzen
Wer das vernachlässigt, riskiert:
– Compliance- und Haftungsprobleme
– Reputationsverlust bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern
– Vertrauensprobleme gegenüber Banken und Investoren
Führung bedeutet 2026 nicht mehr nur Ziele setzen. Vielmehr muss KI rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam in die Steuerung des Unternehmens integriert werden.
Wie gehst du das Thema KI-Governance in deinem Unternehmen an?
18.02.2026
Nicht wegen mangelnder Kompetenz.
Nicht wegen fehlender Motivation.
Sondern wegen fehlender Klarheit in der Führung.
Neue Initiative.
Alle nicken.
Ressourcen werden „irgendwie“ gefunden.
Nach sechs Monaten: viel Aktivität – wenig Wirkung.
𝗪𝗮𝘀 𝗮𝗺 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗼𝗳𝘁 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗿 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻:
𝟭. 𝗪𝗲𝗿 𝘁𝗿ä𝗴𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴?
Nicht im Projektplan.
Sondern real.
Wer entscheidet bei Zielkonflikten?
Wer priorisiert, wenn es eng wird?
Wer steht am Ende vor der Geschäftsführung und sagt: Dafür übernehme ich die Verantwortung.?
𝟮. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗹ö𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗺𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝘀?
„Wir wollen besser werden“ reicht nicht.
Welchen messbaren Effekt erwarten wir?
Welche KPI bewegt sich – und bis wann?
Wenn wir das nicht klar benennen können, starten wir ein Beschäftigungsprogramm.
𝟯. 𝗪𝗮𝘀 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻?
Das ist die unbequemste Frage.
Jede Initiative kostet Fokus.
Und Fokus ist endlich.
Was stoppen wir?
Was bekommt weniger Aufmerksamkeit?
Wo sagen wir aktiv: Das jetzt nicht.
Worauf verzichten wir aktiv?
𝟰. 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿?
Welche Annahmen liegen zugrunde?
Welche Frühindikatoren beobachten wir?
Wo ist der definierte Absprungpunkt?
Nicht alles muss durchgezogen werden.
Aber alles braucht Klarheit.
Initiativen scheitern selten an Umsetzung.
Sie scheitern an unklaren Führungsentscheidungen am Anfang.
Diese Fragen sind kein Controlling-Tool.
Sie sind Führungsarbeit.
Denn Klarheit schafft Fokus.
Fokus schafft Wirkung.
Und Wirkung schafft Vertrauen in Führung.
Welche dieser Entscheidungen wird in Ihrem Haus zu selten explizit getroffen?
11.02.2026
Eine einfache Frage mit großer Wirkung.
In Führung und Unternehmensentwicklung reden wir viel über das, was fehlt: Budget, Zeit, Ressourcen.
Dabei sind oft andere Fragen entscheidender:
Was können wir aus eigener Kraft machen?
Welchen Beitrag kann ich persönlich leisten?
Worauf können wir verzichten?
Was geht leichter und einfacher?
Diese Fragen sind nicht weich. Sie sind wirtschaftlich.
Wer auf die eigene Kraft schaut, wird schneller handlungsfähig – und unabhängiger von zusätzlichen Budgets.
Ergebnisstarke Organisationen warten nicht auf perfekte Bedingungen. Sie nutzen, was da ist.
Die Frage nach dem persönlichen Beitrag verschiebt Verantwortung.
Weg von Zuständigkeiten, hin zur Wirkung.
Nicht: Wer ist dafür verantwortlich?
Sondern: 𝙒𝙖𝙨 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙠𝙤𝙣𝙠𝙧𝙚𝙩 𝙯𝙪𝙢 𝙀𝙧𝙜𝙚𝙗𝙣𝙞𝙨 𝙗𝙚𝙞?
Auch Verzicht ist Führung.
Nicht alles, was wir tun, zahlt auf das Ergebnis ein. Weniger Komplexität bedeutet mehr Fokus – und oft bessere Performance.
Und schließlich:
Einfachheit spart Geld。
Komplexe Prozesse kosten Zeit, Energie und Qualität.
Einfacher zu werden ist kein Rückschritt, sondern ein Produktivitätshebel.
Diese Fragen bringen Führung aus Konzepten in den Alltag.
Dort, wo Wirtschaftlichkeit entsteht.
Und Ergebnisse.
07.02.2026
Sportmannschaften folgen einem Spielsystem.
Im Straßenverkehr sorgen Regeln für Orientierung und Sicherheit.
Überall dort, wo Komplexität entsteht, helfen klare Leitplanken.
Und trotzdem erleben wir in vielen Organisationen genau hier eine Lücke:
Führung hat kein gemeinsames Betriebssystem.
Für uns ist Führung keine Frage von Stil oder Persönlichkeit.
Führung ist ein unternehmerisches System, das Orientierung gibt und Entscheidungen verlässlich macht.
Ein wirksames Betriebssystem für Führung sorgt dafür, dass:
• Entscheidungen nachvollziehbar und konsistent getroffen werden
• Verantwortung klar verteilt ist
• Führungsspielräume definiert sind
• Zusammenarbeit bereichsübergreifend funktioniert
In komplexen und dynamischen Zeiten ist das entscheidend.
Ohne ein gemeinsames Führungsverständnis entstehen Reibung, Unsicherheit und unnötige Diskussionen.
Aus Sicht der Shareholder geht es um Planbarkeit, Stabilität und nachhaltige Wertschöpfung.
Aus Sicht der Stakeholder um Orientierung, Fairness und Vertrauen.
Unser Fazit:
Strategie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Führung systematisch gedacht wird.
Ein Betriebssystem für Führung ist kein Bürokratieinstrument, sondern eine Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Die Frage ist nicht, ob Führung geregelt wird –
sondern wie klar und bewusst.
04.02.2026
Mit der Übergabe des Zertifikats „Betriebssystem Führung“ setzt der Verband ein starkes Zeichen für verbindliche, zeitgemäße und gemeinsam getragene Führung.
Im Bild: Ralf Seveneick bei der Übergabe des Zertifikats an Herrn Dr. Axel Tausendpfund.
Der VdW südwest zeigt damit, dass moderne Führung nicht bei Haltung oder Absicht stehen bleibt, sondern strukturell verankert wird. So entsteht eine klare, nachvollziehbare und tragfähige Führungs-Infrastruktur – als Grundlage für die Zukunft des Verbandes.
Besonders hervorzuheben ist: Das Betriebssystem Führung unterstützt die konsequente Umsetzung der entwickelten Verbandsstrategie und wirkt als zentraler Hebel für Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung.
Unser Glückwunsch gilt allen Führungskräften des VdW südwest – Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, die diesen Weg gemeinsam gestalten und Führung aktiv weiterentwickeln.
Ein besonderer Dank für das Vertrauen und die klare Unterstützung dieses Schrittes geht an Frau Claudia Brünnler-Grötsch und Herrn Dr. Axel Tausendpfund – sowie an Frau Bianka Ranzenberger, die als HR- und Projektverantwortliche diesen Prozess maßgeblich begleitet hat.
31.01.2026
31.01.2026. Der Januar ist rum.
Und die meisten „2026 wird unser Jahr“-Vorsätze sind schon wieder leise gestorben.
Nicht, weil Menschen faul sind.
Sondern weil sie ohne System gestartet sind.
Mehr Motivation bringt nichts, wenn der Alltag gewinnt:
Meetings, Ad-hoc-Themen, Abstimmungen, Kontextwechsel.
Unsere Regel für echte Umsetzung:
𝗠𝗮𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝘀𝗼 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗽𝗲𝗶𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄ä𝗿𝗲, 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻.
10 Minuten Fokus. Jeden Tag.
Auf eine Sache, die wirklich Wirkung hat.
Das ist der Unterschied zwischen Vorsatz und Ergebnis.
Was ist deine „lächerlich kleine“ Routine für mehr Umsetzung in die Tat?
21.01.2026
Impuls der Woche „Da muss das Unternehmen investieren.“
Stimmt oft.
Aber nicht immer – und vor allem nicht sofort.
Gerade bei Frozen Budgets, Hiring Freeze oder Kostendruck entscheidet sich, wie wir wirklich führen:
Was machen wir aus dem, was jetzt da ist?
Gute Führung heißt dann nicht „Augen zu und durch“, sondern:
Realität anerkennen – ohne sie schönzureden
Prioritäten hart klären: Was bringt Wirkung, was kann warten?
Ressourcen bewusst steuern (Zeit, Aufmerksamkeit, Skills – nicht nur Geld)
Lösungen mit Mitarbeitenden und Arbeitnehmervertretungen gestalten, statt sie „auszurollen“
𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹𝗵𝗮𝗳𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗔𝗻𝘀𝗽𝗿ü𝗰𝗵𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻.
Es heißt: Spielräume erkennen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen.
Denn:
Nicht jedes Problem ist ein Budgetproblem.
Manche sind Klarheitsprobleme.
Oder Kooperationsprobleme.
Wo schafft ihr gerade Wirkung – obwohl Ressourcen knapp sind?
17.01.2026
Auf einen Kaffee mit Thorsten Gleitz von der wankendorfer und Ralf Seveneick
Ralf: Mit welchem Gedanken startest du dieses Jahr – was beschäftigt dich gerade am meisten?
Thorsten: Mich beschäftigt vor allem die Frage: Schaffen wir es, die strukturellen Veränderungen wirklich im Alltag zu verankern? 2025 war ein Jahr großer organisatorischer Umbrüche. Wir haben viele Weichen gestellt. Aber etablieren allein reicht nicht – die Dinge müssen gelebt werden. Im Service, in der Zusammenarbeit, in unserem Führungsverständnis.
Ralf: Was hat sich in deinem Blick auf Führung in den letzten zwölf Monaten spürbar verändert?
Thorsten: Mir ist noch klarer geworden, wie sehr Menschen Orientierung brauchen. Verlässlichkeit. Nachvollziehbare Entscheidungen – gerade wenn sich viel verändert. Führung heißt heute für mich: Komplexität reduzieren. Prioritäten setzen. Und Dinge auch mal bewusst liegenlassen. Nicht alles, was möglich ist, macht gerade Sinn. Diese Fähigkeit zur Fokussierung – das ist für mich eine der wichtigsten Führungsaufgaben geworden.
Und noch etwas: Ich erlebe sehr deutlich, was Motivation und Haltung ausmachen. Freude an der Arbeit macht einen enormen Unterschied. Führung ist nicht nur steuern und entscheiden. Es geht auch darum, Energie zu geben. Gerade in schwierigen Zeiten steckt Begeisterung an – und entscheidet oft darüber, ob Veränderung gelingt oder versandet.
Ralf: In Zeiten von Unsicherheit: Was gibt dir persönlich Orientierung bei wichtigen Entscheidungen?
Thorsten: Der Blick auf unseren Zweck als Genossenschaft. Bezahlbares Wohnen. Verlässlichkeit für unsere Mitglieder. Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Wenn Entscheidungen diesem Kern dienen, halten sie auch Gegenwind aus.
Ralf: Welche Verantwortung wiegt für dich aktuell am schwersten – und warum?
Thorsten: Veränderungen so zu gestalten, dass sie Menschen mitnehmen und nicht überfordern. Strukturen kannst du schnell verändern – Vertrauen nicht. Darauf muss man jeden Tag achten.
Ralf: Wo merkst du im Alltag, dass sich die Erwartungen an Unternehmen grundlegend verändern?
Thorsten: Die Erwartungen an Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit sind deutlich gestiegen – intern wie extern. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlicher Ansprache und Verlässlichkeit. Beides zusammenzubringen, das ist die eigentliche Herausforderung.
Ralf: Welche Themen werden aus deiner Sicht in diesem Jahr unterschätzt, obwohl sie entscheidend sein werden?
Thorsten: Führungsqualität im mittleren Management. Dort entscheidet sich, ob Strategien wirken oder versanden. Und dort braucht es mehr Unterstützung, nicht mehr Druck.
Ralf: Gibt es eine Überzeugung, die du heute klarer vertrittst als noch vor ein paar Jahren?
Thorsten: Ja: Gute Führung heißt nicht, alles selbst zu wissen oder zu entscheiden. Sie heißt, Verantwortung klar zu verteilen und Menschen zu befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ralf: Wann sagst du bewusst Nein – obwohl ein Ja auf den ersten Blick einfacher wäre?
Thorsten: Wenn ein Ja kurzfristig Ruhe bringt, aber langfristig falsche Erwartungen erzeugt. Ein ehrliches Nein ist oft anstrengender – aber fairer.
Ralf: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Zusammenarbeit über Hierarchien und Bereiche hinweg wirklich gelingt?
Thorsten: Zuallererst klare Zuständigkeiten: Wer ist wofür verantwortlich? Wer entscheidet was? Welche Aufgaben haben Priorität? Erst wenn diese Fragen sauber geklärt sind, entsteht echte Zusammenarbeit.
Gleichzeitig braucht es Führungskräfte, die auf Augenhöhe agieren, die zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen – und dennoch konsequent entscheiden und umsetzen. Zusammenarbeit scheitert selten am Willen, sondern meist an Unklarheit oder fehlender Führung.
Ralf: Welche Rolle spielt Haltung in deinem Führungsalltag – und wo wird sie besonders sichtbar?
Thorsten: Haltung zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern in schwierigen Situationen. Wenn Entscheidungen unbequem sind. Wenn Fehler offen angesprochen werden müssen. Da wird sie sichtbar.
Ralf: Was müssen Unternehmen heute leisten, um langfristig Vertrauen zu behalten?
Thorsten: Sie müssen berechenbar sein. Entscheidungen erklären. Zusagen einhalten. Fehler nicht verstecken. Vertrauen entsteht durch Konsequenz, nicht durch Perfektion.
Gerade bei Veränderungen unserer Wohnprodukte – durch Modernisierungen, Um- oder Neubauten – ist frühzeitige, klare und ehrliche Kommunikation entscheidend. Wer Eingriffe transparent ankündigt, Auswirkungen erklärt und im Dialog bleibt, schafft Akzeptanz, bevor Unsicherheit entsteht.
Ralf: Welche Entscheidung aus dem letzten Jahr wirkt noch heute nach?
Thorsten: Die Einführung des zentralen Mieterservice. Sie war notwendig und richtig – und sie fordert uns weiterhin, weil sie ein anderes Zusammenspiel von Führung, Verantwortung und Service verlangt.
Ralf: Wenn du ein Thema für dieses Jahr setzen könntest, das mehr Aufmerksamkeit verdient – welches wäre das?
Thorsten: Ich wünsche mir im gesamten Führungsteam einen stärkeren Fokus auf die kleinen Dinge. Vom Vorstand bis zur Teamleitung sollten wir uns bewusst selbst ein Bild vom Arbeitsalltag machen: von Prozessen, Tools und Softwarelösungen – und davon, was unsere Teams und unsere Kunden jeden Tag tatsächlich erleben. Das würde deutlich schneller zu besseren Entscheidungen führen und helfen, unnötige Kontrollen, Schleifen und Komplexität abzubauen.
Ralf: Und zum Abschluss ganz persönlich: Worauf freust du dich in diesem Jahr am meisten?
Thorsten: Ganz persönlich freue ich mich auf eine kurze Reise nach Hongkong nächste Woche – das Eintauchen in eine andere Welt, neue Perspektiven sammeln.
Beruflich steht ein Vorstandswechsel bevor, den wir sehr frühzeitig organisiert und transparent kommuniziert haben. Jetzt geht es darum, meinen Vorstandskollegen gebührend zu verabschieden, ihn zu feiern und ihm im Namen der Genossenschaft für sein Wirken zu danken.
14.01.2026
Impuls der Woche 💫 Die wichtigste strategische Fähigkeit zum Jahresbeginn?
Nicht Planung.
Nicht Disziplin.
Reflektion。
Zum Jahresstart geht es nicht um gute Vorsätze.
Es geht um gute Entscheidungen.
Und gute Entscheidungen entstehen nicht im Aktionismus,
sondern im bewussten Innehalten:
Was hat wirklich funktioniert?
Was nicht?
Und warum?
Wer reflektiert, erkennt Muster – auch die eigenen.
Wer Muster erkennt, entscheidet klarer.
Wer klar entscheidet, führt wirksamer –
im Unternehmen, im Projekt und im eigenen Leben.
𝗥𝗲𝗳𝗹𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗾𝘂𝗲𝗺.
Sie konfrontiert.
Weil sie Verantwortung sichtbar macht.
Mit Fehlern. Mit blinden Flecken. Mit unbequemen Wahrheiten.
Aber genau dort entsteht ihr Wert:
Fehler werden zu Erkenntnissen
Erfahrungen zu Strategie
Reflektion ist kein „Soft Skill“.
Sie ist ein Führungsinstrument.
Ein KPI für Klarheit, Fokus und nachhaltiges Wachstum.
Wer bewusst reflektiert, handelt mit Intention.
Und wer mit Intention handelt, schafft Vertrauen – und Wirkung.
𝗘𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸.
10.01.2026
🥄 Wenn dir der Kunde den Pudding mit dem Löffel füttert …
fühlt sich das bequem und sicher an –
bis der Löffel plötzlich weg ist.
Was dann?
Viele Unternehmen erleben genau das:
Langjährige Kunden, stabile Umsätze, eingespielte Prozesse. Alles läuft.
Und genau darin liegt das Risiko.
Denn Erfolg kann bequem machen.
Abhängigkeiten entstehen schleichend.
Und plötzlich reicht ein externer Impuls – Markt, Entscheidung, Krise –
und die gesamte Planung gerät ins Wanken.
Realismus heißt: ehrlich hinschauen.
Wie gesund ist unsere Kundenstruktur wirklich?
Woher kommt unser Erfolg?
Und was passiert, wenn ein großer Kunde wegfällt?
👉 Eine unbequeme Wahrheit:
Stabilität allein ist kein Gesundheitszeichen.
Nur was wächst, ist wirklich gesund.
Deshalb gilt:
Egal wie stark deine Stammkunden sind – neue Kunden müssen kontinuierlich dazukommen.
Lass niemals zu, dass einzelne Kunden zu groß werden.
Denn der Löffel kann jederzeit verschwinden.
𝗗𝘂 𝘄𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗼𝗯 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁?
Dann lass uns gemeinsam einen klaren Blick auf deine Kundenstruktur werfen.
Nutz den Anfang des Jahres, um auch noch in diesem Jahr direkte Wirkung und Ergebnis zu generieren.
Starte jetzt und melde dich bei uns!
07.01.2026
Impuls der Woche 💫 „Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung.“
Bingo! Schon wieder eine Führungsfolie gewonnen.
Steht in fast jedem Leitbild. Klingt stark. Fühlt sich richtig an.
Und ist ungefähr so konkret wie: „Wir wollen besser werden.“
Kurze Fragen aus der Praxis:
𝗪𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 „𝘄𝗶𝗿“?
Alle? Das Top-Management? Das Team? Oder immer die, die gerade im Raum sind?
Was genau ist „Verantwortung“?
Budget? Entscheidungen? Ergebnisse? Fehler? Oder nur das Protokoll im Meeting?
Und was heißt „gemeinsam“?
Alle gleich viel? Einer entscheidet, alle klatschen? Oder alle reden, keiner handelt?
Warum Unternehmen solche Sätze lieben?
Weil sie gut klingen, aber niemandem wehtun.
Weil man sie nicht messen kann.
Und weil man nie „fertig“ ist – praktisch für jede Präsentation bis 2035.
Die eigentliche Führungsfrage lautet nicht:
Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung?
Sondern:
✅ Wer entscheidet was – und wofür wird diese Person auch wirklich verantwortlich gemacht?
✅ Woran merken wir nächste Woche, dass Verantwortung übernommen wurde?
✅ Was passiert, wenn sie niemand übernimmt?
Leadership beginnt nicht bei Überschriften.
Leadership beginnt dort, wo Verantwortung konkret, sichtbar und messbar wird.
Alles andere ist…
sehr gut formulierte Unverbindlichkeit.
20.12.2025
✨ Was für ein Ausblick auf dieses Jahr! ✨
Wir von der Erfolgswert GmbH stehen zum Jahresende gemeinsam auf unserem „Berg 2025“ – und was für ein Weg das war!
Mit Freude, Mut und echter Teamenergie haben wir Herausforderungen gemeistert, Chancen genutzt und Erfolge gestaltet. Jetzt stehen wir am Gipfel und atmen bewusst durch.
Dieses Innehalten ist uns wichtig.
Nicht, um stehenzubleiben –
sondern um wertzuschätzen, was wir gemeinsam erreicht haben.
Und dazu gehört ein großer Dank:
🙏 an unsere Kundinnen und Kunden, für Vertrauen und partnerschaftliche Zusammenarbeit
🙏 an unseren Beirat, für Weitblick, Klarheit und Unterstützung
🙏 an unsere Partner, die uns stärken und inspirieren
🙏 an unsere Mitarbeitenden, deren Engagement und Herzblut unseren Erfolgswert jeden Tag sichtbar machen
Hinter dem Gipfel ragt bereits ein neuer, noch höherer Berg auf.
Und genau das erfüllt uns mit Vorfreude.
Denn 2026 wird größer, mutiger und voller Chancen.
Darum unser Aufruf:
👉 Lasst uns gemeinsam aufbrechen.
👉 Lasst uns die nächste Etappe aktiv gestalten.
👉 Lasst uns 2026 zu unserem stärksten Jahr machen!
Wir sind bereit – mit Dankbarkeit im Herzen und neuer Energie im Gepäck.
Auf zum nächsten Berg! 🏔️✨
20.12.2025
🎄 Abwesenheitsnotiz vor Weihnachten – klassisch oder kreativ?
„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich 2. Januar nicht im Büro und melde mich danach.“
Oder doch eher:
„Ich tausche Laptop gegen Plätzchen, E-Mails gegen Kerzenlicht und bin im neuen Jahr wieder erreichbar.“ ✨
Gerade vor Weihnachten ist die Abwesenheitsnotiz oft der letzte Eindruck, den wir hinterlassen – intern wie extern.
Wie haltet ihr das?
Seid ihr Team klassisch & professionell oder Team kreativ & persönlich?
Und:
Darf eine Abwesenheitsnotiz schmunzeln lassen – oder sollte sie nüchtern bleiben?
16.12.2025
𝐆e𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤. 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠. 𝐳𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭s𝐫𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭.
Mit großer Freude überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an eine echte Größe genossenschaftlichen Wohnens:
🏅 Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG – vertreten durch Thorsten Gleitz.
Was macht diesen Meilenstein so besonders?
Genossenschaftliches Handeln ist bei der wankendorfer nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität:
Als eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein steht das Unternehmen seit über 75 Jahren für bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum mit hohem sozialen Mehrwert.
Dabei profitieren über 10.000 Mitglieder und Mieter:innen von bezahlbaren Mieten, lebenslangem Wohnrecht und persönlichem Service – getragen durch eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam entscheidet und Verantwortung übernimmt.
Mit Blick auf die Zukunft setzt die wankendorfer auf systematische und nachhaltige Führung – nicht auf punktuelle Initiativen, sondern auf tragfähige Strukturen, die Mitarbeitende und genossenschaftliches Miteinander stärken:
• Eine Führungskultur, die das genossenschaftliche Prinzip des gemeinsamen Erfolgs in den Mittelpunkt stellt
• Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen – ehrlich, transparent und nah an den Menschen
• Kontinuierliche Weiterentwicklung von Führungskompetenzen mit messbarer Wirkung
• Nachhaltige Orientierung: Für Wohnraum, der generations- und lebensphasengerecht ist
Genossenschaften wie die wankendorfer tragen Verantwortung weit über die Vermietung hinaus. Sie gestalten Quartiere, schaffen Begegnungsräume, binden Mitglieder ein und investieren Überschüsse in den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Bestands – immer im Interesse aller.
Das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ ist kein Endpunkt, sondern ein sichtbares Zeichen:
Führung, die wirkt. Gemeinschaft, die trägt. Zukunft, die gestaltet wird.
Wir gratulieren der wankendorfer herzlich – dem gesamten Team, dem Vorstand und allen Beteiligten – zu diesem starken Schritt in die Führung von morgen.
Herzlichen Glückwunsch!
10.12.2025
Impuls der Woche 💫 𝗪𝗲𝗿 𝗳ü𝗵𝗿𝘁, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Warum so viele Führungskräfte ein Problem mit „Kontrolle“ haben – und warum sie genau deshalb unverzichtbar ist
Kaum ein Begriff löst unter Führungskräften so viel Abwehr aus wie Kontrolle.
Zu schnell wird sie gleichgesetzt mit Vorgaben, Misstrauen oder Mikromanagement.
Doch das ist ein Missverständnis.
Kontrolle ist keine Schikane. Kontrolle ist Führung.
Und vor allem: Kontrolle ist die eine Aufgabe, die niemals delegiert werden kann.
Warum?
𝙆𝙤𝙣𝙩𝙧𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙜𝙞𝙗𝙩 𝙈𝙞𝙩𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝘾𝙝𝙖𝙣𝙘𝙚, 𝙞𝙝𝙧𝙚 𝙕𝙞𝙚𝙡𝙚 𝙩𝙖𝙩𝙨ä𝙘𝙝𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙚𝙧𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣.
Sie ist ein Modell der Unterstützung:
Wo stehen wir?
Was braucht es noch?
Was ist möglich, um die Lücken zu schließen?
Kontrolle sorgt dafür, dass niemand erst am Ende merkt, dass etwas fehlt.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.
Ohne regelmäßige Kontrolle entsteht Blindflug.
Sie ist notwendig, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden und rechtzeitig einzugreifen, bevor Risiken eskalieren.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗴𝗿𝗼𝗯𝗲 𝗙𝗮𝗵𝗿𝗹ä𝘀𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Führungskräfte tragen persönliche Verantwortung.
Wer nicht kontrolliert, riskiert rechtlich und wirtschaftlich weit mehr als nur schlechte Ergebnisse.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗹ä𝗱𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃 𝗮𝘂𝗳.
Richtig eingesetzt ist sie kein Defizitfokus, sondern ein Energielieferant:
• Was läuft gut?
• Was haben wir schon erreicht?
• Welche Optionen helfen uns, Zeit, Qualität und Budget einzuhalten?
Charmant kontrollieren heißt: unterstützend, respektvoll, neugierig.
Es macht nicht nur Spaß – es schafft Fortschritt, Sicherheit und Erfolg.
Kontrolle ist kein Zeichen von Misstrauen.
Sie ist ein Zeichen von Verantwortung.
Und gute Führung zeigt sich nicht darin, ob man kontrolliert,
sondern wie.
04.12.2025
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Ein Unternehmen mit Herz – und mit Verantwortung für generationsgerechtes Wohnen.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH – vertreten durch Hans-Dieter Brand
Was macht diesen Schritt so bedeutsam?
Die NEULAND setzt nicht auf einmalige Aktionen, sondern auf eine nachhaltige, ganzheitliche Haltung in puncto Wohnen und Verantwortung:
• Als größter Anbieter in Wolfsburg steht sie für über 11.500 Mietwohnungen, zahlreiche Gewerbeeinheiten und eine starke Verwurzelung in der Stadt.
• Mit der Philosophie „Wohnen. Leben. Neues bewegen.“ übernimmt NEULAND Verantwortung – nicht nur für Immobilien, sondern für Gemeinschaft, soziale Teilhabe und Lebensqualität.
• Durch ambitionierte Neubau- und Modernisierungsprojekte – mit Investitionen von 310 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren – gestaltet NEULAND Wolfsburg aktiv mit.
• Soziale Verantwortung wird großgeschrieben: bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wohnungen, Generationenwohnen, Wohngemeinschaften und Angebote für verschiedene Lebensphasen.
Mit der Verleihung des Zertifikats markieren wir keinen Endpunkt — sondern einen sichtbaren Schritt in der gemeinsamen Vision: Führung, die wirksam, menschenorientiert und zukunftsfähig ist.
Wir gratulieren NEULAND, Hans-Dieter Brand und dem gesamten Team herzlich zu diesem starken Signal — für Wolfsburg, für Mieter:innen und für die Wohnungswirtschaft insgesamt. Euer Engagement setzt Maßstäbe.
Hᴇʀᴢʟɪᴄʜᴇɴ Gʟüᴄᴋᴡᴜɴꜱᴄʜ!
03.12.2025
𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗚𝗼𝘃𝗲𝗿𝗻𝗮𝗻𝗰𝗲. 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴.
Bei der Aufsichtsratssitzung der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock durften wir gemeinsam mit den Vorständen Roland Blank und Ines Dietrich, den Führungskräften der WGSH, sowie dem gesamten Aufsichtsrat über die nächsten Schritte im Prozess der Führungsleitlinien sprechen.
Was uns besonders beeindruckt hat:
👉 der Mut, Führungsarbeit wirklich strategisch anzugehen
👉 die Offenheit für Entwicklung, Reflexion und gemeinsame Verantwortung
👉 der klare Wille, Kultur, Governance und Zukunftsfähigkeit miteinander zu verbinden
Die WGSH zeigt eindrucksvoll, wie moderne Genossenschaften heute agieren:
vorausschauend, professionell und mit einem starken Bewusstsein dafür, dass gute Führung die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und funktionierende Zusammenarbeit ist.
Ein Betriebssystem Führung schafft genau diese Basis:
✔ Orientierung für alle
✔ Klarheit in Verantwortung & Zusammenarbeit
✔ ein starkes Signal für Mitarbeitende, Talente und externe Partner
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
– für Vertrauen, Dialog auf Augenhöhe und die gemeinsame Energie.
Solche Tage zeigen, wie wertvoll echte Entwicklungsarbeit ist – und wie viel Zukunftskraft in der WGSH steckt.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte auf diesem Weg.
30.11.2025
Auf einen Kaffee mit Ralf Seveneick und Thomas Hain
Ralf Seveneick: Herr Hain, wenn Sie an das Jahr 2025 denken: Welcher Moment war für Sie persönlich ein „Auf-einen-Kaffee-bleib-mal-stehen“-Moment?
Thomas Hain: Dazu habe ich verschiedene Bilder vor dem geistigen Auge: die oft zu kurzen, aber wichtigen persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden auf unserer jährlichen Mitarbeiter-Jahresversammlung. Darüber hinaus erlebe ich aber auch Gespräche mit Persönlichkeiten, die wir zur AGW-Plenumssitzung einladen – in diesem Jahr Freiherr von Fritsch, der ehemalige Botschafter in Moskau.
Ralf Seveneick: Wohnungsbau, Klimaziele, soziale Verantwortung – Ihr Alltag ist ziemlich fordernd. Was motiviert Sie, morgens aufzustehen?
Thomas Hain: Die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Wir gestalten nicht nur Gebäude, wir gestalten Lebensräume, die Menschen eine Perspektive geben – das treibt mich an. Außerdem habe ich ein großartiges Team, das jeden Tag mit Leidenschaft dabei ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie nicht an Wohnen denken – wobei können Sie wirklich abschalten?
Thomas Hain: Beim Wandern und beim Sport. Wenn ich in den Bergen bin, kann ich komplett abschalten. Die Ruhe und die frische Luft helfen mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Den gleichen Effekt verspüre ich bei meinen sportlichen Aktivitäten.
Ralf Seveneick: Die NHW ist einer der größten Wohnungsanbieter Deutschlands. Was bedeutet das konkret für Verantwortung – ökologisch, sozial, wirtschaftlich?
Thomas Hain: Unsere Verantwortung ist es, nachhaltige und bezahlbare Lebensräume zu schaffen. Ökologisch bedeutet, klimaneutral zu bauen und zu sanieren. Sozial bedeutet, Wohnraum für alle zu schaffen – auch und vor allem für Menschen mit geringem Einkommen. Wirtschaftlich geht es darum, langfristig zu denken und solide zu wirtschaften, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.
Ralf Seveneick: Sie sprechen oft davon, „Lebensräume zu gestalten“. Wie sieht das in der Praxis aus?
Thomas Hain: Lebensräume gestalten heißt für uns, Quartiere zu schaffen, die mehr sind als nur Wohnraum. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Begegnungsstätten, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, nachhaltige Mobilitätskonzepte und eine Infrastruktur mitgedacht werden, die das Leben lebenswerter macht.
Räume für Begegnungen zu schaffen, damit der Austausch zwischen den vielen unterschiedlichen Kulturen, Nationalitäten, Ethnien, die bei uns wohnen, das gegenseitige Verständnis schaffen kann.
Ralf Seveneick: Wie verändert sich die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen – vom Vermieter hin zum gesellschaftlichen Akteur?
Thomas Hain: Wohnungsunternehmen sind heute viel mehr als Vermieter. Wir übernehmen Verantwortung für soziale Integration, Klimaschutz und die Entwicklung von lebenswerten Städten. Das macht uns zu einem wichtigen Partner für Kommunen und die Gesellschaft weit über das ‚Wohnen‘ hinaus.
Ralf Seveneick: Klimaneutrales Bauen, soziale Mieten, Flächenkonflikte – wie bringt man das unter ein Dach?
Thomas Hain: Es braucht eine klare Strategie und den Mut, neue Wege zu gehen. Wenn wir unsere Mieter entlasten wollen, müssen wir das vorausschauend bei der CO2-Abgabe tun. Daher setzen wir bei Modernisierungen auf geringinvestive Maßnahmen statt auf Vollmodernisierungen. So können wir bis 2045 größere Teile des Portfolios klimaneutral entwickeln, ohne das Unternehmen und unsere Mieter zu überfordern.
Ralf Seveneick: Gibt es ein Projekt oder eine Initiative, auf die Sie besonders stolz sind, weil sie zeigt, wie Zukunft des Wohnens konkret aussehen kann?
Thomas Hain: Ganz klar: die InitiativeWohnen. 2050, ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral zu gestalten. Wir haben die Initiative vor fünf Jahren gegründet, seitdem hat sie sich rasant entwickelt. Inzwischen sind mehr als 250 Partner mit rund 2,2 Mio. Wohneinheiten dabei.
Ralf Seveneick: Sie sind Beirat bei ErfolgsWert. Was hat Sie überzeugt, dieses Mandat anzunehmen?
Thomas Hain: Die ersten Kontakte haben wir bei der Durchführung des Führungskräfteprogramms bei der NHW geknüpft. Mir hat die Herangehensweise gefallen. Die Idee, Führungskräfte zu stärken und nachhaltige Werte in Unternehmen zu verankern, hat mich sofort angesprochen. Das passt perfekt zu meinen Überzeugungen.
Ralf Seveneick: Welche Themen aus der NHW-Welt finden Sie bei ErfolgsWert wieder – und umgekehrt?
Thomas Hain: Die strategische, zielgerichtete Herangehensweise an Themen sowie die Verbindung von sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg. Beide Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie auf die Zusammenarbeit blicken: Wo entsteht echter Mehrwert?
Thomas Hain: Für meine Zusammenarbeit in meinem Ressort stelle ich sehr positive Veränderungen in der Zusammenarbeit mit meinen Führungskräften fest. Das drückt sich auch, aber nicht nur in den Arbeitsergebnissen aus.
Ralf Seveneick: Wenn Sie sich für 2026 etwas wünschen dürften – für das Wohnen in Deutschland und für Ihr Team – was wäre das?
Thomas Hain: Dass Bauen kostengünstiger und effizienter wird. Die Stellschrauben sind bekannt – weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Förderbedingungen. Uns fehlen aber zwei Dinge: ein klares Signal und der Mut zur Umsetzung. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik. Nur gemeinsam können wir das Bauen wieder bezahlbar machen.
Ralf Seveneick: Was sollten Führungskräfte, gerade im öffentlichen und kommunalen Kontext, stärker beherzigen?
Thomas Hain: Den Mut, langfristig zu denken und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben. Und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Ralf Seveneick: Und ganz persönlich: Was ist Ihr „Erfolgswert“-Moment des Jahres?
Thomas Hain: Dass wir gemeinsam in der Wohnungswirtschaft es geschafft haben, die Co2 Effizienz – und nicht wie bisher die Energieeffizienz – als neue Zielgröße der Bundesregierung in den Fokus zu stellen.
27.11.2025
Viele wollen führen – aber nur wenige führen sich selbst.
Hart gesagt: Manche Führungskräfte haben mehr Klarheit über ihre KPIs als über ihre eigenen Werte.
Dabei beginnt echte Führung nicht beim Team, nicht im Meetingraum, nicht in der Strategie.
𝙎𝙞𝙚 𝙗𝙚𝙜𝙞𝙣𝙣𝙩 𝙙𝙤𝙧𝙩, 𝙬𝙤 𝙚𝙨 𝙪𝙣𝙗𝙚𝙦𝙪𝙚𝙢 𝙬𝙞𝙧𝙙: 𝙗𝙚𝙞 𝙄𝙝𝙣𝙚𝙣 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩.
Wie klar sind Ihre Werte?
Was gibt Ihnen Energie – und was zieht sie ab?
Wofür stehen Sie wirklich?
Wer andere wirksam führen will, muss zuerst den eigenen „Vorgarten“ aufräumen – mit Selbstreflexion, Selbstverantwortung und echter Haltung.
Meine Erfahrung: Wenn Führungskräfte ihren inneren Vorgarten kennen und pflegen (klar kommunizieren), wächst auch die Kraft ihres Teams. Leistung entsteht dort, wo Selbstreflexion auf Selbstverantwortung trifft.
Kennen Sie Ihren persönlichen Vorgarten?
25.11.2025
Klarheit. Struktur. Zukunftsfähigkeit.
Ein Unternehmen. Ein gemeinsames Ziel: Führung wirksam und messbar gestalten.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick im Namen der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
🏅 Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt – vertreten durch Thomas Hain
Was macht diesen Schritt so besonders?
Die NHW setzt nicht auf Gelegenheitsführung oder punktuelle Aktionen, sondern auf ein nachhaltiges Führungssystem mit Wirkung:
• Verbindliche Führungsleitlinien, spezifisch für die NHW
• ein klar geordnetes „Einstieg in die Führung“-System für jede Führungskraft
• die Implementierung über Führungsebenen hinweg – inkl. intensiver Zusammenarbeit mit Betriebsrat
• messbare Fortschritte bei Führungskultur, Bindung und Performance
Die NHW als Unternehmen steht für viel mehr als Wohnen: Mit über 60.000 Mietwohnungen an rund 112 Standorten in Hessen zählt sie zu den Top-Wohnungsunternehmen Deutschlands.
Zudem hat sie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Verantwortung fest verankert – ein Umfeld, in dem Führung heute mehr denn je zählt.
Die Übergabe des Zertifikats ist mehr als Symbolik – sie markiert einen sichtbaren Schritt in der Führungslandschaft.
Wir gratulieren der NHW, Dr. Hain und allen Beteiligten herzlich zu diesem Meilenstein.
Euer Mut, diese Wege zu gehen, setzt Maßstäbe.
Herzlichen Glückwunsch!
22.11.2025
Ein Tag von und mit Ralf Seveneick!
Gestern durfte ich beim Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock den Prozess zu den neuen Führungsleitlinien präsentieren. Besonders spannend war zu sehen, wie viel bereits erreicht wurde – und welches großartige Potenzial in der Organisation steckt.
Solche Momente zeigen mir, warum ich für das Konzept Betriebssystem Führung brenne:
𝗘𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴.
Punkt 1: Ein Betriebssystem Führung ist entscheidend für die Unternehmenskultur –
warum?
Weil Werte, Prinzipien und Regeln klar definiert werden. Dadurch entsteht ein verbindlicher Rahmen, der Kultur nicht nur beschreibt, sondern sie sichtbar, erlebbar und nachhaltig verankert.
Gleichzeitig leistet ein professionelles Betriebssystem Führung einen zentralen Beitrag zu den aktuellen Anforderungen rund um ESG, insbesondere im Bereich Governance, wo klare Verantwortlichkeiten, Transparenz und Führungsklarheit zunehmend essenziell werden.
Unternehmen, die ihr Betriebssystem Führung aktiv gestalten, profitieren gleich mehrfach:
A – Employer Branding: Führung wird zum echten Unterscheidungsmerkmal – attraktiv für Talente und Fachkräfte.
B – Orientierung: Mitarbeitende wissen, was gute Führung bedeutet, und können sich daran ausrichten.
C – Kapitalgeber: Investoren achten verstärkt auf solide Governance und belastbare Führungsstrukturen – das Betriebssystem Führung liefert genau diese Grundlage.
Wenn ihr Fragen oder Interesse am Betriebssystem Führung habt – meldet euch gerne.
Wir sind für euch Partner, Begleiter, Entwickler und Implementierer.
19.11.2025
𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿?
Die meisten Führungskräfte, die wir treffen, sagen :
„Zeit für Zukunft? Superwichtig. Aber wann denn bitte noch?“
Studien zeigen:
97 % der Führungskräfte halten strategisches Denken für entscheidend – aber 96 % sagen, sie hätten keine Zeit dafür.
Viele Führungskräfte verbringen nur rund ein Viertel ihrer Zeit wirklich mit Führung, der Rest geht in Meetings, E-Mails und Abstimmungen drauf.
Und im Schnitt schaffen Wissensarbeiter nicht einmal 3 Stunden echte Konzentration am Tag.
Kein Wunder, dass „Zukunft gestalten“ oft gegen „Inbox leeren“ verliert.
Als Führungskraft ist es aber genau meine Aufgabe:
– die Zukunft meines Verantwortungsbereichs aktiv zu gestalten – nicht nur auf sie zu reagieren
– die mir anvertrauten Ressourcen & Kapazitäten gesund und wirkungsvoll einzusetzen, damit wir unsere Ziele erreichen (oder übertreffen)
– über den Tellerrand hinauszuschauen: Was passiert außerhalb unserer Blase – bei Kunden, im Markt, in der Technologie?
– möglichen Schaden vom Unternehmen fernhalten – Risikoeinschätzungen vornehmen, in Konsequenzen denken…
Das passiert nicht „zwischen zwei Meetings“ oder abends um 22:30 Uhr.
𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 – „𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀-𝗕𝗹𝗼𝗰𝗸𝗲𝗿“
Dauer: 2 Stunden pro Woche
Zeitpunkt: immer zur gleichen Zeit
Regeln:
– keine operativen Themen
– keine Mails, kein Teams
– Handy im Flugmodus
𝗪𝗼𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻?
– Trends & Entwicklungen lesen, die nicht direkt auf dem Schreibtisch landen
– Strategie und Prioritäten hinterfragen: „Worauf sollten wir eigentlich unsere Energie legen?“
– Kapazitäten und Gesundheit meines Teams in den Blick nehmen: „Wo überfordern wir? Wo nutzen wir Potenziale nicht?“
– wo gibt es Störfeuer? analysieren und dauerhaft abstellen
– Gespräche mit Menschen führen, die nicht in meiner täglichen Meeting-Blase sind (Kunden, Talente, Kolleg:innen aus anderen Bereichen)
Forscher sprechen hier von „strategischem Time Blocking“ – bewusst geblockte Fokuszeit, um gedanklich in die Tiefe gehen zu können. Sie fanden heraus, dass sie nicht nur Produktivität, sondern auch Wohlbefinden und Engagement verbessert.
Aᴍ Eɴᴅᴇ ɪꜱᴛ ᴅɪᴇ Fʀᴀɢᴇ ɴɪᴄʜᴛ:
„Hᴀʙᴇɴ ᴡɪʀ Zᴇɪᴛ ꜰüʀ Zᴜᴋᴜɴꜰᴛ?“
ꜱᴏɴᴅᴇʀɴ:
𝗦𝗶𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻?
13.11.2025
2 Tage ErfolgsWert pur!
Anfang dieser Woche kam unser Beirat zusammen. Menschen, die uns seit Jahren mit Klarheit, Erfahrung und einem ehrlichen Blick von außen begleiten. Wieder wurde spürbar, wie wertvoll dieser Austausch ist, wenn es um die Zukunft unseres Unternehmens geht.
Wir starteten mit einem offenen Blick auf das, was heute zählt:
Wie entwickeln sich die Bedürfnisse unserer Kunden? Welche Marktbewegungen sind relevant? Wo braucht es jetzt klare Entscheidungen?
Der Dialog war – wie immer – direkt, transparent und auf den Punkt. Genau die Art von Reflexion, die gute Unternehmensführung stärkt.
Ein Schwerpunkt des Tages: Führung als System.
Welche Routinen und Prinzipien machen Organisationen in anspruchsvollen Zeiten widerstandsfähig?
Wie gelingt Führung, die Orientierung gibt und gleichzeitig Beweglichkeit ermöglicht?
Unser gemeinsamer Anspruch: Führung so zu gestalten, dass sie wirkt – konsequent, menschlich und handlungsstark.
Ein besonders Moment war die Baustellenbesichtigung von Don Camillo & Peppone in Wolfsburg – ermöglicht und begleitet von unserem Beiratsmitglied Hans-Dieter Brand.
Die Eindrücke waren weit mehr als technische Einblicke:
Sie haben uns gezeigt, wie Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes entsteht – mit Herzblut und Weitblick, Professionalität und mutigen Visionen.
Wir sind dankbar für die Gelegenheit, ein solches Projekt so nah und so persönlich erleben zu dürfen.
Mitten im Programm: eine kurze, ungeplante Evakuierung des Tagungshotels.
Beeindruckend war, wie ruhig, geordnet und professionell alles ablief – und wie schnell das Rettungsteam die Situation im Griff hatte.
Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig Vorbereitung, Routinen und klares Handeln sind, wenn es wirklich darauf ankommt.
Zum Abschluss richteten wir den Blick auf das, was vor uns liegt:
Wie wir als ErfolgsWert weiter wachsen.
Welche Themen wir vertiefen.
Und wie wir unseren Kunden auch in Zukunft echten Mehrwert bieten.
Eines wurde dabei klar: Unsere Vision ist ambitioniert – und sie gelingt, weil wir als Team Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorne denken.
Dieses Treffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll ein starker, mutiger und kompetenter Beirat ist.
Er schenkt uns Orientierung.
Er schärft unseren Fokus.
Und er stärkt unseren Weg in die Zukunft.
Wir sind dankbar für das Vertrauen, die Energie und die Bereitschaft, uns als Erfolgswert immer wieder herauszufordern und zu stärken.
Solche Begegnungen sind unser Fundament – und unsere Motivation.
01.11.2025
Wenn Führungskräfte ihre Führungskräfte völlig falsch einschätzen
„Das haben wir schon gemacht.“
„Unsere Führungskräfte sind bestens vorbereitet.“
„Darauf können Sie aufbauen.“
Diese Sätze hören wir oft, wenn operative Führungskräfte zu strategischen Führungskräften entwickelt werden sollen.
𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀:
Programme wurden gemacht, aber nicht gelebt.
Trainings wurden abgeschlossen, aber nicht verankert.
Wann wurde zuletzt gefragt:
„Was ist daraus geworden?“
„Wie wird das Erlernte angewendet?“
„Welche Erfolge sind messbar?“
„Was hast du dir vorgenommen – und was hast du umgesetzt?“
Führungskräfteentwicklung ist keine Pflichtübung, sondern eine Investition mit Renditeerwartung.
Diese Rendite entsteht jedoch nicht im Seminarraum, sondern im Alltag, in der Reflexion und im Verhalten.
Mein Appell an Unternehmensverantwortliche und HR:
Hört nicht auf, wenn das Programm endet.
Beginnt dann erst richtig.
🅱🅴🅶🅻🅴🅸🆃🅴🆃. 🅵🆁🅰🅶🆃 🅽🅰🅲🅷. 🅵🅾🆁🅳🅴🆁🆃 🅺🅾🅽🆂🅴🆀🆄🅴🅽🆉. 🅼🅴🆂🆂🆃 🆆🅸🆁🅺🆄🅽🅶.
Nur so wird aus Weiterbildung echte Wirksamkeit – und aus Führungskräften echte Gestalter.
Das Betriebssystem Führung der Erfolgswert GmbH setzt genau hier an:
Es bietet eine strukturierte Nachsorge mit nachhaltiger Implementierung, die sicherstellt, dass Lernen im Alltag wirkt – dauerhaft, messbar und wirksam.
29.10.2025
KI übernimmt Management-Aufgaben.
67 Prozent der Aufgaben von Führungskräften sind laut IAB automatisierbar.
Ressourcen planen, Berichte erstellen, Prozesse steuern – das übernimmt zunehmend die Technik.
Sogar strategische Entscheidungen können KI-Systeme heute vorbereiten.
Was bleibt dann noch für Führungskräfte?
Die Antwort: Alles, was nicht programmierbar ist.
– Verantwortung übernehmen
– Menschen entwickeln
– Klarheit und Richtung geben
– Kultur gestalten
Führung wird nicht ersetzt – aber sie verändert sich.
Verwalten reicht nicht mehr aus.
Wer seine Rolle nicht neu denkt, wird überholt.
Wer Führung als Haltung versteht, wird relevant bleiben.
Jetzt ist die Zeit, Führung nicht als Titel, sondern als Kompetenz zu begreifen.
Welche Aufgaben überlässt du künftig der KI – und welche bleiben bei dir?
27.09.2025
„Überraschende Kündigung“? – Die gibt es nicht!
Warum heißt die Kündigung eigentlich Kündigung?
👉 Weil sie sich ankündigt!
Die Wahrheit ist: Kündigungen fallen selten vom Himmel.
Mitarbeiter*innen senden Signale – Rückzug, sinkende Motivation, Unzufriedenheit.
Die eigentliche Frage ist: Nehmen Führungskräfte diese Signale wahr und reagieren darauf?
Führung bedeutet Verantwortung:
– Ressourcen gesund einsetzen
– Potenziale fördern
– Schaden vom Unternehmen abwenden
Das kostet Zeit und Energie – aber genau dafür sind Führungskräfte da.
Wehret den Anfängen – bevor Unzufriedenheit zur Kündigung wird.
Wie siehst du das: Gibt es die wirklich überraschende Kündigung oder nur übersehene Hinweise?
24.09.2025
Führung zeigt sich nicht im Konsens – sondern im Konflikt
„𝗪𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗴𝗲𝗵𝘁, 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗺 𝗘𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.“
In vielen Unternehmen lässt sich das beobachten:
Ein Team spürt, dass etwas nicht stimmt – Prozesse laufen schief, Erwartungen sind unklar, Spannungen steigen. Doch weil niemand den Konflikt anspricht, entsteht eine gefährliche Dynamik. Die Stimmung kippt, Vertrauen erodiert, und am Ende bricht das Thema mit voller Wucht auf – oft zu einem Zeitpunkt, an dem es teuer und schmerzhaft wird.
Genau deshalb hat das Weltwirtschaftsforum in Davos Konfrontations- und Konfliktfähigkeit als zweithöchste Führungsanforderung benannt. Und das völlig zurecht.
Führung bedeutet nicht, Harmonie um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Führung bedeutet, Unangenehmes nicht zu scheuen, sondern offen, respektvoll und lösungsorientiert damit umzugehen.
Wer Konflikte ignoriert, verschiebt sie nur in die Zukunft.
𝗪𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗼𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.
Wer sie konstruktiv austrägt, fördert Innovationskraft – denn Reibung ist Ursprung neuer Ideen.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Projekt arbeiteten zwei Bereiche komplett aneinander vorbei. Wochenlang herrschte „freundliches Schweigen“ – bis die Ergebnisse nicht mehr zusammenpassten. Erst als die Führungsebene das Gespräch forderte, wurden die eigentlichen Interessen sichtbar. Es war unbequem, laut und emotional. Aber genau in diesem Moment begann die echte Zusammenarbeit.
Das ist Führung: nicht der leichte, sondern der mutige Weg.
𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 ist keine Schwäche, sondern eine der größten Stärken.
𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗧𝗼𝗽-𝟮-𝗞𝗼𝗺𝗽𝗲𝘁𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝗻.
Wie erleben Sie den Umgang mit Konflikten in Ihrer Organisation – eher als Tabu oder als Chance?
17.09.2025
„Was darf Führung kosten?
Vielleicht weniger, als wir bezahlen, wenn wir sie vernachlässigen.“
Laut Gallup kostet innere Kündigung in Deutschland jährlich bis zu 105 Milliarden € – verursacht durch unsichtbare Kosten schlechter Führung.
Nur 21 % der Mitarbeitenden fühlen sich durch ihre Führungskraft wirklich motiviert – doch emotionale Bindung ist essenziell zur Vermeidung von Fehlzeiten, Demotivation und Fluktuation.
Auf der anderen Seite zeigt ein aktueller Leitfaden: Jeder in Führung investierte Euro kann 3–7 € an Nutzen zurückbringen
Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr diese Zahlen hört?
Wo habt ihr erlebt, dass gute Führung sichtbare und nachhaltige Wirkung gezeigt hat – vielleicht sogar ohne großes Budget?
06.09.2025
Wie passt das zusammen?
Ein Unternehmen beschließt, Kosten zu senken – vor allem bei den Personalkosten.
Im selben Meeting fordern Führungskräfte mehr Kapazitäten.
Ein Paradox, das zeigt: Anforderungen und Kostenstrukturen laufen oft in entgegengesetzte Richtungen.
Technologie soll Kosten reduzieren.
Die Realität: Personalkosten steigen, Anforderungen an Führung steigen noch schneller.
Was bedeutet das?
Für Unternehmen:
– Strukturen ehrlich prüfen – passt die Organisation noch zur Wertschöpfung?
– Technologie-Investitionen auf echten ROI messen.
Klar unterscheiden, wo Menschen Mehrwert schaffen und wo Systeme übernehmen.
Für Führungskräfte:
– Vom Kostenverwalter zum Zukunfts- und Kultur-Gestalter.
– Brücken bauen zwischen Mensch und Technologie.
– Transformation vorantreiben, statt nur Prozesse zu managen.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie sparen wir?“
sondern:
„Wie schaffen wir mehr Wert – durch Menschen, Technologie und Balance?“
Mich interessiert: Wie geht ihr mit dem Spagat zwischen Kostendruck und steigenden Anforderungen um?
Denkt ihr in Köpfen – oder in Hebeln?
03.09.2025
Auf einen Kaffee – nein, diesmal Energydrink – mit Max Schlichenmeier!
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH): Max, 17 Jahre alt, Porsche Carrera Cup Rookie, Abi in Sicht – und seit du sechs bist im Motorsport. Klingt nach einem ziemlich vollen Terminkalender.
Max: Ist es auch. Schule vormittags, Lernen, Fitness oder Simracing-Training nachmittags, abends Testfahrten oder Vorbereitung. Wochenende? Rennen oder Trainings. Freizeit im Sinne von „Nichtstun“ gibt’s fast nicht.
Jan: Und deine Eltern sagen: Gute Noten, sonst kein Rennsport?
Max: Genau. Das ist der Deal. Auch mit meinen Lehrern. Schule ist die Basis. Wenn die läuft, spielen alle mit – und ich hab den Kopf frei für den Rest.
Jan: Klingt sehr erwachsen für dein Alter.
Max: Wenn du jedes Wochenende auf der Strecke stehst, lernst du schnell: Verantwortung übernehmen, mit Siegen umgehen, mit Niederlagen umgehen.
Jan : Führungskräfte kennen das: Wer seine Basics sauber hält, schafft Freiraum für die großen Projekte. Dein Papa, Steffen, ist selbst Rennen gefahren. Wie wichtig ist er für dich?
Max: Sehr. Er kennt die Höhen und Tiefen. Er weiß genau, was ich mache – und was das bedeutet. Aber er lässt mich mein Ding machen. Mentor ist auch mein Teamchef, Kurt Ecke. Und der ADAC Hessen-Thüringen, der mich seit acht Jahren fördert.
Jan: Mentoren und Sparringspartner mit Erfahrung – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – sind unbezahlbar. Dein Auftakt in der Saison 2025 im Carrera Cup Benelux war… sagen wir mal: „holprig“.
Max: Ziemlich, ja. In den ersten sechs Rennen bin ich viermal nicht ins Ziel gekommen. Unfälle, technische Probleme. Da sitzt du erstmal im Truck und denkst: „Super, Wochenende gelaufen. Meisterschaft ade.“
Jan: Und dann?
Max: Helm ab, Daten analysieren, Fehler finden, Lösungen suchen. Und dann abhaken. Wenn du hängen bleibst, bist du beim nächsten Rennen schon wieder im Kopf im Kiesbett.
Jan: Genau das gilt auch für Führungskräfte: Analyse, Konsequenzen ziehen, weitermachen. Und dann kam Assen: Rookie-Podium und Top Ten. Wie geht so ein Comeback?
Max: Vorbereitung. Fortschritte registrieren. An die eigene Stärke glauben. Und im Rennen wach bleiben. In Assen konnte ich einige Plätze gutmachen, weil ich im Kopf hellwach war. Und dann cool bleiben – nicht verkrampfen, auch wenn’s Druck gibt.
Jan: Druck und Verkrampfen kennen Führungskräfte gut.
Max: Klar. Wenn du dich zu sehr auf Fehler konzentrierst, machst du den nächsten gleich hinterher. Du brauchst absolutes Vertrauen: in dich, dein Team, dein Material. Vom Wagen bis zur korrekt angezogenen Radmutter.
Jan: Führungskräfte müssen den Rahmen für Leistung schaffen. Das fängt bei ihnen selbst an – und endet beim Team. Du arbeitest mit Dirk Werner, ehemaliger Porsche-Werksfahrer, als Coach. Wie läuft das?
Max: Direkt. Nach jeder Session sprechen wir. Dirk sagt klar, was gut war und was nicht. Ohne Blabla. Manchmal hart, aber immer fair. Er will, dass ich lerne – und das tue ich.
Jan: Genau so muss Feedback im Unternehmen sein: zeitnah, ehrlich, klar. Du bist viel unterwegs. Wie hältst du mental und körperlich durch?
Max: Struktur. Ich weiß, wann Training ist, wann Schule, wann Pause. Und Pause heißt bei mir: wirklich Pause. Kumpels treffen, Zocken, Serien schauen – und runterfahren.
Jan: Führungskräfte unterschätzen oft, wie sehr Regeneration Leistung treibt. Letzte Frage: Dein Tipp für Führungskräfte?
Max: Alle Leistungen kommen nur im Team zustande. Einer allein ist nichts. Eine Führungskraft auch nicht. Du brauchst ein Team, das funktioniert – und Vertrauen in beide Richtungen.
Jan: Klingt nach einem guten Plan fürs Büro.
Fazit von Jan: Max lebt mit 17, was viele erst viel später – manchmal nie – verstehen:
- gesunde Leistungsbereitschaft entwickeln
- die richtigen Wegbegleiter finden
- sportliche Ziele setzen
- Grundlagen für Performance sichern
- Siege, Niederlagen und Fehler analysieren
- Chancen sehen und an sich glauben
- Pausen ernst nehmen
Ob im Cockpit oder im Chefsessel – die Prinzipien sind dieselben.
20.08.2025
Wer führen will, muss die Perspektive wechseln.
Abstand halten.
Von außen schauen.
Das große Ganze sehen.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Im Alltag reißen uns dringende Aufgaben oft in den Strudel des Hier und Jetzt.
Wir reagieren, löschen Brände und verlieren den Überblick.
Die erfolgreichsten Führungskräfte der deutschen Wirtschaft zeigen, wie es besser geht:
Christian Klein bei SAP hat das Unternehmen konsequent in Richtung Cloud und Künstliche Intelligenz transformiert – mit Weitblick und Geduld.
Roland Busch bei Siemens setzt auf langfristige Innovation und Nachhaltigkeit, statt auf schnelle Erfolge.
Saori Dubourg bei BASF verbindet Wachstum mit Verantwortung und denkt global und nachhaltig.
Dr. Joachim Kuhn von va-Q-tec schafft mit seiner Technologie neue Märkte durch zukunftsorientierte Innovation.
Gute Führung heißt:
Zuerst Abstand gewinnen.
Dann das Gesamtbild erfassen.
Erst danach Entscheidungen treffen.
Nicht aus dem Bauch, nicht aus Panik – sondern mit klarem Blick und Ruhe.
Abstand ist kein Rückzug. Abstand ist Weitblick.
16.08.2025
„Führung ist kein Kostenpunkt – sie ist ein Renditehebel.“
Was wäre, wenn wir aufhören würden, in Führung nur einen Kostenblock zu sehen?
In vielen Unternehmen beginnt der Sparkurs an einer Stelle:
– Führungskräfteentwicklung
– Teamformate
– Gesundheitsangebote
Begründung?
„Jetzt ist nicht die Zeit für Soft Skills.“
Doch genau das ist der Irrtum.
Denn:
Wenn Führung wackelt, wackelt das ganze System.
Und das wird teuer – aber nicht sofort sichtbar.
Die wahren Kosten tauchen später auf:
– In Fluktuation
– In Krankmeldungen
– In Führungslücken
– In der Entfremdung zwischen Teams und Zielen
Was wäre also, wenn wir diese Bereiche nicht als Kosten, sondern als Investition behandeln würden?
Eine Investition in:
– Klarheit
– Verbindung
– Selbststeuerung
– Zukunftssicherheit
Wir erleben oft:
Dort, wo mutig in Menschen investiert wird, entsteht echte unternehmerische Resilienz – nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.
—
Was denkst du dazu?
Wo ist für dich der Punkt, an dem Sparen zur Gefahr wird?
09.08.2025
Unterschiede sind da.
Leadership oder Management?
Inner Game, Outer Game – oder vielleicht: Immer Game?
Die entscheidende Frage lautet:
Bin ich Leader oder Manager?
Ein klarer Blick hilft:
Treibt mich der Wunsch, Menschen zu inspirieren – oder Prozesse zu optimieren?
Lenke ich durch Haltung und Vision – oder durch Planung und Kontrolle?
Suche ich Veränderung – oder Stabilität?
Führe ich durch innere Klarheit – oder durch äußere Struktur?
Leadership beginnt innen.
Das Inner Game zeigt sich in Selbstreflexion, Haltung, Wertebewusstsein und visionärem Denken.
Management zeigt Wirkung im Außen.
Das Outer Game ist geprägt von Organisation, Effizienz, Kontrolle und Umsetzung.
Doch am Ende zählt: 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗺𝗲
Führung passiert immer – bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist: Wie wird geführt – und mit welcher Wirkung?
Leadership und Management schließen sich nicht aus.
Echte Wirksamkeit entsteht, wenn beides zusammenkommt:
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻.
Unterschiede sind da. Die Wirkung entscheidet.
Wo liegt aktuell der Fokus – innen, außen, oder beides?
06.08.2025
Wissen. Freiheit. Kreativität. Disziplin.
Vier Prinzipien – eine Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Doch sie bleiben wirkungslos, wenn sie nicht systematisch in der Führung verankert sind.
Was das bedeutet:
Diese Prinzipien müssen in konkrete Führungsleitlinien übersetzt, mit KPIs messbar gemacht und im Führungsalltag konsequent umgesetzt werden.
Warum das entscheidend ist:
– 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁: Nur was klar definiert ist, kann auch geführt und verbessert werden.
– 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵: Gute Führung steigert Leistung, bindet Talente und schafft Vertrauen – bei Kunden wie Mitarbeitenden.
– 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: Führung braucht klare Systeme, Orientierung und Verlässlichkeit – gerade in dynamischen Märkten.
– 𝗘𝗦𝗚 & 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘁ä𝘁: Führungsleitlinien machen kulturelle Qualität sichtbar und stärken die soziale Nachhaltigkeit.
– 𝗕𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻: ESG-Reporting und Finanzierungspartner fordern zunehmend belastbare Nachweise zur Führungskultur.
Nicht warten, bis Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien Druck machen. Wer heute handelt, ist morgen vorbereitet –
Kulturell. Strategisch. Wirtschaftlich.
Arbeiten Sie bereits mit verbindlichen, messbaren Führungsleitlinien – oder ist das noch ein Zukunftsthema?
02.08.2025
Wer führt, um zu gefallen – wird umfallen.
Denn Führung heißt: Haltung zeigen, auch wenn’s unbequem wird.
Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und steigendem Druck zeigt sich, wer wirklich führt – und wer sich treiben lässt.
Wer Harmonie sucht statt Klarheit. Wer sich an Zustimmung orientiert statt an Verantwortung.
𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝘂𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴.
Und vor allem: Klarheit vor der Entscheidung.
Unsere Erfahrung zeigt:
Die besten Führungskräfte stellen sich zuerst vier Fragen – bevor sie handeln:
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 Kunde, 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻?
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝘁?
𝗭𝗮𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝘄ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻?
𝗞ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻?
Genau hier setzt unser Betriebssystem Führung an:
Wir bauen Führungssysteme mit Substanz. Klare Prinzipien, messbare Wirkung, nachhaltige Entwicklung.
𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻.
Sondern Entscheidungen zu treffen, die Zukunft sichern.
30.07.2025
„In Geld denken“ – ein Führungsprinzip mit doppeltem Hebel.
Viele Führungskräfte denken zuallererst an Budgets, Kosten oder ROI – sobald das Wort „Geld“ fällt.
Doch die wahre Kunst unternehmerischer Führung liegt nicht (nur) im Controlling – sondern im bewussten Umgang mit der Ressource Zeit.
Denn: Zeit ist Kapital.
Und: Zeitverschwendung ist Kapitalvernichtung.
Wie oft erleben wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Teilnehmenden Meetings ohne klare Agenda, Projekte ohne Entscheidung oder Führungskräfte, die mehr operativ „zupacken“, statt strategisch zu führen?
Genau hier setzen wir mit dem Betriebssystem Führung an:
Wir verankern unternehmerisches Denken tief im Führungsalltag – messbar, wirksam, nachhaltig.
Das bedeutet konkret:
• 10 % der Wochenzeit wird für strategische Optimierung reserviert
• Meetings starten pünktlich, mit Ergebnisfokus
• Delegation als Führungsprinzip – um Zukunft zu gestalten, statt Tagesgeschäft zu verwalten
• Konsequentes Denken in Zeitschienen und Projektkosten
Unsere Kund*innen berichten: Die Wirkung ist spürbar. Und sie rechnet sich – in Produktivität, Klarheit und wirtschaftlichem Fortschritt.
Zeit ist Geld – wenn wir sie unternehmerisch denken.
👉 Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Zeit um?
👉 Wo verschenken Sie Potenzial?
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
26.07.2025
„Das zahlt aber nicht auf meine Ziele ein…“
„Daran werde ich nicht gemessen…“
„Dann verliere ich meinen variablen Anteil…“
Sätze, die in Unternehmen häufig fallen – leise oder laut.
Und die eines deutlich machen:
𝗗𝗮 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱.
Da wird taktiert, gesichert, verwaltet.
Doch Führung beginnt dort, wo Komfort aufhört.
Company First ist kein Slogan.
Es ist ein Führungsanspruch.
Führung bedeutet, dem Unternehmen zu dienen – nicht dem eigenen Bonus.
Nicht warten, bis es sich „rechnet“.
Nicht ausweichen, wenn es unbequem wird.
Wer führt, denkt unternehmerisch.
Wer verwaltet, bremst Veränderung.
Führung zeigt sich nicht im Reporting, sondern im Handeln.
𝗜𝗺 𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Für Kunden
Für Mitarbeitende.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗮 – 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.
Das Grundgehalt ist keine Vorhaltepauschale.
Es ist die Basis für Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit.
Führung heißt:
Klar entscheiden.
Verbindlich handeln.
Verantwortung übernehmen.
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
23.07.2025
Mut beginnt mit dem Ich
Mut ist nicht nur laut und sichtbar. Mut ist oft leise – und beginnt mit Ehre und Respekt gegenüber sich selbst.
Wer sich selbst mit Achtung begegnet, erkennt: Veränderung beginnt im Inneren.
👉 Der Mut, für sich selbst Dinge zu verändern.
👉 Der Mut, Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie unbequem sind.
👉 Der Mut, Konsequenzen auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren.
Im Wort „Ich“ steckt Verantwortung.
Und in dieser Verantwortung liegt die Kraft von:
🔹 Selbstverantwortung
🔹 Selbstbewusstsein
🔹 Selbstrespekt
Gerade für Führungskräfte ist das keine Option – es ist essenziell.
Denn wer sich selbst nicht mit Respekt und Ehre begegnet, kann andere nicht klar und aufrichtig führen.
Führung bedeutet nicht nur, andere zu bewegen – sondern den eigenen Weg mutig zu gehen.
Sich selbst immer wieder zu hinterfragen, anzutreiben, auszurichten.
Nicht aus Ego. Sondern aus Haltung.
Führen heißt: mutig vorangehen – auch mit sich selbst.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
10.03.2026
Auf einen Kaffee mit Ines Dietrich von der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen in Rostock und Tatjana Peters
Tatjana: Ines, was hat dich zur Wohnungswirtschaft geführt – und was begeistert dich bis heute an dieser Aufgabe?
Ines: Die berufliche Neuorientierung nach der Wende hat mich in dieser Phase des Umbruchs neue Wege einschlagen lassen. Eher durch Zufall bekam ich die Chance in einer Wohnungsgenossenschaft. Dieser Einstieg hat sich im Nachhinein als prägend erwiesen.
Bis heute begeistert mich meine Tätigkeit in einer Genossenschaft, weil sie Verantwortung für Menschen und Immobilien, Gestaltungsspielraum und Nachhaltigkeit vereint, dass ich aktiv dazu beitragen kann, Wohnraum zu sichern, zu entwickeln und langfristige Werte zu erhalten.
Tatjana: Gibt es einen Moment in deinem Alltag, der dir immer wieder zeigt, warum dein Job gesellschaftlich so relevant ist?
Ines: Ja – oft sind es die kleinen Begegnungen. Wenn ich zum Beispiel höre, dass eine ältere Mieterin zu mir sagt: „Gut, dass Sie da sind – ich fühle mich sicher.“
In solchen Momenten wird klar: Wohnen ist nicht nur eine Adresse. Es ist Stabilität – gerade in Zeiten, in denen vieles unsicher ist.
Tatjana: Welche demografische Entwicklung spürst du in Rostock aktuell am stärksten – und wie wirkt sie sich auf Wohnungsfragen aus?
Ines: Da Rostock als Arbeits-, Bildungs- und Versorgungszentrum immer attraktiver wird, erhöht das den Druck auf den Wohnungsmarkt enorm. Der demographische Wandel in Rostock führt vor allem zu anderen Wohnbedürfnissen, auf die wir vorausschauend und flexibel reagieren müssen. Wie z.B. Bestandsanpassungen, etwa durch Grundrissveränderungen. Die Quartiersentwicklung, um soziale Infrastruktur und Nachbarschaft zu stärken. Oder das begrenzte Neubaupotential optimal zu nutzen, dabei Nachfrage und Bezahlbarkeit beachten.
Tatjana: Welche Wohnformen oder Konzepte werden deiner Ansicht nach künftig deutlich wichtiger für eure Mitglieder?
Ines: Gerade haben wir zwei Wohngruppen mit je 10 Appartements und gemeinschaftlich genutzten Räumen an unsere Mitglieder übergeben. Sie fördern Nachbarschaft, reduzieren Vereinsamung und stärken den genossenschaftlichen Gedanken. Wir sind gespannt, wie diese Wohngruppen sich entwickeln. Weiterhin gewinnen an Bedeutung barrierearme und barrierefreie Wohnungen also müssen wir Bestandsveränderungen vornehmen. Viele Mitglieder möchten lange selbstständig in ihrer Wohnung verbleiben, weshalb schwellenarme Grundrisse und Aufzüge immer stärker nachgefragt werden. Künftig müssen individuelle Bedürfnisse, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbunden werden. So gehen wir z. B. viele Kooperationen in den Stadtteilen ein
Tatjana: Wie bleibst und eure Organisation handlungsfähig, wenn Rahmenbedingungen unsicher sind?
Ines: Klare Orientierung und vorausschauende Planung, flexible Strukturen und Entscheidungswege und nicht zu vergessen, die wirtschaftliche Stabilität als Grundlage, geben gerade in unsicheren Zeiten Stabilität und machen uns handlungsfähig. Wir setzen intern auf offene Kommunikation und regelmäßigen Austausch, um Unsicherheiten frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Vertrauen, klare Ziele, wirtschaftliche Vernunft, kurze Wege und eine Organisationsstruktur, die Veränderungen als Teil des Alltags versteht.
Tatjana: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Führung in der Wohnungswirtschaft auch in Zukunft attraktiv bleibt?
Ines: Führung darf nicht als Verwaltungsaufgabe verstanden werden. Und es darf keine Dauerüberforderung sein. Das heißt: klare Rollen, gute Entscheidungswege und echte Entwicklung als aktive Gestaltung der Prozesse. Führung in der Wohnungswirtschaft bleibt attraktiv, wenn sie sinnstiftend, gestaltbar und menschlich ist. Und es braucht Mut zur Menschlichkeit: Wer führt, muss Leistung einfordern und ermöglichen, aber auch Energie schützen. Mit klaren Strukturen, Vertrauen und der Möglichkeit, langfristig Wirkung zu entfalten. Attraktive Führung setzt kontinuierliche Weiterbildung voraus – fachlich sowie persönlich. Gleichzeitig braucht es klare Perspektiven für Nachwuchskräfte, Mentoring und gezielte Entwicklungspfade.
Tatjana: Welche Veränderung wird die Wohnungswirtschaft in den nächsten fünf Jahren am stärksten prägen – und warum?
Ines: Die größte Veränderung wird der Spagat zwischen Klimazielen, Kostenrealität und sozialer Verantwortung sein. Die Branche steht vor einer gleichzeitigen Zunahme von Erwartungen an energetischen Standards, Klimaschutz, soziale Verantwortung und Digitalisierung bei der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum obwohl steigendende Bau- und Finanzierungskosten zu verzeichnen sind. Wir werden noch stärker lernen müssen, klug zu priorisieren, digital zu vereinfachen und partnerschaftlich zu arbeiten.
Tatjana: Und zum Abschluss ganz persönlich: Was gibt dir Zuversicht für die Zukunft des Wohnens – und was würdest du anderen Führungskräften mit auf den Weg geben?
Ines: Zuversicht gibt mir die Erfahrung, dass Menschen in unserer Branche gestalten wollen. Und ich glaube an Genossenschaften: Unsere Genossenschaft hat in den letzten 70 Jahren seit ihrer Gründung wiederholt gezeigt, dass sie auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und regulatorische Veränderungen reagieren kann, ohne den satzungsgemäßen Auftrag einer Genossenschaft aus den Augen zu verlieren.
Anderen Führungskräften würde ich mitgeben: Bleiben Sie authentisch, bleiben Sie nah am Menschen – und machen Sie nicht alles gleichzeitig.
Vielen Dank Ines für deinen Blick.
28.02.2026
𝗭𝘂𝗿 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁.
Schönreden hilft nicht.
Verniedlichen erst recht nicht.
Und wer im Konjunktiv spricht, übernimmt keine Verantwortung.
In unserer Arbeit als Consultants bei der Erfolgswert GmbH erleben wir es immer wieder:
Unternehmen verlieren nicht an Stärke, weil die Lage schwierig ist.
Sie verlieren an Stärke, weil sie sich die Realität nicht klar genug zumuten.
Vor wenigen Wochen saßen wir mit einer Geschäftsführung zusammen.
Umsatz rückläufig.
Margen unter Druck.
Krankenstand hoch.
Führungsteam spürbar angespannt.
Und trotzdem hörten wir Sätze wie:
„Eigentlich läuft es doch noch ganz gut.“
„Der Markt wird sich schon wieder beruhigen.“
„Das betrifft uns (noch) nicht.“
Doch.
Es betrifft euch.
Wir haben gefragt:
„Wenn es Ihr eigenes Kapital wäre – würden Sie genauso argumentieren?“
Es wurde still.
Diese Stille war der produktivste Moment des gesamten Workshops.
Denn genau hier beginnt Resilienz.
Resilienz entsteht nicht durch Optimismus.
Sie entsteht durch Klarheit.
Klarheit über Zahlen.
Klarheit über Marktveränderungen.
Klarheit über eigene Schwächen.
Klarheit über Führungsverhalten.
Wir sind in solchen Momenten nicht die Bequemen.
𝗪𝗶𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹.
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘂𝗺 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗯𝗲𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗳ü𝗿 𝗨𝗻𝗸𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘇𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻.
Klartext ist kein Pessimismus.
Klartext ist Professionalität.
Gerade in Transformationsprozessen zeigt sich:
Die Organisationen, die am offensten über Risiken sprechen, entwickeln die schnellsten Lösungen.
Der Blick auf die Realität ist kein Angriff auf Motivation.
Er ist der Beginn von Stärke.
Resilienz heißt nicht, dass es nicht schwierig wird.
𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 𝗵𝗲𝗶ß𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴 𝗲𝘀 𝗶𝘀𝘁 – 𝘂𝗻𝗱 𝘁𝗿𝗼𝘁𝘇𝗱𝗲𝗺 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻.
Wer Führung übernimmt, übernimmt auch die Pflicht zur Klarheit.
Alles andere ist Selbstberuhigung.
Und Selbstberuhigung ist der teuerste Luxus, den sich Unternehmen leisten.
25.02.2026
Verfügbarkeit.
Ein Wort, über das wir in Unternehmen kaum sprechen.
Dabei entscheidet es darüber, ob wir unter Druck handlungsfähig bleiben.
Im Spitzensport fällt kurz vor dem Finale ein Leistungsträger aus.
Top-Teams gewinnen trotzdem.
Nicht, weil sie weniger abhängig sind.
Sondern weil sie Verfügbarkeit systematisch absichern.
Jetzt die unangenehme Frage:
Wie verfügbar ist Ihre Organisation wirklich?
Was passiert, wenn morgen eine Schlüsselperson ausfällt?
• Bleiben Entscheidungen liegen?
• Stocken Projekte?
• Wartet die zweite Führungsebene auf Freigabe?
• Kennt nur eine Person die Hintergründe kritischer Verträge?
Viele Unternehmen verwechseln Brillanz mit Stabilität.
Tatsächlich erzeugt personelle Abhängigkeit strukturelle Verwundbarkeit.
Verfügbarkeit ist kein HR-Thema.
Sie ist ein Governance-Thema.
𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗞𝗮𝗽𝗶𝘁𝗮𝗹𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿 𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻𝗱:
Wie belastbar ist die Führungsstruktur?
Wie schnell bleibt das Unternehmen lieferfähig?
Wie abhängig ist die Wertschöpfung von Einzelnen?
Verfügbarkeit entwickelt sich damit vom operativen Detail
zum strategischen Bewertungsfaktor.
Oder zugespitzt:
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝘁ä𝗿𝗸𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲𝗿 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗳ü𝗴𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝘀.
Wie hoch ist Ihr Verfügbarkeitsrisiko?
24.02.2026
Auf einen Kaffee mit Hans-Dieter Brand von der Neuland Wohnungsgesellschaft und Ralf Seveneick
Ralf
„Wohnen ist ein Grundbedürfnis – aber die Rahmenbedingungen fühlen sich gerade an wie Dauerkrise. Wie gehst du damit um?“
Hans-Dieter:
Entscheidend ist, dass fast nichts mehr langfristig planbar ist
- Förderkulisse
- Zinsumfeld
- Baukosten
Das Ergebnis ist für mich: mehr ‚Auf Sicht fahren‘ – auf der Grundlage einer Gesamtstrategie
Ralf
„Sag mal kurz – eher ja oder eher nein?“
- Bezahlbarer Wohnraum ist ohne KI-Unterstützung nicht mehr denkbar.
Hans-Dieter: ja - Neubau wird auf absehbare Zeit ein Luxusgut. Hans-Dieter: Leider ja
- Nachhaltigkeit darf nicht teurer sein als Durchschnittsmieter:innen leisten können. Hans-Dieter : Ja – aber es muss finanziert werden
- Stadtentwicklung gelingt nur im Dialog mit Bewohner:innen. Hans-Dieter: ja
- Die Wohnungswirtschaft braucht weniger Förderung – und mehr Planbarkeit. Hans-Dieter: Nein, sie braucht BEIDES – insbesondere vor dem Hintergrund der vorherigen Frage und dem Ziel, Klimaneutralität zu erreichen
Ralf
„Du bist für einen Tag Mieter – was würdest du erwarten, dass NEULAND gerade liefert?“
Hans-Dieter
– bin seit 11 Jahren zufriedenen Mieter der NEULAND
Ralf
„Welche 3 Dinge müssen Wohnungsunternehmen heute beherrschen, um auch in fünf Jahren noch Vertrauen zu haben?“
Hans-Dieter
Vertrauen?
Beherrschen müssen sie m.E. – die Transformation hin zu digitalen Prozessen, wo möglich, bei gleichzeitiger Mieternähe, wo nötig. Und, wie immer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Mit einher geht damit der Umgang mit dem demografischen Wandel im Unternehmen – d.h. langfristige Personalplanung.
Natürlich ganz wichtig – den ‚richtigen‘ Umgang mit dem Bestand – Portfoliomanagement vor dem Hintergrund der o.g. volatilen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit sich wandelnden Kundenansprüchen
Ralf
„Woran merkst du im Alltag: Wir haben in der Wohnungswirtschaft wirklich einen Wandel geschafft?“
Hans-Dieter
– haben wir das??
Ralf
„Was ist die Entscheidung, die man als Wohnungsunternehmen treffen muss – obwohl man weiß, dass man dafür Kritik bekommt?“
z.B. angemessene Mietanpassungen
Ralf
„Was ist eine Führungsentscheidung, die du heute anders treffen würdest als vor drei Jahren?“
Hans-Dieter
Grundsätzlich eine schwierige Frage, da Entscheidungen immer im aktuellen Kontext getroffen werden müssen und es m.E. müßig ist, später darüber nachzudenken – insbesondere, wenn die Entscheidung praktisch unumkehrbar ist – Beispiel Entscheidung Sanierung statt Abriss
Ralf
„Wenn du Wolfsburgs Wohnzukunft in einem Satz beschreiben müsstest – wie klingt der?“
Hans-Dieter
Wolfsburg ist und bleibt ein attraktiver Wohnstandort mit hohem Wohnwert
Unsicher, aufgrund des Klumpenrisikos Automobilindustrie – (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, wg. Banken etc.)
Ralf
„Stell dir vor, du musst Einsparungen machen – wo würdest du niemals sparen?“
Hans-Dieter
Am Personal an ‚der falschen Stelle‘
Ralf
„Welche Entwicklung würdest du gerne erleben – bei NEULAND und in der Stadt?“
Hans-Dieter
NLD – noch stärkere Veränderungsbereitschaft und Vertrauen
Stadt – verlässlicher arbeitende Verwaltung
21.02.2026
Ab 2026 rücken nicht nur Technik und Tools in den Fokus. Entscheidend wird, wie verantwortungsvoll, nachvollziehbar und steuerbar KI im Unternehmen eingesetzt wird.
Unternehmen müssen künftig zeigen, dass sie:
– Risiken von KI-Anwendungen verstehen und steuern
– Verantwortlichkeiten klar geregelt haben
– Einsatz und Wirkung von KI dokumentieren können
– Führungskräfte in der Lage sind, KI kompetent und verantwortungsvoll zu nutzen
Wer das vernachlässigt, riskiert:
– Compliance- und Haftungsprobleme
– Reputationsverlust bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern
– Vertrauensprobleme gegenüber Banken und Investoren
Führung bedeutet 2026 nicht mehr nur Ziele setzen. Vielmehr muss KI rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam in die Steuerung des Unternehmens integriert werden.
Wie gehst du das Thema KI-Governance in deinem Unternehmen an?
18.02.2026
Nicht wegen mangelnder Kompetenz.
Nicht wegen fehlender Motivation.
Sondern wegen fehlender Klarheit in der Führung.
Neue Initiative.
Alle nicken.
Ressourcen werden „irgendwie“ gefunden.
Nach sechs Monaten: viel Aktivität – wenig Wirkung.
𝗪𝗮𝘀 𝗮𝗺 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗼𝗳𝘁 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗿 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻:
𝟭. 𝗪𝗲𝗿 𝘁𝗿ä𝗴𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴?
Nicht im Projektplan.
Sondern real.
Wer entscheidet bei Zielkonflikten?
Wer priorisiert, wenn es eng wird?
Wer steht am Ende vor der Geschäftsführung und sagt: Dafür übernehme ich die Verantwortung.?
𝟮. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗹ö𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗺𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝘀?
„Wir wollen besser werden“ reicht nicht.
Welchen messbaren Effekt erwarten wir?
Welche KPI bewegt sich – und bis wann?
Wenn wir das nicht klar benennen können, starten wir ein Beschäftigungsprogramm.
𝟯. 𝗪𝗮𝘀 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻?
Das ist die unbequemste Frage.
Jede Initiative kostet Fokus.
Und Fokus ist endlich.
Was stoppen wir?
Was bekommt weniger Aufmerksamkeit?
Wo sagen wir aktiv: Das jetzt nicht.
Worauf verzichten wir aktiv?
𝟰. 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿?
Welche Annahmen liegen zugrunde?
Welche Frühindikatoren beobachten wir?
Wo ist der definierte Absprungpunkt?
Nicht alles muss durchgezogen werden.
Aber alles braucht Klarheit.
Initiativen scheitern selten an Umsetzung.
Sie scheitern an unklaren Führungsentscheidungen am Anfang.
Diese Fragen sind kein Controlling-Tool.
Sie sind Führungsarbeit.
Denn Klarheit schafft Fokus.
Fokus schafft Wirkung.
Und Wirkung schafft Vertrauen in Führung.
Welche dieser Entscheidungen wird in Ihrem Haus zu selten explizit getroffen?
11.02.2026
Eine einfache Frage mit großer Wirkung.
In Führung und Unternehmensentwicklung reden wir viel über das, was fehlt: Budget, Zeit, Ressourcen.
Dabei sind oft andere Fragen entscheidender:
Was können wir aus eigener Kraft machen?
Welchen Beitrag kann ich persönlich leisten?
Worauf können wir verzichten?
Was geht leichter und einfacher?
Diese Fragen sind nicht weich. Sie sind wirtschaftlich.
Wer auf die eigene Kraft schaut, wird schneller handlungsfähig – und unabhängiger von zusätzlichen Budgets.
Ergebnisstarke Organisationen warten nicht auf perfekte Bedingungen. Sie nutzen, was da ist.
Die Frage nach dem persönlichen Beitrag verschiebt Verantwortung.
Weg von Zuständigkeiten, hin zur Wirkung.
Nicht: Wer ist dafür verantwortlich?
Sondern: 𝙒𝙖𝙨 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙠𝙤𝙣𝙠𝙧𝙚𝙩 𝙯𝙪𝙢 𝙀𝙧𝙜𝙚𝙗𝙣𝙞𝙨 𝙗𝙚𝙞?
Auch Verzicht ist Führung.
Nicht alles, was wir tun, zahlt auf das Ergebnis ein. Weniger Komplexität bedeutet mehr Fokus – und oft bessere Performance.
Und schließlich:
Einfachheit spart Geld。
Komplexe Prozesse kosten Zeit, Energie und Qualität.
Einfacher zu werden ist kein Rückschritt, sondern ein Produktivitätshebel.
Diese Fragen bringen Führung aus Konzepten in den Alltag.
Dort, wo Wirtschaftlichkeit entsteht.
Und Ergebnisse.
07.02.2026
Sportmannschaften folgen einem Spielsystem.
Im Straßenverkehr sorgen Regeln für Orientierung und Sicherheit.
Überall dort, wo Komplexität entsteht, helfen klare Leitplanken.
Und trotzdem erleben wir in vielen Organisationen genau hier eine Lücke:
Führung hat kein gemeinsames Betriebssystem.
Für uns ist Führung keine Frage von Stil oder Persönlichkeit.
Führung ist ein unternehmerisches System, das Orientierung gibt und Entscheidungen verlässlich macht.
Ein wirksames Betriebssystem für Führung sorgt dafür, dass:
• Entscheidungen nachvollziehbar und konsistent getroffen werden
• Verantwortung klar verteilt ist
• Führungsspielräume definiert sind
• Zusammenarbeit bereichsübergreifend funktioniert
In komplexen und dynamischen Zeiten ist das entscheidend.
Ohne ein gemeinsames Führungsverständnis entstehen Reibung, Unsicherheit und unnötige Diskussionen.
Aus Sicht der Shareholder geht es um Planbarkeit, Stabilität und nachhaltige Wertschöpfung.
Aus Sicht der Stakeholder um Orientierung, Fairness und Vertrauen.
Unser Fazit:
Strategie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Führung systematisch gedacht wird.
Ein Betriebssystem für Führung ist kein Bürokratieinstrument, sondern eine Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Die Frage ist nicht, ob Führung geregelt wird –
sondern wie klar und bewusst.
04.02.2026
Mit der Übergabe des Zertifikats „Betriebssystem Führung“ setzt der Verband ein starkes Zeichen für verbindliche, zeitgemäße und gemeinsam getragene Führung.
Im Bild: Ralf Seveneick bei der Übergabe des Zertifikats an Herrn Dr. Axel Tausendpfund.
Der VdW südwest zeigt damit, dass moderne Führung nicht bei Haltung oder Absicht stehen bleibt, sondern strukturell verankert wird. So entsteht eine klare, nachvollziehbare und tragfähige Führungs-Infrastruktur – als Grundlage für die Zukunft des Verbandes.
Besonders hervorzuheben ist: Das Betriebssystem Führung unterstützt die konsequente Umsetzung der entwickelten Verbandsstrategie und wirkt als zentraler Hebel für Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung.
Unser Glückwunsch gilt allen Führungskräften des VdW südwest – Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, die diesen Weg gemeinsam gestalten und Führung aktiv weiterentwickeln.
Ein besonderer Dank für das Vertrauen und die klare Unterstützung dieses Schrittes geht an Frau Claudia Brünnler-Grötsch und Herrn Dr. Axel Tausendpfund – sowie an Frau Bianka Ranzenberger, die als HR- und Projektverantwortliche diesen Prozess maßgeblich begleitet hat.
31.01.2026
31.01.2026. Der Januar ist rum.
Und die meisten „2026 wird unser Jahr“-Vorsätze sind schon wieder leise gestorben.
Nicht, weil Menschen faul sind.
Sondern weil sie ohne System gestartet sind.
Mehr Motivation bringt nichts, wenn der Alltag gewinnt:
Meetings, Ad-hoc-Themen, Abstimmungen, Kontextwechsel.
Unsere Regel für echte Umsetzung:
𝗠𝗮𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝘀𝗼 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗽𝗲𝗶𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄ä𝗿𝗲, 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻.
10 Minuten Fokus. Jeden Tag.
Auf eine Sache, die wirklich Wirkung hat.
Das ist der Unterschied zwischen Vorsatz und Ergebnis.
Was ist deine „lächerlich kleine“ Routine für mehr Umsetzung in die Tat?
21.01.2026
Impuls der Woche „Da muss das Unternehmen investieren.“
Stimmt oft.
Aber nicht immer – und vor allem nicht sofort.
Gerade bei Frozen Budgets, Hiring Freeze oder Kostendruck entscheidet sich, wie wir wirklich führen:
Was machen wir aus dem, was jetzt da ist?
Gute Führung heißt dann nicht „Augen zu und durch“, sondern:
Realität anerkennen – ohne sie schönzureden
Prioritäten hart klären: Was bringt Wirkung, was kann warten?
Ressourcen bewusst steuern (Zeit, Aufmerksamkeit, Skills – nicht nur Geld)
Lösungen mit Mitarbeitenden und Arbeitnehmervertretungen gestalten, statt sie „auszurollen“
𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹𝗵𝗮𝗳𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗔𝗻𝘀𝗽𝗿ü𝗰𝗵𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻.
Es heißt: Spielräume erkennen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen.
Denn:
Nicht jedes Problem ist ein Budgetproblem.
Manche sind Klarheitsprobleme.
Oder Kooperationsprobleme.
Wo schafft ihr gerade Wirkung – obwohl Ressourcen knapp sind?
17.01.2026
Auf einen Kaffee mit Thorsten Gleitz von der wankendorfer und Ralf Seveneick
Ralf: Mit welchem Gedanken startest du dieses Jahr – was beschäftigt dich gerade am meisten?
Thorsten: Mich beschäftigt vor allem die Frage: Schaffen wir es, die strukturellen Veränderungen wirklich im Alltag zu verankern? 2025 war ein Jahr großer organisatorischer Umbrüche. Wir haben viele Weichen gestellt. Aber etablieren allein reicht nicht – die Dinge müssen gelebt werden. Im Service, in der Zusammenarbeit, in unserem Führungsverständnis.
Ralf: Was hat sich in deinem Blick auf Führung in den letzten zwölf Monaten spürbar verändert?
Thorsten: Mir ist noch klarer geworden, wie sehr Menschen Orientierung brauchen. Verlässlichkeit. Nachvollziehbare Entscheidungen – gerade wenn sich viel verändert. Führung heißt heute für mich: Komplexität reduzieren. Prioritäten setzen. Und Dinge auch mal bewusst liegenlassen. Nicht alles, was möglich ist, macht gerade Sinn. Diese Fähigkeit zur Fokussierung – das ist für mich eine der wichtigsten Führungsaufgaben geworden.
Und noch etwas: Ich erlebe sehr deutlich, was Motivation und Haltung ausmachen. Freude an der Arbeit macht einen enormen Unterschied. Führung ist nicht nur steuern und entscheiden. Es geht auch darum, Energie zu geben. Gerade in schwierigen Zeiten steckt Begeisterung an – und entscheidet oft darüber, ob Veränderung gelingt oder versandet.
Ralf: In Zeiten von Unsicherheit: Was gibt dir persönlich Orientierung bei wichtigen Entscheidungen?
Thorsten: Der Blick auf unseren Zweck als Genossenschaft. Bezahlbares Wohnen. Verlässlichkeit für unsere Mitglieder. Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Wenn Entscheidungen diesem Kern dienen, halten sie auch Gegenwind aus.
Ralf: Welche Verantwortung wiegt für dich aktuell am schwersten – und warum?
Thorsten: Veränderungen so zu gestalten, dass sie Menschen mitnehmen und nicht überfordern. Strukturen kannst du schnell verändern – Vertrauen nicht. Darauf muss man jeden Tag achten.
Ralf: Wo merkst du im Alltag, dass sich die Erwartungen an Unternehmen grundlegend verändern?
Thorsten: Die Erwartungen an Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit sind deutlich gestiegen – intern wie extern. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlicher Ansprache und Verlässlichkeit. Beides zusammenzubringen, das ist die eigentliche Herausforderung.
Ralf: Welche Themen werden aus deiner Sicht in diesem Jahr unterschätzt, obwohl sie entscheidend sein werden?
Thorsten: Führungsqualität im mittleren Management. Dort entscheidet sich, ob Strategien wirken oder versanden. Und dort braucht es mehr Unterstützung, nicht mehr Druck.
Ralf: Gibt es eine Überzeugung, die du heute klarer vertrittst als noch vor ein paar Jahren?
Thorsten: Ja: Gute Führung heißt nicht, alles selbst zu wissen oder zu entscheiden. Sie heißt, Verantwortung klar zu verteilen und Menschen zu befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ralf: Wann sagst du bewusst Nein – obwohl ein Ja auf den ersten Blick einfacher wäre?
Thorsten: Wenn ein Ja kurzfristig Ruhe bringt, aber langfristig falsche Erwartungen erzeugt. Ein ehrliches Nein ist oft anstrengender – aber fairer.
Ralf: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Zusammenarbeit über Hierarchien und Bereiche hinweg wirklich gelingt?
Thorsten: Zuallererst klare Zuständigkeiten: Wer ist wofür verantwortlich? Wer entscheidet was? Welche Aufgaben haben Priorität? Erst wenn diese Fragen sauber geklärt sind, entsteht echte Zusammenarbeit.
Gleichzeitig braucht es Führungskräfte, die auf Augenhöhe agieren, die zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen – und dennoch konsequent entscheiden und umsetzen. Zusammenarbeit scheitert selten am Willen, sondern meist an Unklarheit oder fehlender Führung.
Ralf: Welche Rolle spielt Haltung in deinem Führungsalltag – und wo wird sie besonders sichtbar?
Thorsten: Haltung zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern in schwierigen Situationen. Wenn Entscheidungen unbequem sind. Wenn Fehler offen angesprochen werden müssen. Da wird sie sichtbar.
Ralf: Was müssen Unternehmen heute leisten, um langfristig Vertrauen zu behalten?
Thorsten: Sie müssen berechenbar sein. Entscheidungen erklären. Zusagen einhalten. Fehler nicht verstecken. Vertrauen entsteht durch Konsequenz, nicht durch Perfektion.
Gerade bei Veränderungen unserer Wohnprodukte – durch Modernisierungen, Um- oder Neubauten – ist frühzeitige, klare und ehrliche Kommunikation entscheidend. Wer Eingriffe transparent ankündigt, Auswirkungen erklärt und im Dialog bleibt, schafft Akzeptanz, bevor Unsicherheit entsteht.
Ralf: Welche Entscheidung aus dem letzten Jahr wirkt noch heute nach?
Thorsten: Die Einführung des zentralen Mieterservice. Sie war notwendig und richtig – und sie fordert uns weiterhin, weil sie ein anderes Zusammenspiel von Führung, Verantwortung und Service verlangt.
Ralf: Wenn du ein Thema für dieses Jahr setzen könntest, das mehr Aufmerksamkeit verdient – welches wäre das?
Thorsten: Ich wünsche mir im gesamten Führungsteam einen stärkeren Fokus auf die kleinen Dinge. Vom Vorstand bis zur Teamleitung sollten wir uns bewusst selbst ein Bild vom Arbeitsalltag machen: von Prozessen, Tools und Softwarelösungen – und davon, was unsere Teams und unsere Kunden jeden Tag tatsächlich erleben. Das würde deutlich schneller zu besseren Entscheidungen führen und helfen, unnötige Kontrollen, Schleifen und Komplexität abzubauen.
Ralf: Und zum Abschluss ganz persönlich: Worauf freust du dich in diesem Jahr am meisten?
Thorsten: Ganz persönlich freue ich mich auf eine kurze Reise nach Hongkong nächste Woche – das Eintauchen in eine andere Welt, neue Perspektiven sammeln.
Beruflich steht ein Vorstandswechsel bevor, den wir sehr frühzeitig organisiert und transparent kommuniziert haben. Jetzt geht es darum, meinen Vorstandskollegen gebührend zu verabschieden, ihn zu feiern und ihm im Namen der Genossenschaft für sein Wirken zu danken.
14.01.2026
Impuls der Woche 💫 Die wichtigste strategische Fähigkeit zum Jahresbeginn?
Nicht Planung.
Nicht Disziplin.
Reflektion。
Zum Jahresstart geht es nicht um gute Vorsätze.
Es geht um gute Entscheidungen.
Und gute Entscheidungen entstehen nicht im Aktionismus,
sondern im bewussten Innehalten:
Was hat wirklich funktioniert?
Was nicht?
Und warum?
Wer reflektiert, erkennt Muster – auch die eigenen.
Wer Muster erkennt, entscheidet klarer.
Wer klar entscheidet, führt wirksamer –
im Unternehmen, im Projekt und im eigenen Leben.
𝗥𝗲𝗳𝗹𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗾𝘂𝗲𝗺.
Sie konfrontiert.
Weil sie Verantwortung sichtbar macht.
Mit Fehlern. Mit blinden Flecken. Mit unbequemen Wahrheiten.
Aber genau dort entsteht ihr Wert:
Fehler werden zu Erkenntnissen
Erfahrungen zu Strategie
Reflektion ist kein „Soft Skill“.
Sie ist ein Führungsinstrument.
Ein KPI für Klarheit, Fokus und nachhaltiges Wachstum.
Wer bewusst reflektiert, handelt mit Intention.
Und wer mit Intention handelt, schafft Vertrauen – und Wirkung.
𝗘𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸.
10.01.2026
🥄 Wenn dir der Kunde den Pudding mit dem Löffel füttert …
fühlt sich das bequem und sicher an –
bis der Löffel plötzlich weg ist.
Was dann?
Viele Unternehmen erleben genau das:
Langjährige Kunden, stabile Umsätze, eingespielte Prozesse. Alles läuft.
Und genau darin liegt das Risiko.
Denn Erfolg kann bequem machen.
Abhängigkeiten entstehen schleichend.
Und plötzlich reicht ein externer Impuls – Markt, Entscheidung, Krise –
und die gesamte Planung gerät ins Wanken.
Realismus heißt: ehrlich hinschauen.
Wie gesund ist unsere Kundenstruktur wirklich?
Woher kommt unser Erfolg?
Und was passiert, wenn ein großer Kunde wegfällt?
👉 Eine unbequeme Wahrheit:
Stabilität allein ist kein Gesundheitszeichen.
Nur was wächst, ist wirklich gesund.
Deshalb gilt:
Egal wie stark deine Stammkunden sind – neue Kunden müssen kontinuierlich dazukommen.
Lass niemals zu, dass einzelne Kunden zu groß werden.
Denn der Löffel kann jederzeit verschwinden.
𝗗𝘂 𝘄𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗼𝗯 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁?
Dann lass uns gemeinsam einen klaren Blick auf deine Kundenstruktur werfen.
Nutz den Anfang des Jahres, um auch noch in diesem Jahr direkte Wirkung und Ergebnis zu generieren.
Starte jetzt und melde dich bei uns!
07.01.2026
Impuls der Woche 💫 „Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung.“
Bingo! Schon wieder eine Führungsfolie gewonnen.
Steht in fast jedem Leitbild. Klingt stark. Fühlt sich richtig an.
Und ist ungefähr so konkret wie: „Wir wollen besser werden.“
Kurze Fragen aus der Praxis:
𝗪𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 „𝘄𝗶𝗿“?
Alle? Das Top-Management? Das Team? Oder immer die, die gerade im Raum sind?
Was genau ist „Verantwortung“?
Budget? Entscheidungen? Ergebnisse? Fehler? Oder nur das Protokoll im Meeting?
Und was heißt „gemeinsam“?
Alle gleich viel? Einer entscheidet, alle klatschen? Oder alle reden, keiner handelt?
Warum Unternehmen solche Sätze lieben?
Weil sie gut klingen, aber niemandem wehtun.
Weil man sie nicht messen kann.
Und weil man nie „fertig“ ist – praktisch für jede Präsentation bis 2035.
Die eigentliche Führungsfrage lautet nicht:
Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung?
Sondern:
✅ Wer entscheidet was – und wofür wird diese Person auch wirklich verantwortlich gemacht?
✅ Woran merken wir nächste Woche, dass Verantwortung übernommen wurde?
✅ Was passiert, wenn sie niemand übernimmt?
Leadership beginnt nicht bei Überschriften.
Leadership beginnt dort, wo Verantwortung konkret, sichtbar und messbar wird.
Alles andere ist…
sehr gut formulierte Unverbindlichkeit.
20.12.2025
✨ Was für ein Ausblick auf dieses Jahr! ✨
Wir von der Erfolgswert GmbH stehen zum Jahresende gemeinsam auf unserem „Berg 2025“ – und was für ein Weg das war!
Mit Freude, Mut und echter Teamenergie haben wir Herausforderungen gemeistert, Chancen genutzt und Erfolge gestaltet. Jetzt stehen wir am Gipfel und atmen bewusst durch.
Dieses Innehalten ist uns wichtig.
Nicht, um stehenzubleiben –
sondern um wertzuschätzen, was wir gemeinsam erreicht haben.
Und dazu gehört ein großer Dank:
🙏 an unsere Kundinnen und Kunden, für Vertrauen und partnerschaftliche Zusammenarbeit
🙏 an unseren Beirat, für Weitblick, Klarheit und Unterstützung
🙏 an unsere Partner, die uns stärken und inspirieren
🙏 an unsere Mitarbeitenden, deren Engagement und Herzblut unseren Erfolgswert jeden Tag sichtbar machen
Hinter dem Gipfel ragt bereits ein neuer, noch höherer Berg auf.
Und genau das erfüllt uns mit Vorfreude.
Denn 2026 wird größer, mutiger und voller Chancen.
Darum unser Aufruf:
👉 Lasst uns gemeinsam aufbrechen.
👉 Lasst uns die nächste Etappe aktiv gestalten.
👉 Lasst uns 2026 zu unserem stärksten Jahr machen!
Wir sind bereit – mit Dankbarkeit im Herzen und neuer Energie im Gepäck.
Auf zum nächsten Berg! 🏔️✨
20.12.2025
🎄 Abwesenheitsnotiz vor Weihnachten – klassisch oder kreativ?
„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich 2. Januar nicht im Büro und melde mich danach.“
Oder doch eher:
„Ich tausche Laptop gegen Plätzchen, E-Mails gegen Kerzenlicht und bin im neuen Jahr wieder erreichbar.“ ✨
Gerade vor Weihnachten ist die Abwesenheitsnotiz oft der letzte Eindruck, den wir hinterlassen – intern wie extern.
Wie haltet ihr das?
Seid ihr Team klassisch & professionell oder Team kreativ & persönlich?
Und:
Darf eine Abwesenheitsnotiz schmunzeln lassen – oder sollte sie nüchtern bleiben?
16.12.2025
𝐆e𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤. 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠. 𝐳𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭s𝐫𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭.
Mit großer Freude überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an eine echte Größe genossenschaftlichen Wohnens:
🏅 Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG – vertreten durch Thorsten Gleitz.
Was macht diesen Meilenstein so besonders?
Genossenschaftliches Handeln ist bei der wankendorfer nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität:
Als eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein steht das Unternehmen seit über 75 Jahren für bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum mit hohem sozialen Mehrwert.
Dabei profitieren über 10.000 Mitglieder und Mieter:innen von bezahlbaren Mieten, lebenslangem Wohnrecht und persönlichem Service – getragen durch eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam entscheidet und Verantwortung übernimmt.
Mit Blick auf die Zukunft setzt die wankendorfer auf systematische und nachhaltige Führung – nicht auf punktuelle Initiativen, sondern auf tragfähige Strukturen, die Mitarbeitende und genossenschaftliches Miteinander stärken:
• Eine Führungskultur, die das genossenschaftliche Prinzip des gemeinsamen Erfolgs in den Mittelpunkt stellt
• Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen – ehrlich, transparent und nah an den Menschen
• Kontinuierliche Weiterentwicklung von Führungskompetenzen mit messbarer Wirkung
• Nachhaltige Orientierung: Für Wohnraum, der generations- und lebensphasengerecht ist
Genossenschaften wie die wankendorfer tragen Verantwortung weit über die Vermietung hinaus. Sie gestalten Quartiere, schaffen Begegnungsräume, binden Mitglieder ein und investieren Überschüsse in den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Bestands – immer im Interesse aller.
Das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ ist kein Endpunkt, sondern ein sichtbares Zeichen:
Führung, die wirkt. Gemeinschaft, die trägt. Zukunft, die gestaltet wird.
Wir gratulieren der wankendorfer herzlich – dem gesamten Team, dem Vorstand und allen Beteiligten – zu diesem starken Schritt in die Führung von morgen.
Herzlichen Glückwunsch!
10.12.2025
Impuls der Woche 💫 𝗪𝗲𝗿 𝗳ü𝗵𝗿𝘁, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Warum so viele Führungskräfte ein Problem mit „Kontrolle“ haben – und warum sie genau deshalb unverzichtbar ist
Kaum ein Begriff löst unter Führungskräften so viel Abwehr aus wie Kontrolle.
Zu schnell wird sie gleichgesetzt mit Vorgaben, Misstrauen oder Mikromanagement.
Doch das ist ein Missverständnis.
Kontrolle ist keine Schikane. Kontrolle ist Führung.
Und vor allem: Kontrolle ist die eine Aufgabe, die niemals delegiert werden kann.
Warum?
𝙆𝙤𝙣𝙩𝙧𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙜𝙞𝙗𝙩 𝙈𝙞𝙩𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝘾𝙝𝙖𝙣𝙘𝙚, 𝙞𝙝𝙧𝙚 𝙕𝙞𝙚𝙡𝙚 𝙩𝙖𝙩𝙨ä𝙘𝙝𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙚𝙧𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣.
Sie ist ein Modell der Unterstützung:
Wo stehen wir?
Was braucht es noch?
Was ist möglich, um die Lücken zu schließen?
Kontrolle sorgt dafür, dass niemand erst am Ende merkt, dass etwas fehlt.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.
Ohne regelmäßige Kontrolle entsteht Blindflug.
Sie ist notwendig, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden und rechtzeitig einzugreifen, bevor Risiken eskalieren.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗴𝗿𝗼𝗯𝗲 𝗙𝗮𝗵𝗿𝗹ä𝘀𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Führungskräfte tragen persönliche Verantwortung.
Wer nicht kontrolliert, riskiert rechtlich und wirtschaftlich weit mehr als nur schlechte Ergebnisse.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗹ä𝗱𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃 𝗮𝘂𝗳.
Richtig eingesetzt ist sie kein Defizitfokus, sondern ein Energielieferant:
• Was läuft gut?
• Was haben wir schon erreicht?
• Welche Optionen helfen uns, Zeit, Qualität und Budget einzuhalten?
Charmant kontrollieren heißt: unterstützend, respektvoll, neugierig.
Es macht nicht nur Spaß – es schafft Fortschritt, Sicherheit und Erfolg.
Kontrolle ist kein Zeichen von Misstrauen.
Sie ist ein Zeichen von Verantwortung.
Und gute Führung zeigt sich nicht darin, ob man kontrolliert,
sondern wie.
04.12.2025
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Ein Unternehmen mit Herz – und mit Verantwortung für generationsgerechtes Wohnen.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH – vertreten durch Hans-Dieter Brand
Was macht diesen Schritt so bedeutsam?
Die NEULAND setzt nicht auf einmalige Aktionen, sondern auf eine nachhaltige, ganzheitliche Haltung in puncto Wohnen und Verantwortung:
• Als größter Anbieter in Wolfsburg steht sie für über 11.500 Mietwohnungen, zahlreiche Gewerbeeinheiten und eine starke Verwurzelung in der Stadt.
• Mit der Philosophie „Wohnen. Leben. Neues bewegen.“ übernimmt NEULAND Verantwortung – nicht nur für Immobilien, sondern für Gemeinschaft, soziale Teilhabe und Lebensqualität.
• Durch ambitionierte Neubau- und Modernisierungsprojekte – mit Investitionen von 310 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren – gestaltet NEULAND Wolfsburg aktiv mit.
• Soziale Verantwortung wird großgeschrieben: bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wohnungen, Generationenwohnen, Wohngemeinschaften und Angebote für verschiedene Lebensphasen.
Mit der Verleihung des Zertifikats markieren wir keinen Endpunkt — sondern einen sichtbaren Schritt in der gemeinsamen Vision: Führung, die wirksam, menschenorientiert und zukunftsfähig ist.
Wir gratulieren NEULAND, Hans-Dieter Brand und dem gesamten Team herzlich zu diesem starken Signal — für Wolfsburg, für Mieter:innen und für die Wohnungswirtschaft insgesamt. Euer Engagement setzt Maßstäbe.
Hᴇʀᴢʟɪᴄʜᴇɴ Gʟüᴄᴋᴡᴜɴꜱᴄʜ!
03.12.2025
𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗚𝗼𝘃𝗲𝗿𝗻𝗮𝗻𝗰𝗲. 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴.
Bei der Aufsichtsratssitzung der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock durften wir gemeinsam mit den Vorständen Roland Blank und Ines Dietrich, den Führungskräften der WGSH, sowie dem gesamten Aufsichtsrat über die nächsten Schritte im Prozess der Führungsleitlinien sprechen.
Was uns besonders beeindruckt hat:
👉 der Mut, Führungsarbeit wirklich strategisch anzugehen
👉 die Offenheit für Entwicklung, Reflexion und gemeinsame Verantwortung
👉 der klare Wille, Kultur, Governance und Zukunftsfähigkeit miteinander zu verbinden
Die WGSH zeigt eindrucksvoll, wie moderne Genossenschaften heute agieren:
vorausschauend, professionell und mit einem starken Bewusstsein dafür, dass gute Führung die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und funktionierende Zusammenarbeit ist.
Ein Betriebssystem Führung schafft genau diese Basis:
✔ Orientierung für alle
✔ Klarheit in Verantwortung & Zusammenarbeit
✔ ein starkes Signal für Mitarbeitende, Talente und externe Partner
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
– für Vertrauen, Dialog auf Augenhöhe und die gemeinsame Energie.
Solche Tage zeigen, wie wertvoll echte Entwicklungsarbeit ist – und wie viel Zukunftskraft in der WGSH steckt.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte auf diesem Weg.
30.11.2025
Auf einen Kaffee mit Ralf Seveneick und Thomas Hain
Ralf Seveneick: Herr Hain, wenn Sie an das Jahr 2025 denken: Welcher Moment war für Sie persönlich ein „Auf-einen-Kaffee-bleib-mal-stehen“-Moment?
Thomas Hain: Dazu habe ich verschiedene Bilder vor dem geistigen Auge: die oft zu kurzen, aber wichtigen persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden auf unserer jährlichen Mitarbeiter-Jahresversammlung. Darüber hinaus erlebe ich aber auch Gespräche mit Persönlichkeiten, die wir zur AGW-Plenumssitzung einladen – in diesem Jahr Freiherr von Fritsch, der ehemalige Botschafter in Moskau.
Ralf Seveneick: Wohnungsbau, Klimaziele, soziale Verantwortung – Ihr Alltag ist ziemlich fordernd. Was motiviert Sie, morgens aufzustehen?
Thomas Hain: Die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Wir gestalten nicht nur Gebäude, wir gestalten Lebensräume, die Menschen eine Perspektive geben – das treibt mich an. Außerdem habe ich ein großartiges Team, das jeden Tag mit Leidenschaft dabei ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie nicht an Wohnen denken – wobei können Sie wirklich abschalten?
Thomas Hain: Beim Wandern und beim Sport. Wenn ich in den Bergen bin, kann ich komplett abschalten. Die Ruhe und die frische Luft helfen mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Den gleichen Effekt verspüre ich bei meinen sportlichen Aktivitäten.
Ralf Seveneick: Die NHW ist einer der größten Wohnungsanbieter Deutschlands. Was bedeutet das konkret für Verantwortung – ökologisch, sozial, wirtschaftlich?
Thomas Hain: Unsere Verantwortung ist es, nachhaltige und bezahlbare Lebensräume zu schaffen. Ökologisch bedeutet, klimaneutral zu bauen und zu sanieren. Sozial bedeutet, Wohnraum für alle zu schaffen – auch und vor allem für Menschen mit geringem Einkommen. Wirtschaftlich geht es darum, langfristig zu denken und solide zu wirtschaften, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.
Ralf Seveneick: Sie sprechen oft davon, „Lebensräume zu gestalten“. Wie sieht das in der Praxis aus?
Thomas Hain: Lebensräume gestalten heißt für uns, Quartiere zu schaffen, die mehr sind als nur Wohnraum. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Begegnungsstätten, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, nachhaltige Mobilitätskonzepte und eine Infrastruktur mitgedacht werden, die das Leben lebenswerter macht.
Räume für Begegnungen zu schaffen, damit der Austausch zwischen den vielen unterschiedlichen Kulturen, Nationalitäten, Ethnien, die bei uns wohnen, das gegenseitige Verständnis schaffen kann.
Ralf Seveneick: Wie verändert sich die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen – vom Vermieter hin zum gesellschaftlichen Akteur?
Thomas Hain: Wohnungsunternehmen sind heute viel mehr als Vermieter. Wir übernehmen Verantwortung für soziale Integration, Klimaschutz und die Entwicklung von lebenswerten Städten. Das macht uns zu einem wichtigen Partner für Kommunen und die Gesellschaft weit über das ‚Wohnen‘ hinaus.
Ralf Seveneick: Klimaneutrales Bauen, soziale Mieten, Flächenkonflikte – wie bringt man das unter ein Dach?
Thomas Hain: Es braucht eine klare Strategie und den Mut, neue Wege zu gehen. Wenn wir unsere Mieter entlasten wollen, müssen wir das vorausschauend bei der CO2-Abgabe tun. Daher setzen wir bei Modernisierungen auf geringinvestive Maßnahmen statt auf Vollmodernisierungen. So können wir bis 2045 größere Teile des Portfolios klimaneutral entwickeln, ohne das Unternehmen und unsere Mieter zu überfordern.
Ralf Seveneick: Gibt es ein Projekt oder eine Initiative, auf die Sie besonders stolz sind, weil sie zeigt, wie Zukunft des Wohnens konkret aussehen kann?
Thomas Hain: Ganz klar: die InitiativeWohnen. 2050, ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral zu gestalten. Wir haben die Initiative vor fünf Jahren gegründet, seitdem hat sie sich rasant entwickelt. Inzwischen sind mehr als 250 Partner mit rund 2,2 Mio. Wohneinheiten dabei.
Ralf Seveneick: Sie sind Beirat bei ErfolgsWert. Was hat Sie überzeugt, dieses Mandat anzunehmen?
Thomas Hain: Die ersten Kontakte haben wir bei der Durchführung des Führungskräfteprogramms bei der NHW geknüpft. Mir hat die Herangehensweise gefallen. Die Idee, Führungskräfte zu stärken und nachhaltige Werte in Unternehmen zu verankern, hat mich sofort angesprochen. Das passt perfekt zu meinen Überzeugungen.
Ralf Seveneick: Welche Themen aus der NHW-Welt finden Sie bei ErfolgsWert wieder – und umgekehrt?
Thomas Hain: Die strategische, zielgerichtete Herangehensweise an Themen sowie die Verbindung von sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg. Beide Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie auf die Zusammenarbeit blicken: Wo entsteht echter Mehrwert?
Thomas Hain: Für meine Zusammenarbeit in meinem Ressort stelle ich sehr positive Veränderungen in der Zusammenarbeit mit meinen Führungskräften fest. Das drückt sich auch, aber nicht nur in den Arbeitsergebnissen aus.
Ralf Seveneick: Wenn Sie sich für 2026 etwas wünschen dürften – für das Wohnen in Deutschland und für Ihr Team – was wäre das?
Thomas Hain: Dass Bauen kostengünstiger und effizienter wird. Die Stellschrauben sind bekannt – weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Förderbedingungen. Uns fehlen aber zwei Dinge: ein klares Signal und der Mut zur Umsetzung. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik. Nur gemeinsam können wir das Bauen wieder bezahlbar machen.
Ralf Seveneick: Was sollten Führungskräfte, gerade im öffentlichen und kommunalen Kontext, stärker beherzigen?
Thomas Hain: Den Mut, langfristig zu denken und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben. Und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Ralf Seveneick: Und ganz persönlich: Was ist Ihr „Erfolgswert“-Moment des Jahres?
Thomas Hain: Dass wir gemeinsam in der Wohnungswirtschaft es geschafft haben, die Co2 Effizienz – und nicht wie bisher die Energieeffizienz – als neue Zielgröße der Bundesregierung in den Fokus zu stellen.
27.11.2025
Viele wollen führen – aber nur wenige führen sich selbst.
Hart gesagt: Manche Führungskräfte haben mehr Klarheit über ihre KPIs als über ihre eigenen Werte.
Dabei beginnt echte Führung nicht beim Team, nicht im Meetingraum, nicht in der Strategie.
𝙎𝙞𝙚 𝙗𝙚𝙜𝙞𝙣𝙣𝙩 𝙙𝙤𝙧𝙩, 𝙬𝙤 𝙚𝙨 𝙪𝙣𝙗𝙚𝙦𝙪𝙚𝙢 𝙬𝙞𝙧𝙙: 𝙗𝙚𝙞 𝙄𝙝𝙣𝙚𝙣 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩.
Wie klar sind Ihre Werte?
Was gibt Ihnen Energie – und was zieht sie ab?
Wofür stehen Sie wirklich?
Wer andere wirksam führen will, muss zuerst den eigenen „Vorgarten“ aufräumen – mit Selbstreflexion, Selbstverantwortung und echter Haltung.
Meine Erfahrung: Wenn Führungskräfte ihren inneren Vorgarten kennen und pflegen (klar kommunizieren), wächst auch die Kraft ihres Teams. Leistung entsteht dort, wo Selbstreflexion auf Selbstverantwortung trifft.
Kennen Sie Ihren persönlichen Vorgarten?
25.11.2025
Klarheit. Struktur. Zukunftsfähigkeit.
Ein Unternehmen. Ein gemeinsames Ziel: Führung wirksam und messbar gestalten.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick im Namen der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
🏅 Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt – vertreten durch Thomas Hain
Was macht diesen Schritt so besonders?
Die NHW setzt nicht auf Gelegenheitsführung oder punktuelle Aktionen, sondern auf ein nachhaltiges Führungssystem mit Wirkung:
• Verbindliche Führungsleitlinien, spezifisch für die NHW
• ein klar geordnetes „Einstieg in die Führung“-System für jede Führungskraft
• die Implementierung über Führungsebenen hinweg – inkl. intensiver Zusammenarbeit mit Betriebsrat
• messbare Fortschritte bei Führungskultur, Bindung und Performance
Die NHW als Unternehmen steht für viel mehr als Wohnen: Mit über 60.000 Mietwohnungen an rund 112 Standorten in Hessen zählt sie zu den Top-Wohnungsunternehmen Deutschlands.
Zudem hat sie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Verantwortung fest verankert – ein Umfeld, in dem Führung heute mehr denn je zählt.
Die Übergabe des Zertifikats ist mehr als Symbolik – sie markiert einen sichtbaren Schritt in der Führungslandschaft.
Wir gratulieren der NHW, Dr. Hain und allen Beteiligten herzlich zu diesem Meilenstein.
Euer Mut, diese Wege zu gehen, setzt Maßstäbe.
Herzlichen Glückwunsch!
22.11.2025
Ein Tag von und mit Ralf Seveneick!
Gestern durfte ich beim Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock den Prozess zu den neuen Führungsleitlinien präsentieren. Besonders spannend war zu sehen, wie viel bereits erreicht wurde – und welches großartige Potenzial in der Organisation steckt.
Solche Momente zeigen mir, warum ich für das Konzept Betriebssystem Führung brenne:
𝗘𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴.
Punkt 1: Ein Betriebssystem Führung ist entscheidend für die Unternehmenskultur –
warum?
Weil Werte, Prinzipien und Regeln klar definiert werden. Dadurch entsteht ein verbindlicher Rahmen, der Kultur nicht nur beschreibt, sondern sie sichtbar, erlebbar und nachhaltig verankert.
Gleichzeitig leistet ein professionelles Betriebssystem Führung einen zentralen Beitrag zu den aktuellen Anforderungen rund um ESG, insbesondere im Bereich Governance, wo klare Verantwortlichkeiten, Transparenz und Führungsklarheit zunehmend essenziell werden.
Unternehmen, die ihr Betriebssystem Führung aktiv gestalten, profitieren gleich mehrfach:
A – Employer Branding: Führung wird zum echten Unterscheidungsmerkmal – attraktiv für Talente und Fachkräfte.
B – Orientierung: Mitarbeitende wissen, was gute Führung bedeutet, und können sich daran ausrichten.
C – Kapitalgeber: Investoren achten verstärkt auf solide Governance und belastbare Führungsstrukturen – das Betriebssystem Führung liefert genau diese Grundlage.
Wenn ihr Fragen oder Interesse am Betriebssystem Führung habt – meldet euch gerne.
Wir sind für euch Partner, Begleiter, Entwickler und Implementierer.
19.11.2025
𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿?
Die meisten Führungskräfte, die wir treffen, sagen :
„Zeit für Zukunft? Superwichtig. Aber wann denn bitte noch?“
Studien zeigen:
97 % der Führungskräfte halten strategisches Denken für entscheidend – aber 96 % sagen, sie hätten keine Zeit dafür.
Viele Führungskräfte verbringen nur rund ein Viertel ihrer Zeit wirklich mit Führung, der Rest geht in Meetings, E-Mails und Abstimmungen drauf.
Und im Schnitt schaffen Wissensarbeiter nicht einmal 3 Stunden echte Konzentration am Tag.
Kein Wunder, dass „Zukunft gestalten“ oft gegen „Inbox leeren“ verliert.
Als Führungskraft ist es aber genau meine Aufgabe:
– die Zukunft meines Verantwortungsbereichs aktiv zu gestalten – nicht nur auf sie zu reagieren
– die mir anvertrauten Ressourcen & Kapazitäten gesund und wirkungsvoll einzusetzen, damit wir unsere Ziele erreichen (oder übertreffen)
– über den Tellerrand hinauszuschauen: Was passiert außerhalb unserer Blase – bei Kunden, im Markt, in der Technologie?
– möglichen Schaden vom Unternehmen fernhalten – Risikoeinschätzungen vornehmen, in Konsequenzen denken…
Das passiert nicht „zwischen zwei Meetings“ oder abends um 22:30 Uhr.
𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 – „𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀-𝗕𝗹𝗼𝗰𝗸𝗲𝗿“
Dauer: 2 Stunden pro Woche
Zeitpunkt: immer zur gleichen Zeit
Regeln:
– keine operativen Themen
– keine Mails, kein Teams
– Handy im Flugmodus
𝗪𝗼𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻?
– Trends & Entwicklungen lesen, die nicht direkt auf dem Schreibtisch landen
– Strategie und Prioritäten hinterfragen: „Worauf sollten wir eigentlich unsere Energie legen?“
– Kapazitäten und Gesundheit meines Teams in den Blick nehmen: „Wo überfordern wir? Wo nutzen wir Potenziale nicht?“
– wo gibt es Störfeuer? analysieren und dauerhaft abstellen
– Gespräche mit Menschen führen, die nicht in meiner täglichen Meeting-Blase sind (Kunden, Talente, Kolleg:innen aus anderen Bereichen)
Forscher sprechen hier von „strategischem Time Blocking“ – bewusst geblockte Fokuszeit, um gedanklich in die Tiefe gehen zu können. Sie fanden heraus, dass sie nicht nur Produktivität, sondern auch Wohlbefinden und Engagement verbessert.
Aᴍ Eɴᴅᴇ ɪꜱᴛ ᴅɪᴇ Fʀᴀɢᴇ ɴɪᴄʜᴛ:
„Hᴀʙᴇɴ ᴡɪʀ Zᴇɪᴛ ꜰüʀ Zᴜᴋᴜɴꜰᴛ?“
ꜱᴏɴᴅᴇʀɴ:
𝗦𝗶𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻?
13.11.2025
2 Tage ErfolgsWert pur!
Anfang dieser Woche kam unser Beirat zusammen. Menschen, die uns seit Jahren mit Klarheit, Erfahrung und einem ehrlichen Blick von außen begleiten. Wieder wurde spürbar, wie wertvoll dieser Austausch ist, wenn es um die Zukunft unseres Unternehmens geht.
Wir starteten mit einem offenen Blick auf das, was heute zählt:
Wie entwickeln sich die Bedürfnisse unserer Kunden? Welche Marktbewegungen sind relevant? Wo braucht es jetzt klare Entscheidungen?
Der Dialog war – wie immer – direkt, transparent und auf den Punkt. Genau die Art von Reflexion, die gute Unternehmensführung stärkt.
Ein Schwerpunkt des Tages: Führung als System.
Welche Routinen und Prinzipien machen Organisationen in anspruchsvollen Zeiten widerstandsfähig?
Wie gelingt Führung, die Orientierung gibt und gleichzeitig Beweglichkeit ermöglicht?
Unser gemeinsamer Anspruch: Führung so zu gestalten, dass sie wirkt – konsequent, menschlich und handlungsstark.
Ein besonders Moment war die Baustellenbesichtigung von Don Camillo & Peppone in Wolfsburg – ermöglicht und begleitet von unserem Beiratsmitglied Hans-Dieter Brand.
Die Eindrücke waren weit mehr als technische Einblicke:
Sie haben uns gezeigt, wie Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes entsteht – mit Herzblut und Weitblick, Professionalität und mutigen Visionen.
Wir sind dankbar für die Gelegenheit, ein solches Projekt so nah und so persönlich erleben zu dürfen.
Mitten im Programm: eine kurze, ungeplante Evakuierung des Tagungshotels.
Beeindruckend war, wie ruhig, geordnet und professionell alles ablief – und wie schnell das Rettungsteam die Situation im Griff hatte.
Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig Vorbereitung, Routinen und klares Handeln sind, wenn es wirklich darauf ankommt.
Zum Abschluss richteten wir den Blick auf das, was vor uns liegt:
Wie wir als ErfolgsWert weiter wachsen.
Welche Themen wir vertiefen.
Und wie wir unseren Kunden auch in Zukunft echten Mehrwert bieten.
Eines wurde dabei klar: Unsere Vision ist ambitioniert – und sie gelingt, weil wir als Team Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorne denken.
Dieses Treffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll ein starker, mutiger und kompetenter Beirat ist.
Er schenkt uns Orientierung.
Er schärft unseren Fokus.
Und er stärkt unseren Weg in die Zukunft.
Wir sind dankbar für das Vertrauen, die Energie und die Bereitschaft, uns als Erfolgswert immer wieder herauszufordern und zu stärken.
Solche Begegnungen sind unser Fundament – und unsere Motivation.
01.11.2025
Wenn Führungskräfte ihre Führungskräfte völlig falsch einschätzen
„Das haben wir schon gemacht.“
„Unsere Führungskräfte sind bestens vorbereitet.“
„Darauf können Sie aufbauen.“
Diese Sätze hören wir oft, wenn operative Führungskräfte zu strategischen Führungskräften entwickelt werden sollen.
𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀:
Programme wurden gemacht, aber nicht gelebt.
Trainings wurden abgeschlossen, aber nicht verankert.
Wann wurde zuletzt gefragt:
„Was ist daraus geworden?“
„Wie wird das Erlernte angewendet?“
„Welche Erfolge sind messbar?“
„Was hast du dir vorgenommen – und was hast du umgesetzt?“
Führungskräfteentwicklung ist keine Pflichtübung, sondern eine Investition mit Renditeerwartung.
Diese Rendite entsteht jedoch nicht im Seminarraum, sondern im Alltag, in der Reflexion und im Verhalten.
Mein Appell an Unternehmensverantwortliche und HR:
Hört nicht auf, wenn das Programm endet.
Beginnt dann erst richtig.
🅱🅴🅶🅻🅴🅸🆃🅴🆃. 🅵🆁🅰🅶🆃 🅽🅰🅲🅷. 🅵🅾🆁🅳🅴🆁🆃 🅺🅾🅽🆂🅴🆀🆄🅴🅽🆉. 🅼🅴🆂🆂🆃 🆆🅸🆁🅺🆄🅽🅶.
Nur so wird aus Weiterbildung echte Wirksamkeit – und aus Führungskräften echte Gestalter.
Das Betriebssystem Führung der Erfolgswert GmbH setzt genau hier an:
Es bietet eine strukturierte Nachsorge mit nachhaltiger Implementierung, die sicherstellt, dass Lernen im Alltag wirkt – dauerhaft, messbar und wirksam.
29.10.2025
KI übernimmt Management-Aufgaben.
67 Prozent der Aufgaben von Führungskräften sind laut IAB automatisierbar.
Ressourcen planen, Berichte erstellen, Prozesse steuern – das übernimmt zunehmend die Technik.
Sogar strategische Entscheidungen können KI-Systeme heute vorbereiten.
Was bleibt dann noch für Führungskräfte?
Die Antwort: Alles, was nicht programmierbar ist.
– Verantwortung übernehmen
– Menschen entwickeln
– Klarheit und Richtung geben
– Kultur gestalten
Führung wird nicht ersetzt – aber sie verändert sich.
Verwalten reicht nicht mehr aus.
Wer seine Rolle nicht neu denkt, wird überholt.
Wer Führung als Haltung versteht, wird relevant bleiben.
Jetzt ist die Zeit, Führung nicht als Titel, sondern als Kompetenz zu begreifen.
Welche Aufgaben überlässt du künftig der KI – und welche bleiben bei dir?
27.09.2025
„Überraschende Kündigung“? – Die gibt es nicht!
Warum heißt die Kündigung eigentlich Kündigung?
👉 Weil sie sich ankündigt!
Die Wahrheit ist: Kündigungen fallen selten vom Himmel.
Mitarbeiter*innen senden Signale – Rückzug, sinkende Motivation, Unzufriedenheit.
Die eigentliche Frage ist: Nehmen Führungskräfte diese Signale wahr und reagieren darauf?
Führung bedeutet Verantwortung:
– Ressourcen gesund einsetzen
– Potenziale fördern
– Schaden vom Unternehmen abwenden
Das kostet Zeit und Energie – aber genau dafür sind Führungskräfte da.
Wehret den Anfängen – bevor Unzufriedenheit zur Kündigung wird.
Wie siehst du das: Gibt es die wirklich überraschende Kündigung oder nur übersehene Hinweise?
24.09.2025
Führung zeigt sich nicht im Konsens – sondern im Konflikt
„𝗪𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗴𝗲𝗵𝘁, 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗺 𝗘𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.“
In vielen Unternehmen lässt sich das beobachten:
Ein Team spürt, dass etwas nicht stimmt – Prozesse laufen schief, Erwartungen sind unklar, Spannungen steigen. Doch weil niemand den Konflikt anspricht, entsteht eine gefährliche Dynamik. Die Stimmung kippt, Vertrauen erodiert, und am Ende bricht das Thema mit voller Wucht auf – oft zu einem Zeitpunkt, an dem es teuer und schmerzhaft wird.
Genau deshalb hat das Weltwirtschaftsforum in Davos Konfrontations- und Konfliktfähigkeit als zweithöchste Führungsanforderung benannt. Und das völlig zurecht.
Führung bedeutet nicht, Harmonie um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Führung bedeutet, Unangenehmes nicht zu scheuen, sondern offen, respektvoll und lösungsorientiert damit umzugehen.
Wer Konflikte ignoriert, verschiebt sie nur in die Zukunft.
𝗪𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗼𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.
Wer sie konstruktiv austrägt, fördert Innovationskraft – denn Reibung ist Ursprung neuer Ideen.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Projekt arbeiteten zwei Bereiche komplett aneinander vorbei. Wochenlang herrschte „freundliches Schweigen“ – bis die Ergebnisse nicht mehr zusammenpassten. Erst als die Führungsebene das Gespräch forderte, wurden die eigentlichen Interessen sichtbar. Es war unbequem, laut und emotional. Aber genau in diesem Moment begann die echte Zusammenarbeit.
Das ist Führung: nicht der leichte, sondern der mutige Weg.
𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 ist keine Schwäche, sondern eine der größten Stärken.
𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗧𝗼𝗽-𝟮-𝗞𝗼𝗺𝗽𝗲𝘁𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝗻.
Wie erleben Sie den Umgang mit Konflikten in Ihrer Organisation – eher als Tabu oder als Chance?
17.09.2025
„Was darf Führung kosten?
Vielleicht weniger, als wir bezahlen, wenn wir sie vernachlässigen.“
Laut Gallup kostet innere Kündigung in Deutschland jährlich bis zu 105 Milliarden € – verursacht durch unsichtbare Kosten schlechter Führung.
Nur 21 % der Mitarbeitenden fühlen sich durch ihre Führungskraft wirklich motiviert – doch emotionale Bindung ist essenziell zur Vermeidung von Fehlzeiten, Demotivation und Fluktuation.
Auf der anderen Seite zeigt ein aktueller Leitfaden: Jeder in Führung investierte Euro kann 3–7 € an Nutzen zurückbringen
Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr diese Zahlen hört?
Wo habt ihr erlebt, dass gute Führung sichtbare und nachhaltige Wirkung gezeigt hat – vielleicht sogar ohne großes Budget?
06.09.2025
Wie passt das zusammen?
Ein Unternehmen beschließt, Kosten zu senken – vor allem bei den Personalkosten.
Im selben Meeting fordern Führungskräfte mehr Kapazitäten.
Ein Paradox, das zeigt: Anforderungen und Kostenstrukturen laufen oft in entgegengesetzte Richtungen.
Technologie soll Kosten reduzieren.
Die Realität: Personalkosten steigen, Anforderungen an Führung steigen noch schneller.
Was bedeutet das?
Für Unternehmen:
– Strukturen ehrlich prüfen – passt die Organisation noch zur Wertschöpfung?
– Technologie-Investitionen auf echten ROI messen.
Klar unterscheiden, wo Menschen Mehrwert schaffen und wo Systeme übernehmen.
Für Führungskräfte:
– Vom Kostenverwalter zum Zukunfts- und Kultur-Gestalter.
– Brücken bauen zwischen Mensch und Technologie.
– Transformation vorantreiben, statt nur Prozesse zu managen.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie sparen wir?“
sondern:
„Wie schaffen wir mehr Wert – durch Menschen, Technologie und Balance?“
Mich interessiert: Wie geht ihr mit dem Spagat zwischen Kostendruck und steigenden Anforderungen um?
Denkt ihr in Köpfen – oder in Hebeln?
03.09.2025
Auf einen Kaffee – nein, diesmal Energydrink – mit Max Schlichenmeier!
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH): Max, 17 Jahre alt, Porsche Carrera Cup Rookie, Abi in Sicht – und seit du sechs bist im Motorsport. Klingt nach einem ziemlich vollen Terminkalender.
Max: Ist es auch. Schule vormittags, Lernen, Fitness oder Simracing-Training nachmittags, abends Testfahrten oder Vorbereitung. Wochenende? Rennen oder Trainings. Freizeit im Sinne von „Nichtstun“ gibt’s fast nicht.
Jan: Und deine Eltern sagen: Gute Noten, sonst kein Rennsport?
Max: Genau. Das ist der Deal. Auch mit meinen Lehrern. Schule ist die Basis. Wenn die läuft, spielen alle mit – und ich hab den Kopf frei für den Rest.
Jan: Klingt sehr erwachsen für dein Alter.
Max: Wenn du jedes Wochenende auf der Strecke stehst, lernst du schnell: Verantwortung übernehmen, mit Siegen umgehen, mit Niederlagen umgehen.
Jan : Führungskräfte kennen das: Wer seine Basics sauber hält, schafft Freiraum für die großen Projekte. Dein Papa, Steffen, ist selbst Rennen gefahren. Wie wichtig ist er für dich?
Max: Sehr. Er kennt die Höhen und Tiefen. Er weiß genau, was ich mache – und was das bedeutet. Aber er lässt mich mein Ding machen. Mentor ist auch mein Teamchef, Kurt Ecke. Und der ADAC Hessen-Thüringen, der mich seit acht Jahren fördert.
Jan: Mentoren und Sparringspartner mit Erfahrung – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – sind unbezahlbar. Dein Auftakt in der Saison 2025 im Carrera Cup Benelux war… sagen wir mal: „holprig“.
Max: Ziemlich, ja. In den ersten sechs Rennen bin ich viermal nicht ins Ziel gekommen. Unfälle, technische Probleme. Da sitzt du erstmal im Truck und denkst: „Super, Wochenende gelaufen. Meisterschaft ade.“
Jan: Und dann?
Max: Helm ab, Daten analysieren, Fehler finden, Lösungen suchen. Und dann abhaken. Wenn du hängen bleibst, bist du beim nächsten Rennen schon wieder im Kopf im Kiesbett.
Jan: Genau das gilt auch für Führungskräfte: Analyse, Konsequenzen ziehen, weitermachen. Und dann kam Assen: Rookie-Podium und Top Ten. Wie geht so ein Comeback?
Max: Vorbereitung. Fortschritte registrieren. An die eigene Stärke glauben. Und im Rennen wach bleiben. In Assen konnte ich einige Plätze gutmachen, weil ich im Kopf hellwach war. Und dann cool bleiben – nicht verkrampfen, auch wenn’s Druck gibt.
Jan: Druck und Verkrampfen kennen Führungskräfte gut.
Max: Klar. Wenn du dich zu sehr auf Fehler konzentrierst, machst du den nächsten gleich hinterher. Du brauchst absolutes Vertrauen: in dich, dein Team, dein Material. Vom Wagen bis zur korrekt angezogenen Radmutter.
Jan: Führungskräfte müssen den Rahmen für Leistung schaffen. Das fängt bei ihnen selbst an – und endet beim Team. Du arbeitest mit Dirk Werner, ehemaliger Porsche-Werksfahrer, als Coach. Wie läuft das?
Max: Direkt. Nach jeder Session sprechen wir. Dirk sagt klar, was gut war und was nicht. Ohne Blabla. Manchmal hart, aber immer fair. Er will, dass ich lerne – und das tue ich.
Jan: Genau so muss Feedback im Unternehmen sein: zeitnah, ehrlich, klar. Du bist viel unterwegs. Wie hältst du mental und körperlich durch?
Max: Struktur. Ich weiß, wann Training ist, wann Schule, wann Pause. Und Pause heißt bei mir: wirklich Pause. Kumpels treffen, Zocken, Serien schauen – und runterfahren.
Jan: Führungskräfte unterschätzen oft, wie sehr Regeneration Leistung treibt. Letzte Frage: Dein Tipp für Führungskräfte?
Max: Alle Leistungen kommen nur im Team zustande. Einer allein ist nichts. Eine Führungskraft auch nicht. Du brauchst ein Team, das funktioniert – und Vertrauen in beide Richtungen.
Jan: Klingt nach einem guten Plan fürs Büro.
Fazit von Jan: Max lebt mit 17, was viele erst viel später – manchmal nie – verstehen:
- gesunde Leistungsbereitschaft entwickeln
- die richtigen Wegbegleiter finden
- sportliche Ziele setzen
- Grundlagen für Performance sichern
- Siege, Niederlagen und Fehler analysieren
- Chancen sehen und an sich glauben
- Pausen ernst nehmen
Ob im Cockpit oder im Chefsessel – die Prinzipien sind dieselben.
20.08.2025
Wer führen will, muss die Perspektive wechseln.
Abstand halten.
Von außen schauen.
Das große Ganze sehen.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Im Alltag reißen uns dringende Aufgaben oft in den Strudel des Hier und Jetzt.
Wir reagieren, löschen Brände und verlieren den Überblick.
Die erfolgreichsten Führungskräfte der deutschen Wirtschaft zeigen, wie es besser geht:
Christian Klein bei SAP hat das Unternehmen konsequent in Richtung Cloud und Künstliche Intelligenz transformiert – mit Weitblick und Geduld.
Roland Busch bei Siemens setzt auf langfristige Innovation und Nachhaltigkeit, statt auf schnelle Erfolge.
Saori Dubourg bei BASF verbindet Wachstum mit Verantwortung und denkt global und nachhaltig.
Dr. Joachim Kuhn von va-Q-tec schafft mit seiner Technologie neue Märkte durch zukunftsorientierte Innovation.
Gute Führung heißt:
Zuerst Abstand gewinnen.
Dann das Gesamtbild erfassen.
Erst danach Entscheidungen treffen.
Nicht aus dem Bauch, nicht aus Panik – sondern mit klarem Blick und Ruhe.
Abstand ist kein Rückzug. Abstand ist Weitblick.
16.08.2025
„Führung ist kein Kostenpunkt – sie ist ein Renditehebel.“
Was wäre, wenn wir aufhören würden, in Führung nur einen Kostenblock zu sehen?
In vielen Unternehmen beginnt der Sparkurs an einer Stelle:
– Führungskräfteentwicklung
– Teamformate
– Gesundheitsangebote
Begründung?
„Jetzt ist nicht die Zeit für Soft Skills.“
Doch genau das ist der Irrtum.
Denn:
Wenn Führung wackelt, wackelt das ganze System.
Und das wird teuer – aber nicht sofort sichtbar.
Die wahren Kosten tauchen später auf:
– In Fluktuation
– In Krankmeldungen
– In Führungslücken
– In der Entfremdung zwischen Teams und Zielen
Was wäre also, wenn wir diese Bereiche nicht als Kosten, sondern als Investition behandeln würden?
Eine Investition in:
– Klarheit
– Verbindung
– Selbststeuerung
– Zukunftssicherheit
Wir erleben oft:
Dort, wo mutig in Menschen investiert wird, entsteht echte unternehmerische Resilienz – nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.
—
Was denkst du dazu?
Wo ist für dich der Punkt, an dem Sparen zur Gefahr wird?
09.08.2025
Unterschiede sind da.
Leadership oder Management?
Inner Game, Outer Game – oder vielleicht: Immer Game?
Die entscheidende Frage lautet:
Bin ich Leader oder Manager?
Ein klarer Blick hilft:
Treibt mich der Wunsch, Menschen zu inspirieren – oder Prozesse zu optimieren?
Lenke ich durch Haltung und Vision – oder durch Planung und Kontrolle?
Suche ich Veränderung – oder Stabilität?
Führe ich durch innere Klarheit – oder durch äußere Struktur?
Leadership beginnt innen.
Das Inner Game zeigt sich in Selbstreflexion, Haltung, Wertebewusstsein und visionärem Denken.
Management zeigt Wirkung im Außen.
Das Outer Game ist geprägt von Organisation, Effizienz, Kontrolle und Umsetzung.
Doch am Ende zählt: 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗺𝗲
Führung passiert immer – bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist: Wie wird geführt – und mit welcher Wirkung?
Leadership und Management schließen sich nicht aus.
Echte Wirksamkeit entsteht, wenn beides zusammenkommt:
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻.
Unterschiede sind da. Die Wirkung entscheidet.
Wo liegt aktuell der Fokus – innen, außen, oder beides?
06.08.2025
Wissen. Freiheit. Kreativität. Disziplin.
Vier Prinzipien – eine Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Doch sie bleiben wirkungslos, wenn sie nicht systematisch in der Führung verankert sind.
Was das bedeutet:
Diese Prinzipien müssen in konkrete Führungsleitlinien übersetzt, mit KPIs messbar gemacht und im Führungsalltag konsequent umgesetzt werden.
Warum das entscheidend ist:
– 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁: Nur was klar definiert ist, kann auch geführt und verbessert werden.
– 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵: Gute Führung steigert Leistung, bindet Talente und schafft Vertrauen – bei Kunden wie Mitarbeitenden.
– 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: Führung braucht klare Systeme, Orientierung und Verlässlichkeit – gerade in dynamischen Märkten.
– 𝗘𝗦𝗚 & 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘁ä𝘁: Führungsleitlinien machen kulturelle Qualität sichtbar und stärken die soziale Nachhaltigkeit.
– 𝗕𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻: ESG-Reporting und Finanzierungspartner fordern zunehmend belastbare Nachweise zur Führungskultur.
Nicht warten, bis Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien Druck machen. Wer heute handelt, ist morgen vorbereitet –
Kulturell. Strategisch. Wirtschaftlich.
Arbeiten Sie bereits mit verbindlichen, messbaren Führungsleitlinien – oder ist das noch ein Zukunftsthema?
02.08.2025
Wer führt, um zu gefallen – wird umfallen.
Denn Führung heißt: Haltung zeigen, auch wenn’s unbequem wird.
Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und steigendem Druck zeigt sich, wer wirklich führt – und wer sich treiben lässt.
Wer Harmonie sucht statt Klarheit. Wer sich an Zustimmung orientiert statt an Verantwortung.
𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝘂𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴.
Und vor allem: Klarheit vor der Entscheidung.
Unsere Erfahrung zeigt:
Die besten Führungskräfte stellen sich zuerst vier Fragen – bevor sie handeln:
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 Kunde, 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻?
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝘁?
𝗭𝗮𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝘄ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻?
𝗞ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻?
Genau hier setzt unser Betriebssystem Führung an:
Wir bauen Führungssysteme mit Substanz. Klare Prinzipien, messbare Wirkung, nachhaltige Entwicklung.
𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻.
Sondern Entscheidungen zu treffen, die Zukunft sichern.
30.07.2025
„In Geld denken“ – ein Führungsprinzip mit doppeltem Hebel.
Viele Führungskräfte denken zuallererst an Budgets, Kosten oder ROI – sobald das Wort „Geld“ fällt.
Doch die wahre Kunst unternehmerischer Führung liegt nicht (nur) im Controlling – sondern im bewussten Umgang mit der Ressource Zeit.
Denn: Zeit ist Kapital.
Und: Zeitverschwendung ist Kapitalvernichtung.
Wie oft erleben wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Teilnehmenden Meetings ohne klare Agenda, Projekte ohne Entscheidung oder Führungskräfte, die mehr operativ „zupacken“, statt strategisch zu führen?
Genau hier setzen wir mit dem Betriebssystem Führung an:
Wir verankern unternehmerisches Denken tief im Führungsalltag – messbar, wirksam, nachhaltig.
Das bedeutet konkret:
• 10 % der Wochenzeit wird für strategische Optimierung reserviert
• Meetings starten pünktlich, mit Ergebnisfokus
• Delegation als Führungsprinzip – um Zukunft zu gestalten, statt Tagesgeschäft zu verwalten
• Konsequentes Denken in Zeitschienen und Projektkosten
Unsere Kund*innen berichten: Die Wirkung ist spürbar. Und sie rechnet sich – in Produktivität, Klarheit und wirtschaftlichem Fortschritt.
Zeit ist Geld – wenn wir sie unternehmerisch denken.
👉 Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Zeit um?
👉 Wo verschenken Sie Potenzial?
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
26.07.2025
„Das zahlt aber nicht auf meine Ziele ein…“
„Daran werde ich nicht gemessen…“
„Dann verliere ich meinen variablen Anteil…“
Sätze, die in Unternehmen häufig fallen – leise oder laut.
Und die eines deutlich machen:
𝗗𝗮 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱.
Da wird taktiert, gesichert, verwaltet.
Doch Führung beginnt dort, wo Komfort aufhört.
Company First ist kein Slogan.
Es ist ein Führungsanspruch.
Führung bedeutet, dem Unternehmen zu dienen – nicht dem eigenen Bonus.
Nicht warten, bis es sich „rechnet“.
Nicht ausweichen, wenn es unbequem wird.
Wer führt, denkt unternehmerisch.
Wer verwaltet, bremst Veränderung.
Führung zeigt sich nicht im Reporting, sondern im Handeln.
𝗜𝗺 𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Für Kunden
Für Mitarbeitende.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗮 – 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.
Das Grundgehalt ist keine Vorhaltepauschale.
Es ist die Basis für Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit.
Führung heißt:
Klar entscheiden.
Verbindlich handeln.
Verantwortung übernehmen.
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
23.07.2025
Mut beginnt mit dem Ich
Mut ist nicht nur laut und sichtbar. Mut ist oft leise – und beginnt mit Ehre und Respekt gegenüber sich selbst.
Wer sich selbst mit Achtung begegnet, erkennt: Veränderung beginnt im Inneren.
👉 Der Mut, für sich selbst Dinge zu verändern.
👉 Der Mut, Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie unbequem sind.
👉 Der Mut, Konsequenzen auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren.
Im Wort „Ich“ steckt Verantwortung.
Und in dieser Verantwortung liegt die Kraft von:
🔹 Selbstverantwortung
🔹 Selbstbewusstsein
🔹 Selbstrespekt
Gerade für Führungskräfte ist das keine Option – es ist essenziell.
Denn wer sich selbst nicht mit Respekt und Ehre begegnet, kann andere nicht klar und aufrichtig führen.
Führung bedeutet nicht nur, andere zu bewegen – sondern den eigenen Weg mutig zu gehen.
Sich selbst immer wieder zu hinterfragen, anzutreiben, auszurichten.
Nicht aus Ego. Sondern aus Haltung.
Führen heißt: mutig vorangehen – auch mit sich selbst.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
10.03.2026
Auf einen Kaffee mit Ines Dietrich von der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen in Rostock und Tatjana Peters
Tatjana: Ines, was hat dich zur Wohnungswirtschaft geführt – und was begeistert dich bis heute an dieser Aufgabe?
Ines: Die berufliche Neuorientierung nach der Wende hat mich in dieser Phase des Umbruchs neue Wege einschlagen lassen. Eher durch Zufall bekam ich die Chance in einer Wohnungsgenossenschaft. Dieser Einstieg hat sich im Nachhinein als prägend erwiesen.
Bis heute begeistert mich meine Tätigkeit in einer Genossenschaft, weil sie Verantwortung für Menschen und Immobilien, Gestaltungsspielraum und Nachhaltigkeit vereint, dass ich aktiv dazu beitragen kann, Wohnraum zu sichern, zu entwickeln und langfristige Werte zu erhalten.
Tatjana: Gibt es einen Moment in deinem Alltag, der dir immer wieder zeigt, warum dein Job gesellschaftlich so relevant ist?
Ines: Ja – oft sind es die kleinen Begegnungen. Wenn ich zum Beispiel höre, dass eine ältere Mieterin zu mir sagt: „Gut, dass Sie da sind – ich fühle mich sicher.“
In solchen Momenten wird klar: Wohnen ist nicht nur eine Adresse. Es ist Stabilität – gerade in Zeiten, in denen vieles unsicher ist.
Tatjana: Welche demografische Entwicklung spürst du in Rostock aktuell am stärksten – und wie wirkt sie sich auf Wohnungsfragen aus?
Ines: Da Rostock als Arbeits-, Bildungs- und Versorgungszentrum immer attraktiver wird, erhöht das den Druck auf den Wohnungsmarkt enorm. Der demographische Wandel in Rostock führt vor allem zu anderen Wohnbedürfnissen, auf die wir vorausschauend und flexibel reagieren müssen. Wie z.B. Bestandsanpassungen, etwa durch Grundrissveränderungen. Die Quartiersentwicklung, um soziale Infrastruktur und Nachbarschaft zu stärken. Oder das begrenzte Neubaupotential optimal zu nutzen, dabei Nachfrage und Bezahlbarkeit beachten.
Tatjana: Welche Wohnformen oder Konzepte werden deiner Ansicht nach künftig deutlich wichtiger für eure Mitglieder?
Ines: Gerade haben wir zwei Wohngruppen mit je 10 Appartements und gemeinschaftlich genutzten Räumen an unsere Mitglieder übergeben. Sie fördern Nachbarschaft, reduzieren Vereinsamung und stärken den genossenschaftlichen Gedanken. Wir sind gespannt, wie diese Wohngruppen sich entwickeln. Weiterhin gewinnen an Bedeutung barrierearme und barrierefreie Wohnungen also müssen wir Bestandsveränderungen vornehmen. Viele Mitglieder möchten lange selbstständig in ihrer Wohnung verbleiben, weshalb schwellenarme Grundrisse und Aufzüge immer stärker nachgefragt werden. Künftig müssen individuelle Bedürfnisse, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbunden werden. So gehen wir z. B. viele Kooperationen in den Stadtteilen ein
Tatjana: Wie bleibst und eure Organisation handlungsfähig, wenn Rahmenbedingungen unsicher sind?
Ines: Klare Orientierung und vorausschauende Planung, flexible Strukturen und Entscheidungswege und nicht zu vergessen, die wirtschaftliche Stabilität als Grundlage, geben gerade in unsicheren Zeiten Stabilität und machen uns handlungsfähig. Wir setzen intern auf offene Kommunikation und regelmäßigen Austausch, um Unsicherheiten frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Vertrauen, klare Ziele, wirtschaftliche Vernunft, kurze Wege und eine Organisationsstruktur, die Veränderungen als Teil des Alltags versteht.
Tatjana: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Führung in der Wohnungswirtschaft auch in Zukunft attraktiv bleibt?
Ines: Führung darf nicht als Verwaltungsaufgabe verstanden werden. Und es darf keine Dauerüberforderung sein. Das heißt: klare Rollen, gute Entscheidungswege und echte Entwicklung als aktive Gestaltung der Prozesse. Führung in der Wohnungswirtschaft bleibt attraktiv, wenn sie sinnstiftend, gestaltbar und menschlich ist. Und es braucht Mut zur Menschlichkeit: Wer führt, muss Leistung einfordern und ermöglichen, aber auch Energie schützen. Mit klaren Strukturen, Vertrauen und der Möglichkeit, langfristig Wirkung zu entfalten. Attraktive Führung setzt kontinuierliche Weiterbildung voraus – fachlich sowie persönlich. Gleichzeitig braucht es klare Perspektiven für Nachwuchskräfte, Mentoring und gezielte Entwicklungspfade.
Tatjana: Welche Veränderung wird die Wohnungswirtschaft in den nächsten fünf Jahren am stärksten prägen – und warum?
Ines: Die größte Veränderung wird der Spagat zwischen Klimazielen, Kostenrealität und sozialer Verantwortung sein. Die Branche steht vor einer gleichzeitigen Zunahme von Erwartungen an energetischen Standards, Klimaschutz, soziale Verantwortung und Digitalisierung bei der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum obwohl steigendende Bau- und Finanzierungskosten zu verzeichnen sind. Wir werden noch stärker lernen müssen, klug zu priorisieren, digital zu vereinfachen und partnerschaftlich zu arbeiten.
Tatjana: Und zum Abschluss ganz persönlich: Was gibt dir Zuversicht für die Zukunft des Wohnens – und was würdest du anderen Führungskräften mit auf den Weg geben?
Ines: Zuversicht gibt mir die Erfahrung, dass Menschen in unserer Branche gestalten wollen. Und ich glaube an Genossenschaften: Unsere Genossenschaft hat in den letzten 70 Jahren seit ihrer Gründung wiederholt gezeigt, dass sie auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und regulatorische Veränderungen reagieren kann, ohne den satzungsgemäßen Auftrag einer Genossenschaft aus den Augen zu verlieren.
Anderen Führungskräften würde ich mitgeben: Bleiben Sie authentisch, bleiben Sie nah am Menschen – und machen Sie nicht alles gleichzeitig.
Vielen Dank Ines für deinen Blick.
28.02.2026
𝗭𝘂𝗿 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁.
Schönreden hilft nicht.
Verniedlichen erst recht nicht.
Und wer im Konjunktiv spricht, übernimmt keine Verantwortung.
In unserer Arbeit als Consultants bei der Erfolgswert GmbH erleben wir es immer wieder:
Unternehmen verlieren nicht an Stärke, weil die Lage schwierig ist.
Sie verlieren an Stärke, weil sie sich die Realität nicht klar genug zumuten.
Vor wenigen Wochen saßen wir mit einer Geschäftsführung zusammen.
Umsatz rückläufig.
Margen unter Druck.
Krankenstand hoch.
Führungsteam spürbar angespannt.
Und trotzdem hörten wir Sätze wie:
„Eigentlich läuft es doch noch ganz gut.“
„Der Markt wird sich schon wieder beruhigen.“
„Das betrifft uns (noch) nicht.“
Doch.
Es betrifft euch.
Wir haben gefragt:
„Wenn es Ihr eigenes Kapital wäre – würden Sie genauso argumentieren?“
Es wurde still.
Diese Stille war der produktivste Moment des gesamten Workshops.
Denn genau hier beginnt Resilienz.
Resilienz entsteht nicht durch Optimismus.
Sie entsteht durch Klarheit.
Klarheit über Zahlen.
Klarheit über Marktveränderungen.
Klarheit über eigene Schwächen.
Klarheit über Führungsverhalten.
Wir sind in solchen Momenten nicht die Bequemen.
𝗪𝗶𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹.
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘂𝗺 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗯𝗲𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗳ü𝗿 𝗨𝗻𝗸𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘇𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻.
Klartext ist kein Pessimismus.
Klartext ist Professionalität.
Gerade in Transformationsprozessen zeigt sich:
Die Organisationen, die am offensten über Risiken sprechen, entwickeln die schnellsten Lösungen.
Der Blick auf die Realität ist kein Angriff auf Motivation.
Er ist der Beginn von Stärke.
Resilienz heißt nicht, dass es nicht schwierig wird.
𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 𝗵𝗲𝗶ß𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴 𝗲𝘀 𝗶𝘀𝘁 – 𝘂𝗻𝗱 𝘁𝗿𝗼𝘁𝘇𝗱𝗲𝗺 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻.
Wer Führung übernimmt, übernimmt auch die Pflicht zur Klarheit.
Alles andere ist Selbstberuhigung.
Und Selbstberuhigung ist der teuerste Luxus, den sich Unternehmen leisten.
25.02.2026
Verfügbarkeit.
Ein Wort, über das wir in Unternehmen kaum sprechen.
Dabei entscheidet es darüber, ob wir unter Druck handlungsfähig bleiben.
Im Spitzensport fällt kurz vor dem Finale ein Leistungsträger aus.
Top-Teams gewinnen trotzdem.
Nicht, weil sie weniger abhängig sind.
Sondern weil sie Verfügbarkeit systematisch absichern.
Jetzt die unangenehme Frage:
Wie verfügbar ist Ihre Organisation wirklich?
Was passiert, wenn morgen eine Schlüsselperson ausfällt?
• Bleiben Entscheidungen liegen?
• Stocken Projekte?
• Wartet die zweite Führungsebene auf Freigabe?
• Kennt nur eine Person die Hintergründe kritischer Verträge?
Viele Unternehmen verwechseln Brillanz mit Stabilität.
Tatsächlich erzeugt personelle Abhängigkeit strukturelle Verwundbarkeit.
Verfügbarkeit ist kein HR-Thema.
Sie ist ein Governance-Thema.
𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗞𝗮𝗽𝗶𝘁𝗮𝗹𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿 𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻𝗱:
Wie belastbar ist die Führungsstruktur?
Wie schnell bleibt das Unternehmen lieferfähig?
Wie abhängig ist die Wertschöpfung von Einzelnen?
Verfügbarkeit entwickelt sich damit vom operativen Detail
zum strategischen Bewertungsfaktor.
Oder zugespitzt:
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝘁ä𝗿𝗸𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲𝗿 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗳ü𝗴𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝘀.
Wie hoch ist Ihr Verfügbarkeitsrisiko?
24.02.2026
Auf einen Kaffee mit Hans-Dieter Brand von der Neuland Wohnungsgesellschaft und Ralf Seveneick
Ralf
„Wohnen ist ein Grundbedürfnis – aber die Rahmenbedingungen fühlen sich gerade an wie Dauerkrise. Wie gehst du damit um?“
Hans-Dieter:
Entscheidend ist, dass fast nichts mehr langfristig planbar ist
- Förderkulisse
- Zinsumfeld
- Baukosten
Das Ergebnis ist für mich: mehr ‚Auf Sicht fahren‘ – auf der Grundlage einer Gesamtstrategie
Ralf
„Sag mal kurz – eher ja oder eher nein?“
- Bezahlbarer Wohnraum ist ohne KI-Unterstützung nicht mehr denkbar.
Hans-Dieter: ja - Neubau wird auf absehbare Zeit ein Luxusgut. Hans-Dieter: Leider ja
- Nachhaltigkeit darf nicht teurer sein als Durchschnittsmieter:innen leisten können. Hans-Dieter : Ja – aber es muss finanziert werden
- Stadtentwicklung gelingt nur im Dialog mit Bewohner:innen. Hans-Dieter: ja
- Die Wohnungswirtschaft braucht weniger Förderung – und mehr Planbarkeit. Hans-Dieter: Nein, sie braucht BEIDES – insbesondere vor dem Hintergrund der vorherigen Frage und dem Ziel, Klimaneutralität zu erreichen
Ralf
„Du bist für einen Tag Mieter – was würdest du erwarten, dass NEULAND gerade liefert?“
Hans-Dieter
– bin seit 11 Jahren zufriedenen Mieter der NEULAND
Ralf
„Welche 3 Dinge müssen Wohnungsunternehmen heute beherrschen, um auch in fünf Jahren noch Vertrauen zu haben?“
Hans-Dieter
Vertrauen?
Beherrschen müssen sie m.E. – die Transformation hin zu digitalen Prozessen, wo möglich, bei gleichzeitiger Mieternähe, wo nötig. Und, wie immer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Mit einher geht damit der Umgang mit dem demografischen Wandel im Unternehmen – d.h. langfristige Personalplanung.
Natürlich ganz wichtig – den ‚richtigen‘ Umgang mit dem Bestand – Portfoliomanagement vor dem Hintergrund der o.g. volatilen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit sich wandelnden Kundenansprüchen
Ralf
„Woran merkst du im Alltag: Wir haben in der Wohnungswirtschaft wirklich einen Wandel geschafft?“
Hans-Dieter
– haben wir das??
Ralf
„Was ist die Entscheidung, die man als Wohnungsunternehmen treffen muss – obwohl man weiß, dass man dafür Kritik bekommt?“
z.B. angemessene Mietanpassungen
Ralf
„Was ist eine Führungsentscheidung, die du heute anders treffen würdest als vor drei Jahren?“
Hans-Dieter
Grundsätzlich eine schwierige Frage, da Entscheidungen immer im aktuellen Kontext getroffen werden müssen und es m.E. müßig ist, später darüber nachzudenken – insbesondere, wenn die Entscheidung praktisch unumkehrbar ist – Beispiel Entscheidung Sanierung statt Abriss
Ralf
„Wenn du Wolfsburgs Wohnzukunft in einem Satz beschreiben müsstest – wie klingt der?“
Hans-Dieter
Wolfsburg ist und bleibt ein attraktiver Wohnstandort mit hohem Wohnwert
Unsicher, aufgrund des Klumpenrisikos Automobilindustrie – (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, wg. Banken etc.)
Ralf
„Stell dir vor, du musst Einsparungen machen – wo würdest du niemals sparen?“
Hans-Dieter
Am Personal an ‚der falschen Stelle‘
Ralf
„Welche Entwicklung würdest du gerne erleben – bei NEULAND und in der Stadt?“
Hans-Dieter
NLD – noch stärkere Veränderungsbereitschaft und Vertrauen
Stadt – verlässlicher arbeitende Verwaltung
21.02.2026
Ab 2026 rücken nicht nur Technik und Tools in den Fokus. Entscheidend wird, wie verantwortungsvoll, nachvollziehbar und steuerbar KI im Unternehmen eingesetzt wird.
Unternehmen müssen künftig zeigen, dass sie:
– Risiken von KI-Anwendungen verstehen und steuern
– Verantwortlichkeiten klar geregelt haben
– Einsatz und Wirkung von KI dokumentieren können
– Führungskräfte in der Lage sind, KI kompetent und verantwortungsvoll zu nutzen
Wer das vernachlässigt, riskiert:
– Compliance- und Haftungsprobleme
– Reputationsverlust bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern
– Vertrauensprobleme gegenüber Banken und Investoren
Führung bedeutet 2026 nicht mehr nur Ziele setzen. Vielmehr muss KI rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam in die Steuerung des Unternehmens integriert werden.
Wie gehst du das Thema KI-Governance in deinem Unternehmen an?
18.02.2026
Nicht wegen mangelnder Kompetenz.
Nicht wegen fehlender Motivation.
Sondern wegen fehlender Klarheit in der Führung.
Neue Initiative.
Alle nicken.
Ressourcen werden „irgendwie“ gefunden.
Nach sechs Monaten: viel Aktivität – wenig Wirkung.
𝗪𝗮𝘀 𝗮𝗺 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗼𝗳𝘁 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗿 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻:
𝟭. 𝗪𝗲𝗿 𝘁𝗿ä𝗴𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴?
Nicht im Projektplan.
Sondern real.
Wer entscheidet bei Zielkonflikten?
Wer priorisiert, wenn es eng wird?
Wer steht am Ende vor der Geschäftsführung und sagt: Dafür übernehme ich die Verantwortung.?
𝟮. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗹ö𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗺𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝘀?
„Wir wollen besser werden“ reicht nicht.
Welchen messbaren Effekt erwarten wir?
Welche KPI bewegt sich – und bis wann?
Wenn wir das nicht klar benennen können, starten wir ein Beschäftigungsprogramm.
𝟯. 𝗪𝗮𝘀 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻?
Das ist die unbequemste Frage.
Jede Initiative kostet Fokus.
Und Fokus ist endlich.
Was stoppen wir?
Was bekommt weniger Aufmerksamkeit?
Wo sagen wir aktiv: Das jetzt nicht.
Worauf verzichten wir aktiv?
𝟰. 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿?
Welche Annahmen liegen zugrunde?
Welche Frühindikatoren beobachten wir?
Wo ist der definierte Absprungpunkt?
Nicht alles muss durchgezogen werden.
Aber alles braucht Klarheit.
Initiativen scheitern selten an Umsetzung.
Sie scheitern an unklaren Führungsentscheidungen am Anfang.
Diese Fragen sind kein Controlling-Tool.
Sie sind Führungsarbeit.
Denn Klarheit schafft Fokus.
Fokus schafft Wirkung.
Und Wirkung schafft Vertrauen in Führung.
Welche dieser Entscheidungen wird in Ihrem Haus zu selten explizit getroffen?
11.02.2026
Eine einfache Frage mit großer Wirkung.
In Führung und Unternehmensentwicklung reden wir viel über das, was fehlt: Budget, Zeit, Ressourcen.
Dabei sind oft andere Fragen entscheidender:
Was können wir aus eigener Kraft machen?
Welchen Beitrag kann ich persönlich leisten?
Worauf können wir verzichten?
Was geht leichter und einfacher?
Diese Fragen sind nicht weich. Sie sind wirtschaftlich.
Wer auf die eigene Kraft schaut, wird schneller handlungsfähig – und unabhängiger von zusätzlichen Budgets.
Ergebnisstarke Organisationen warten nicht auf perfekte Bedingungen. Sie nutzen, was da ist.
Die Frage nach dem persönlichen Beitrag verschiebt Verantwortung.
Weg von Zuständigkeiten, hin zur Wirkung.
Nicht: Wer ist dafür verantwortlich?
Sondern: 𝙒𝙖𝙨 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙠𝙤𝙣𝙠𝙧𝙚𝙩 𝙯𝙪𝙢 𝙀𝙧𝙜𝙚𝙗𝙣𝙞𝙨 𝙗𝙚𝙞?
Auch Verzicht ist Führung.
Nicht alles, was wir tun, zahlt auf das Ergebnis ein. Weniger Komplexität bedeutet mehr Fokus – und oft bessere Performance.
Und schließlich:
Einfachheit spart Geld。
Komplexe Prozesse kosten Zeit, Energie und Qualität.
Einfacher zu werden ist kein Rückschritt, sondern ein Produktivitätshebel.
Diese Fragen bringen Führung aus Konzepten in den Alltag.
Dort, wo Wirtschaftlichkeit entsteht.
Und Ergebnisse.
07.02.2026
Sportmannschaften folgen einem Spielsystem.
Im Straßenverkehr sorgen Regeln für Orientierung und Sicherheit.
Überall dort, wo Komplexität entsteht, helfen klare Leitplanken.
Und trotzdem erleben wir in vielen Organisationen genau hier eine Lücke:
Führung hat kein gemeinsames Betriebssystem.
Für uns ist Führung keine Frage von Stil oder Persönlichkeit.
Führung ist ein unternehmerisches System, das Orientierung gibt und Entscheidungen verlässlich macht.
Ein wirksames Betriebssystem für Führung sorgt dafür, dass:
• Entscheidungen nachvollziehbar und konsistent getroffen werden
• Verantwortung klar verteilt ist
• Führungsspielräume definiert sind
• Zusammenarbeit bereichsübergreifend funktioniert
In komplexen und dynamischen Zeiten ist das entscheidend.
Ohne ein gemeinsames Führungsverständnis entstehen Reibung, Unsicherheit und unnötige Diskussionen.
Aus Sicht der Shareholder geht es um Planbarkeit, Stabilität und nachhaltige Wertschöpfung.
Aus Sicht der Stakeholder um Orientierung, Fairness und Vertrauen.
Unser Fazit:
Strategie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Führung systematisch gedacht wird.
Ein Betriebssystem für Führung ist kein Bürokratieinstrument, sondern eine Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Die Frage ist nicht, ob Führung geregelt wird –
sondern wie klar und bewusst.
04.02.2026
Mit der Übergabe des Zertifikats „Betriebssystem Führung“ setzt der Verband ein starkes Zeichen für verbindliche, zeitgemäße und gemeinsam getragene Führung.
Im Bild: Ralf Seveneick bei der Übergabe des Zertifikats an Herrn Dr. Axel Tausendpfund.
Der VdW südwest zeigt damit, dass moderne Führung nicht bei Haltung oder Absicht stehen bleibt, sondern strukturell verankert wird. So entsteht eine klare, nachvollziehbare und tragfähige Führungs-Infrastruktur – als Grundlage für die Zukunft des Verbandes.
Besonders hervorzuheben ist: Das Betriebssystem Führung unterstützt die konsequente Umsetzung der entwickelten Verbandsstrategie und wirkt als zentraler Hebel für Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung.
Unser Glückwunsch gilt allen Führungskräften des VdW südwest – Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, die diesen Weg gemeinsam gestalten und Führung aktiv weiterentwickeln.
Ein besonderer Dank für das Vertrauen und die klare Unterstützung dieses Schrittes geht an Frau Claudia Brünnler-Grötsch und Herrn Dr. Axel Tausendpfund – sowie an Frau Bianka Ranzenberger, die als HR- und Projektverantwortliche diesen Prozess maßgeblich begleitet hat.
31.01.2026
31.01.2026. Der Januar ist rum.
Und die meisten „2026 wird unser Jahr“-Vorsätze sind schon wieder leise gestorben.
Nicht, weil Menschen faul sind.
Sondern weil sie ohne System gestartet sind.
Mehr Motivation bringt nichts, wenn der Alltag gewinnt:
Meetings, Ad-hoc-Themen, Abstimmungen, Kontextwechsel.
Unsere Regel für echte Umsetzung:
𝗠𝗮𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝘀𝗼 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗽𝗲𝗶𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄ä𝗿𝗲, 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻.
10 Minuten Fokus. Jeden Tag.
Auf eine Sache, die wirklich Wirkung hat.
Das ist der Unterschied zwischen Vorsatz und Ergebnis.
Was ist deine „lächerlich kleine“ Routine für mehr Umsetzung in die Tat?
21.01.2026
Impuls der Woche „Da muss das Unternehmen investieren.“
Stimmt oft.
Aber nicht immer – und vor allem nicht sofort.
Gerade bei Frozen Budgets, Hiring Freeze oder Kostendruck entscheidet sich, wie wir wirklich führen:
Was machen wir aus dem, was jetzt da ist?
Gute Führung heißt dann nicht „Augen zu und durch“, sondern:
Realität anerkennen – ohne sie schönzureden
Prioritäten hart klären: Was bringt Wirkung, was kann warten?
Ressourcen bewusst steuern (Zeit, Aufmerksamkeit, Skills – nicht nur Geld)
Lösungen mit Mitarbeitenden und Arbeitnehmervertretungen gestalten, statt sie „auszurollen“
𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹𝗵𝗮𝗳𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗔𝗻𝘀𝗽𝗿ü𝗰𝗵𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻.
Es heißt: Spielräume erkennen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen.
Denn:
Nicht jedes Problem ist ein Budgetproblem.
Manche sind Klarheitsprobleme.
Oder Kooperationsprobleme.
Wo schafft ihr gerade Wirkung – obwohl Ressourcen knapp sind?
17.01.2026
Auf einen Kaffee mit Thorsten Gleitz von der wankendorfer und Ralf Seveneick
Ralf: Mit welchem Gedanken startest du dieses Jahr – was beschäftigt dich gerade am meisten?
Thorsten: Mich beschäftigt vor allem die Frage: Schaffen wir es, die strukturellen Veränderungen wirklich im Alltag zu verankern? 2025 war ein Jahr großer organisatorischer Umbrüche. Wir haben viele Weichen gestellt. Aber etablieren allein reicht nicht – die Dinge müssen gelebt werden. Im Service, in der Zusammenarbeit, in unserem Führungsverständnis.
Ralf: Was hat sich in deinem Blick auf Führung in den letzten zwölf Monaten spürbar verändert?
Thorsten: Mir ist noch klarer geworden, wie sehr Menschen Orientierung brauchen. Verlässlichkeit. Nachvollziehbare Entscheidungen – gerade wenn sich viel verändert. Führung heißt heute für mich: Komplexität reduzieren. Prioritäten setzen. Und Dinge auch mal bewusst liegenlassen. Nicht alles, was möglich ist, macht gerade Sinn. Diese Fähigkeit zur Fokussierung – das ist für mich eine der wichtigsten Führungsaufgaben geworden.
Und noch etwas: Ich erlebe sehr deutlich, was Motivation und Haltung ausmachen. Freude an der Arbeit macht einen enormen Unterschied. Führung ist nicht nur steuern und entscheiden. Es geht auch darum, Energie zu geben. Gerade in schwierigen Zeiten steckt Begeisterung an – und entscheidet oft darüber, ob Veränderung gelingt oder versandet.
Ralf: In Zeiten von Unsicherheit: Was gibt dir persönlich Orientierung bei wichtigen Entscheidungen?
Thorsten: Der Blick auf unseren Zweck als Genossenschaft. Bezahlbares Wohnen. Verlässlichkeit für unsere Mitglieder. Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Wenn Entscheidungen diesem Kern dienen, halten sie auch Gegenwind aus.
Ralf: Welche Verantwortung wiegt für dich aktuell am schwersten – und warum?
Thorsten: Veränderungen so zu gestalten, dass sie Menschen mitnehmen und nicht überfordern. Strukturen kannst du schnell verändern – Vertrauen nicht. Darauf muss man jeden Tag achten.
Ralf: Wo merkst du im Alltag, dass sich die Erwartungen an Unternehmen grundlegend verändern?
Thorsten: Die Erwartungen an Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit sind deutlich gestiegen – intern wie extern. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlicher Ansprache und Verlässlichkeit. Beides zusammenzubringen, das ist die eigentliche Herausforderung.
Ralf: Welche Themen werden aus deiner Sicht in diesem Jahr unterschätzt, obwohl sie entscheidend sein werden?
Thorsten: Führungsqualität im mittleren Management. Dort entscheidet sich, ob Strategien wirken oder versanden. Und dort braucht es mehr Unterstützung, nicht mehr Druck.
Ralf: Gibt es eine Überzeugung, die du heute klarer vertrittst als noch vor ein paar Jahren?
Thorsten: Ja: Gute Führung heißt nicht, alles selbst zu wissen oder zu entscheiden. Sie heißt, Verantwortung klar zu verteilen und Menschen zu befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ralf: Wann sagst du bewusst Nein – obwohl ein Ja auf den ersten Blick einfacher wäre?
Thorsten: Wenn ein Ja kurzfristig Ruhe bringt, aber langfristig falsche Erwartungen erzeugt. Ein ehrliches Nein ist oft anstrengender – aber fairer.
Ralf: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Zusammenarbeit über Hierarchien und Bereiche hinweg wirklich gelingt?
Thorsten: Zuallererst klare Zuständigkeiten: Wer ist wofür verantwortlich? Wer entscheidet was? Welche Aufgaben haben Priorität? Erst wenn diese Fragen sauber geklärt sind, entsteht echte Zusammenarbeit.
Gleichzeitig braucht es Führungskräfte, die auf Augenhöhe agieren, die zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen – und dennoch konsequent entscheiden und umsetzen. Zusammenarbeit scheitert selten am Willen, sondern meist an Unklarheit oder fehlender Führung.
Ralf: Welche Rolle spielt Haltung in deinem Führungsalltag – und wo wird sie besonders sichtbar?
Thorsten: Haltung zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern in schwierigen Situationen. Wenn Entscheidungen unbequem sind. Wenn Fehler offen angesprochen werden müssen. Da wird sie sichtbar.
Ralf: Was müssen Unternehmen heute leisten, um langfristig Vertrauen zu behalten?
Thorsten: Sie müssen berechenbar sein. Entscheidungen erklären. Zusagen einhalten. Fehler nicht verstecken. Vertrauen entsteht durch Konsequenz, nicht durch Perfektion.
Gerade bei Veränderungen unserer Wohnprodukte – durch Modernisierungen, Um- oder Neubauten – ist frühzeitige, klare und ehrliche Kommunikation entscheidend. Wer Eingriffe transparent ankündigt, Auswirkungen erklärt und im Dialog bleibt, schafft Akzeptanz, bevor Unsicherheit entsteht.
Ralf: Welche Entscheidung aus dem letzten Jahr wirkt noch heute nach?
Thorsten: Die Einführung des zentralen Mieterservice. Sie war notwendig und richtig – und sie fordert uns weiterhin, weil sie ein anderes Zusammenspiel von Führung, Verantwortung und Service verlangt.
Ralf: Wenn du ein Thema für dieses Jahr setzen könntest, das mehr Aufmerksamkeit verdient – welches wäre das?
Thorsten: Ich wünsche mir im gesamten Führungsteam einen stärkeren Fokus auf die kleinen Dinge. Vom Vorstand bis zur Teamleitung sollten wir uns bewusst selbst ein Bild vom Arbeitsalltag machen: von Prozessen, Tools und Softwarelösungen – und davon, was unsere Teams und unsere Kunden jeden Tag tatsächlich erleben. Das würde deutlich schneller zu besseren Entscheidungen führen und helfen, unnötige Kontrollen, Schleifen und Komplexität abzubauen.
Ralf: Und zum Abschluss ganz persönlich: Worauf freust du dich in diesem Jahr am meisten?
Thorsten: Ganz persönlich freue ich mich auf eine kurze Reise nach Hongkong nächste Woche – das Eintauchen in eine andere Welt, neue Perspektiven sammeln.
Beruflich steht ein Vorstandswechsel bevor, den wir sehr frühzeitig organisiert und transparent kommuniziert haben. Jetzt geht es darum, meinen Vorstandskollegen gebührend zu verabschieden, ihn zu feiern und ihm im Namen der Genossenschaft für sein Wirken zu danken.
14.01.2026
Impuls der Woche 💫 Die wichtigste strategische Fähigkeit zum Jahresbeginn?
Nicht Planung.
Nicht Disziplin.
Reflektion。
Zum Jahresstart geht es nicht um gute Vorsätze.
Es geht um gute Entscheidungen.
Und gute Entscheidungen entstehen nicht im Aktionismus,
sondern im bewussten Innehalten:
Was hat wirklich funktioniert?
Was nicht?
Und warum?
Wer reflektiert, erkennt Muster – auch die eigenen.
Wer Muster erkennt, entscheidet klarer.
Wer klar entscheidet, führt wirksamer –
im Unternehmen, im Projekt und im eigenen Leben.
𝗥𝗲𝗳𝗹𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗾𝘂𝗲𝗺.
Sie konfrontiert.
Weil sie Verantwortung sichtbar macht.
Mit Fehlern. Mit blinden Flecken. Mit unbequemen Wahrheiten.
Aber genau dort entsteht ihr Wert:
Fehler werden zu Erkenntnissen
Erfahrungen zu Strategie
Reflektion ist kein „Soft Skill“.
Sie ist ein Führungsinstrument.
Ein KPI für Klarheit, Fokus und nachhaltiges Wachstum.
Wer bewusst reflektiert, handelt mit Intention.
Und wer mit Intention handelt, schafft Vertrauen – und Wirkung.
𝗘𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸.
10.01.2026
🥄 Wenn dir der Kunde den Pudding mit dem Löffel füttert …
fühlt sich das bequem und sicher an –
bis der Löffel plötzlich weg ist.
Was dann?
Viele Unternehmen erleben genau das:
Langjährige Kunden, stabile Umsätze, eingespielte Prozesse. Alles läuft.
Und genau darin liegt das Risiko.
Denn Erfolg kann bequem machen.
Abhängigkeiten entstehen schleichend.
Und plötzlich reicht ein externer Impuls – Markt, Entscheidung, Krise –
und die gesamte Planung gerät ins Wanken.
Realismus heißt: ehrlich hinschauen.
Wie gesund ist unsere Kundenstruktur wirklich?
Woher kommt unser Erfolg?
Und was passiert, wenn ein großer Kunde wegfällt?
👉 Eine unbequeme Wahrheit:
Stabilität allein ist kein Gesundheitszeichen.
Nur was wächst, ist wirklich gesund.
Deshalb gilt:
Egal wie stark deine Stammkunden sind – neue Kunden müssen kontinuierlich dazukommen.
Lass niemals zu, dass einzelne Kunden zu groß werden.
Denn der Löffel kann jederzeit verschwinden.
𝗗𝘂 𝘄𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗼𝗯 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁?
Dann lass uns gemeinsam einen klaren Blick auf deine Kundenstruktur werfen.
Nutz den Anfang des Jahres, um auch noch in diesem Jahr direkte Wirkung und Ergebnis zu generieren.
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07.01.2026
Impuls der Woche 💫 „Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung.“
Bingo! Schon wieder eine Führungsfolie gewonnen.
Steht in fast jedem Leitbild. Klingt stark. Fühlt sich richtig an.
Und ist ungefähr so konkret wie: „Wir wollen besser werden.“
Kurze Fragen aus der Praxis:
𝗪𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 „𝘄𝗶𝗿“?
Alle? Das Top-Management? Das Team? Oder immer die, die gerade im Raum sind?
Was genau ist „Verantwortung“?
Budget? Entscheidungen? Ergebnisse? Fehler? Oder nur das Protokoll im Meeting?
Und was heißt „gemeinsam“?
Alle gleich viel? Einer entscheidet, alle klatschen? Oder alle reden, keiner handelt?
Warum Unternehmen solche Sätze lieben?
Weil sie gut klingen, aber niemandem wehtun.
Weil man sie nicht messen kann.
Und weil man nie „fertig“ ist – praktisch für jede Präsentation bis 2035.
Die eigentliche Führungsfrage lautet nicht:
Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung?
Sondern:
✅ Wer entscheidet was – und wofür wird diese Person auch wirklich verantwortlich gemacht?
✅ Woran merken wir nächste Woche, dass Verantwortung übernommen wurde?
✅ Was passiert, wenn sie niemand übernimmt?
Leadership beginnt nicht bei Überschriften.
Leadership beginnt dort, wo Verantwortung konkret, sichtbar und messbar wird.
Alles andere ist…
sehr gut formulierte Unverbindlichkeit.
20.12.2025
✨ Was für ein Ausblick auf dieses Jahr! ✨
Wir von der Erfolgswert GmbH stehen zum Jahresende gemeinsam auf unserem „Berg 2025“ – und was für ein Weg das war!
Mit Freude, Mut und echter Teamenergie haben wir Herausforderungen gemeistert, Chancen genutzt und Erfolge gestaltet. Jetzt stehen wir am Gipfel und atmen bewusst durch.
Dieses Innehalten ist uns wichtig.
Nicht, um stehenzubleiben –
sondern um wertzuschätzen, was wir gemeinsam erreicht haben.
Und dazu gehört ein großer Dank:
🙏 an unsere Kundinnen und Kunden, für Vertrauen und partnerschaftliche Zusammenarbeit
🙏 an unseren Beirat, für Weitblick, Klarheit und Unterstützung
🙏 an unsere Partner, die uns stärken und inspirieren
🙏 an unsere Mitarbeitenden, deren Engagement und Herzblut unseren Erfolgswert jeden Tag sichtbar machen
Hinter dem Gipfel ragt bereits ein neuer, noch höherer Berg auf.
Und genau das erfüllt uns mit Vorfreude.
Denn 2026 wird größer, mutiger und voller Chancen.
Darum unser Aufruf:
👉 Lasst uns gemeinsam aufbrechen.
👉 Lasst uns die nächste Etappe aktiv gestalten.
👉 Lasst uns 2026 zu unserem stärksten Jahr machen!
Wir sind bereit – mit Dankbarkeit im Herzen und neuer Energie im Gepäck.
Auf zum nächsten Berg! 🏔️✨
20.12.2025
🎄 Abwesenheitsnotiz vor Weihnachten – klassisch oder kreativ?
„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich 2. Januar nicht im Büro und melde mich danach.“
Oder doch eher:
„Ich tausche Laptop gegen Plätzchen, E-Mails gegen Kerzenlicht und bin im neuen Jahr wieder erreichbar.“ ✨
Gerade vor Weihnachten ist die Abwesenheitsnotiz oft der letzte Eindruck, den wir hinterlassen – intern wie extern.
Wie haltet ihr das?
Seid ihr Team klassisch & professionell oder Team kreativ & persönlich?
Und:
Darf eine Abwesenheitsnotiz schmunzeln lassen – oder sollte sie nüchtern bleiben?
16.12.2025
𝐆e𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤. 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠. 𝐳𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭s𝐫𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭.
Mit großer Freude überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an eine echte Größe genossenschaftlichen Wohnens:
🏅 Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG – vertreten durch Thorsten Gleitz.
Was macht diesen Meilenstein so besonders?
Genossenschaftliches Handeln ist bei der wankendorfer nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität:
Als eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein steht das Unternehmen seit über 75 Jahren für bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum mit hohem sozialen Mehrwert.
Dabei profitieren über 10.000 Mitglieder und Mieter:innen von bezahlbaren Mieten, lebenslangem Wohnrecht und persönlichem Service – getragen durch eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam entscheidet und Verantwortung übernimmt.
Mit Blick auf die Zukunft setzt die wankendorfer auf systematische und nachhaltige Führung – nicht auf punktuelle Initiativen, sondern auf tragfähige Strukturen, die Mitarbeitende und genossenschaftliches Miteinander stärken:
• Eine Führungskultur, die das genossenschaftliche Prinzip des gemeinsamen Erfolgs in den Mittelpunkt stellt
• Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen – ehrlich, transparent und nah an den Menschen
• Kontinuierliche Weiterentwicklung von Führungskompetenzen mit messbarer Wirkung
• Nachhaltige Orientierung: Für Wohnraum, der generations- und lebensphasengerecht ist
Genossenschaften wie die wankendorfer tragen Verantwortung weit über die Vermietung hinaus. Sie gestalten Quartiere, schaffen Begegnungsräume, binden Mitglieder ein und investieren Überschüsse in den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Bestands – immer im Interesse aller.
Das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ ist kein Endpunkt, sondern ein sichtbares Zeichen:
Führung, die wirkt. Gemeinschaft, die trägt. Zukunft, die gestaltet wird.
Wir gratulieren der wankendorfer herzlich – dem gesamten Team, dem Vorstand und allen Beteiligten – zu diesem starken Schritt in die Führung von morgen.
Herzlichen Glückwunsch!
10.12.2025
Impuls der Woche 💫 𝗪𝗲𝗿 𝗳ü𝗵𝗿𝘁, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Warum so viele Führungskräfte ein Problem mit „Kontrolle“ haben – und warum sie genau deshalb unverzichtbar ist
Kaum ein Begriff löst unter Führungskräften so viel Abwehr aus wie Kontrolle.
Zu schnell wird sie gleichgesetzt mit Vorgaben, Misstrauen oder Mikromanagement.
Doch das ist ein Missverständnis.
Kontrolle ist keine Schikane. Kontrolle ist Führung.
Und vor allem: Kontrolle ist die eine Aufgabe, die niemals delegiert werden kann.
Warum?
𝙆𝙤𝙣𝙩𝙧𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙜𝙞𝙗𝙩 𝙈𝙞𝙩𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝘾𝙝𝙖𝙣𝙘𝙚, 𝙞𝙝𝙧𝙚 𝙕𝙞𝙚𝙡𝙚 𝙩𝙖𝙩𝙨ä𝙘𝙝𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙚𝙧𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣.
Sie ist ein Modell der Unterstützung:
Wo stehen wir?
Was braucht es noch?
Was ist möglich, um die Lücken zu schließen?
Kontrolle sorgt dafür, dass niemand erst am Ende merkt, dass etwas fehlt.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.
Ohne regelmäßige Kontrolle entsteht Blindflug.
Sie ist notwendig, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden und rechtzeitig einzugreifen, bevor Risiken eskalieren.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗴𝗿𝗼𝗯𝗲 𝗙𝗮𝗵𝗿𝗹ä𝘀𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Führungskräfte tragen persönliche Verantwortung.
Wer nicht kontrolliert, riskiert rechtlich und wirtschaftlich weit mehr als nur schlechte Ergebnisse.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗹ä𝗱𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃 𝗮𝘂𝗳.
Richtig eingesetzt ist sie kein Defizitfokus, sondern ein Energielieferant:
• Was läuft gut?
• Was haben wir schon erreicht?
• Welche Optionen helfen uns, Zeit, Qualität und Budget einzuhalten?
Charmant kontrollieren heißt: unterstützend, respektvoll, neugierig.
Es macht nicht nur Spaß – es schafft Fortschritt, Sicherheit und Erfolg.
Kontrolle ist kein Zeichen von Misstrauen.
Sie ist ein Zeichen von Verantwortung.
Und gute Führung zeigt sich nicht darin, ob man kontrolliert,
sondern wie.
04.12.2025
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Ein Unternehmen mit Herz – und mit Verantwortung für generationsgerechtes Wohnen.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH – vertreten durch Hans-Dieter Brand
Was macht diesen Schritt so bedeutsam?
Die NEULAND setzt nicht auf einmalige Aktionen, sondern auf eine nachhaltige, ganzheitliche Haltung in puncto Wohnen und Verantwortung:
• Als größter Anbieter in Wolfsburg steht sie für über 11.500 Mietwohnungen, zahlreiche Gewerbeeinheiten und eine starke Verwurzelung in der Stadt.
• Mit der Philosophie „Wohnen. Leben. Neues bewegen.“ übernimmt NEULAND Verantwortung – nicht nur für Immobilien, sondern für Gemeinschaft, soziale Teilhabe und Lebensqualität.
• Durch ambitionierte Neubau- und Modernisierungsprojekte – mit Investitionen von 310 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren – gestaltet NEULAND Wolfsburg aktiv mit.
• Soziale Verantwortung wird großgeschrieben: bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wohnungen, Generationenwohnen, Wohngemeinschaften und Angebote für verschiedene Lebensphasen.
Mit der Verleihung des Zertifikats markieren wir keinen Endpunkt — sondern einen sichtbaren Schritt in der gemeinsamen Vision: Führung, die wirksam, menschenorientiert und zukunftsfähig ist.
Wir gratulieren NEULAND, Hans-Dieter Brand und dem gesamten Team herzlich zu diesem starken Signal — für Wolfsburg, für Mieter:innen und für die Wohnungswirtschaft insgesamt. Euer Engagement setzt Maßstäbe.
Hᴇʀᴢʟɪᴄʜᴇɴ Gʟüᴄᴋᴡᴜɴꜱᴄʜ!
03.12.2025
𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗚𝗼𝘃𝗲𝗿𝗻𝗮𝗻𝗰𝗲. 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴.
Bei der Aufsichtsratssitzung der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock durften wir gemeinsam mit den Vorständen Roland Blank und Ines Dietrich, den Führungskräften der WGSH, sowie dem gesamten Aufsichtsrat über die nächsten Schritte im Prozess der Führungsleitlinien sprechen.
Was uns besonders beeindruckt hat:
👉 der Mut, Führungsarbeit wirklich strategisch anzugehen
👉 die Offenheit für Entwicklung, Reflexion und gemeinsame Verantwortung
👉 der klare Wille, Kultur, Governance und Zukunftsfähigkeit miteinander zu verbinden
Die WGSH zeigt eindrucksvoll, wie moderne Genossenschaften heute agieren:
vorausschauend, professionell und mit einem starken Bewusstsein dafür, dass gute Führung die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und funktionierende Zusammenarbeit ist.
Ein Betriebssystem Führung schafft genau diese Basis:
✔ Orientierung für alle
✔ Klarheit in Verantwortung & Zusammenarbeit
✔ ein starkes Signal für Mitarbeitende, Talente und externe Partner
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
– für Vertrauen, Dialog auf Augenhöhe und die gemeinsame Energie.
Solche Tage zeigen, wie wertvoll echte Entwicklungsarbeit ist – und wie viel Zukunftskraft in der WGSH steckt.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte auf diesem Weg.
30.11.2025
Auf einen Kaffee mit Ralf Seveneick und Thomas Hain
Ralf Seveneick: Herr Hain, wenn Sie an das Jahr 2025 denken: Welcher Moment war für Sie persönlich ein „Auf-einen-Kaffee-bleib-mal-stehen“-Moment?
Thomas Hain: Dazu habe ich verschiedene Bilder vor dem geistigen Auge: die oft zu kurzen, aber wichtigen persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden auf unserer jährlichen Mitarbeiter-Jahresversammlung. Darüber hinaus erlebe ich aber auch Gespräche mit Persönlichkeiten, die wir zur AGW-Plenumssitzung einladen – in diesem Jahr Freiherr von Fritsch, der ehemalige Botschafter in Moskau.
Ralf Seveneick: Wohnungsbau, Klimaziele, soziale Verantwortung – Ihr Alltag ist ziemlich fordernd. Was motiviert Sie, morgens aufzustehen?
Thomas Hain: Die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Wir gestalten nicht nur Gebäude, wir gestalten Lebensräume, die Menschen eine Perspektive geben – das treibt mich an. Außerdem habe ich ein großartiges Team, das jeden Tag mit Leidenschaft dabei ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie nicht an Wohnen denken – wobei können Sie wirklich abschalten?
Thomas Hain: Beim Wandern und beim Sport. Wenn ich in den Bergen bin, kann ich komplett abschalten. Die Ruhe und die frische Luft helfen mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Den gleichen Effekt verspüre ich bei meinen sportlichen Aktivitäten.
Ralf Seveneick: Die NHW ist einer der größten Wohnungsanbieter Deutschlands. Was bedeutet das konkret für Verantwortung – ökologisch, sozial, wirtschaftlich?
Thomas Hain: Unsere Verantwortung ist es, nachhaltige und bezahlbare Lebensräume zu schaffen. Ökologisch bedeutet, klimaneutral zu bauen und zu sanieren. Sozial bedeutet, Wohnraum für alle zu schaffen – auch und vor allem für Menschen mit geringem Einkommen. Wirtschaftlich geht es darum, langfristig zu denken und solide zu wirtschaften, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.
Ralf Seveneick: Sie sprechen oft davon, „Lebensräume zu gestalten“. Wie sieht das in der Praxis aus?
Thomas Hain: Lebensräume gestalten heißt für uns, Quartiere zu schaffen, die mehr sind als nur Wohnraum. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Begegnungsstätten, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, nachhaltige Mobilitätskonzepte und eine Infrastruktur mitgedacht werden, die das Leben lebenswerter macht.
Räume für Begegnungen zu schaffen, damit der Austausch zwischen den vielen unterschiedlichen Kulturen, Nationalitäten, Ethnien, die bei uns wohnen, das gegenseitige Verständnis schaffen kann.
Ralf Seveneick: Wie verändert sich die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen – vom Vermieter hin zum gesellschaftlichen Akteur?
Thomas Hain: Wohnungsunternehmen sind heute viel mehr als Vermieter. Wir übernehmen Verantwortung für soziale Integration, Klimaschutz und die Entwicklung von lebenswerten Städten. Das macht uns zu einem wichtigen Partner für Kommunen und die Gesellschaft weit über das ‚Wohnen‘ hinaus.
Ralf Seveneick: Klimaneutrales Bauen, soziale Mieten, Flächenkonflikte – wie bringt man das unter ein Dach?
Thomas Hain: Es braucht eine klare Strategie und den Mut, neue Wege zu gehen. Wenn wir unsere Mieter entlasten wollen, müssen wir das vorausschauend bei der CO2-Abgabe tun. Daher setzen wir bei Modernisierungen auf geringinvestive Maßnahmen statt auf Vollmodernisierungen. So können wir bis 2045 größere Teile des Portfolios klimaneutral entwickeln, ohne das Unternehmen und unsere Mieter zu überfordern.
Ralf Seveneick: Gibt es ein Projekt oder eine Initiative, auf die Sie besonders stolz sind, weil sie zeigt, wie Zukunft des Wohnens konkret aussehen kann?
Thomas Hain: Ganz klar: die InitiativeWohnen. 2050, ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral zu gestalten. Wir haben die Initiative vor fünf Jahren gegründet, seitdem hat sie sich rasant entwickelt. Inzwischen sind mehr als 250 Partner mit rund 2,2 Mio. Wohneinheiten dabei.
Ralf Seveneick: Sie sind Beirat bei ErfolgsWert. Was hat Sie überzeugt, dieses Mandat anzunehmen?
Thomas Hain: Die ersten Kontakte haben wir bei der Durchführung des Führungskräfteprogramms bei der NHW geknüpft. Mir hat die Herangehensweise gefallen. Die Idee, Führungskräfte zu stärken und nachhaltige Werte in Unternehmen zu verankern, hat mich sofort angesprochen. Das passt perfekt zu meinen Überzeugungen.
Ralf Seveneick: Welche Themen aus der NHW-Welt finden Sie bei ErfolgsWert wieder – und umgekehrt?
Thomas Hain: Die strategische, zielgerichtete Herangehensweise an Themen sowie die Verbindung von sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg. Beide Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie auf die Zusammenarbeit blicken: Wo entsteht echter Mehrwert?
Thomas Hain: Für meine Zusammenarbeit in meinem Ressort stelle ich sehr positive Veränderungen in der Zusammenarbeit mit meinen Führungskräften fest. Das drückt sich auch, aber nicht nur in den Arbeitsergebnissen aus.
Ralf Seveneick: Wenn Sie sich für 2026 etwas wünschen dürften – für das Wohnen in Deutschland und für Ihr Team – was wäre das?
Thomas Hain: Dass Bauen kostengünstiger und effizienter wird. Die Stellschrauben sind bekannt – weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Förderbedingungen. Uns fehlen aber zwei Dinge: ein klares Signal und der Mut zur Umsetzung. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik. Nur gemeinsam können wir das Bauen wieder bezahlbar machen.
Ralf Seveneick: Was sollten Führungskräfte, gerade im öffentlichen und kommunalen Kontext, stärker beherzigen?
Thomas Hain: Den Mut, langfristig zu denken und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben. Und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Ralf Seveneick: Und ganz persönlich: Was ist Ihr „Erfolgswert“-Moment des Jahres?
Thomas Hain: Dass wir gemeinsam in der Wohnungswirtschaft es geschafft haben, die Co2 Effizienz – und nicht wie bisher die Energieeffizienz – als neue Zielgröße der Bundesregierung in den Fokus zu stellen.
27.11.2025
Viele wollen führen – aber nur wenige führen sich selbst.
Hart gesagt: Manche Führungskräfte haben mehr Klarheit über ihre KPIs als über ihre eigenen Werte.
Dabei beginnt echte Führung nicht beim Team, nicht im Meetingraum, nicht in der Strategie.
𝙎𝙞𝙚 𝙗𝙚𝙜𝙞𝙣𝙣𝙩 𝙙𝙤𝙧𝙩, 𝙬𝙤 𝙚𝙨 𝙪𝙣𝙗𝙚𝙦𝙪𝙚𝙢 𝙬𝙞𝙧𝙙: 𝙗𝙚𝙞 𝙄𝙝𝙣𝙚𝙣 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩.
Wie klar sind Ihre Werte?
Was gibt Ihnen Energie – und was zieht sie ab?
Wofür stehen Sie wirklich?
Wer andere wirksam führen will, muss zuerst den eigenen „Vorgarten“ aufräumen – mit Selbstreflexion, Selbstverantwortung und echter Haltung.
Meine Erfahrung: Wenn Führungskräfte ihren inneren Vorgarten kennen und pflegen (klar kommunizieren), wächst auch die Kraft ihres Teams. Leistung entsteht dort, wo Selbstreflexion auf Selbstverantwortung trifft.
Kennen Sie Ihren persönlichen Vorgarten?
25.11.2025
Klarheit. Struktur. Zukunftsfähigkeit.
Ein Unternehmen. Ein gemeinsames Ziel: Führung wirksam und messbar gestalten.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick im Namen der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
🏅 Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt – vertreten durch Thomas Hain
Was macht diesen Schritt so besonders?
Die NHW setzt nicht auf Gelegenheitsführung oder punktuelle Aktionen, sondern auf ein nachhaltiges Führungssystem mit Wirkung:
• Verbindliche Führungsleitlinien, spezifisch für die NHW
• ein klar geordnetes „Einstieg in die Führung“-System für jede Führungskraft
• die Implementierung über Führungsebenen hinweg – inkl. intensiver Zusammenarbeit mit Betriebsrat
• messbare Fortschritte bei Führungskultur, Bindung und Performance
Die NHW als Unternehmen steht für viel mehr als Wohnen: Mit über 60.000 Mietwohnungen an rund 112 Standorten in Hessen zählt sie zu den Top-Wohnungsunternehmen Deutschlands.
Zudem hat sie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Verantwortung fest verankert – ein Umfeld, in dem Führung heute mehr denn je zählt.
Die Übergabe des Zertifikats ist mehr als Symbolik – sie markiert einen sichtbaren Schritt in der Führungslandschaft.
Wir gratulieren der NHW, Dr. Hain und allen Beteiligten herzlich zu diesem Meilenstein.
Euer Mut, diese Wege zu gehen, setzt Maßstäbe.
Herzlichen Glückwunsch!
22.11.2025
Ein Tag von und mit Ralf Seveneick!
Gestern durfte ich beim Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock den Prozess zu den neuen Führungsleitlinien präsentieren. Besonders spannend war zu sehen, wie viel bereits erreicht wurde – und welches großartige Potenzial in der Organisation steckt.
Solche Momente zeigen mir, warum ich für das Konzept Betriebssystem Führung brenne:
𝗘𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴.
Punkt 1: Ein Betriebssystem Führung ist entscheidend für die Unternehmenskultur –
warum?
Weil Werte, Prinzipien und Regeln klar definiert werden. Dadurch entsteht ein verbindlicher Rahmen, der Kultur nicht nur beschreibt, sondern sie sichtbar, erlebbar und nachhaltig verankert.
Gleichzeitig leistet ein professionelles Betriebssystem Führung einen zentralen Beitrag zu den aktuellen Anforderungen rund um ESG, insbesondere im Bereich Governance, wo klare Verantwortlichkeiten, Transparenz und Führungsklarheit zunehmend essenziell werden.
Unternehmen, die ihr Betriebssystem Führung aktiv gestalten, profitieren gleich mehrfach:
A – Employer Branding: Führung wird zum echten Unterscheidungsmerkmal – attraktiv für Talente und Fachkräfte.
B – Orientierung: Mitarbeitende wissen, was gute Führung bedeutet, und können sich daran ausrichten.
C – Kapitalgeber: Investoren achten verstärkt auf solide Governance und belastbare Führungsstrukturen – das Betriebssystem Führung liefert genau diese Grundlage.
Wenn ihr Fragen oder Interesse am Betriebssystem Führung habt – meldet euch gerne.
Wir sind für euch Partner, Begleiter, Entwickler und Implementierer.
19.11.2025
𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿?
Die meisten Führungskräfte, die wir treffen, sagen :
„Zeit für Zukunft? Superwichtig. Aber wann denn bitte noch?“
Studien zeigen:
97 % der Führungskräfte halten strategisches Denken für entscheidend – aber 96 % sagen, sie hätten keine Zeit dafür.
Viele Führungskräfte verbringen nur rund ein Viertel ihrer Zeit wirklich mit Führung, der Rest geht in Meetings, E-Mails und Abstimmungen drauf.
Und im Schnitt schaffen Wissensarbeiter nicht einmal 3 Stunden echte Konzentration am Tag.
Kein Wunder, dass „Zukunft gestalten“ oft gegen „Inbox leeren“ verliert.
Als Führungskraft ist es aber genau meine Aufgabe:
– die Zukunft meines Verantwortungsbereichs aktiv zu gestalten – nicht nur auf sie zu reagieren
– die mir anvertrauten Ressourcen & Kapazitäten gesund und wirkungsvoll einzusetzen, damit wir unsere Ziele erreichen (oder übertreffen)
– über den Tellerrand hinauszuschauen: Was passiert außerhalb unserer Blase – bei Kunden, im Markt, in der Technologie?
– möglichen Schaden vom Unternehmen fernhalten – Risikoeinschätzungen vornehmen, in Konsequenzen denken…
Das passiert nicht „zwischen zwei Meetings“ oder abends um 22:30 Uhr.
𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 – „𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀-𝗕𝗹𝗼𝗰𝗸𝗲𝗿“
Dauer: 2 Stunden pro Woche
Zeitpunkt: immer zur gleichen Zeit
Regeln:
– keine operativen Themen
– keine Mails, kein Teams
– Handy im Flugmodus
𝗪𝗼𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻?
– Trends & Entwicklungen lesen, die nicht direkt auf dem Schreibtisch landen
– Strategie und Prioritäten hinterfragen: „Worauf sollten wir eigentlich unsere Energie legen?“
– Kapazitäten und Gesundheit meines Teams in den Blick nehmen: „Wo überfordern wir? Wo nutzen wir Potenziale nicht?“
– wo gibt es Störfeuer? analysieren und dauerhaft abstellen
– Gespräche mit Menschen führen, die nicht in meiner täglichen Meeting-Blase sind (Kunden, Talente, Kolleg:innen aus anderen Bereichen)
Forscher sprechen hier von „strategischem Time Blocking“ – bewusst geblockte Fokuszeit, um gedanklich in die Tiefe gehen zu können. Sie fanden heraus, dass sie nicht nur Produktivität, sondern auch Wohlbefinden und Engagement verbessert.
Aᴍ Eɴᴅᴇ ɪꜱᴛ ᴅɪᴇ Fʀᴀɢᴇ ɴɪᴄʜᴛ:
„Hᴀʙᴇɴ ᴡɪʀ Zᴇɪᴛ ꜰüʀ Zᴜᴋᴜɴꜰᴛ?“
ꜱᴏɴᴅᴇʀɴ:
𝗦𝗶𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻?
13.11.2025
2 Tage ErfolgsWert pur!
Anfang dieser Woche kam unser Beirat zusammen. Menschen, die uns seit Jahren mit Klarheit, Erfahrung und einem ehrlichen Blick von außen begleiten. Wieder wurde spürbar, wie wertvoll dieser Austausch ist, wenn es um die Zukunft unseres Unternehmens geht.
Wir starteten mit einem offenen Blick auf das, was heute zählt:
Wie entwickeln sich die Bedürfnisse unserer Kunden? Welche Marktbewegungen sind relevant? Wo braucht es jetzt klare Entscheidungen?
Der Dialog war – wie immer – direkt, transparent und auf den Punkt. Genau die Art von Reflexion, die gute Unternehmensführung stärkt.
Ein Schwerpunkt des Tages: Führung als System.
Welche Routinen und Prinzipien machen Organisationen in anspruchsvollen Zeiten widerstandsfähig?
Wie gelingt Führung, die Orientierung gibt und gleichzeitig Beweglichkeit ermöglicht?
Unser gemeinsamer Anspruch: Führung so zu gestalten, dass sie wirkt – konsequent, menschlich und handlungsstark.
Ein besonders Moment war die Baustellenbesichtigung von Don Camillo & Peppone in Wolfsburg – ermöglicht und begleitet von unserem Beiratsmitglied Hans-Dieter Brand.
Die Eindrücke waren weit mehr als technische Einblicke:
Sie haben uns gezeigt, wie Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes entsteht – mit Herzblut und Weitblick, Professionalität und mutigen Visionen.
Wir sind dankbar für die Gelegenheit, ein solches Projekt so nah und so persönlich erleben zu dürfen.
Mitten im Programm: eine kurze, ungeplante Evakuierung des Tagungshotels.
Beeindruckend war, wie ruhig, geordnet und professionell alles ablief – und wie schnell das Rettungsteam die Situation im Griff hatte.
Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig Vorbereitung, Routinen und klares Handeln sind, wenn es wirklich darauf ankommt.
Zum Abschluss richteten wir den Blick auf das, was vor uns liegt:
Wie wir als ErfolgsWert weiter wachsen.
Welche Themen wir vertiefen.
Und wie wir unseren Kunden auch in Zukunft echten Mehrwert bieten.
Eines wurde dabei klar: Unsere Vision ist ambitioniert – und sie gelingt, weil wir als Team Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorne denken.
Dieses Treffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll ein starker, mutiger und kompetenter Beirat ist.
Er schenkt uns Orientierung.
Er schärft unseren Fokus.
Und er stärkt unseren Weg in die Zukunft.
Wir sind dankbar für das Vertrauen, die Energie und die Bereitschaft, uns als Erfolgswert immer wieder herauszufordern und zu stärken.
Solche Begegnungen sind unser Fundament – und unsere Motivation.
01.11.2025
Wenn Führungskräfte ihre Führungskräfte völlig falsch einschätzen
„Das haben wir schon gemacht.“
„Unsere Führungskräfte sind bestens vorbereitet.“
„Darauf können Sie aufbauen.“
Diese Sätze hören wir oft, wenn operative Führungskräfte zu strategischen Führungskräften entwickelt werden sollen.
𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀:
Programme wurden gemacht, aber nicht gelebt.
Trainings wurden abgeschlossen, aber nicht verankert.
Wann wurde zuletzt gefragt:
„Was ist daraus geworden?“
„Wie wird das Erlernte angewendet?“
„Welche Erfolge sind messbar?“
„Was hast du dir vorgenommen – und was hast du umgesetzt?“
Führungskräfteentwicklung ist keine Pflichtübung, sondern eine Investition mit Renditeerwartung.
Diese Rendite entsteht jedoch nicht im Seminarraum, sondern im Alltag, in der Reflexion und im Verhalten.
Mein Appell an Unternehmensverantwortliche und HR:
Hört nicht auf, wenn das Programm endet.
Beginnt dann erst richtig.
🅱🅴🅶🅻🅴🅸🆃🅴🆃. 🅵🆁🅰🅶🆃 🅽🅰🅲🅷. 🅵🅾🆁🅳🅴🆁🆃 🅺🅾🅽🆂🅴🆀🆄🅴🅽🆉. 🅼🅴🆂🆂🆃 🆆🅸🆁🅺🆄🅽🅶.
Nur so wird aus Weiterbildung echte Wirksamkeit – und aus Führungskräften echte Gestalter.
Das Betriebssystem Führung der Erfolgswert GmbH setzt genau hier an:
Es bietet eine strukturierte Nachsorge mit nachhaltiger Implementierung, die sicherstellt, dass Lernen im Alltag wirkt – dauerhaft, messbar und wirksam.
29.10.2025
KI übernimmt Management-Aufgaben.
67 Prozent der Aufgaben von Führungskräften sind laut IAB automatisierbar.
Ressourcen planen, Berichte erstellen, Prozesse steuern – das übernimmt zunehmend die Technik.
Sogar strategische Entscheidungen können KI-Systeme heute vorbereiten.
Was bleibt dann noch für Führungskräfte?
Die Antwort: Alles, was nicht programmierbar ist.
– Verantwortung übernehmen
– Menschen entwickeln
– Klarheit und Richtung geben
– Kultur gestalten
Führung wird nicht ersetzt – aber sie verändert sich.
Verwalten reicht nicht mehr aus.
Wer seine Rolle nicht neu denkt, wird überholt.
Wer Führung als Haltung versteht, wird relevant bleiben.
Jetzt ist die Zeit, Führung nicht als Titel, sondern als Kompetenz zu begreifen.
Welche Aufgaben überlässt du künftig der KI – und welche bleiben bei dir?
27.09.2025
„Überraschende Kündigung“? – Die gibt es nicht!
Warum heißt die Kündigung eigentlich Kündigung?
👉 Weil sie sich ankündigt!
Die Wahrheit ist: Kündigungen fallen selten vom Himmel.
Mitarbeiter*innen senden Signale – Rückzug, sinkende Motivation, Unzufriedenheit.
Die eigentliche Frage ist: Nehmen Führungskräfte diese Signale wahr und reagieren darauf?
Führung bedeutet Verantwortung:
– Ressourcen gesund einsetzen
– Potenziale fördern
– Schaden vom Unternehmen abwenden
Das kostet Zeit und Energie – aber genau dafür sind Führungskräfte da.
Wehret den Anfängen – bevor Unzufriedenheit zur Kündigung wird.
Wie siehst du das: Gibt es die wirklich überraschende Kündigung oder nur übersehene Hinweise?
24.09.2025
Führung zeigt sich nicht im Konsens – sondern im Konflikt
„𝗪𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗴𝗲𝗵𝘁, 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗺 𝗘𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.“
In vielen Unternehmen lässt sich das beobachten:
Ein Team spürt, dass etwas nicht stimmt – Prozesse laufen schief, Erwartungen sind unklar, Spannungen steigen. Doch weil niemand den Konflikt anspricht, entsteht eine gefährliche Dynamik. Die Stimmung kippt, Vertrauen erodiert, und am Ende bricht das Thema mit voller Wucht auf – oft zu einem Zeitpunkt, an dem es teuer und schmerzhaft wird.
Genau deshalb hat das Weltwirtschaftsforum in Davos Konfrontations- und Konfliktfähigkeit als zweithöchste Führungsanforderung benannt. Und das völlig zurecht.
Führung bedeutet nicht, Harmonie um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Führung bedeutet, Unangenehmes nicht zu scheuen, sondern offen, respektvoll und lösungsorientiert damit umzugehen.
Wer Konflikte ignoriert, verschiebt sie nur in die Zukunft.
𝗪𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗼𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.
Wer sie konstruktiv austrägt, fördert Innovationskraft – denn Reibung ist Ursprung neuer Ideen.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Projekt arbeiteten zwei Bereiche komplett aneinander vorbei. Wochenlang herrschte „freundliches Schweigen“ – bis die Ergebnisse nicht mehr zusammenpassten. Erst als die Führungsebene das Gespräch forderte, wurden die eigentlichen Interessen sichtbar. Es war unbequem, laut und emotional. Aber genau in diesem Moment begann die echte Zusammenarbeit.
Das ist Führung: nicht der leichte, sondern der mutige Weg.
𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 ist keine Schwäche, sondern eine der größten Stärken.
𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗧𝗼𝗽-𝟮-𝗞𝗼𝗺𝗽𝗲𝘁𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝗻.
Wie erleben Sie den Umgang mit Konflikten in Ihrer Organisation – eher als Tabu oder als Chance?
17.09.2025
„Was darf Führung kosten?
Vielleicht weniger, als wir bezahlen, wenn wir sie vernachlässigen.“
Laut Gallup kostet innere Kündigung in Deutschland jährlich bis zu 105 Milliarden € – verursacht durch unsichtbare Kosten schlechter Führung.
Nur 21 % der Mitarbeitenden fühlen sich durch ihre Führungskraft wirklich motiviert – doch emotionale Bindung ist essenziell zur Vermeidung von Fehlzeiten, Demotivation und Fluktuation.
Auf der anderen Seite zeigt ein aktueller Leitfaden: Jeder in Führung investierte Euro kann 3–7 € an Nutzen zurückbringen
Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr diese Zahlen hört?
Wo habt ihr erlebt, dass gute Führung sichtbare und nachhaltige Wirkung gezeigt hat – vielleicht sogar ohne großes Budget?
06.09.2025
Wie passt das zusammen?
Ein Unternehmen beschließt, Kosten zu senken – vor allem bei den Personalkosten.
Im selben Meeting fordern Führungskräfte mehr Kapazitäten.
Ein Paradox, das zeigt: Anforderungen und Kostenstrukturen laufen oft in entgegengesetzte Richtungen.
Technologie soll Kosten reduzieren.
Die Realität: Personalkosten steigen, Anforderungen an Führung steigen noch schneller.
Was bedeutet das?
Für Unternehmen:
– Strukturen ehrlich prüfen – passt die Organisation noch zur Wertschöpfung?
– Technologie-Investitionen auf echten ROI messen.
Klar unterscheiden, wo Menschen Mehrwert schaffen und wo Systeme übernehmen.
Für Führungskräfte:
– Vom Kostenverwalter zum Zukunfts- und Kultur-Gestalter.
– Brücken bauen zwischen Mensch und Technologie.
– Transformation vorantreiben, statt nur Prozesse zu managen.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie sparen wir?“
sondern:
„Wie schaffen wir mehr Wert – durch Menschen, Technologie und Balance?“
Mich interessiert: Wie geht ihr mit dem Spagat zwischen Kostendruck und steigenden Anforderungen um?
Denkt ihr in Köpfen – oder in Hebeln?
03.09.2025
Auf einen Kaffee – nein, diesmal Energydrink – mit Max Schlichenmeier!
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH): Max, 17 Jahre alt, Porsche Carrera Cup Rookie, Abi in Sicht – und seit du sechs bist im Motorsport. Klingt nach einem ziemlich vollen Terminkalender.
Max: Ist es auch. Schule vormittags, Lernen, Fitness oder Simracing-Training nachmittags, abends Testfahrten oder Vorbereitung. Wochenende? Rennen oder Trainings. Freizeit im Sinne von „Nichtstun“ gibt’s fast nicht.
Jan: Und deine Eltern sagen: Gute Noten, sonst kein Rennsport?
Max: Genau. Das ist der Deal. Auch mit meinen Lehrern. Schule ist die Basis. Wenn die läuft, spielen alle mit – und ich hab den Kopf frei für den Rest.
Jan: Klingt sehr erwachsen für dein Alter.
Max: Wenn du jedes Wochenende auf der Strecke stehst, lernst du schnell: Verantwortung übernehmen, mit Siegen umgehen, mit Niederlagen umgehen.
Jan : Führungskräfte kennen das: Wer seine Basics sauber hält, schafft Freiraum für die großen Projekte. Dein Papa, Steffen, ist selbst Rennen gefahren. Wie wichtig ist er für dich?
Max: Sehr. Er kennt die Höhen und Tiefen. Er weiß genau, was ich mache – und was das bedeutet. Aber er lässt mich mein Ding machen. Mentor ist auch mein Teamchef, Kurt Ecke. Und der ADAC Hessen-Thüringen, der mich seit acht Jahren fördert.
Jan: Mentoren und Sparringspartner mit Erfahrung – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – sind unbezahlbar. Dein Auftakt in der Saison 2025 im Carrera Cup Benelux war… sagen wir mal: „holprig“.
Max: Ziemlich, ja. In den ersten sechs Rennen bin ich viermal nicht ins Ziel gekommen. Unfälle, technische Probleme. Da sitzt du erstmal im Truck und denkst: „Super, Wochenende gelaufen. Meisterschaft ade.“
Jan: Und dann?
Max: Helm ab, Daten analysieren, Fehler finden, Lösungen suchen. Und dann abhaken. Wenn du hängen bleibst, bist du beim nächsten Rennen schon wieder im Kopf im Kiesbett.
Jan: Genau das gilt auch für Führungskräfte: Analyse, Konsequenzen ziehen, weitermachen. Und dann kam Assen: Rookie-Podium und Top Ten. Wie geht so ein Comeback?
Max: Vorbereitung. Fortschritte registrieren. An die eigene Stärke glauben. Und im Rennen wach bleiben. In Assen konnte ich einige Plätze gutmachen, weil ich im Kopf hellwach war. Und dann cool bleiben – nicht verkrampfen, auch wenn’s Druck gibt.
Jan: Druck und Verkrampfen kennen Führungskräfte gut.
Max: Klar. Wenn du dich zu sehr auf Fehler konzentrierst, machst du den nächsten gleich hinterher. Du brauchst absolutes Vertrauen: in dich, dein Team, dein Material. Vom Wagen bis zur korrekt angezogenen Radmutter.
Jan: Führungskräfte müssen den Rahmen für Leistung schaffen. Das fängt bei ihnen selbst an – und endet beim Team. Du arbeitest mit Dirk Werner, ehemaliger Porsche-Werksfahrer, als Coach. Wie läuft das?
Max: Direkt. Nach jeder Session sprechen wir. Dirk sagt klar, was gut war und was nicht. Ohne Blabla. Manchmal hart, aber immer fair. Er will, dass ich lerne – und das tue ich.
Jan: Genau so muss Feedback im Unternehmen sein: zeitnah, ehrlich, klar. Du bist viel unterwegs. Wie hältst du mental und körperlich durch?
Max: Struktur. Ich weiß, wann Training ist, wann Schule, wann Pause. Und Pause heißt bei mir: wirklich Pause. Kumpels treffen, Zocken, Serien schauen – und runterfahren.
Jan: Führungskräfte unterschätzen oft, wie sehr Regeneration Leistung treibt. Letzte Frage: Dein Tipp für Führungskräfte?
Max: Alle Leistungen kommen nur im Team zustande. Einer allein ist nichts. Eine Führungskraft auch nicht. Du brauchst ein Team, das funktioniert – und Vertrauen in beide Richtungen.
Jan: Klingt nach einem guten Plan fürs Büro.
Fazit von Jan: Max lebt mit 17, was viele erst viel später – manchmal nie – verstehen:
- gesunde Leistungsbereitschaft entwickeln
- die richtigen Wegbegleiter finden
- sportliche Ziele setzen
- Grundlagen für Performance sichern
- Siege, Niederlagen und Fehler analysieren
- Chancen sehen und an sich glauben
- Pausen ernst nehmen
Ob im Cockpit oder im Chefsessel – die Prinzipien sind dieselben.
20.08.2025
Wer führen will, muss die Perspektive wechseln.
Abstand halten.
Von außen schauen.
Das große Ganze sehen.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Im Alltag reißen uns dringende Aufgaben oft in den Strudel des Hier und Jetzt.
Wir reagieren, löschen Brände und verlieren den Überblick.
Die erfolgreichsten Führungskräfte der deutschen Wirtschaft zeigen, wie es besser geht:
Christian Klein bei SAP hat das Unternehmen konsequent in Richtung Cloud und Künstliche Intelligenz transformiert – mit Weitblick und Geduld.
Roland Busch bei Siemens setzt auf langfristige Innovation und Nachhaltigkeit, statt auf schnelle Erfolge.
Saori Dubourg bei BASF verbindet Wachstum mit Verantwortung und denkt global und nachhaltig.
Dr. Joachim Kuhn von va-Q-tec schafft mit seiner Technologie neue Märkte durch zukunftsorientierte Innovation.
Gute Führung heißt:
Zuerst Abstand gewinnen.
Dann das Gesamtbild erfassen.
Erst danach Entscheidungen treffen.
Nicht aus dem Bauch, nicht aus Panik – sondern mit klarem Blick und Ruhe.
Abstand ist kein Rückzug. Abstand ist Weitblick.
16.08.2025
„Führung ist kein Kostenpunkt – sie ist ein Renditehebel.“
Was wäre, wenn wir aufhören würden, in Führung nur einen Kostenblock zu sehen?
In vielen Unternehmen beginnt der Sparkurs an einer Stelle:
– Führungskräfteentwicklung
– Teamformate
– Gesundheitsangebote
Begründung?
„Jetzt ist nicht die Zeit für Soft Skills.“
Doch genau das ist der Irrtum.
Denn:
Wenn Führung wackelt, wackelt das ganze System.
Und das wird teuer – aber nicht sofort sichtbar.
Die wahren Kosten tauchen später auf:
– In Fluktuation
– In Krankmeldungen
– In Führungslücken
– In der Entfremdung zwischen Teams und Zielen
Was wäre also, wenn wir diese Bereiche nicht als Kosten, sondern als Investition behandeln würden?
Eine Investition in:
– Klarheit
– Verbindung
– Selbststeuerung
– Zukunftssicherheit
Wir erleben oft:
Dort, wo mutig in Menschen investiert wird, entsteht echte unternehmerische Resilienz – nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.
—
Was denkst du dazu?
Wo ist für dich der Punkt, an dem Sparen zur Gefahr wird?
09.08.2025
Unterschiede sind da.
Leadership oder Management?
Inner Game, Outer Game – oder vielleicht: Immer Game?
Die entscheidende Frage lautet:
Bin ich Leader oder Manager?
Ein klarer Blick hilft:
Treibt mich der Wunsch, Menschen zu inspirieren – oder Prozesse zu optimieren?
Lenke ich durch Haltung und Vision – oder durch Planung und Kontrolle?
Suche ich Veränderung – oder Stabilität?
Führe ich durch innere Klarheit – oder durch äußere Struktur?
Leadership beginnt innen.
Das Inner Game zeigt sich in Selbstreflexion, Haltung, Wertebewusstsein und visionärem Denken.
Management zeigt Wirkung im Außen.
Das Outer Game ist geprägt von Organisation, Effizienz, Kontrolle und Umsetzung.
Doch am Ende zählt: 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗺𝗲
Führung passiert immer – bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist: Wie wird geführt – und mit welcher Wirkung?
Leadership und Management schließen sich nicht aus.
Echte Wirksamkeit entsteht, wenn beides zusammenkommt:
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻.
Unterschiede sind da. Die Wirkung entscheidet.
Wo liegt aktuell der Fokus – innen, außen, oder beides?
06.08.2025
Wissen. Freiheit. Kreativität. Disziplin.
Vier Prinzipien – eine Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Doch sie bleiben wirkungslos, wenn sie nicht systematisch in der Führung verankert sind.
Was das bedeutet:
Diese Prinzipien müssen in konkrete Führungsleitlinien übersetzt, mit KPIs messbar gemacht und im Führungsalltag konsequent umgesetzt werden.
Warum das entscheidend ist:
– 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁: Nur was klar definiert ist, kann auch geführt und verbessert werden.
– 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵: Gute Führung steigert Leistung, bindet Talente und schafft Vertrauen – bei Kunden wie Mitarbeitenden.
– 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: Führung braucht klare Systeme, Orientierung und Verlässlichkeit – gerade in dynamischen Märkten.
– 𝗘𝗦𝗚 & 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘁ä𝘁: Führungsleitlinien machen kulturelle Qualität sichtbar und stärken die soziale Nachhaltigkeit.
– 𝗕𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻: ESG-Reporting und Finanzierungspartner fordern zunehmend belastbare Nachweise zur Führungskultur.
Nicht warten, bis Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien Druck machen. Wer heute handelt, ist morgen vorbereitet –
Kulturell. Strategisch. Wirtschaftlich.
Arbeiten Sie bereits mit verbindlichen, messbaren Führungsleitlinien – oder ist das noch ein Zukunftsthema?
02.08.2025
Wer führt, um zu gefallen – wird umfallen.
Denn Führung heißt: Haltung zeigen, auch wenn’s unbequem wird.
Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und steigendem Druck zeigt sich, wer wirklich führt – und wer sich treiben lässt.
Wer Harmonie sucht statt Klarheit. Wer sich an Zustimmung orientiert statt an Verantwortung.
𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝘂𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴.
Und vor allem: Klarheit vor der Entscheidung.
Unsere Erfahrung zeigt:
Die besten Führungskräfte stellen sich zuerst vier Fragen – bevor sie handeln:
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 Kunde, 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻?
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝘁?
𝗭𝗮𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝘄ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻?
𝗞ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻?
Genau hier setzt unser Betriebssystem Führung an:
Wir bauen Führungssysteme mit Substanz. Klare Prinzipien, messbare Wirkung, nachhaltige Entwicklung.
𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻.
Sondern Entscheidungen zu treffen, die Zukunft sichern.
30.07.2025
„In Geld denken“ – ein Führungsprinzip mit doppeltem Hebel.
Viele Führungskräfte denken zuallererst an Budgets, Kosten oder ROI – sobald das Wort „Geld“ fällt.
Doch die wahre Kunst unternehmerischer Führung liegt nicht (nur) im Controlling – sondern im bewussten Umgang mit der Ressource Zeit.
Denn: Zeit ist Kapital.
Und: Zeitverschwendung ist Kapitalvernichtung.
Wie oft erleben wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Teilnehmenden Meetings ohne klare Agenda, Projekte ohne Entscheidung oder Führungskräfte, die mehr operativ „zupacken“, statt strategisch zu führen?
Genau hier setzen wir mit dem Betriebssystem Führung an:
Wir verankern unternehmerisches Denken tief im Führungsalltag – messbar, wirksam, nachhaltig.
Das bedeutet konkret:
• 10 % der Wochenzeit wird für strategische Optimierung reserviert
• Meetings starten pünktlich, mit Ergebnisfokus
• Delegation als Führungsprinzip – um Zukunft zu gestalten, statt Tagesgeschäft zu verwalten
• Konsequentes Denken in Zeitschienen und Projektkosten
Unsere Kund*innen berichten: Die Wirkung ist spürbar. Und sie rechnet sich – in Produktivität, Klarheit und wirtschaftlichem Fortschritt.
Zeit ist Geld – wenn wir sie unternehmerisch denken.
👉 Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Zeit um?
👉 Wo verschenken Sie Potenzial?
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
26.07.2025
„Das zahlt aber nicht auf meine Ziele ein…“
„Daran werde ich nicht gemessen…“
„Dann verliere ich meinen variablen Anteil…“
Sätze, die in Unternehmen häufig fallen – leise oder laut.
Und die eines deutlich machen:
𝗗𝗮 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱.
Da wird taktiert, gesichert, verwaltet.
Doch Führung beginnt dort, wo Komfort aufhört.
Company First ist kein Slogan.
Es ist ein Führungsanspruch.
Führung bedeutet, dem Unternehmen zu dienen – nicht dem eigenen Bonus.
Nicht warten, bis es sich „rechnet“.
Nicht ausweichen, wenn es unbequem wird.
Wer führt, denkt unternehmerisch.
Wer verwaltet, bremst Veränderung.
Führung zeigt sich nicht im Reporting, sondern im Handeln.
𝗜𝗺 𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Für Kunden
Für Mitarbeitende.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗮 – 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.
Das Grundgehalt ist keine Vorhaltepauschale.
Es ist die Basis für Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit.
Führung heißt:
Klar entscheiden.
Verbindlich handeln.
Verantwortung übernehmen.
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
23.07.2025
Mut beginnt mit dem Ich
Mut ist nicht nur laut und sichtbar. Mut ist oft leise – und beginnt mit Ehre und Respekt gegenüber sich selbst.
Wer sich selbst mit Achtung begegnet, erkennt: Veränderung beginnt im Inneren.
👉 Der Mut, für sich selbst Dinge zu verändern.
👉 Der Mut, Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie unbequem sind.
👉 Der Mut, Konsequenzen auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren.
Im Wort „Ich“ steckt Verantwortung.
Und in dieser Verantwortung liegt die Kraft von:
🔹 Selbstverantwortung
🔹 Selbstbewusstsein
🔹 Selbstrespekt
Gerade für Führungskräfte ist das keine Option – es ist essenziell.
Denn wer sich selbst nicht mit Respekt und Ehre begegnet, kann andere nicht klar und aufrichtig führen.
Führung bedeutet nicht nur, andere zu bewegen – sondern den eigenen Weg mutig zu gehen.
Sich selbst immer wieder zu hinterfragen, anzutreiben, auszurichten.
Nicht aus Ego. Sondern aus Haltung.
Führen heißt: mutig vorangehen – auch mit sich selbst.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
10.03.2026
Auf einen Kaffee mit Ines Dietrich von der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen in Rostock und Tatjana Peters
Tatjana: Ines, was hat dich zur Wohnungswirtschaft geführt – und was begeistert dich bis heute an dieser Aufgabe?
Ines: Die berufliche Neuorientierung nach der Wende hat mich in dieser Phase des Umbruchs neue Wege einschlagen lassen. Eher durch Zufall bekam ich die Chance in einer Wohnungsgenossenschaft. Dieser Einstieg hat sich im Nachhinein als prägend erwiesen.
Bis heute begeistert mich meine Tätigkeit in einer Genossenschaft, weil sie Verantwortung für Menschen und Immobilien, Gestaltungsspielraum und Nachhaltigkeit vereint, dass ich aktiv dazu beitragen kann, Wohnraum zu sichern, zu entwickeln und langfristige Werte zu erhalten.
Tatjana: Gibt es einen Moment in deinem Alltag, der dir immer wieder zeigt, warum dein Job gesellschaftlich so relevant ist?
Ines: Ja – oft sind es die kleinen Begegnungen. Wenn ich zum Beispiel höre, dass eine ältere Mieterin zu mir sagt: „Gut, dass Sie da sind – ich fühle mich sicher.“
In solchen Momenten wird klar: Wohnen ist nicht nur eine Adresse. Es ist Stabilität – gerade in Zeiten, in denen vieles unsicher ist.
Tatjana: Welche demografische Entwicklung spürst du in Rostock aktuell am stärksten – und wie wirkt sie sich auf Wohnungsfragen aus?
Ines: Da Rostock als Arbeits-, Bildungs- und Versorgungszentrum immer attraktiver wird, erhöht das den Druck auf den Wohnungsmarkt enorm. Der demographische Wandel in Rostock führt vor allem zu anderen Wohnbedürfnissen, auf die wir vorausschauend und flexibel reagieren müssen. Wie z.B. Bestandsanpassungen, etwa durch Grundrissveränderungen. Die Quartiersentwicklung, um soziale Infrastruktur und Nachbarschaft zu stärken. Oder das begrenzte Neubaupotential optimal zu nutzen, dabei Nachfrage und Bezahlbarkeit beachten.
Tatjana: Welche Wohnformen oder Konzepte werden deiner Ansicht nach künftig deutlich wichtiger für eure Mitglieder?
Ines: Gerade haben wir zwei Wohngruppen mit je 10 Appartements und gemeinschaftlich genutzten Räumen an unsere Mitglieder übergeben. Sie fördern Nachbarschaft, reduzieren Vereinsamung und stärken den genossenschaftlichen Gedanken. Wir sind gespannt, wie diese Wohngruppen sich entwickeln. Weiterhin gewinnen an Bedeutung barrierearme und barrierefreie Wohnungen also müssen wir Bestandsveränderungen vornehmen. Viele Mitglieder möchten lange selbstständig in ihrer Wohnung verbleiben, weshalb schwellenarme Grundrisse und Aufzüge immer stärker nachgefragt werden. Künftig müssen individuelle Bedürfnisse, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbunden werden. So gehen wir z. B. viele Kooperationen in den Stadtteilen ein
Tatjana: Wie bleibst und eure Organisation handlungsfähig, wenn Rahmenbedingungen unsicher sind?
Ines: Klare Orientierung und vorausschauende Planung, flexible Strukturen und Entscheidungswege und nicht zu vergessen, die wirtschaftliche Stabilität als Grundlage, geben gerade in unsicheren Zeiten Stabilität und machen uns handlungsfähig. Wir setzen intern auf offene Kommunikation und regelmäßigen Austausch, um Unsicherheiten frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Vertrauen, klare Ziele, wirtschaftliche Vernunft, kurze Wege und eine Organisationsstruktur, die Veränderungen als Teil des Alltags versteht.
Tatjana: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Führung in der Wohnungswirtschaft auch in Zukunft attraktiv bleibt?
Ines: Führung darf nicht als Verwaltungsaufgabe verstanden werden. Und es darf keine Dauerüberforderung sein. Das heißt: klare Rollen, gute Entscheidungswege und echte Entwicklung als aktive Gestaltung der Prozesse. Führung in der Wohnungswirtschaft bleibt attraktiv, wenn sie sinnstiftend, gestaltbar und menschlich ist. Und es braucht Mut zur Menschlichkeit: Wer führt, muss Leistung einfordern und ermöglichen, aber auch Energie schützen. Mit klaren Strukturen, Vertrauen und der Möglichkeit, langfristig Wirkung zu entfalten. Attraktive Führung setzt kontinuierliche Weiterbildung voraus – fachlich sowie persönlich. Gleichzeitig braucht es klare Perspektiven für Nachwuchskräfte, Mentoring und gezielte Entwicklungspfade.
Tatjana: Welche Veränderung wird die Wohnungswirtschaft in den nächsten fünf Jahren am stärksten prägen – und warum?
Ines: Die größte Veränderung wird der Spagat zwischen Klimazielen, Kostenrealität und sozialer Verantwortung sein. Die Branche steht vor einer gleichzeitigen Zunahme von Erwartungen an energetischen Standards, Klimaschutz, soziale Verantwortung und Digitalisierung bei der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum obwohl steigendende Bau- und Finanzierungskosten zu verzeichnen sind. Wir werden noch stärker lernen müssen, klug zu priorisieren, digital zu vereinfachen und partnerschaftlich zu arbeiten.
Tatjana: Und zum Abschluss ganz persönlich: Was gibt dir Zuversicht für die Zukunft des Wohnens – und was würdest du anderen Führungskräften mit auf den Weg geben?
Ines: Zuversicht gibt mir die Erfahrung, dass Menschen in unserer Branche gestalten wollen. Und ich glaube an Genossenschaften: Unsere Genossenschaft hat in den letzten 70 Jahren seit ihrer Gründung wiederholt gezeigt, dass sie auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und regulatorische Veränderungen reagieren kann, ohne den satzungsgemäßen Auftrag einer Genossenschaft aus den Augen zu verlieren.
Anderen Führungskräften würde ich mitgeben: Bleiben Sie authentisch, bleiben Sie nah am Menschen – und machen Sie nicht alles gleichzeitig.
Vielen Dank Ines für deinen Blick.
28.02.2026
𝗭𝘂𝗿 𝗪𝗮𝗵𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁.
Schönreden hilft nicht.
Verniedlichen erst recht nicht.
Und wer im Konjunktiv spricht, übernimmt keine Verantwortung.
In unserer Arbeit als Consultants bei der Erfolgswert GmbH erleben wir es immer wieder:
Unternehmen verlieren nicht an Stärke, weil die Lage schwierig ist.
Sie verlieren an Stärke, weil sie sich die Realität nicht klar genug zumuten.
Vor wenigen Wochen saßen wir mit einer Geschäftsführung zusammen.
Umsatz rückläufig.
Margen unter Druck.
Krankenstand hoch.
Führungsteam spürbar angespannt.
Und trotzdem hörten wir Sätze wie:
„Eigentlich läuft es doch noch ganz gut.“
„Der Markt wird sich schon wieder beruhigen.“
„Das betrifft uns (noch) nicht.“
Doch.
Es betrifft euch.
Wir haben gefragt:
„Wenn es Ihr eigenes Kapital wäre – würden Sie genauso argumentieren?“
Es wurde still.
Diese Stille war der produktivste Moment des gesamten Workshops.
Denn genau hier beginnt Resilienz.
Resilienz entsteht nicht durch Optimismus.
Sie entsteht durch Klarheit.
Klarheit über Zahlen.
Klarheit über Marktveränderungen.
Klarheit über eigene Schwächen.
Klarheit über Führungsverhalten.
Wir sind in solchen Momenten nicht die Bequemen.
𝗪𝗶𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗹𝗹.
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘂𝗺 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗯𝗲𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗲𝗶𝗹 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀 𝗳ü𝗿 𝗨𝗻𝗸𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘇𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻.
Klartext ist kein Pessimismus.
Klartext ist Professionalität.
Gerade in Transformationsprozessen zeigt sich:
Die Organisationen, die am offensten über Risiken sprechen, entwickeln die schnellsten Lösungen.
Der Blick auf die Realität ist kein Angriff auf Motivation.
Er ist der Beginn von Stärke.
Resilienz heißt nicht, dass es nicht schwierig wird.
𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 𝗵𝗲𝗶ß𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴 𝗲𝘀 𝗶𝘀𝘁 – 𝘂𝗻𝗱 𝘁𝗿𝗼𝘁𝘇𝗱𝗲𝗺 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻.
Wer Führung übernimmt, übernimmt auch die Pflicht zur Klarheit.
Alles andere ist Selbstberuhigung.
Und Selbstberuhigung ist der teuerste Luxus, den sich Unternehmen leisten.
25.02.2026
Verfügbarkeit.
Ein Wort, über das wir in Unternehmen kaum sprechen.
Dabei entscheidet es darüber, ob wir unter Druck handlungsfähig bleiben.
Im Spitzensport fällt kurz vor dem Finale ein Leistungsträger aus.
Top-Teams gewinnen trotzdem.
Nicht, weil sie weniger abhängig sind.
Sondern weil sie Verfügbarkeit systematisch absichern.
Jetzt die unangenehme Frage:
Wie verfügbar ist Ihre Organisation wirklich?
Was passiert, wenn morgen eine Schlüsselperson ausfällt?
• Bleiben Entscheidungen liegen?
• Stocken Projekte?
• Wartet die zweite Führungsebene auf Freigabe?
• Kennt nur eine Person die Hintergründe kritischer Verträge?
Viele Unternehmen verwechseln Brillanz mit Stabilität.
Tatsächlich erzeugt personelle Abhängigkeit strukturelle Verwundbarkeit.
Verfügbarkeit ist kein HR-Thema.
Sie ist ein Governance-Thema.
𝗗𝗲𝗻𝗻 𝗞𝗮𝗽𝗶𝘁𝗮𝗹𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿 𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻𝗱:
Wie belastbar ist die Führungsstruktur?
Wie schnell bleibt das Unternehmen lieferfähig?
Wie abhängig ist die Wertschöpfung von Einzelnen?
Verfügbarkeit entwickelt sich damit vom operativen Detail
zum strategischen Bewertungsfaktor.
Oder zugespitzt:
𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝘁ä𝗿𝗸𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲𝗿 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗳ü𝗴𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝘀.
Wie hoch ist Ihr Verfügbarkeitsrisiko?
24.02.2026
Auf einen Kaffee mit Hans-Dieter Brand von der Neuland Wohnungsgesellschaft und Ralf Seveneick
Ralf
„Wohnen ist ein Grundbedürfnis – aber die Rahmenbedingungen fühlen sich gerade an wie Dauerkrise. Wie gehst du damit um?“
Hans-Dieter:
Entscheidend ist, dass fast nichts mehr langfristig planbar ist
- Förderkulisse
- Zinsumfeld
- Baukosten
Das Ergebnis ist für mich: mehr ‚Auf Sicht fahren‘ – auf der Grundlage einer Gesamtstrategie
Ralf
„Sag mal kurz – eher ja oder eher nein?“
- Bezahlbarer Wohnraum ist ohne KI-Unterstützung nicht mehr denkbar.
Hans-Dieter: ja - Neubau wird auf absehbare Zeit ein Luxusgut. Hans-Dieter: Leider ja
- Nachhaltigkeit darf nicht teurer sein als Durchschnittsmieter:innen leisten können. Hans-Dieter : Ja – aber es muss finanziert werden
- Stadtentwicklung gelingt nur im Dialog mit Bewohner:innen. Hans-Dieter: ja
- Die Wohnungswirtschaft braucht weniger Förderung – und mehr Planbarkeit. Hans-Dieter: Nein, sie braucht BEIDES – insbesondere vor dem Hintergrund der vorherigen Frage und dem Ziel, Klimaneutralität zu erreichen
Ralf
„Du bist für einen Tag Mieter – was würdest du erwarten, dass NEULAND gerade liefert?“
Hans-Dieter
– bin seit 11 Jahren zufriedenen Mieter der NEULAND
Ralf
„Welche 3 Dinge müssen Wohnungsunternehmen heute beherrschen, um auch in fünf Jahren noch Vertrauen zu haben?“
Hans-Dieter
Vertrauen?
Beherrschen müssen sie m.E. – die Transformation hin zu digitalen Prozessen, wo möglich, bei gleichzeitiger Mieternähe, wo nötig. Und, wie immer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Mit einher geht damit der Umgang mit dem demografischen Wandel im Unternehmen – d.h. langfristige Personalplanung.
Natürlich ganz wichtig – den ‚richtigen‘ Umgang mit dem Bestand – Portfoliomanagement vor dem Hintergrund der o.g. volatilen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit sich wandelnden Kundenansprüchen
Ralf
„Woran merkst du im Alltag: Wir haben in der Wohnungswirtschaft wirklich einen Wandel geschafft?“
Hans-Dieter
– haben wir das??
Ralf
„Was ist die Entscheidung, die man als Wohnungsunternehmen treffen muss – obwohl man weiß, dass man dafür Kritik bekommt?“
z.B. angemessene Mietanpassungen
Ralf
„Was ist eine Führungsentscheidung, die du heute anders treffen würdest als vor drei Jahren?“
Hans-Dieter
Grundsätzlich eine schwierige Frage, da Entscheidungen immer im aktuellen Kontext getroffen werden müssen und es m.E. müßig ist, später darüber nachzudenken – insbesondere, wenn die Entscheidung praktisch unumkehrbar ist – Beispiel Entscheidung Sanierung statt Abriss
Ralf
„Wenn du Wolfsburgs Wohnzukunft in einem Satz beschreiben müsstest – wie klingt der?“
Hans-Dieter
Wolfsburg ist und bleibt ein attraktiver Wohnstandort mit hohem Wohnwert
Unsicher, aufgrund des Klumpenrisikos Automobilindustrie – (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, wg. Banken etc.)
Ralf
„Stell dir vor, du musst Einsparungen machen – wo würdest du niemals sparen?“
Hans-Dieter
Am Personal an ‚der falschen Stelle‘
Ralf
„Welche Entwicklung würdest du gerne erleben – bei NEULAND und in der Stadt?“
Hans-Dieter
NLD – noch stärkere Veränderungsbereitschaft und Vertrauen
Stadt – verlässlicher arbeitende Verwaltung
21.02.2026
Ab 2026 rücken nicht nur Technik und Tools in den Fokus. Entscheidend wird, wie verantwortungsvoll, nachvollziehbar und steuerbar KI im Unternehmen eingesetzt wird.
Unternehmen müssen künftig zeigen, dass sie:
– Risiken von KI-Anwendungen verstehen und steuern
– Verantwortlichkeiten klar geregelt haben
– Einsatz und Wirkung von KI dokumentieren können
– Führungskräfte in der Lage sind, KI kompetent und verantwortungsvoll zu nutzen
Wer das vernachlässigt, riskiert:
– Compliance- und Haftungsprobleme
– Reputationsverlust bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern
– Vertrauensprobleme gegenüber Banken und Investoren
Führung bedeutet 2026 nicht mehr nur Ziele setzen. Vielmehr muss KI rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam in die Steuerung des Unternehmens integriert werden.
Wie gehst du das Thema KI-Governance in deinem Unternehmen an?
18.02.2026
Nicht wegen mangelnder Kompetenz.
Nicht wegen fehlender Motivation.
Sondern wegen fehlender Klarheit in der Führung.
Neue Initiative.
Alle nicken.
Ressourcen werden „irgendwie“ gefunden.
Nach sechs Monaten: viel Aktivität – wenig Wirkung.
𝗪𝗮𝘀 𝗮𝗺 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗼𝗳𝘁 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗿 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻:
𝟭. 𝗪𝗲𝗿 𝘁𝗿ä𝗴𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴?
Nicht im Projektplan.
Sondern real.
Wer entscheidet bei Zielkonflikten?
Wer priorisiert, wenn es eng wird?
Wer steht am Ende vor der Geschäftsführung und sagt: Dafür übernehme ich die Verantwortung.?
𝟮. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗹ö𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗺𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝘀?
„Wir wollen besser werden“ reicht nicht.
Welchen messbaren Effekt erwarten wir?
Welche KPI bewegt sich – und bis wann?
Wenn wir das nicht klar benennen können, starten wir ein Beschäftigungsprogramm.
𝟯. 𝗪𝗮𝘀 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻?
Das ist die unbequemste Frage.
Jede Initiative kostet Fokus.
Und Fokus ist endlich.
Was stoppen wir?
Was bekommt weniger Aufmerksamkeit?
Wo sagen wir aktiv: Das jetzt nicht.
Worauf verzichten wir aktiv?
𝟰. 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿?
Welche Annahmen liegen zugrunde?
Welche Frühindikatoren beobachten wir?
Wo ist der definierte Absprungpunkt?
Nicht alles muss durchgezogen werden.
Aber alles braucht Klarheit.
Initiativen scheitern selten an Umsetzung.
Sie scheitern an unklaren Führungsentscheidungen am Anfang.
Diese Fragen sind kein Controlling-Tool.
Sie sind Führungsarbeit.
Denn Klarheit schafft Fokus.
Fokus schafft Wirkung.
Und Wirkung schafft Vertrauen in Führung.
Welche dieser Entscheidungen wird in Ihrem Haus zu selten explizit getroffen?
11.02.2026
Eine einfache Frage mit großer Wirkung.
In Führung und Unternehmensentwicklung reden wir viel über das, was fehlt: Budget, Zeit, Ressourcen.
Dabei sind oft andere Fragen entscheidender:
Was können wir aus eigener Kraft machen?
Welchen Beitrag kann ich persönlich leisten?
Worauf können wir verzichten?
Was geht leichter und einfacher?
Diese Fragen sind nicht weich. Sie sind wirtschaftlich.
Wer auf die eigene Kraft schaut, wird schneller handlungsfähig – und unabhängiger von zusätzlichen Budgets.
Ergebnisstarke Organisationen warten nicht auf perfekte Bedingungen. Sie nutzen, was da ist.
Die Frage nach dem persönlichen Beitrag verschiebt Verantwortung.
Weg von Zuständigkeiten, hin zur Wirkung.
Nicht: Wer ist dafür verantwortlich?
Sondern: 𝙒𝙖𝙨 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙠𝙤𝙣𝙠𝙧𝙚𝙩 𝙯𝙪𝙢 𝙀𝙧𝙜𝙚𝙗𝙣𝙞𝙨 𝙗𝙚𝙞?
Auch Verzicht ist Führung.
Nicht alles, was wir tun, zahlt auf das Ergebnis ein. Weniger Komplexität bedeutet mehr Fokus – und oft bessere Performance.
Und schließlich:
Einfachheit spart Geld。
Komplexe Prozesse kosten Zeit, Energie und Qualität.
Einfacher zu werden ist kein Rückschritt, sondern ein Produktivitätshebel.
Diese Fragen bringen Führung aus Konzepten in den Alltag.
Dort, wo Wirtschaftlichkeit entsteht.
Und Ergebnisse.
07.02.2026
Sportmannschaften folgen einem Spielsystem.
Im Straßenverkehr sorgen Regeln für Orientierung und Sicherheit.
Überall dort, wo Komplexität entsteht, helfen klare Leitplanken.
Und trotzdem erleben wir in vielen Organisationen genau hier eine Lücke:
Führung hat kein gemeinsames Betriebssystem.
Für uns ist Führung keine Frage von Stil oder Persönlichkeit.
Führung ist ein unternehmerisches System, das Orientierung gibt und Entscheidungen verlässlich macht.
Ein wirksames Betriebssystem für Führung sorgt dafür, dass:
• Entscheidungen nachvollziehbar und konsistent getroffen werden
• Verantwortung klar verteilt ist
• Führungsspielräume definiert sind
• Zusammenarbeit bereichsübergreifend funktioniert
In komplexen und dynamischen Zeiten ist das entscheidend.
Ohne ein gemeinsames Führungsverständnis entstehen Reibung, Unsicherheit und unnötige Diskussionen.
Aus Sicht der Shareholder geht es um Planbarkeit, Stabilität und nachhaltige Wertschöpfung.
Aus Sicht der Stakeholder um Orientierung, Fairness und Vertrauen.
Unser Fazit:
Strategie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Führung systematisch gedacht wird.
Ein Betriebssystem für Führung ist kein Bürokratieinstrument, sondern eine Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Die Frage ist nicht, ob Führung geregelt wird –
sondern wie klar und bewusst.
04.02.2026
Mit der Übergabe des Zertifikats „Betriebssystem Führung“ setzt der Verband ein starkes Zeichen für verbindliche, zeitgemäße und gemeinsam getragene Führung.
Im Bild: Ralf Seveneick bei der Übergabe des Zertifikats an Herrn Dr. Axel Tausendpfund.
Der VdW südwest zeigt damit, dass moderne Führung nicht bei Haltung oder Absicht stehen bleibt, sondern strukturell verankert wird. So entsteht eine klare, nachvollziehbare und tragfähige Führungs-Infrastruktur – als Grundlage für die Zukunft des Verbandes.
Besonders hervorzuheben ist: Das Betriebssystem Führung unterstützt die konsequente Umsetzung der entwickelten Verbandsstrategie und wirkt als zentraler Hebel für Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung.
Unser Glückwunsch gilt allen Führungskräften des VdW südwest – Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, die diesen Weg gemeinsam gestalten und Führung aktiv weiterentwickeln.
Ein besonderer Dank für das Vertrauen und die klare Unterstützung dieses Schrittes geht an Frau Claudia Brünnler-Grötsch und Herrn Dr. Axel Tausendpfund – sowie an Frau Bianka Ranzenberger, die als HR- und Projektverantwortliche diesen Prozess maßgeblich begleitet hat.
31.01.2026
31.01.2026. Der Januar ist rum.
Und die meisten „2026 wird unser Jahr“-Vorsätze sind schon wieder leise gestorben.
Nicht, weil Menschen faul sind.
Sondern weil sie ohne System gestartet sind.
Mehr Motivation bringt nichts, wenn der Alltag gewinnt:
Meetings, Ad-hoc-Themen, Abstimmungen, Kontextwechsel.
Unsere Regel für echte Umsetzung:
𝗠𝗮𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝘀𝗼 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗽𝗲𝗶𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄ä𝗿𝗲, 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻.
10 Minuten Fokus. Jeden Tag.
Auf eine Sache, die wirklich Wirkung hat.
Das ist der Unterschied zwischen Vorsatz und Ergebnis.
Was ist deine „lächerlich kleine“ Routine für mehr Umsetzung in die Tat?
21.01.2026
Impuls der Woche „Da muss das Unternehmen investieren.“
Stimmt oft.
Aber nicht immer – und vor allem nicht sofort.
Gerade bei Frozen Budgets, Hiring Freeze oder Kostendruck entscheidet sich, wie wir wirklich führen:
Was machen wir aus dem, was jetzt da ist?
Gute Führung heißt dann nicht „Augen zu und durch“, sondern:
Realität anerkennen – ohne sie schönzureden
Prioritäten hart klären: Was bringt Wirkung, was kann warten?
Ressourcen bewusst steuern (Zeit, Aufmerksamkeit, Skills – nicht nur Geld)
Lösungen mit Mitarbeitenden und Arbeitnehmervertretungen gestalten, statt sie „auszurollen“
𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹𝗵𝗮𝗳𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗔𝗻𝘀𝗽𝗿ü𝗰𝗵𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻.
Es heißt: Spielräume erkennen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen.
Denn:
Nicht jedes Problem ist ein Budgetproblem.
Manche sind Klarheitsprobleme.
Oder Kooperationsprobleme.
Wo schafft ihr gerade Wirkung – obwohl Ressourcen knapp sind?
17.01.2026
Auf einen Kaffee mit Thorsten Gleitz von der wankendorfer und Ralf Seveneick
Ralf: Mit welchem Gedanken startest du dieses Jahr – was beschäftigt dich gerade am meisten?
Thorsten: Mich beschäftigt vor allem die Frage: Schaffen wir es, die strukturellen Veränderungen wirklich im Alltag zu verankern? 2025 war ein Jahr großer organisatorischer Umbrüche. Wir haben viele Weichen gestellt. Aber etablieren allein reicht nicht – die Dinge müssen gelebt werden. Im Service, in der Zusammenarbeit, in unserem Führungsverständnis.
Ralf: Was hat sich in deinem Blick auf Führung in den letzten zwölf Monaten spürbar verändert?
Thorsten: Mir ist noch klarer geworden, wie sehr Menschen Orientierung brauchen. Verlässlichkeit. Nachvollziehbare Entscheidungen – gerade wenn sich viel verändert. Führung heißt heute für mich: Komplexität reduzieren. Prioritäten setzen. Und Dinge auch mal bewusst liegenlassen. Nicht alles, was möglich ist, macht gerade Sinn. Diese Fähigkeit zur Fokussierung – das ist für mich eine der wichtigsten Führungsaufgaben geworden.
Und noch etwas: Ich erlebe sehr deutlich, was Motivation und Haltung ausmachen. Freude an der Arbeit macht einen enormen Unterschied. Führung ist nicht nur steuern und entscheiden. Es geht auch darum, Energie zu geben. Gerade in schwierigen Zeiten steckt Begeisterung an – und entscheidet oft darüber, ob Veränderung gelingt oder versandet.
Ralf: In Zeiten von Unsicherheit: Was gibt dir persönlich Orientierung bei wichtigen Entscheidungen?
Thorsten: Der Blick auf unseren Zweck als Genossenschaft. Bezahlbares Wohnen. Verlässlichkeit für unsere Mitglieder. Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Wenn Entscheidungen diesem Kern dienen, halten sie auch Gegenwind aus.
Ralf: Welche Verantwortung wiegt für dich aktuell am schwersten – und warum?
Thorsten: Veränderungen so zu gestalten, dass sie Menschen mitnehmen und nicht überfordern. Strukturen kannst du schnell verändern – Vertrauen nicht. Darauf muss man jeden Tag achten.
Ralf: Wo merkst du im Alltag, dass sich die Erwartungen an Unternehmen grundlegend verändern?
Thorsten: Die Erwartungen an Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit sind deutlich gestiegen – intern wie extern. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlicher Ansprache und Verlässlichkeit. Beides zusammenzubringen, das ist die eigentliche Herausforderung.
Ralf: Welche Themen werden aus deiner Sicht in diesem Jahr unterschätzt, obwohl sie entscheidend sein werden?
Thorsten: Führungsqualität im mittleren Management. Dort entscheidet sich, ob Strategien wirken oder versanden. Und dort braucht es mehr Unterstützung, nicht mehr Druck.
Ralf: Gibt es eine Überzeugung, die du heute klarer vertrittst als noch vor ein paar Jahren?
Thorsten: Ja: Gute Führung heißt nicht, alles selbst zu wissen oder zu entscheiden. Sie heißt, Verantwortung klar zu verteilen und Menschen zu befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ralf: Wann sagst du bewusst Nein – obwohl ein Ja auf den ersten Blick einfacher wäre?
Thorsten: Wenn ein Ja kurzfristig Ruhe bringt, aber langfristig falsche Erwartungen erzeugt. Ein ehrliches Nein ist oft anstrengender – aber fairer.
Ralf: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Zusammenarbeit über Hierarchien und Bereiche hinweg wirklich gelingt?
Thorsten: Zuallererst klare Zuständigkeiten: Wer ist wofür verantwortlich? Wer entscheidet was? Welche Aufgaben haben Priorität? Erst wenn diese Fragen sauber geklärt sind, entsteht echte Zusammenarbeit.
Gleichzeitig braucht es Führungskräfte, die auf Augenhöhe agieren, die zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen – und dennoch konsequent entscheiden und umsetzen. Zusammenarbeit scheitert selten am Willen, sondern meist an Unklarheit oder fehlender Führung.
Ralf: Welche Rolle spielt Haltung in deinem Führungsalltag – und wo wird sie besonders sichtbar?
Thorsten: Haltung zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern in schwierigen Situationen. Wenn Entscheidungen unbequem sind. Wenn Fehler offen angesprochen werden müssen. Da wird sie sichtbar.
Ralf: Was müssen Unternehmen heute leisten, um langfristig Vertrauen zu behalten?
Thorsten: Sie müssen berechenbar sein. Entscheidungen erklären. Zusagen einhalten. Fehler nicht verstecken. Vertrauen entsteht durch Konsequenz, nicht durch Perfektion.
Gerade bei Veränderungen unserer Wohnprodukte – durch Modernisierungen, Um- oder Neubauten – ist frühzeitige, klare und ehrliche Kommunikation entscheidend. Wer Eingriffe transparent ankündigt, Auswirkungen erklärt und im Dialog bleibt, schafft Akzeptanz, bevor Unsicherheit entsteht.
Ralf: Welche Entscheidung aus dem letzten Jahr wirkt noch heute nach?
Thorsten: Die Einführung des zentralen Mieterservice. Sie war notwendig und richtig – und sie fordert uns weiterhin, weil sie ein anderes Zusammenspiel von Führung, Verantwortung und Service verlangt.
Ralf: Wenn du ein Thema für dieses Jahr setzen könntest, das mehr Aufmerksamkeit verdient – welches wäre das?
Thorsten: Ich wünsche mir im gesamten Führungsteam einen stärkeren Fokus auf die kleinen Dinge. Vom Vorstand bis zur Teamleitung sollten wir uns bewusst selbst ein Bild vom Arbeitsalltag machen: von Prozessen, Tools und Softwarelösungen – und davon, was unsere Teams und unsere Kunden jeden Tag tatsächlich erleben. Das würde deutlich schneller zu besseren Entscheidungen führen und helfen, unnötige Kontrollen, Schleifen und Komplexität abzubauen.
Ralf: Und zum Abschluss ganz persönlich: Worauf freust du dich in diesem Jahr am meisten?
Thorsten: Ganz persönlich freue ich mich auf eine kurze Reise nach Hongkong nächste Woche – das Eintauchen in eine andere Welt, neue Perspektiven sammeln.
Beruflich steht ein Vorstandswechsel bevor, den wir sehr frühzeitig organisiert und transparent kommuniziert haben. Jetzt geht es darum, meinen Vorstandskollegen gebührend zu verabschieden, ihn zu feiern und ihm im Namen der Genossenschaft für sein Wirken zu danken.
14.01.2026
Impuls der Woche 💫 Die wichtigste strategische Fähigkeit zum Jahresbeginn?
Nicht Planung.
Nicht Disziplin.
Reflektion。
Zum Jahresstart geht es nicht um gute Vorsätze.
Es geht um gute Entscheidungen.
Und gute Entscheidungen entstehen nicht im Aktionismus,
sondern im bewussten Innehalten:
Was hat wirklich funktioniert?
Was nicht?
Und warum?
Wer reflektiert, erkennt Muster – auch die eigenen.
Wer Muster erkennt, entscheidet klarer.
Wer klar entscheidet, führt wirksamer –
im Unternehmen, im Projekt und im eigenen Leben.
𝗥𝗲𝗳𝗹𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗾𝘂𝗲𝗺.
Sie konfrontiert.
Weil sie Verantwortung sichtbar macht.
Mit Fehlern. Mit blinden Flecken. Mit unbequemen Wahrheiten.
Aber genau dort entsteht ihr Wert:
Fehler werden zu Erkenntnissen
Erfahrungen zu Strategie
Reflektion ist kein „Soft Skill“.
Sie ist ein Führungsinstrument.
Ein KPI für Klarheit, Fokus und nachhaltiges Wachstum.
Wer bewusst reflektiert, handelt mit Intention.
Und wer mit Intention handelt, schafft Vertrauen – und Wirkung.
𝗘𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸.
10.01.2026
🥄 Wenn dir der Kunde den Pudding mit dem Löffel füttert …
fühlt sich das bequem und sicher an –
bis der Löffel plötzlich weg ist.
Was dann?
Viele Unternehmen erleben genau das:
Langjährige Kunden, stabile Umsätze, eingespielte Prozesse. Alles läuft.
Und genau darin liegt das Risiko.
Denn Erfolg kann bequem machen.
Abhängigkeiten entstehen schleichend.
Und plötzlich reicht ein externer Impuls – Markt, Entscheidung, Krise –
und die gesamte Planung gerät ins Wanken.
Realismus heißt: ehrlich hinschauen.
Wie gesund ist unsere Kundenstruktur wirklich?
Woher kommt unser Erfolg?
Und was passiert, wenn ein großer Kunde wegfällt?
👉 Eine unbequeme Wahrheit:
Stabilität allein ist kein Gesundheitszeichen.
Nur was wächst, ist wirklich gesund.
Deshalb gilt:
Egal wie stark deine Stammkunden sind – neue Kunden müssen kontinuierlich dazukommen.
Lass niemals zu, dass einzelne Kunden zu groß werden.
Denn der Löffel kann jederzeit verschwinden.
𝗗𝘂 𝘄𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗼𝗯 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁?
Dann lass uns gemeinsam einen klaren Blick auf deine Kundenstruktur werfen.
Nutz den Anfang des Jahres, um auch noch in diesem Jahr direkte Wirkung und Ergebnis zu generieren.
Starte jetzt und melde dich bei uns!
07.01.2026
Impuls der Woche 💫 „Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung.“
Bingo! Schon wieder eine Führungsfolie gewonnen.
Steht in fast jedem Leitbild. Klingt stark. Fühlt sich richtig an.
Und ist ungefähr so konkret wie: „Wir wollen besser werden.“
Kurze Fragen aus der Praxis:
𝗪𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 „𝘄𝗶𝗿“?
Alle? Das Top-Management? Das Team? Oder immer die, die gerade im Raum sind?
Was genau ist „Verantwortung“?
Budget? Entscheidungen? Ergebnisse? Fehler? Oder nur das Protokoll im Meeting?
Und was heißt „gemeinsam“?
Alle gleich viel? Einer entscheidet, alle klatschen? Oder alle reden, keiner handelt?
Warum Unternehmen solche Sätze lieben?
Weil sie gut klingen, aber niemandem wehtun.
Weil man sie nicht messen kann.
Und weil man nie „fertig“ ist – praktisch für jede Präsentation bis 2035.
Die eigentliche Führungsfrage lautet nicht:
Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung?
Sondern:
✅ Wer entscheidet was – und wofür wird diese Person auch wirklich verantwortlich gemacht?
✅ Woran merken wir nächste Woche, dass Verantwortung übernommen wurde?
✅ Was passiert, wenn sie niemand übernimmt?
Leadership beginnt nicht bei Überschriften.
Leadership beginnt dort, wo Verantwortung konkret, sichtbar und messbar wird.
Alles andere ist…
sehr gut formulierte Unverbindlichkeit.
20.12.2025
✨ Was für ein Ausblick auf dieses Jahr! ✨
Wir von der Erfolgswert GmbH stehen zum Jahresende gemeinsam auf unserem „Berg 2025“ – und was für ein Weg das war!
Mit Freude, Mut und echter Teamenergie haben wir Herausforderungen gemeistert, Chancen genutzt und Erfolge gestaltet. Jetzt stehen wir am Gipfel und atmen bewusst durch.
Dieses Innehalten ist uns wichtig.
Nicht, um stehenzubleiben –
sondern um wertzuschätzen, was wir gemeinsam erreicht haben.
Und dazu gehört ein großer Dank:
🙏 an unsere Kundinnen und Kunden, für Vertrauen und partnerschaftliche Zusammenarbeit
🙏 an unseren Beirat, für Weitblick, Klarheit und Unterstützung
🙏 an unsere Partner, die uns stärken und inspirieren
🙏 an unsere Mitarbeitenden, deren Engagement und Herzblut unseren Erfolgswert jeden Tag sichtbar machen
Hinter dem Gipfel ragt bereits ein neuer, noch höherer Berg auf.
Und genau das erfüllt uns mit Vorfreude.
Denn 2026 wird größer, mutiger und voller Chancen.
Darum unser Aufruf:
👉 Lasst uns gemeinsam aufbrechen.
👉 Lasst uns die nächste Etappe aktiv gestalten.
👉 Lasst uns 2026 zu unserem stärksten Jahr machen!
Wir sind bereit – mit Dankbarkeit im Herzen und neuer Energie im Gepäck.
Auf zum nächsten Berg! 🏔️✨
20.12.2025
🎄 Abwesenheitsnotiz vor Weihnachten – klassisch oder kreativ?
„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich 2. Januar nicht im Büro und melde mich danach.“
Oder doch eher:
„Ich tausche Laptop gegen Plätzchen, E-Mails gegen Kerzenlicht und bin im neuen Jahr wieder erreichbar.“ ✨
Gerade vor Weihnachten ist die Abwesenheitsnotiz oft der letzte Eindruck, den wir hinterlassen – intern wie extern.
Wie haltet ihr das?
Seid ihr Team klassisch & professionell oder Team kreativ & persönlich?
Und:
Darf eine Abwesenheitsnotiz schmunzeln lassen – oder sollte sie nüchtern bleiben?
16.12.2025
𝐆e𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤. 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠. 𝐳𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭s𝐫𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭.
Mit großer Freude überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an eine echte Größe genossenschaftlichen Wohnens:
🏅 Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG – vertreten durch Thorsten Gleitz.
Was macht diesen Meilenstein so besonders?
Genossenschaftliches Handeln ist bei der wankendorfer nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität:
Als eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein steht das Unternehmen seit über 75 Jahren für bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum mit hohem sozialen Mehrwert.
Dabei profitieren über 10.000 Mitglieder und Mieter:innen von bezahlbaren Mieten, lebenslangem Wohnrecht und persönlichem Service – getragen durch eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam entscheidet und Verantwortung übernimmt.
Mit Blick auf die Zukunft setzt die wankendorfer auf systematische und nachhaltige Führung – nicht auf punktuelle Initiativen, sondern auf tragfähige Strukturen, die Mitarbeitende und genossenschaftliches Miteinander stärken:
• Eine Führungskultur, die das genossenschaftliche Prinzip des gemeinsamen Erfolgs in den Mittelpunkt stellt
• Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen – ehrlich, transparent und nah an den Menschen
• Kontinuierliche Weiterentwicklung von Führungskompetenzen mit messbarer Wirkung
• Nachhaltige Orientierung: Für Wohnraum, der generations- und lebensphasengerecht ist
Genossenschaften wie die wankendorfer tragen Verantwortung weit über die Vermietung hinaus. Sie gestalten Quartiere, schaffen Begegnungsräume, binden Mitglieder ein und investieren Überschüsse in den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Bestands – immer im Interesse aller.
Das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ ist kein Endpunkt, sondern ein sichtbares Zeichen:
Führung, die wirkt. Gemeinschaft, die trägt. Zukunft, die gestaltet wird.
Wir gratulieren der wankendorfer herzlich – dem gesamten Team, dem Vorstand und allen Beteiligten – zu diesem starken Schritt in die Führung von morgen.
Herzlichen Glückwunsch!
10.12.2025
Impuls der Woche 💫 𝗪𝗲𝗿 𝗳ü𝗵𝗿𝘁, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Warum so viele Führungskräfte ein Problem mit „Kontrolle“ haben – und warum sie genau deshalb unverzichtbar ist
Kaum ein Begriff löst unter Führungskräften so viel Abwehr aus wie Kontrolle.
Zu schnell wird sie gleichgesetzt mit Vorgaben, Misstrauen oder Mikromanagement.
Doch das ist ein Missverständnis.
Kontrolle ist keine Schikane. Kontrolle ist Führung.
Und vor allem: Kontrolle ist die eine Aufgabe, die niemals delegiert werden kann.
Warum?
𝙆𝙤𝙣𝙩𝙧𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙜𝙞𝙗𝙩 𝙈𝙞𝙩𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝘾𝙝𝙖𝙣𝙘𝙚, 𝙞𝙝𝙧𝙚 𝙕𝙞𝙚𝙡𝙚 𝙩𝙖𝙩𝙨ä𝙘𝙝𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙚𝙧𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣.
Sie ist ein Modell der Unterstützung:
Wo stehen wir?
Was braucht es noch?
Was ist möglich, um die Lücken zu schließen?
Kontrolle sorgt dafür, dass niemand erst am Ende merkt, dass etwas fehlt.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.
Ohne regelmäßige Kontrolle entsteht Blindflug.
Sie ist notwendig, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden und rechtzeitig einzugreifen, bevor Risiken eskalieren.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗴𝗿𝗼𝗯𝗲 𝗙𝗮𝗵𝗿𝗹ä𝘀𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Führungskräfte tragen persönliche Verantwortung.
Wer nicht kontrolliert, riskiert rechtlich und wirtschaftlich weit mehr als nur schlechte Ergebnisse.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗹ä𝗱𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃 𝗮𝘂𝗳.
Richtig eingesetzt ist sie kein Defizitfokus, sondern ein Energielieferant:
• Was läuft gut?
• Was haben wir schon erreicht?
• Welche Optionen helfen uns, Zeit, Qualität und Budget einzuhalten?
Charmant kontrollieren heißt: unterstützend, respektvoll, neugierig.
Es macht nicht nur Spaß – es schafft Fortschritt, Sicherheit und Erfolg.
Kontrolle ist kein Zeichen von Misstrauen.
Sie ist ein Zeichen von Verantwortung.
Und gute Führung zeigt sich nicht darin, ob man kontrolliert,
sondern wie.
04.12.2025
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Ein Unternehmen mit Herz – und mit Verantwortung für generationsgerechtes Wohnen.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH – vertreten durch Hans-Dieter Brand
Was macht diesen Schritt so bedeutsam?
Die NEULAND setzt nicht auf einmalige Aktionen, sondern auf eine nachhaltige, ganzheitliche Haltung in puncto Wohnen und Verantwortung:
• Als größter Anbieter in Wolfsburg steht sie für über 11.500 Mietwohnungen, zahlreiche Gewerbeeinheiten und eine starke Verwurzelung in der Stadt.
• Mit der Philosophie „Wohnen. Leben. Neues bewegen.“ übernimmt NEULAND Verantwortung – nicht nur für Immobilien, sondern für Gemeinschaft, soziale Teilhabe und Lebensqualität.
• Durch ambitionierte Neubau- und Modernisierungsprojekte – mit Investitionen von 310 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren – gestaltet NEULAND Wolfsburg aktiv mit.
• Soziale Verantwortung wird großgeschrieben: bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wohnungen, Generationenwohnen, Wohngemeinschaften und Angebote für verschiedene Lebensphasen.
Mit der Verleihung des Zertifikats markieren wir keinen Endpunkt — sondern einen sichtbaren Schritt in der gemeinsamen Vision: Führung, die wirksam, menschenorientiert und zukunftsfähig ist.
Wir gratulieren NEULAND, Hans-Dieter Brand und dem gesamten Team herzlich zu diesem starken Signal — für Wolfsburg, für Mieter:innen und für die Wohnungswirtschaft insgesamt. Euer Engagement setzt Maßstäbe.
Hᴇʀᴢʟɪᴄʜᴇɴ Gʟüᴄᴋᴡᴜɴꜱᴄʜ!
03.12.2025
𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗚𝗼𝘃𝗲𝗿𝗻𝗮𝗻𝗰𝗲. 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴.
Bei der Aufsichtsratssitzung der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock durften wir gemeinsam mit den Vorständen Roland Blank und Ines Dietrich, den Führungskräften der WGSH, sowie dem gesamten Aufsichtsrat über die nächsten Schritte im Prozess der Führungsleitlinien sprechen.
Was uns besonders beeindruckt hat:
👉 der Mut, Führungsarbeit wirklich strategisch anzugehen
👉 die Offenheit für Entwicklung, Reflexion und gemeinsame Verantwortung
👉 der klare Wille, Kultur, Governance und Zukunftsfähigkeit miteinander zu verbinden
Die WGSH zeigt eindrucksvoll, wie moderne Genossenschaften heute agieren:
vorausschauend, professionell und mit einem starken Bewusstsein dafür, dass gute Führung die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und funktionierende Zusammenarbeit ist.
Ein Betriebssystem Führung schafft genau diese Basis:
✔ Orientierung für alle
✔ Klarheit in Verantwortung & Zusammenarbeit
✔ ein starkes Signal für Mitarbeitende, Talente und externe Partner
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
– für Vertrauen, Dialog auf Augenhöhe und die gemeinsame Energie.
Solche Tage zeigen, wie wertvoll echte Entwicklungsarbeit ist – und wie viel Zukunftskraft in der WGSH steckt.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte auf diesem Weg.
30.11.2025
Auf einen Kaffee mit Ralf Seveneick und Thomas Hain
Ralf Seveneick: Herr Hain, wenn Sie an das Jahr 2025 denken: Welcher Moment war für Sie persönlich ein „Auf-einen-Kaffee-bleib-mal-stehen“-Moment?
Thomas Hain: Dazu habe ich verschiedene Bilder vor dem geistigen Auge: die oft zu kurzen, aber wichtigen persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden auf unserer jährlichen Mitarbeiter-Jahresversammlung. Darüber hinaus erlebe ich aber auch Gespräche mit Persönlichkeiten, die wir zur AGW-Plenumssitzung einladen – in diesem Jahr Freiherr von Fritsch, der ehemalige Botschafter in Moskau.
Ralf Seveneick: Wohnungsbau, Klimaziele, soziale Verantwortung – Ihr Alltag ist ziemlich fordernd. Was motiviert Sie, morgens aufzustehen?
Thomas Hain: Die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Wir gestalten nicht nur Gebäude, wir gestalten Lebensräume, die Menschen eine Perspektive geben – das treibt mich an. Außerdem habe ich ein großartiges Team, das jeden Tag mit Leidenschaft dabei ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie nicht an Wohnen denken – wobei können Sie wirklich abschalten?
Thomas Hain: Beim Wandern und beim Sport. Wenn ich in den Bergen bin, kann ich komplett abschalten. Die Ruhe und die frische Luft helfen mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Den gleichen Effekt verspüre ich bei meinen sportlichen Aktivitäten.
Ralf Seveneick: Die NHW ist einer der größten Wohnungsanbieter Deutschlands. Was bedeutet das konkret für Verantwortung – ökologisch, sozial, wirtschaftlich?
Thomas Hain: Unsere Verantwortung ist es, nachhaltige und bezahlbare Lebensräume zu schaffen. Ökologisch bedeutet, klimaneutral zu bauen und zu sanieren. Sozial bedeutet, Wohnraum für alle zu schaffen – auch und vor allem für Menschen mit geringem Einkommen. Wirtschaftlich geht es darum, langfristig zu denken und solide zu wirtschaften, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.
Ralf Seveneick: Sie sprechen oft davon, „Lebensräume zu gestalten“. Wie sieht das in der Praxis aus?
Thomas Hain: Lebensräume gestalten heißt für uns, Quartiere zu schaffen, die mehr sind als nur Wohnraum. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Begegnungsstätten, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, nachhaltige Mobilitätskonzepte und eine Infrastruktur mitgedacht werden, die das Leben lebenswerter macht.
Räume für Begegnungen zu schaffen, damit der Austausch zwischen den vielen unterschiedlichen Kulturen, Nationalitäten, Ethnien, die bei uns wohnen, das gegenseitige Verständnis schaffen kann.
Ralf Seveneick: Wie verändert sich die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen – vom Vermieter hin zum gesellschaftlichen Akteur?
Thomas Hain: Wohnungsunternehmen sind heute viel mehr als Vermieter. Wir übernehmen Verantwortung für soziale Integration, Klimaschutz und die Entwicklung von lebenswerten Städten. Das macht uns zu einem wichtigen Partner für Kommunen und die Gesellschaft weit über das ‚Wohnen‘ hinaus.
Ralf Seveneick: Klimaneutrales Bauen, soziale Mieten, Flächenkonflikte – wie bringt man das unter ein Dach?
Thomas Hain: Es braucht eine klare Strategie und den Mut, neue Wege zu gehen. Wenn wir unsere Mieter entlasten wollen, müssen wir das vorausschauend bei der CO2-Abgabe tun. Daher setzen wir bei Modernisierungen auf geringinvestive Maßnahmen statt auf Vollmodernisierungen. So können wir bis 2045 größere Teile des Portfolios klimaneutral entwickeln, ohne das Unternehmen und unsere Mieter zu überfordern.
Ralf Seveneick: Gibt es ein Projekt oder eine Initiative, auf die Sie besonders stolz sind, weil sie zeigt, wie Zukunft des Wohnens konkret aussehen kann?
Thomas Hain: Ganz klar: die InitiativeWohnen. 2050, ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral zu gestalten. Wir haben die Initiative vor fünf Jahren gegründet, seitdem hat sie sich rasant entwickelt. Inzwischen sind mehr als 250 Partner mit rund 2,2 Mio. Wohneinheiten dabei.
Ralf Seveneick: Sie sind Beirat bei ErfolgsWert. Was hat Sie überzeugt, dieses Mandat anzunehmen?
Thomas Hain: Die ersten Kontakte haben wir bei der Durchführung des Führungskräfteprogramms bei der NHW geknüpft. Mir hat die Herangehensweise gefallen. Die Idee, Führungskräfte zu stärken und nachhaltige Werte in Unternehmen zu verankern, hat mich sofort angesprochen. Das passt perfekt zu meinen Überzeugungen.
Ralf Seveneick: Welche Themen aus der NHW-Welt finden Sie bei ErfolgsWert wieder – und umgekehrt?
Thomas Hain: Die strategische, zielgerichtete Herangehensweise an Themen sowie die Verbindung von sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg. Beide Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie auf die Zusammenarbeit blicken: Wo entsteht echter Mehrwert?
Thomas Hain: Für meine Zusammenarbeit in meinem Ressort stelle ich sehr positive Veränderungen in der Zusammenarbeit mit meinen Führungskräften fest. Das drückt sich auch, aber nicht nur in den Arbeitsergebnissen aus.
Ralf Seveneick: Wenn Sie sich für 2026 etwas wünschen dürften – für das Wohnen in Deutschland und für Ihr Team – was wäre das?
Thomas Hain: Dass Bauen kostengünstiger und effizienter wird. Die Stellschrauben sind bekannt – weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Förderbedingungen. Uns fehlen aber zwei Dinge: ein klares Signal und der Mut zur Umsetzung. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik. Nur gemeinsam können wir das Bauen wieder bezahlbar machen.
Ralf Seveneick: Was sollten Führungskräfte, gerade im öffentlichen und kommunalen Kontext, stärker beherzigen?
Thomas Hain: Den Mut, langfristig zu denken und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben. Und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Ralf Seveneick: Und ganz persönlich: Was ist Ihr „Erfolgswert“-Moment des Jahres?
Thomas Hain: Dass wir gemeinsam in der Wohnungswirtschaft es geschafft haben, die Co2 Effizienz – und nicht wie bisher die Energieeffizienz – als neue Zielgröße der Bundesregierung in den Fokus zu stellen.
27.11.2025
Viele wollen führen – aber nur wenige führen sich selbst.
Hart gesagt: Manche Führungskräfte haben mehr Klarheit über ihre KPIs als über ihre eigenen Werte.
Dabei beginnt echte Führung nicht beim Team, nicht im Meetingraum, nicht in der Strategie.
𝙎𝙞𝙚 𝙗𝙚𝙜𝙞𝙣𝙣𝙩 𝙙𝙤𝙧𝙩, 𝙬𝙤 𝙚𝙨 𝙪𝙣𝙗𝙚𝙦𝙪𝙚𝙢 𝙬𝙞𝙧𝙙: 𝙗𝙚𝙞 𝙄𝙝𝙣𝙚𝙣 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩.
Wie klar sind Ihre Werte?
Was gibt Ihnen Energie – und was zieht sie ab?
Wofür stehen Sie wirklich?
Wer andere wirksam führen will, muss zuerst den eigenen „Vorgarten“ aufräumen – mit Selbstreflexion, Selbstverantwortung und echter Haltung.
Meine Erfahrung: Wenn Führungskräfte ihren inneren Vorgarten kennen und pflegen (klar kommunizieren), wächst auch die Kraft ihres Teams. Leistung entsteht dort, wo Selbstreflexion auf Selbstverantwortung trifft.
Kennen Sie Ihren persönlichen Vorgarten?
25.11.2025
Klarheit. Struktur. Zukunftsfähigkeit.
Ein Unternehmen. Ein gemeinsames Ziel: Führung wirksam und messbar gestalten.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick im Namen der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
🏅 Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt – vertreten durch Thomas Hain
Was macht diesen Schritt so besonders?
Die NHW setzt nicht auf Gelegenheitsführung oder punktuelle Aktionen, sondern auf ein nachhaltiges Führungssystem mit Wirkung:
• Verbindliche Führungsleitlinien, spezifisch für die NHW
• ein klar geordnetes „Einstieg in die Führung“-System für jede Führungskraft
• die Implementierung über Führungsebenen hinweg – inkl. intensiver Zusammenarbeit mit Betriebsrat
• messbare Fortschritte bei Führungskultur, Bindung und Performance
Die NHW als Unternehmen steht für viel mehr als Wohnen: Mit über 60.000 Mietwohnungen an rund 112 Standorten in Hessen zählt sie zu den Top-Wohnungsunternehmen Deutschlands.
Zudem hat sie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Verantwortung fest verankert – ein Umfeld, in dem Führung heute mehr denn je zählt.
Die Übergabe des Zertifikats ist mehr als Symbolik – sie markiert einen sichtbaren Schritt in der Führungslandschaft.
Wir gratulieren der NHW, Dr. Hain und allen Beteiligten herzlich zu diesem Meilenstein.
Euer Mut, diese Wege zu gehen, setzt Maßstäbe.
Herzlichen Glückwunsch!
22.11.2025
Ein Tag von und mit Ralf Seveneick!
Gestern durfte ich beim Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock den Prozess zu den neuen Führungsleitlinien präsentieren. Besonders spannend war zu sehen, wie viel bereits erreicht wurde – und welches großartige Potenzial in der Organisation steckt.
Solche Momente zeigen mir, warum ich für das Konzept Betriebssystem Führung brenne:
𝗘𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴.
Punkt 1: Ein Betriebssystem Führung ist entscheidend für die Unternehmenskultur –
warum?
Weil Werte, Prinzipien und Regeln klar definiert werden. Dadurch entsteht ein verbindlicher Rahmen, der Kultur nicht nur beschreibt, sondern sie sichtbar, erlebbar und nachhaltig verankert.
Gleichzeitig leistet ein professionelles Betriebssystem Führung einen zentralen Beitrag zu den aktuellen Anforderungen rund um ESG, insbesondere im Bereich Governance, wo klare Verantwortlichkeiten, Transparenz und Führungsklarheit zunehmend essenziell werden.
Unternehmen, die ihr Betriebssystem Führung aktiv gestalten, profitieren gleich mehrfach:
A – Employer Branding: Führung wird zum echten Unterscheidungsmerkmal – attraktiv für Talente und Fachkräfte.
B – Orientierung: Mitarbeitende wissen, was gute Führung bedeutet, und können sich daran ausrichten.
C – Kapitalgeber: Investoren achten verstärkt auf solide Governance und belastbare Führungsstrukturen – das Betriebssystem Führung liefert genau diese Grundlage.
Wenn ihr Fragen oder Interesse am Betriebssystem Führung habt – meldet euch gerne.
Wir sind für euch Partner, Begleiter, Entwickler und Implementierer.
19.11.2025
𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿?
Die meisten Führungskräfte, die wir treffen, sagen :
„Zeit für Zukunft? Superwichtig. Aber wann denn bitte noch?“
Studien zeigen:
97 % der Führungskräfte halten strategisches Denken für entscheidend – aber 96 % sagen, sie hätten keine Zeit dafür.
Viele Führungskräfte verbringen nur rund ein Viertel ihrer Zeit wirklich mit Führung, der Rest geht in Meetings, E-Mails und Abstimmungen drauf.
Und im Schnitt schaffen Wissensarbeiter nicht einmal 3 Stunden echte Konzentration am Tag.
Kein Wunder, dass „Zukunft gestalten“ oft gegen „Inbox leeren“ verliert.
Als Führungskraft ist es aber genau meine Aufgabe:
– die Zukunft meines Verantwortungsbereichs aktiv zu gestalten – nicht nur auf sie zu reagieren
– die mir anvertrauten Ressourcen & Kapazitäten gesund und wirkungsvoll einzusetzen, damit wir unsere Ziele erreichen (oder übertreffen)
– über den Tellerrand hinauszuschauen: Was passiert außerhalb unserer Blase – bei Kunden, im Markt, in der Technologie?
– möglichen Schaden vom Unternehmen fernhalten – Risikoeinschätzungen vornehmen, in Konsequenzen denken…
Das passiert nicht „zwischen zwei Meetings“ oder abends um 22:30 Uhr.
𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 – „𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀-𝗕𝗹𝗼𝗰𝗸𝗲𝗿“
Dauer: 2 Stunden pro Woche
Zeitpunkt: immer zur gleichen Zeit
Regeln:
– keine operativen Themen
– keine Mails, kein Teams
– Handy im Flugmodus
𝗪𝗼𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻?
– Trends & Entwicklungen lesen, die nicht direkt auf dem Schreibtisch landen
– Strategie und Prioritäten hinterfragen: „Worauf sollten wir eigentlich unsere Energie legen?“
– Kapazitäten und Gesundheit meines Teams in den Blick nehmen: „Wo überfordern wir? Wo nutzen wir Potenziale nicht?“
– wo gibt es Störfeuer? analysieren und dauerhaft abstellen
– Gespräche mit Menschen führen, die nicht in meiner täglichen Meeting-Blase sind (Kunden, Talente, Kolleg:innen aus anderen Bereichen)
Forscher sprechen hier von „strategischem Time Blocking“ – bewusst geblockte Fokuszeit, um gedanklich in die Tiefe gehen zu können. Sie fanden heraus, dass sie nicht nur Produktivität, sondern auch Wohlbefinden und Engagement verbessert.
Aᴍ Eɴᴅᴇ ɪꜱᴛ ᴅɪᴇ Fʀᴀɢᴇ ɴɪᴄʜᴛ:
„Hᴀʙᴇɴ ᴡɪʀ Zᴇɪᴛ ꜰüʀ Zᴜᴋᴜɴꜰᴛ?“
ꜱᴏɴᴅᴇʀɴ:
𝗦𝗶𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻?
13.11.2025
2 Tage ErfolgsWert pur!
Anfang dieser Woche kam unser Beirat zusammen. Menschen, die uns seit Jahren mit Klarheit, Erfahrung und einem ehrlichen Blick von außen begleiten. Wieder wurde spürbar, wie wertvoll dieser Austausch ist, wenn es um die Zukunft unseres Unternehmens geht.
Wir starteten mit einem offenen Blick auf das, was heute zählt:
Wie entwickeln sich die Bedürfnisse unserer Kunden? Welche Marktbewegungen sind relevant? Wo braucht es jetzt klare Entscheidungen?
Der Dialog war – wie immer – direkt, transparent und auf den Punkt. Genau die Art von Reflexion, die gute Unternehmensführung stärkt.
Ein Schwerpunkt des Tages: Führung als System.
Welche Routinen und Prinzipien machen Organisationen in anspruchsvollen Zeiten widerstandsfähig?
Wie gelingt Führung, die Orientierung gibt und gleichzeitig Beweglichkeit ermöglicht?
Unser gemeinsamer Anspruch: Führung so zu gestalten, dass sie wirkt – konsequent, menschlich und handlungsstark.
Ein besonders Moment war die Baustellenbesichtigung von Don Camillo & Peppone in Wolfsburg – ermöglicht und begleitet von unserem Beiratsmitglied Hans-Dieter Brand.
Die Eindrücke waren weit mehr als technische Einblicke:
Sie haben uns gezeigt, wie Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes entsteht – mit Herzblut und Weitblick, Professionalität und mutigen Visionen.
Wir sind dankbar für die Gelegenheit, ein solches Projekt so nah und so persönlich erleben zu dürfen.
Mitten im Programm: eine kurze, ungeplante Evakuierung des Tagungshotels.
Beeindruckend war, wie ruhig, geordnet und professionell alles ablief – und wie schnell das Rettungsteam die Situation im Griff hatte.
Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig Vorbereitung, Routinen und klares Handeln sind, wenn es wirklich darauf ankommt.
Zum Abschluss richteten wir den Blick auf das, was vor uns liegt:
Wie wir als ErfolgsWert weiter wachsen.
Welche Themen wir vertiefen.
Und wie wir unseren Kunden auch in Zukunft echten Mehrwert bieten.
Eines wurde dabei klar: Unsere Vision ist ambitioniert – und sie gelingt, weil wir als Team Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorne denken.
Dieses Treffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll ein starker, mutiger und kompetenter Beirat ist.
Er schenkt uns Orientierung.
Er schärft unseren Fokus.
Und er stärkt unseren Weg in die Zukunft.
Wir sind dankbar für das Vertrauen, die Energie und die Bereitschaft, uns als Erfolgswert immer wieder herauszufordern und zu stärken.
Solche Begegnungen sind unser Fundament – und unsere Motivation.
01.11.2025
Wenn Führungskräfte ihre Führungskräfte völlig falsch einschätzen
„Das haben wir schon gemacht.“
„Unsere Führungskräfte sind bestens vorbereitet.“
„Darauf können Sie aufbauen.“
Diese Sätze hören wir oft, wenn operative Führungskräfte zu strategischen Führungskräften entwickelt werden sollen.
𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀:
Programme wurden gemacht, aber nicht gelebt.
Trainings wurden abgeschlossen, aber nicht verankert.
Wann wurde zuletzt gefragt:
„Was ist daraus geworden?“
„Wie wird das Erlernte angewendet?“
„Welche Erfolge sind messbar?“
„Was hast du dir vorgenommen – und was hast du umgesetzt?“
Führungskräfteentwicklung ist keine Pflichtübung, sondern eine Investition mit Renditeerwartung.
Diese Rendite entsteht jedoch nicht im Seminarraum, sondern im Alltag, in der Reflexion und im Verhalten.
Mein Appell an Unternehmensverantwortliche und HR:
Hört nicht auf, wenn das Programm endet.
Beginnt dann erst richtig.
🅱🅴🅶🅻🅴🅸🆃🅴🆃. 🅵🆁🅰🅶🆃 🅽🅰🅲🅷. 🅵🅾🆁🅳🅴🆁🆃 🅺🅾🅽🆂🅴🆀🆄🅴🅽🆉. 🅼🅴🆂🆂🆃 🆆🅸🆁🅺🆄🅽🅶.
Nur so wird aus Weiterbildung echte Wirksamkeit – und aus Führungskräften echte Gestalter.
Das Betriebssystem Führung der Erfolgswert GmbH setzt genau hier an:
Es bietet eine strukturierte Nachsorge mit nachhaltiger Implementierung, die sicherstellt, dass Lernen im Alltag wirkt – dauerhaft, messbar und wirksam.
29.10.2025
KI übernimmt Management-Aufgaben.
67 Prozent der Aufgaben von Führungskräften sind laut IAB automatisierbar.
Ressourcen planen, Berichte erstellen, Prozesse steuern – das übernimmt zunehmend die Technik.
Sogar strategische Entscheidungen können KI-Systeme heute vorbereiten.
Was bleibt dann noch für Führungskräfte?
Die Antwort: Alles, was nicht programmierbar ist.
– Verantwortung übernehmen
– Menschen entwickeln
– Klarheit und Richtung geben
– Kultur gestalten
Führung wird nicht ersetzt – aber sie verändert sich.
Verwalten reicht nicht mehr aus.
Wer seine Rolle nicht neu denkt, wird überholt.
Wer Führung als Haltung versteht, wird relevant bleiben.
Jetzt ist die Zeit, Führung nicht als Titel, sondern als Kompetenz zu begreifen.
Welche Aufgaben überlässt du künftig der KI – und welche bleiben bei dir?
27.09.2025
„Überraschende Kündigung“? – Die gibt es nicht!
Warum heißt die Kündigung eigentlich Kündigung?
👉 Weil sie sich ankündigt!
Die Wahrheit ist: Kündigungen fallen selten vom Himmel.
Mitarbeiter*innen senden Signale – Rückzug, sinkende Motivation, Unzufriedenheit.
Die eigentliche Frage ist: Nehmen Führungskräfte diese Signale wahr und reagieren darauf?
Führung bedeutet Verantwortung:
– Ressourcen gesund einsetzen
– Potenziale fördern
– Schaden vom Unternehmen abwenden
Das kostet Zeit und Energie – aber genau dafür sind Führungskräfte da.
Wehret den Anfängen – bevor Unzufriedenheit zur Kündigung wird.
Wie siehst du das: Gibt es die wirklich überraschende Kündigung oder nur übersehene Hinweise?
24.09.2025
Führung zeigt sich nicht im Konsens – sondern im Konflikt
„𝗪𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗴𝗲𝗵𝘁, 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗺 𝗘𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.“
In vielen Unternehmen lässt sich das beobachten:
Ein Team spürt, dass etwas nicht stimmt – Prozesse laufen schief, Erwartungen sind unklar, Spannungen steigen. Doch weil niemand den Konflikt anspricht, entsteht eine gefährliche Dynamik. Die Stimmung kippt, Vertrauen erodiert, und am Ende bricht das Thema mit voller Wucht auf – oft zu einem Zeitpunkt, an dem es teuer und schmerzhaft wird.
Genau deshalb hat das Weltwirtschaftsforum in Davos Konfrontations- und Konfliktfähigkeit als zweithöchste Führungsanforderung benannt. Und das völlig zurecht.
Führung bedeutet nicht, Harmonie um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Führung bedeutet, Unangenehmes nicht zu scheuen, sondern offen, respektvoll und lösungsorientiert damit umzugehen.
Wer Konflikte ignoriert, verschiebt sie nur in die Zukunft.
𝗪𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗼𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.
Wer sie konstruktiv austrägt, fördert Innovationskraft – denn Reibung ist Ursprung neuer Ideen.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Projekt arbeiteten zwei Bereiche komplett aneinander vorbei. Wochenlang herrschte „freundliches Schweigen“ – bis die Ergebnisse nicht mehr zusammenpassten. Erst als die Führungsebene das Gespräch forderte, wurden die eigentlichen Interessen sichtbar. Es war unbequem, laut und emotional. Aber genau in diesem Moment begann die echte Zusammenarbeit.
Das ist Führung: nicht der leichte, sondern der mutige Weg.
𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 ist keine Schwäche, sondern eine der größten Stärken.
𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗧𝗼𝗽-𝟮-𝗞𝗼𝗺𝗽𝗲𝘁𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝗻.
Wie erleben Sie den Umgang mit Konflikten in Ihrer Organisation – eher als Tabu oder als Chance?
17.09.2025
„Was darf Führung kosten?
Vielleicht weniger, als wir bezahlen, wenn wir sie vernachlässigen.“
Laut Gallup kostet innere Kündigung in Deutschland jährlich bis zu 105 Milliarden € – verursacht durch unsichtbare Kosten schlechter Führung.
Nur 21 % der Mitarbeitenden fühlen sich durch ihre Führungskraft wirklich motiviert – doch emotionale Bindung ist essenziell zur Vermeidung von Fehlzeiten, Demotivation und Fluktuation.
Auf der anderen Seite zeigt ein aktueller Leitfaden: Jeder in Führung investierte Euro kann 3–7 € an Nutzen zurückbringen
Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr diese Zahlen hört?
Wo habt ihr erlebt, dass gute Führung sichtbare und nachhaltige Wirkung gezeigt hat – vielleicht sogar ohne großes Budget?
06.09.2025
Wie passt das zusammen?
Ein Unternehmen beschließt, Kosten zu senken – vor allem bei den Personalkosten.
Im selben Meeting fordern Führungskräfte mehr Kapazitäten.
Ein Paradox, das zeigt: Anforderungen und Kostenstrukturen laufen oft in entgegengesetzte Richtungen.
Technologie soll Kosten reduzieren.
Die Realität: Personalkosten steigen, Anforderungen an Führung steigen noch schneller.
Was bedeutet das?
Für Unternehmen:
– Strukturen ehrlich prüfen – passt die Organisation noch zur Wertschöpfung?
– Technologie-Investitionen auf echten ROI messen.
Klar unterscheiden, wo Menschen Mehrwert schaffen und wo Systeme übernehmen.
Für Führungskräfte:
– Vom Kostenverwalter zum Zukunfts- und Kultur-Gestalter.
– Brücken bauen zwischen Mensch und Technologie.
– Transformation vorantreiben, statt nur Prozesse zu managen.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie sparen wir?“
sondern:
„Wie schaffen wir mehr Wert – durch Menschen, Technologie und Balance?“
Mich interessiert: Wie geht ihr mit dem Spagat zwischen Kostendruck und steigenden Anforderungen um?
Denkt ihr in Köpfen – oder in Hebeln?
03.09.2025
Auf einen Kaffee – nein, diesmal Energydrink – mit Max Schlichenmeier!
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH): Max, 17 Jahre alt, Porsche Carrera Cup Rookie, Abi in Sicht – und seit du sechs bist im Motorsport. Klingt nach einem ziemlich vollen Terminkalender.
Max: Ist es auch. Schule vormittags, Lernen, Fitness oder Simracing-Training nachmittags, abends Testfahrten oder Vorbereitung. Wochenende? Rennen oder Trainings. Freizeit im Sinne von „Nichtstun“ gibt’s fast nicht.
Jan: Und deine Eltern sagen: Gute Noten, sonst kein Rennsport?
Max: Genau. Das ist der Deal. Auch mit meinen Lehrern. Schule ist die Basis. Wenn die läuft, spielen alle mit – und ich hab den Kopf frei für den Rest.
Jan: Klingt sehr erwachsen für dein Alter.
Max: Wenn du jedes Wochenende auf der Strecke stehst, lernst du schnell: Verantwortung übernehmen, mit Siegen umgehen, mit Niederlagen umgehen.
Jan : Führungskräfte kennen das: Wer seine Basics sauber hält, schafft Freiraum für die großen Projekte. Dein Papa, Steffen, ist selbst Rennen gefahren. Wie wichtig ist er für dich?
Max: Sehr. Er kennt die Höhen und Tiefen. Er weiß genau, was ich mache – und was das bedeutet. Aber er lässt mich mein Ding machen. Mentor ist auch mein Teamchef, Kurt Ecke. Und der ADAC Hessen-Thüringen, der mich seit acht Jahren fördert.
Jan: Mentoren und Sparringspartner mit Erfahrung – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – sind unbezahlbar. Dein Auftakt in der Saison 2025 im Carrera Cup Benelux war… sagen wir mal: „holprig“.
Max: Ziemlich, ja. In den ersten sechs Rennen bin ich viermal nicht ins Ziel gekommen. Unfälle, technische Probleme. Da sitzt du erstmal im Truck und denkst: „Super, Wochenende gelaufen. Meisterschaft ade.“
Jan: Und dann?
Max: Helm ab, Daten analysieren, Fehler finden, Lösungen suchen. Und dann abhaken. Wenn du hängen bleibst, bist du beim nächsten Rennen schon wieder im Kopf im Kiesbett.
Jan: Genau das gilt auch für Führungskräfte: Analyse, Konsequenzen ziehen, weitermachen. Und dann kam Assen: Rookie-Podium und Top Ten. Wie geht so ein Comeback?
Max: Vorbereitung. Fortschritte registrieren. An die eigene Stärke glauben. Und im Rennen wach bleiben. In Assen konnte ich einige Plätze gutmachen, weil ich im Kopf hellwach war. Und dann cool bleiben – nicht verkrampfen, auch wenn’s Druck gibt.
Jan: Druck und Verkrampfen kennen Führungskräfte gut.
Max: Klar. Wenn du dich zu sehr auf Fehler konzentrierst, machst du den nächsten gleich hinterher. Du brauchst absolutes Vertrauen: in dich, dein Team, dein Material. Vom Wagen bis zur korrekt angezogenen Radmutter.
Jan: Führungskräfte müssen den Rahmen für Leistung schaffen. Das fängt bei ihnen selbst an – und endet beim Team. Du arbeitest mit Dirk Werner, ehemaliger Porsche-Werksfahrer, als Coach. Wie läuft das?
Max: Direkt. Nach jeder Session sprechen wir. Dirk sagt klar, was gut war und was nicht. Ohne Blabla. Manchmal hart, aber immer fair. Er will, dass ich lerne – und das tue ich.
Jan: Genau so muss Feedback im Unternehmen sein: zeitnah, ehrlich, klar. Du bist viel unterwegs. Wie hältst du mental und körperlich durch?
Max: Struktur. Ich weiß, wann Training ist, wann Schule, wann Pause. Und Pause heißt bei mir: wirklich Pause. Kumpels treffen, Zocken, Serien schauen – und runterfahren.
Jan: Führungskräfte unterschätzen oft, wie sehr Regeneration Leistung treibt. Letzte Frage: Dein Tipp für Führungskräfte?
Max: Alle Leistungen kommen nur im Team zustande. Einer allein ist nichts. Eine Führungskraft auch nicht. Du brauchst ein Team, das funktioniert – und Vertrauen in beide Richtungen.
Jan: Klingt nach einem guten Plan fürs Büro.
Fazit von Jan: Max lebt mit 17, was viele erst viel später – manchmal nie – verstehen:
- gesunde Leistungsbereitschaft entwickeln
- die richtigen Wegbegleiter finden
- sportliche Ziele setzen
- Grundlagen für Performance sichern
- Siege, Niederlagen und Fehler analysieren
- Chancen sehen und an sich glauben
- Pausen ernst nehmen
Ob im Cockpit oder im Chefsessel – die Prinzipien sind dieselben.
20.08.2025
Wer führen will, muss die Perspektive wechseln.
Abstand halten.
Von außen schauen.
Das große Ganze sehen.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Im Alltag reißen uns dringende Aufgaben oft in den Strudel des Hier und Jetzt.
Wir reagieren, löschen Brände und verlieren den Überblick.
Die erfolgreichsten Führungskräfte der deutschen Wirtschaft zeigen, wie es besser geht:
Christian Klein bei SAP hat das Unternehmen konsequent in Richtung Cloud und Künstliche Intelligenz transformiert – mit Weitblick und Geduld.
Roland Busch bei Siemens setzt auf langfristige Innovation und Nachhaltigkeit, statt auf schnelle Erfolge.
Saori Dubourg bei BASF verbindet Wachstum mit Verantwortung und denkt global und nachhaltig.
Dr. Joachim Kuhn von va-Q-tec schafft mit seiner Technologie neue Märkte durch zukunftsorientierte Innovation.
Gute Führung heißt:
Zuerst Abstand gewinnen.
Dann das Gesamtbild erfassen.
Erst danach Entscheidungen treffen.
Nicht aus dem Bauch, nicht aus Panik – sondern mit klarem Blick und Ruhe.
Abstand ist kein Rückzug. Abstand ist Weitblick.
16.08.2025
„Führung ist kein Kostenpunkt – sie ist ein Renditehebel.“
Was wäre, wenn wir aufhören würden, in Führung nur einen Kostenblock zu sehen?
In vielen Unternehmen beginnt der Sparkurs an einer Stelle:
– Führungskräfteentwicklung
– Teamformate
– Gesundheitsangebote
Begründung?
„Jetzt ist nicht die Zeit für Soft Skills.“
Doch genau das ist der Irrtum.
Denn:
Wenn Führung wackelt, wackelt das ganze System.
Und das wird teuer – aber nicht sofort sichtbar.
Die wahren Kosten tauchen später auf:
– In Fluktuation
– In Krankmeldungen
– In Führungslücken
– In der Entfremdung zwischen Teams und Zielen
Was wäre also, wenn wir diese Bereiche nicht als Kosten, sondern als Investition behandeln würden?
Eine Investition in:
– Klarheit
– Verbindung
– Selbststeuerung
– Zukunftssicherheit
Wir erleben oft:
Dort, wo mutig in Menschen investiert wird, entsteht echte unternehmerische Resilienz – nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.
—
Was denkst du dazu?
Wo ist für dich der Punkt, an dem Sparen zur Gefahr wird?
09.08.2025
Unterschiede sind da.
Leadership oder Management?
Inner Game, Outer Game – oder vielleicht: Immer Game?
Die entscheidende Frage lautet:
Bin ich Leader oder Manager?
Ein klarer Blick hilft:
Treibt mich der Wunsch, Menschen zu inspirieren – oder Prozesse zu optimieren?
Lenke ich durch Haltung und Vision – oder durch Planung und Kontrolle?
Suche ich Veränderung – oder Stabilität?
Führe ich durch innere Klarheit – oder durch äußere Struktur?
Leadership beginnt innen.
Das Inner Game zeigt sich in Selbstreflexion, Haltung, Wertebewusstsein und visionärem Denken.
Management zeigt Wirkung im Außen.
Das Outer Game ist geprägt von Organisation, Effizienz, Kontrolle und Umsetzung.
Doch am Ende zählt: 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗺𝗲
Führung passiert immer – bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist: Wie wird geführt – und mit welcher Wirkung?
Leadership und Management schließen sich nicht aus.
Echte Wirksamkeit entsteht, wenn beides zusammenkommt:
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻.
Unterschiede sind da. Die Wirkung entscheidet.
Wo liegt aktuell der Fokus – innen, außen, oder beides?
06.08.2025
Wissen. Freiheit. Kreativität. Disziplin.
Vier Prinzipien – eine Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Doch sie bleiben wirkungslos, wenn sie nicht systematisch in der Führung verankert sind.
Was das bedeutet:
Diese Prinzipien müssen in konkrete Führungsleitlinien übersetzt, mit KPIs messbar gemacht und im Führungsalltag konsequent umgesetzt werden.
Warum das entscheidend ist:
– 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁: Nur was klar definiert ist, kann auch geführt und verbessert werden.
– 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵: Gute Führung steigert Leistung, bindet Talente und schafft Vertrauen – bei Kunden wie Mitarbeitenden.
– 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: Führung braucht klare Systeme, Orientierung und Verlässlichkeit – gerade in dynamischen Märkten.
– 𝗘𝗦𝗚 & 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘁ä𝘁: Führungsleitlinien machen kulturelle Qualität sichtbar und stärken die soziale Nachhaltigkeit.
– 𝗕𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻: ESG-Reporting und Finanzierungspartner fordern zunehmend belastbare Nachweise zur Führungskultur.
Nicht warten, bis Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien Druck machen. Wer heute handelt, ist morgen vorbereitet –
Kulturell. Strategisch. Wirtschaftlich.
Arbeiten Sie bereits mit verbindlichen, messbaren Führungsleitlinien – oder ist das noch ein Zukunftsthema?
02.08.2025
Wer führt, um zu gefallen – wird umfallen.
Denn Führung heißt: Haltung zeigen, auch wenn’s unbequem wird.
Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und steigendem Druck zeigt sich, wer wirklich führt – und wer sich treiben lässt.
Wer Harmonie sucht statt Klarheit. Wer sich an Zustimmung orientiert statt an Verantwortung.
𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝘂𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴.
Und vor allem: Klarheit vor der Entscheidung.
Unsere Erfahrung zeigt:
Die besten Führungskräfte stellen sich zuerst vier Fragen – bevor sie handeln:
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 Kunde, 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻?
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝘁?
𝗭𝗮𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝘄ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻?
𝗞ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻?
Genau hier setzt unser Betriebssystem Führung an:
Wir bauen Führungssysteme mit Substanz. Klare Prinzipien, messbare Wirkung, nachhaltige Entwicklung.
𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻.
Sondern Entscheidungen zu treffen, die Zukunft sichern.
30.07.2025
„In Geld denken“ – ein Führungsprinzip mit doppeltem Hebel.
Viele Führungskräfte denken zuallererst an Budgets, Kosten oder ROI – sobald das Wort „Geld“ fällt.
Doch die wahre Kunst unternehmerischer Führung liegt nicht (nur) im Controlling – sondern im bewussten Umgang mit der Ressource Zeit.
Denn: Zeit ist Kapital.
Und: Zeitverschwendung ist Kapitalvernichtung.
Wie oft erleben wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Teilnehmenden Meetings ohne klare Agenda, Projekte ohne Entscheidung oder Führungskräfte, die mehr operativ „zupacken“, statt strategisch zu führen?
Genau hier setzen wir mit dem Betriebssystem Führung an:
Wir verankern unternehmerisches Denken tief im Führungsalltag – messbar, wirksam, nachhaltig.
Das bedeutet konkret:
• 10 % der Wochenzeit wird für strategische Optimierung reserviert
• Meetings starten pünktlich, mit Ergebnisfokus
• Delegation als Führungsprinzip – um Zukunft zu gestalten, statt Tagesgeschäft zu verwalten
• Konsequentes Denken in Zeitschienen und Projektkosten
Unsere Kund*innen berichten: Die Wirkung ist spürbar. Und sie rechnet sich – in Produktivität, Klarheit und wirtschaftlichem Fortschritt.
Zeit ist Geld – wenn wir sie unternehmerisch denken.
👉 Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Zeit um?
👉 Wo verschenken Sie Potenzial?
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
26.07.2025
„Das zahlt aber nicht auf meine Ziele ein…“
„Daran werde ich nicht gemessen…“
„Dann verliere ich meinen variablen Anteil…“
Sätze, die in Unternehmen häufig fallen – leise oder laut.
Und die eines deutlich machen:
𝗗𝗮 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱.
Da wird taktiert, gesichert, verwaltet.
Doch Führung beginnt dort, wo Komfort aufhört.
Company First ist kein Slogan.
Es ist ein Führungsanspruch.
Führung bedeutet, dem Unternehmen zu dienen – nicht dem eigenen Bonus.
Nicht warten, bis es sich „rechnet“.
Nicht ausweichen, wenn es unbequem wird.
Wer führt, denkt unternehmerisch.
Wer verwaltet, bremst Veränderung.
Führung zeigt sich nicht im Reporting, sondern im Handeln.
𝗜𝗺 𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Für Kunden
Für Mitarbeitende.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗮 – 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.
Das Grundgehalt ist keine Vorhaltepauschale.
Es ist die Basis für Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit.
Führung heißt:
Klar entscheiden.
Verbindlich handeln.
Verantwortung übernehmen.
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
23.07.2025
Mut beginnt mit dem Ich
Mut ist nicht nur laut und sichtbar. Mut ist oft leise – und beginnt mit Ehre und Respekt gegenüber sich selbst.
Wer sich selbst mit Achtung begegnet, erkennt: Veränderung beginnt im Inneren.
👉 Der Mut, für sich selbst Dinge zu verändern.
👉 Der Mut, Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie unbequem sind.
👉 Der Mut, Konsequenzen auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren.
Im Wort „Ich“ steckt Verantwortung.
Und in dieser Verantwortung liegt die Kraft von:
🔹 Selbstverantwortung
🔹 Selbstbewusstsein
🔹 Selbstrespekt
Gerade für Führungskräfte ist das keine Option – es ist essenziell.
Denn wer sich selbst nicht mit Respekt und Ehre begegnet, kann andere nicht klar und aufrichtig führen.
Führung bedeutet nicht nur, andere zu bewegen – sondern den eigenen Weg mutig zu gehen.
Sich selbst immer wieder zu hinterfragen, anzutreiben, auszurichten.
Nicht aus Ego. Sondern aus Haltung.
Führen heißt: mutig vorangehen – auch mit sich selbst.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
24.02.2026
Auf einen Kaffee mit Hans-Dieter Brand von der Neuland Wohnungsgesellschaft und Ralf Seveneick
Ralf
„Wohnen ist ein Grundbedürfnis – aber die Rahmenbedingungen fühlen sich gerade an wie Dauerkrise. Wie gehst du damit um?“
Hans-Dieter:
Entscheidend ist, dass fast nichts mehr langfristig planbar ist
- Förderkulisse
- Zinsumfeld
- Baukosten
Das Ergebnis ist für mich: mehr ‚Auf Sicht fahren‘ – auf der Grundlage einer Gesamtstrategie
Ralf
„Sag mal kurz – eher ja oder eher nein?“
- Bezahlbarer Wohnraum ist ohne KI-Unterstützung nicht mehr denkbar.
Hans-Dieter: ja - Neubau wird auf absehbare Zeit ein Luxusgut. Hans-Dieter: Leider ja
- Nachhaltigkeit darf nicht teurer sein als Durchschnittsmieter:innen leisten können. Hans-Dieter : Ja – aber es muss finanziert werden
- Stadtentwicklung gelingt nur im Dialog mit Bewohner:innen. Hans-Dieter: ja
- Die Wohnungswirtschaft braucht weniger Förderung – und mehr Planbarkeit. Hans-Dieter: Nein, sie braucht BEIDES – insbesondere vor dem Hintergrund der vorherigen Frage und dem Ziel, Klimaneutralität zu erreichen
Ralf
„Du bist für einen Tag Mieter – was würdest du erwarten, dass NEULAND gerade liefert?“
Hans-Dieter
– bin seit 11 Jahren zufriedenen Mieter der NEULAND
Ralf
„Welche 3 Dinge müssen Wohnungsunternehmen heute beherrschen, um auch in fünf Jahren noch Vertrauen zu haben?“
Hans-Dieter
Vertrauen?
Beherrschen müssen sie m.E. – die Transformation hin zu digitalen Prozessen, wo möglich, bei gleichzeitiger Mieternähe, wo nötig. Und, wie immer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Mit einher geht damit der Umgang mit dem demografischen Wandel im Unternehmen – d.h. langfristige Personalplanung.
Natürlich ganz wichtig – den ‚richtigen‘ Umgang mit dem Bestand – Portfoliomanagement vor dem Hintergrund der o.g. volatilen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit sich wandelnden Kundenansprüchen
Ralf
„Woran merkst du im Alltag: Wir haben in der Wohnungswirtschaft wirklich einen Wandel geschafft?“
Hans-Dieter
– haben wir das??
Ralf
„Was ist die Entscheidung, die man als Wohnungsunternehmen treffen muss – obwohl man weiß, dass man dafür Kritik bekommt?“
z.B. angemessene Mietanpassungen
Ralf
„Was ist eine Führungsentscheidung, die du heute anders treffen würdest als vor drei Jahren?“
Hans-Dieter
Grundsätzlich eine schwierige Frage, da Entscheidungen immer im aktuellen Kontext getroffen werden müssen und es m.E. müßig ist, später darüber nachzudenken – insbesondere, wenn die Entscheidung praktisch unumkehrbar ist – Beispiel Entscheidung Sanierung statt Abriss
Ralf
„Wenn du Wolfsburgs Wohnzukunft in einem Satz beschreiben müsstest – wie klingt der?“
Hans-Dieter
Wolfsburg ist und bleibt ein attraktiver Wohnstandort mit hohem Wohnwert
Unsicher, aufgrund des Klumpenrisikos Automobilindustrie – (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, wg. Banken etc.)
Ralf
„Stell dir vor, du musst Einsparungen machen – wo würdest du niemals sparen?“
Hans-Dieter
Am Personal an ‚der falschen Stelle‘
Ralf
„Welche Entwicklung würdest du gerne erleben – bei NEULAND und in der Stadt?“
Hans-Dieter
NLD – noch stärkere Veränderungsbereitschaft und Vertrauen
Stadt – verlässlicher arbeitende Verwaltung
21.02.2026
Ab 2026 rücken nicht nur Technik und Tools in den Fokus. Entscheidend wird, wie verantwortungsvoll, nachvollziehbar und steuerbar KI im Unternehmen eingesetzt wird.
Unternehmen müssen künftig zeigen, dass sie:
– Risiken von KI-Anwendungen verstehen und steuern
– Verantwortlichkeiten klar geregelt haben
– Einsatz und Wirkung von KI dokumentieren können
– Führungskräfte in der Lage sind, KI kompetent und verantwortungsvoll zu nutzen
Wer das vernachlässigt, riskiert:
– Compliance- und Haftungsprobleme
– Reputationsverlust bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern
– Vertrauensprobleme gegenüber Banken und Investoren
Führung bedeutet 2026 nicht mehr nur Ziele setzen. Vielmehr muss KI rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam in die Steuerung des Unternehmens integriert werden.
Wie gehst du das Thema KI-Governance in deinem Unternehmen an?
18.02.2026
Nicht wegen mangelnder Kompetenz.
Nicht wegen fehlender Motivation.
Sondern wegen fehlender Klarheit in der Führung.
Neue Initiative.
Alle nicken.
Ressourcen werden „irgendwie“ gefunden.
Nach sechs Monaten: viel Aktivität – wenig Wirkung.
𝗪𝗮𝘀 𝗮𝗺 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗼𝗳𝘁 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗿 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻:
𝟭. 𝗪𝗲𝗿 𝘁𝗿ä𝗴𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴?
Nicht im Projektplan.
Sondern real.
Wer entscheidet bei Zielkonflikten?
Wer priorisiert, wenn es eng wird?
Wer steht am Ende vor der Geschäftsführung und sagt: Dafür übernehme ich die Verantwortung.?
𝟮. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗹ö𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗺𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝘀?
„Wir wollen besser werden“ reicht nicht.
Welchen messbaren Effekt erwarten wir?
Welche KPI bewegt sich – und bis wann?
Wenn wir das nicht klar benennen können, starten wir ein Beschäftigungsprogramm.
𝟯. 𝗪𝗮𝘀 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻?
Das ist die unbequemste Frage.
Jede Initiative kostet Fokus.
Und Fokus ist endlich.
Was stoppen wir?
Was bekommt weniger Aufmerksamkeit?
Wo sagen wir aktiv: Das jetzt nicht.
Worauf verzichten wir aktiv?
𝟰. 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿?
Welche Annahmen liegen zugrunde?
Welche Frühindikatoren beobachten wir?
Wo ist der definierte Absprungpunkt?
Nicht alles muss durchgezogen werden.
Aber alles braucht Klarheit.
Initiativen scheitern selten an Umsetzung.
Sie scheitern an unklaren Führungsentscheidungen am Anfang.
Diese Fragen sind kein Controlling-Tool.
Sie sind Führungsarbeit.
Denn Klarheit schafft Fokus.
Fokus schafft Wirkung.
Und Wirkung schafft Vertrauen in Führung.
Welche dieser Entscheidungen wird in Ihrem Haus zu selten explizit getroffen?
11.02.2026
Eine einfache Frage mit großer Wirkung.
In Führung und Unternehmensentwicklung reden wir viel über das, was fehlt: Budget, Zeit, Ressourcen.
Dabei sind oft andere Fragen entscheidender:
Was können wir aus eigener Kraft machen?
Welchen Beitrag kann ich persönlich leisten?
Worauf können wir verzichten?
Was geht leichter und einfacher?
Diese Fragen sind nicht weich. Sie sind wirtschaftlich.
Wer auf die eigene Kraft schaut, wird schneller handlungsfähig – und unabhängiger von zusätzlichen Budgets.
Ergebnisstarke Organisationen warten nicht auf perfekte Bedingungen. Sie nutzen, was da ist.
Die Frage nach dem persönlichen Beitrag verschiebt Verantwortung.
Weg von Zuständigkeiten, hin zur Wirkung.
Nicht: Wer ist dafür verantwortlich?
Sondern: 𝙒𝙖𝙨 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙠𝙤𝙣𝙠𝙧𝙚𝙩 𝙯𝙪𝙢 𝙀𝙧𝙜𝙚𝙗𝙣𝙞𝙨 𝙗𝙚𝙞?
Auch Verzicht ist Führung.
Nicht alles, was wir tun, zahlt auf das Ergebnis ein. Weniger Komplexität bedeutet mehr Fokus – und oft bessere Performance.
Und schließlich:
Einfachheit spart Geld。
Komplexe Prozesse kosten Zeit, Energie und Qualität.
Einfacher zu werden ist kein Rückschritt, sondern ein Produktivitätshebel.
Diese Fragen bringen Führung aus Konzepten in den Alltag.
Dort, wo Wirtschaftlichkeit entsteht.
Und Ergebnisse.
07.02.2026
Sportmannschaften folgen einem Spielsystem.
Im Straßenverkehr sorgen Regeln für Orientierung und Sicherheit.
Überall dort, wo Komplexität entsteht, helfen klare Leitplanken.
Und trotzdem erleben wir in vielen Organisationen genau hier eine Lücke:
Führung hat kein gemeinsames Betriebssystem.
Für uns ist Führung keine Frage von Stil oder Persönlichkeit.
Führung ist ein unternehmerisches System, das Orientierung gibt und Entscheidungen verlässlich macht.
Ein wirksames Betriebssystem für Führung sorgt dafür, dass:
• Entscheidungen nachvollziehbar und konsistent getroffen werden
• Verantwortung klar verteilt ist
• Führungsspielräume definiert sind
• Zusammenarbeit bereichsübergreifend funktioniert
In komplexen und dynamischen Zeiten ist das entscheidend.
Ohne ein gemeinsames Führungsverständnis entstehen Reibung, Unsicherheit und unnötige Diskussionen.
Aus Sicht der Shareholder geht es um Planbarkeit, Stabilität und nachhaltige Wertschöpfung.
Aus Sicht der Stakeholder um Orientierung, Fairness und Vertrauen.
Unser Fazit:
Strategie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Führung systematisch gedacht wird.
Ein Betriebssystem für Führung ist kein Bürokratieinstrument, sondern eine Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Die Frage ist nicht, ob Führung geregelt wird –
sondern wie klar und bewusst.
04.02.2026
Mit der Übergabe des Zertifikats „Betriebssystem Führung“ setzt der Verband ein starkes Zeichen für verbindliche, zeitgemäße und gemeinsam getragene Führung.
Im Bild: Ralf Seveneick bei der Übergabe des Zertifikats an Herrn Dr. Axel Tausendpfund.
Der VdW südwest zeigt damit, dass moderne Führung nicht bei Haltung oder Absicht stehen bleibt, sondern strukturell verankert wird. So entsteht eine klare, nachvollziehbare und tragfähige Führungs-Infrastruktur – als Grundlage für die Zukunft des Verbandes.
Besonders hervorzuheben ist: Das Betriebssystem Führung unterstützt die konsequente Umsetzung der entwickelten Verbandsstrategie und wirkt als zentraler Hebel für Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung.
Unser Glückwunsch gilt allen Führungskräften des VdW südwest – Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, die diesen Weg gemeinsam gestalten und Führung aktiv weiterentwickeln.
Ein besonderer Dank für das Vertrauen und die klare Unterstützung dieses Schrittes geht an Frau Claudia Brünnler-Grötsch und Herrn Dr. Axel Tausendpfund – sowie an Frau Bianka Ranzenberger, die als HR- und Projektverantwortliche diesen Prozess maßgeblich begleitet hat.
31.01.2026
31.01.2026. Der Januar ist rum.
Und die meisten „2026 wird unser Jahr“-Vorsätze sind schon wieder leise gestorben.
Nicht, weil Menschen faul sind.
Sondern weil sie ohne System gestartet sind.
Mehr Motivation bringt nichts, wenn der Alltag gewinnt:
Meetings, Ad-hoc-Themen, Abstimmungen, Kontextwechsel.
Unsere Regel für echte Umsetzung:
𝗠𝗮𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝘀𝗼 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗽𝗲𝗶𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄ä𝗿𝗲, 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻.
10 Minuten Fokus. Jeden Tag.
Auf eine Sache, die wirklich Wirkung hat.
Das ist der Unterschied zwischen Vorsatz und Ergebnis.
Was ist deine „lächerlich kleine“ Routine für mehr Umsetzung in die Tat?
21.01.2026
Impuls der Woche „Da muss das Unternehmen investieren.“
Stimmt oft.
Aber nicht immer – und vor allem nicht sofort.
Gerade bei Frozen Budgets, Hiring Freeze oder Kostendruck entscheidet sich, wie wir wirklich führen:
Was machen wir aus dem, was jetzt da ist?
Gute Führung heißt dann nicht „Augen zu und durch“, sondern:
Realität anerkennen – ohne sie schönzureden
Prioritäten hart klären: Was bringt Wirkung, was kann warten?
Ressourcen bewusst steuern (Zeit, Aufmerksamkeit, Skills – nicht nur Geld)
Lösungen mit Mitarbeitenden und Arbeitnehmervertretungen gestalten, statt sie „auszurollen“
𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹𝗵𝗮𝗳𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗔𝗻𝘀𝗽𝗿ü𝗰𝗵𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻.
Es heißt: Spielräume erkennen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen.
Denn:
Nicht jedes Problem ist ein Budgetproblem.
Manche sind Klarheitsprobleme.
Oder Kooperationsprobleme.
Wo schafft ihr gerade Wirkung – obwohl Ressourcen knapp sind?
17.01.2026
Auf einen Kaffee mit Thorsten Gleitz von der wankendorfer und Ralf Seveneick
Ralf: Mit welchem Gedanken startest du dieses Jahr – was beschäftigt dich gerade am meisten?
Thorsten: Mich beschäftigt vor allem die Frage: Schaffen wir es, die strukturellen Veränderungen wirklich im Alltag zu verankern? 2025 war ein Jahr großer organisatorischer Umbrüche. Wir haben viele Weichen gestellt. Aber etablieren allein reicht nicht – die Dinge müssen gelebt werden. Im Service, in der Zusammenarbeit, in unserem Führungsverständnis.
Ralf: Was hat sich in deinem Blick auf Führung in den letzten zwölf Monaten spürbar verändert?
Thorsten: Mir ist noch klarer geworden, wie sehr Menschen Orientierung brauchen. Verlässlichkeit. Nachvollziehbare Entscheidungen – gerade wenn sich viel verändert. Führung heißt heute für mich: Komplexität reduzieren. Prioritäten setzen. Und Dinge auch mal bewusst liegenlassen. Nicht alles, was möglich ist, macht gerade Sinn. Diese Fähigkeit zur Fokussierung – das ist für mich eine der wichtigsten Führungsaufgaben geworden.
Und noch etwas: Ich erlebe sehr deutlich, was Motivation und Haltung ausmachen. Freude an der Arbeit macht einen enormen Unterschied. Führung ist nicht nur steuern und entscheiden. Es geht auch darum, Energie zu geben. Gerade in schwierigen Zeiten steckt Begeisterung an – und entscheidet oft darüber, ob Veränderung gelingt oder versandet.
Ralf: In Zeiten von Unsicherheit: Was gibt dir persönlich Orientierung bei wichtigen Entscheidungen?
Thorsten: Der Blick auf unseren Zweck als Genossenschaft. Bezahlbares Wohnen. Verlässlichkeit für unsere Mitglieder. Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Wenn Entscheidungen diesem Kern dienen, halten sie auch Gegenwind aus.
Ralf: Welche Verantwortung wiegt für dich aktuell am schwersten – und warum?
Thorsten: Veränderungen so zu gestalten, dass sie Menschen mitnehmen und nicht überfordern. Strukturen kannst du schnell verändern – Vertrauen nicht. Darauf muss man jeden Tag achten.
Ralf: Wo merkst du im Alltag, dass sich die Erwartungen an Unternehmen grundlegend verändern?
Thorsten: Die Erwartungen an Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit sind deutlich gestiegen – intern wie extern. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlicher Ansprache und Verlässlichkeit. Beides zusammenzubringen, das ist die eigentliche Herausforderung.
Ralf: Welche Themen werden aus deiner Sicht in diesem Jahr unterschätzt, obwohl sie entscheidend sein werden?
Thorsten: Führungsqualität im mittleren Management. Dort entscheidet sich, ob Strategien wirken oder versanden. Und dort braucht es mehr Unterstützung, nicht mehr Druck.
Ralf: Gibt es eine Überzeugung, die du heute klarer vertrittst als noch vor ein paar Jahren?
Thorsten: Ja: Gute Führung heißt nicht, alles selbst zu wissen oder zu entscheiden. Sie heißt, Verantwortung klar zu verteilen und Menschen zu befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ralf: Wann sagst du bewusst Nein – obwohl ein Ja auf den ersten Blick einfacher wäre?
Thorsten: Wenn ein Ja kurzfristig Ruhe bringt, aber langfristig falsche Erwartungen erzeugt. Ein ehrliches Nein ist oft anstrengender – aber fairer.
Ralf: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Zusammenarbeit über Hierarchien und Bereiche hinweg wirklich gelingt?
Thorsten: Zuallererst klare Zuständigkeiten: Wer ist wofür verantwortlich? Wer entscheidet was? Welche Aufgaben haben Priorität? Erst wenn diese Fragen sauber geklärt sind, entsteht echte Zusammenarbeit.
Gleichzeitig braucht es Führungskräfte, die auf Augenhöhe agieren, die zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen – und dennoch konsequent entscheiden und umsetzen. Zusammenarbeit scheitert selten am Willen, sondern meist an Unklarheit oder fehlender Führung.
Ralf: Welche Rolle spielt Haltung in deinem Führungsalltag – und wo wird sie besonders sichtbar?
Thorsten: Haltung zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern in schwierigen Situationen. Wenn Entscheidungen unbequem sind. Wenn Fehler offen angesprochen werden müssen. Da wird sie sichtbar.
Ralf: Was müssen Unternehmen heute leisten, um langfristig Vertrauen zu behalten?
Thorsten: Sie müssen berechenbar sein. Entscheidungen erklären. Zusagen einhalten. Fehler nicht verstecken. Vertrauen entsteht durch Konsequenz, nicht durch Perfektion.
Gerade bei Veränderungen unserer Wohnprodukte – durch Modernisierungen, Um- oder Neubauten – ist frühzeitige, klare und ehrliche Kommunikation entscheidend. Wer Eingriffe transparent ankündigt, Auswirkungen erklärt und im Dialog bleibt, schafft Akzeptanz, bevor Unsicherheit entsteht.
Ralf: Welche Entscheidung aus dem letzten Jahr wirkt noch heute nach?
Thorsten: Die Einführung des zentralen Mieterservice. Sie war notwendig und richtig – und sie fordert uns weiterhin, weil sie ein anderes Zusammenspiel von Führung, Verantwortung und Service verlangt.
Ralf: Wenn du ein Thema für dieses Jahr setzen könntest, das mehr Aufmerksamkeit verdient – welches wäre das?
Thorsten: Ich wünsche mir im gesamten Führungsteam einen stärkeren Fokus auf die kleinen Dinge. Vom Vorstand bis zur Teamleitung sollten wir uns bewusst selbst ein Bild vom Arbeitsalltag machen: von Prozessen, Tools und Softwarelösungen – und davon, was unsere Teams und unsere Kunden jeden Tag tatsächlich erleben. Das würde deutlich schneller zu besseren Entscheidungen führen und helfen, unnötige Kontrollen, Schleifen und Komplexität abzubauen.
Ralf: Und zum Abschluss ganz persönlich: Worauf freust du dich in diesem Jahr am meisten?
Thorsten: Ganz persönlich freue ich mich auf eine kurze Reise nach Hongkong nächste Woche – das Eintauchen in eine andere Welt, neue Perspektiven sammeln.
Beruflich steht ein Vorstandswechsel bevor, den wir sehr frühzeitig organisiert und transparent kommuniziert haben. Jetzt geht es darum, meinen Vorstandskollegen gebührend zu verabschieden, ihn zu feiern und ihm im Namen der Genossenschaft für sein Wirken zu danken.
14.01.2026
Impuls der Woche 💫 Die wichtigste strategische Fähigkeit zum Jahresbeginn?
Nicht Planung.
Nicht Disziplin.
Reflektion。
Zum Jahresstart geht es nicht um gute Vorsätze.
Es geht um gute Entscheidungen.
Und gute Entscheidungen entstehen nicht im Aktionismus,
sondern im bewussten Innehalten:
Was hat wirklich funktioniert?
Was nicht?
Und warum?
Wer reflektiert, erkennt Muster – auch die eigenen.
Wer Muster erkennt, entscheidet klarer.
Wer klar entscheidet, führt wirksamer –
im Unternehmen, im Projekt und im eigenen Leben.
𝗥𝗲𝗳𝗹𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗾𝘂𝗲𝗺.
Sie konfrontiert.
Weil sie Verantwortung sichtbar macht.
Mit Fehlern. Mit blinden Flecken. Mit unbequemen Wahrheiten.
Aber genau dort entsteht ihr Wert:
Fehler werden zu Erkenntnissen
Erfahrungen zu Strategie
Reflektion ist kein „Soft Skill“.
Sie ist ein Führungsinstrument.
Ein KPI für Klarheit, Fokus und nachhaltiges Wachstum.
Wer bewusst reflektiert, handelt mit Intention.
Und wer mit Intention handelt, schafft Vertrauen – und Wirkung.
𝗘𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸.
10.01.2026
🥄 Wenn dir der Kunde den Pudding mit dem Löffel füttert …
fühlt sich das bequem und sicher an –
bis der Löffel plötzlich weg ist.
Was dann?
Viele Unternehmen erleben genau das:
Langjährige Kunden, stabile Umsätze, eingespielte Prozesse. Alles läuft.
Und genau darin liegt das Risiko.
Denn Erfolg kann bequem machen.
Abhängigkeiten entstehen schleichend.
Und plötzlich reicht ein externer Impuls – Markt, Entscheidung, Krise –
und die gesamte Planung gerät ins Wanken.
Realismus heißt: ehrlich hinschauen.
Wie gesund ist unsere Kundenstruktur wirklich?
Woher kommt unser Erfolg?
Und was passiert, wenn ein großer Kunde wegfällt?
👉 Eine unbequeme Wahrheit:
Stabilität allein ist kein Gesundheitszeichen.
Nur was wächst, ist wirklich gesund.
Deshalb gilt:
Egal wie stark deine Stammkunden sind – neue Kunden müssen kontinuierlich dazukommen.
Lass niemals zu, dass einzelne Kunden zu groß werden.
Denn der Löffel kann jederzeit verschwinden.
𝗗𝘂 𝘄𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗼𝗯 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁?
Dann lass uns gemeinsam einen klaren Blick auf deine Kundenstruktur werfen.
Nutz den Anfang des Jahres, um auch noch in diesem Jahr direkte Wirkung und Ergebnis zu generieren.
Starte jetzt und melde dich bei uns!
07.01.2026
Impuls der Woche 💫 „Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung.“
Bingo! Schon wieder eine Führungsfolie gewonnen.
Steht in fast jedem Leitbild. Klingt stark. Fühlt sich richtig an.
Und ist ungefähr so konkret wie: „Wir wollen besser werden.“
Kurze Fragen aus der Praxis:
𝗪𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 „𝘄𝗶𝗿“?
Alle? Das Top-Management? Das Team? Oder immer die, die gerade im Raum sind?
Was genau ist „Verantwortung“?
Budget? Entscheidungen? Ergebnisse? Fehler? Oder nur das Protokoll im Meeting?
Und was heißt „gemeinsam“?
Alle gleich viel? Einer entscheidet, alle klatschen? Oder alle reden, keiner handelt?
Warum Unternehmen solche Sätze lieben?
Weil sie gut klingen, aber niemandem wehtun.
Weil man sie nicht messen kann.
Und weil man nie „fertig“ ist – praktisch für jede Präsentation bis 2035.
Die eigentliche Führungsfrage lautet nicht:
Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung?
Sondern:
✅ Wer entscheidet was – und wofür wird diese Person auch wirklich verantwortlich gemacht?
✅ Woran merken wir nächste Woche, dass Verantwortung übernommen wurde?
✅ Was passiert, wenn sie niemand übernimmt?
Leadership beginnt nicht bei Überschriften.
Leadership beginnt dort, wo Verantwortung konkret, sichtbar und messbar wird.
Alles andere ist…
sehr gut formulierte Unverbindlichkeit.
20.12.2025
✨ Was für ein Ausblick auf dieses Jahr! ✨
Wir von der Erfolgswert GmbH stehen zum Jahresende gemeinsam auf unserem „Berg 2025“ – und was für ein Weg das war!
Mit Freude, Mut und echter Teamenergie haben wir Herausforderungen gemeistert, Chancen genutzt und Erfolge gestaltet. Jetzt stehen wir am Gipfel und atmen bewusst durch.
Dieses Innehalten ist uns wichtig.
Nicht, um stehenzubleiben –
sondern um wertzuschätzen, was wir gemeinsam erreicht haben.
Und dazu gehört ein großer Dank:
🙏 an unsere Kundinnen und Kunden, für Vertrauen und partnerschaftliche Zusammenarbeit
🙏 an unseren Beirat, für Weitblick, Klarheit und Unterstützung
🙏 an unsere Partner, die uns stärken und inspirieren
🙏 an unsere Mitarbeitenden, deren Engagement und Herzblut unseren Erfolgswert jeden Tag sichtbar machen
Hinter dem Gipfel ragt bereits ein neuer, noch höherer Berg auf.
Und genau das erfüllt uns mit Vorfreude.
Denn 2026 wird größer, mutiger und voller Chancen.
Darum unser Aufruf:
👉 Lasst uns gemeinsam aufbrechen.
👉 Lasst uns die nächste Etappe aktiv gestalten.
👉 Lasst uns 2026 zu unserem stärksten Jahr machen!
Wir sind bereit – mit Dankbarkeit im Herzen und neuer Energie im Gepäck.
Auf zum nächsten Berg! 🏔️✨
20.12.2025
🎄 Abwesenheitsnotiz vor Weihnachten – klassisch oder kreativ?
„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich 2. Januar nicht im Büro und melde mich danach.“
Oder doch eher:
„Ich tausche Laptop gegen Plätzchen, E-Mails gegen Kerzenlicht und bin im neuen Jahr wieder erreichbar.“ ✨
Gerade vor Weihnachten ist die Abwesenheitsnotiz oft der letzte Eindruck, den wir hinterlassen – intern wie extern.
Wie haltet ihr das?
Seid ihr Team klassisch & professionell oder Team kreativ & persönlich?
Und:
Darf eine Abwesenheitsnotiz schmunzeln lassen – oder sollte sie nüchtern bleiben?
16.12.2025
𝐆e𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤. 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠. 𝐳𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭s𝐫𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭.
Mit großer Freude überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an eine echte Größe genossenschaftlichen Wohnens:
🏅 Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG – vertreten durch Thorsten Gleitz.
Was macht diesen Meilenstein so besonders?
Genossenschaftliches Handeln ist bei der wankendorfer nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität:
Als eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein steht das Unternehmen seit über 75 Jahren für bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum mit hohem sozialen Mehrwert.
Dabei profitieren über 10.000 Mitglieder und Mieter:innen von bezahlbaren Mieten, lebenslangem Wohnrecht und persönlichem Service – getragen durch eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam entscheidet und Verantwortung übernimmt.
Mit Blick auf die Zukunft setzt die wankendorfer auf systematische und nachhaltige Führung – nicht auf punktuelle Initiativen, sondern auf tragfähige Strukturen, die Mitarbeitende und genossenschaftliches Miteinander stärken:
• Eine Führungskultur, die das genossenschaftliche Prinzip des gemeinsamen Erfolgs in den Mittelpunkt stellt
• Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen – ehrlich, transparent und nah an den Menschen
• Kontinuierliche Weiterentwicklung von Führungskompetenzen mit messbarer Wirkung
• Nachhaltige Orientierung: Für Wohnraum, der generations- und lebensphasengerecht ist
Genossenschaften wie die wankendorfer tragen Verantwortung weit über die Vermietung hinaus. Sie gestalten Quartiere, schaffen Begegnungsräume, binden Mitglieder ein und investieren Überschüsse in den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Bestands – immer im Interesse aller.
Das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ ist kein Endpunkt, sondern ein sichtbares Zeichen:
Führung, die wirkt. Gemeinschaft, die trägt. Zukunft, die gestaltet wird.
Wir gratulieren der wankendorfer herzlich – dem gesamten Team, dem Vorstand und allen Beteiligten – zu diesem starken Schritt in die Führung von morgen.
Herzlichen Glückwunsch!
10.12.2025
Impuls der Woche 💫 𝗪𝗲𝗿 𝗳ü𝗵𝗿𝘁, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Warum so viele Führungskräfte ein Problem mit „Kontrolle“ haben – und warum sie genau deshalb unverzichtbar ist
Kaum ein Begriff löst unter Führungskräften so viel Abwehr aus wie Kontrolle.
Zu schnell wird sie gleichgesetzt mit Vorgaben, Misstrauen oder Mikromanagement.
Doch das ist ein Missverständnis.
Kontrolle ist keine Schikane. Kontrolle ist Führung.
Und vor allem: Kontrolle ist die eine Aufgabe, die niemals delegiert werden kann.
Warum?
𝙆𝙤𝙣𝙩𝙧𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙜𝙞𝙗𝙩 𝙈𝙞𝙩𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝘾𝙝𝙖𝙣𝙘𝙚, 𝙞𝙝𝙧𝙚 𝙕𝙞𝙚𝙡𝙚 𝙩𝙖𝙩𝙨ä𝙘𝙝𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙚𝙧𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣.
Sie ist ein Modell der Unterstützung:
Wo stehen wir?
Was braucht es noch?
Was ist möglich, um die Lücken zu schließen?
Kontrolle sorgt dafür, dass niemand erst am Ende merkt, dass etwas fehlt.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.
Ohne regelmäßige Kontrolle entsteht Blindflug.
Sie ist notwendig, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden und rechtzeitig einzugreifen, bevor Risiken eskalieren.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗴𝗿𝗼𝗯𝗲 𝗙𝗮𝗵𝗿𝗹ä𝘀𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Führungskräfte tragen persönliche Verantwortung.
Wer nicht kontrolliert, riskiert rechtlich und wirtschaftlich weit mehr als nur schlechte Ergebnisse.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗹ä𝗱𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃 𝗮𝘂𝗳.
Richtig eingesetzt ist sie kein Defizitfokus, sondern ein Energielieferant:
• Was läuft gut?
• Was haben wir schon erreicht?
• Welche Optionen helfen uns, Zeit, Qualität und Budget einzuhalten?
Charmant kontrollieren heißt: unterstützend, respektvoll, neugierig.
Es macht nicht nur Spaß – es schafft Fortschritt, Sicherheit und Erfolg.
Kontrolle ist kein Zeichen von Misstrauen.
Sie ist ein Zeichen von Verantwortung.
Und gute Führung zeigt sich nicht darin, ob man kontrolliert,
sondern wie.
04.12.2025
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Ein Unternehmen mit Herz – und mit Verantwortung für generationsgerechtes Wohnen.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH – vertreten durch Hans-Dieter Brand
Was macht diesen Schritt so bedeutsam?
Die NEULAND setzt nicht auf einmalige Aktionen, sondern auf eine nachhaltige, ganzheitliche Haltung in puncto Wohnen und Verantwortung:
• Als größter Anbieter in Wolfsburg steht sie für über 11.500 Mietwohnungen, zahlreiche Gewerbeeinheiten und eine starke Verwurzelung in der Stadt.
• Mit der Philosophie „Wohnen. Leben. Neues bewegen.“ übernimmt NEULAND Verantwortung – nicht nur für Immobilien, sondern für Gemeinschaft, soziale Teilhabe und Lebensqualität.
• Durch ambitionierte Neubau- und Modernisierungsprojekte – mit Investitionen von 310 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren – gestaltet NEULAND Wolfsburg aktiv mit.
• Soziale Verantwortung wird großgeschrieben: bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wohnungen, Generationenwohnen, Wohngemeinschaften und Angebote für verschiedene Lebensphasen.
Mit der Verleihung des Zertifikats markieren wir keinen Endpunkt — sondern einen sichtbaren Schritt in der gemeinsamen Vision: Führung, die wirksam, menschenorientiert und zukunftsfähig ist.
Wir gratulieren NEULAND, Hans-Dieter Brand und dem gesamten Team herzlich zu diesem starken Signal — für Wolfsburg, für Mieter:innen und für die Wohnungswirtschaft insgesamt. Euer Engagement setzt Maßstäbe.
Hᴇʀᴢʟɪᴄʜᴇɴ Gʟüᴄᴋᴡᴜɴꜱᴄʜ!
03.12.2025
𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗚𝗼𝘃𝗲𝗿𝗻𝗮𝗻𝗰𝗲. 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴.
Bei der Aufsichtsratssitzung der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock durften wir gemeinsam mit den Vorständen Roland Blank und Ines Dietrich, den Führungskräften der WGSH, sowie dem gesamten Aufsichtsrat über die nächsten Schritte im Prozess der Führungsleitlinien sprechen.
Was uns besonders beeindruckt hat:
👉 der Mut, Führungsarbeit wirklich strategisch anzugehen
👉 die Offenheit für Entwicklung, Reflexion und gemeinsame Verantwortung
👉 der klare Wille, Kultur, Governance und Zukunftsfähigkeit miteinander zu verbinden
Die WGSH zeigt eindrucksvoll, wie moderne Genossenschaften heute agieren:
vorausschauend, professionell und mit einem starken Bewusstsein dafür, dass gute Führung die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und funktionierende Zusammenarbeit ist.
Ein Betriebssystem Führung schafft genau diese Basis:
✔ Orientierung für alle
✔ Klarheit in Verantwortung & Zusammenarbeit
✔ ein starkes Signal für Mitarbeitende, Talente und externe Partner
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
– für Vertrauen, Dialog auf Augenhöhe und die gemeinsame Energie.
Solche Tage zeigen, wie wertvoll echte Entwicklungsarbeit ist – und wie viel Zukunftskraft in der WGSH steckt.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte auf diesem Weg.
30.11.2025
Auf einen Kaffee mit Ralf Seveneick und Thomas Hain
Ralf Seveneick: Herr Hain, wenn Sie an das Jahr 2025 denken: Welcher Moment war für Sie persönlich ein „Auf-einen-Kaffee-bleib-mal-stehen“-Moment?
Thomas Hain: Dazu habe ich verschiedene Bilder vor dem geistigen Auge: die oft zu kurzen, aber wichtigen persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden auf unserer jährlichen Mitarbeiter-Jahresversammlung. Darüber hinaus erlebe ich aber auch Gespräche mit Persönlichkeiten, die wir zur AGW-Plenumssitzung einladen – in diesem Jahr Freiherr von Fritsch, der ehemalige Botschafter in Moskau.
Ralf Seveneick: Wohnungsbau, Klimaziele, soziale Verantwortung – Ihr Alltag ist ziemlich fordernd. Was motiviert Sie, morgens aufzustehen?
Thomas Hain: Die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Wir gestalten nicht nur Gebäude, wir gestalten Lebensräume, die Menschen eine Perspektive geben – das treibt mich an. Außerdem habe ich ein großartiges Team, das jeden Tag mit Leidenschaft dabei ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie nicht an Wohnen denken – wobei können Sie wirklich abschalten?
Thomas Hain: Beim Wandern und beim Sport. Wenn ich in den Bergen bin, kann ich komplett abschalten. Die Ruhe und die frische Luft helfen mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Den gleichen Effekt verspüre ich bei meinen sportlichen Aktivitäten.
Ralf Seveneick: Die NHW ist einer der größten Wohnungsanbieter Deutschlands. Was bedeutet das konkret für Verantwortung – ökologisch, sozial, wirtschaftlich?
Thomas Hain: Unsere Verantwortung ist es, nachhaltige und bezahlbare Lebensräume zu schaffen. Ökologisch bedeutet, klimaneutral zu bauen und zu sanieren. Sozial bedeutet, Wohnraum für alle zu schaffen – auch und vor allem für Menschen mit geringem Einkommen. Wirtschaftlich geht es darum, langfristig zu denken und solide zu wirtschaften, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.
Ralf Seveneick: Sie sprechen oft davon, „Lebensräume zu gestalten“. Wie sieht das in der Praxis aus?
Thomas Hain: Lebensräume gestalten heißt für uns, Quartiere zu schaffen, die mehr sind als nur Wohnraum. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Begegnungsstätten, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, nachhaltige Mobilitätskonzepte und eine Infrastruktur mitgedacht werden, die das Leben lebenswerter macht.
Räume für Begegnungen zu schaffen, damit der Austausch zwischen den vielen unterschiedlichen Kulturen, Nationalitäten, Ethnien, die bei uns wohnen, das gegenseitige Verständnis schaffen kann.
Ralf Seveneick: Wie verändert sich die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen – vom Vermieter hin zum gesellschaftlichen Akteur?
Thomas Hain: Wohnungsunternehmen sind heute viel mehr als Vermieter. Wir übernehmen Verantwortung für soziale Integration, Klimaschutz und die Entwicklung von lebenswerten Städten. Das macht uns zu einem wichtigen Partner für Kommunen und die Gesellschaft weit über das ‚Wohnen‘ hinaus.
Ralf Seveneick: Klimaneutrales Bauen, soziale Mieten, Flächenkonflikte – wie bringt man das unter ein Dach?
Thomas Hain: Es braucht eine klare Strategie und den Mut, neue Wege zu gehen. Wenn wir unsere Mieter entlasten wollen, müssen wir das vorausschauend bei der CO2-Abgabe tun. Daher setzen wir bei Modernisierungen auf geringinvestive Maßnahmen statt auf Vollmodernisierungen. So können wir bis 2045 größere Teile des Portfolios klimaneutral entwickeln, ohne das Unternehmen und unsere Mieter zu überfordern.
Ralf Seveneick: Gibt es ein Projekt oder eine Initiative, auf die Sie besonders stolz sind, weil sie zeigt, wie Zukunft des Wohnens konkret aussehen kann?
Thomas Hain: Ganz klar: die InitiativeWohnen. 2050, ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral zu gestalten. Wir haben die Initiative vor fünf Jahren gegründet, seitdem hat sie sich rasant entwickelt. Inzwischen sind mehr als 250 Partner mit rund 2,2 Mio. Wohneinheiten dabei.
Ralf Seveneick: Sie sind Beirat bei ErfolgsWert. Was hat Sie überzeugt, dieses Mandat anzunehmen?
Thomas Hain: Die ersten Kontakte haben wir bei der Durchführung des Führungskräfteprogramms bei der NHW geknüpft. Mir hat die Herangehensweise gefallen. Die Idee, Führungskräfte zu stärken und nachhaltige Werte in Unternehmen zu verankern, hat mich sofort angesprochen. Das passt perfekt zu meinen Überzeugungen.
Ralf Seveneick: Welche Themen aus der NHW-Welt finden Sie bei ErfolgsWert wieder – und umgekehrt?
Thomas Hain: Die strategische, zielgerichtete Herangehensweise an Themen sowie die Verbindung von sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg. Beide Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie auf die Zusammenarbeit blicken: Wo entsteht echter Mehrwert?
Thomas Hain: Für meine Zusammenarbeit in meinem Ressort stelle ich sehr positive Veränderungen in der Zusammenarbeit mit meinen Führungskräften fest. Das drückt sich auch, aber nicht nur in den Arbeitsergebnissen aus.
Ralf Seveneick: Wenn Sie sich für 2026 etwas wünschen dürften – für das Wohnen in Deutschland und für Ihr Team – was wäre das?
Thomas Hain: Dass Bauen kostengünstiger und effizienter wird. Die Stellschrauben sind bekannt – weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Förderbedingungen. Uns fehlen aber zwei Dinge: ein klares Signal und der Mut zur Umsetzung. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik. Nur gemeinsam können wir das Bauen wieder bezahlbar machen.
Ralf Seveneick: Was sollten Führungskräfte, gerade im öffentlichen und kommunalen Kontext, stärker beherzigen?
Thomas Hain: Den Mut, langfristig zu denken und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben. Und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Ralf Seveneick: Und ganz persönlich: Was ist Ihr „Erfolgswert“-Moment des Jahres?
Thomas Hain: Dass wir gemeinsam in der Wohnungswirtschaft es geschafft haben, die Co2 Effizienz – und nicht wie bisher die Energieeffizienz – als neue Zielgröße der Bundesregierung in den Fokus zu stellen.
27.11.2025
Viele wollen führen – aber nur wenige führen sich selbst.
Hart gesagt: Manche Führungskräfte haben mehr Klarheit über ihre KPIs als über ihre eigenen Werte.
Dabei beginnt echte Führung nicht beim Team, nicht im Meetingraum, nicht in der Strategie.
𝙎𝙞𝙚 𝙗𝙚𝙜𝙞𝙣𝙣𝙩 𝙙𝙤𝙧𝙩, 𝙬𝙤 𝙚𝙨 𝙪𝙣𝙗𝙚𝙦𝙪𝙚𝙢 𝙬𝙞𝙧𝙙: 𝙗𝙚𝙞 𝙄𝙝𝙣𝙚𝙣 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩.
Wie klar sind Ihre Werte?
Was gibt Ihnen Energie – und was zieht sie ab?
Wofür stehen Sie wirklich?
Wer andere wirksam führen will, muss zuerst den eigenen „Vorgarten“ aufräumen – mit Selbstreflexion, Selbstverantwortung und echter Haltung.
Meine Erfahrung: Wenn Führungskräfte ihren inneren Vorgarten kennen und pflegen (klar kommunizieren), wächst auch die Kraft ihres Teams. Leistung entsteht dort, wo Selbstreflexion auf Selbstverantwortung trifft.
Kennen Sie Ihren persönlichen Vorgarten?
25.11.2025
Klarheit. Struktur. Zukunftsfähigkeit.
Ein Unternehmen. Ein gemeinsames Ziel: Führung wirksam und messbar gestalten.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick im Namen der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
🏅 Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt – vertreten durch Thomas Hain
Was macht diesen Schritt so besonders?
Die NHW setzt nicht auf Gelegenheitsführung oder punktuelle Aktionen, sondern auf ein nachhaltiges Führungssystem mit Wirkung:
• Verbindliche Führungsleitlinien, spezifisch für die NHW
• ein klar geordnetes „Einstieg in die Führung“-System für jede Führungskraft
• die Implementierung über Führungsebenen hinweg – inkl. intensiver Zusammenarbeit mit Betriebsrat
• messbare Fortschritte bei Führungskultur, Bindung und Performance
Die NHW als Unternehmen steht für viel mehr als Wohnen: Mit über 60.000 Mietwohnungen an rund 112 Standorten in Hessen zählt sie zu den Top-Wohnungsunternehmen Deutschlands.
Zudem hat sie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Verantwortung fest verankert – ein Umfeld, in dem Führung heute mehr denn je zählt.
Die Übergabe des Zertifikats ist mehr als Symbolik – sie markiert einen sichtbaren Schritt in der Führungslandschaft.
Wir gratulieren der NHW, Dr. Hain und allen Beteiligten herzlich zu diesem Meilenstein.
Euer Mut, diese Wege zu gehen, setzt Maßstäbe.
Herzlichen Glückwunsch!
22.11.2025
Ein Tag von und mit Ralf Seveneick!
Gestern durfte ich beim Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock den Prozess zu den neuen Führungsleitlinien präsentieren. Besonders spannend war zu sehen, wie viel bereits erreicht wurde – und welches großartige Potenzial in der Organisation steckt.
Solche Momente zeigen mir, warum ich für das Konzept Betriebssystem Führung brenne:
𝗘𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴.
Punkt 1: Ein Betriebssystem Führung ist entscheidend für die Unternehmenskultur –
warum?
Weil Werte, Prinzipien und Regeln klar definiert werden. Dadurch entsteht ein verbindlicher Rahmen, der Kultur nicht nur beschreibt, sondern sie sichtbar, erlebbar und nachhaltig verankert.
Gleichzeitig leistet ein professionelles Betriebssystem Führung einen zentralen Beitrag zu den aktuellen Anforderungen rund um ESG, insbesondere im Bereich Governance, wo klare Verantwortlichkeiten, Transparenz und Führungsklarheit zunehmend essenziell werden.
Unternehmen, die ihr Betriebssystem Führung aktiv gestalten, profitieren gleich mehrfach:
A – Employer Branding: Führung wird zum echten Unterscheidungsmerkmal – attraktiv für Talente und Fachkräfte.
B – Orientierung: Mitarbeitende wissen, was gute Führung bedeutet, und können sich daran ausrichten.
C – Kapitalgeber: Investoren achten verstärkt auf solide Governance und belastbare Führungsstrukturen – das Betriebssystem Führung liefert genau diese Grundlage.
Wenn ihr Fragen oder Interesse am Betriebssystem Führung habt – meldet euch gerne.
Wir sind für euch Partner, Begleiter, Entwickler und Implementierer.
19.11.2025
𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿?
Die meisten Führungskräfte, die wir treffen, sagen :
„Zeit für Zukunft? Superwichtig. Aber wann denn bitte noch?“
Studien zeigen:
97 % der Führungskräfte halten strategisches Denken für entscheidend – aber 96 % sagen, sie hätten keine Zeit dafür.
Viele Führungskräfte verbringen nur rund ein Viertel ihrer Zeit wirklich mit Führung, der Rest geht in Meetings, E-Mails und Abstimmungen drauf.
Und im Schnitt schaffen Wissensarbeiter nicht einmal 3 Stunden echte Konzentration am Tag.
Kein Wunder, dass „Zukunft gestalten“ oft gegen „Inbox leeren“ verliert.
Als Führungskraft ist es aber genau meine Aufgabe:
– die Zukunft meines Verantwortungsbereichs aktiv zu gestalten – nicht nur auf sie zu reagieren
– die mir anvertrauten Ressourcen & Kapazitäten gesund und wirkungsvoll einzusetzen, damit wir unsere Ziele erreichen (oder übertreffen)
– über den Tellerrand hinauszuschauen: Was passiert außerhalb unserer Blase – bei Kunden, im Markt, in der Technologie?
– möglichen Schaden vom Unternehmen fernhalten – Risikoeinschätzungen vornehmen, in Konsequenzen denken…
Das passiert nicht „zwischen zwei Meetings“ oder abends um 22:30 Uhr.
𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 – „𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀-𝗕𝗹𝗼𝗰𝗸𝗲𝗿“
Dauer: 2 Stunden pro Woche
Zeitpunkt: immer zur gleichen Zeit
Regeln:
– keine operativen Themen
– keine Mails, kein Teams
– Handy im Flugmodus
𝗪𝗼𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻?
– Trends & Entwicklungen lesen, die nicht direkt auf dem Schreibtisch landen
– Strategie und Prioritäten hinterfragen: „Worauf sollten wir eigentlich unsere Energie legen?“
– Kapazitäten und Gesundheit meines Teams in den Blick nehmen: „Wo überfordern wir? Wo nutzen wir Potenziale nicht?“
– wo gibt es Störfeuer? analysieren und dauerhaft abstellen
– Gespräche mit Menschen führen, die nicht in meiner täglichen Meeting-Blase sind (Kunden, Talente, Kolleg:innen aus anderen Bereichen)
Forscher sprechen hier von „strategischem Time Blocking“ – bewusst geblockte Fokuszeit, um gedanklich in die Tiefe gehen zu können. Sie fanden heraus, dass sie nicht nur Produktivität, sondern auch Wohlbefinden und Engagement verbessert.
Aᴍ Eɴᴅᴇ ɪꜱᴛ ᴅɪᴇ Fʀᴀɢᴇ ɴɪᴄʜᴛ:
„Hᴀʙᴇɴ ᴡɪʀ Zᴇɪᴛ ꜰüʀ Zᴜᴋᴜɴꜰᴛ?“
ꜱᴏɴᴅᴇʀɴ:
𝗦𝗶𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻?
13.11.2025
2 Tage ErfolgsWert pur!
Anfang dieser Woche kam unser Beirat zusammen. Menschen, die uns seit Jahren mit Klarheit, Erfahrung und einem ehrlichen Blick von außen begleiten. Wieder wurde spürbar, wie wertvoll dieser Austausch ist, wenn es um die Zukunft unseres Unternehmens geht.
Wir starteten mit einem offenen Blick auf das, was heute zählt:
Wie entwickeln sich die Bedürfnisse unserer Kunden? Welche Marktbewegungen sind relevant? Wo braucht es jetzt klare Entscheidungen?
Der Dialog war – wie immer – direkt, transparent und auf den Punkt. Genau die Art von Reflexion, die gute Unternehmensführung stärkt.
Ein Schwerpunkt des Tages: Führung als System.
Welche Routinen und Prinzipien machen Organisationen in anspruchsvollen Zeiten widerstandsfähig?
Wie gelingt Führung, die Orientierung gibt und gleichzeitig Beweglichkeit ermöglicht?
Unser gemeinsamer Anspruch: Führung so zu gestalten, dass sie wirkt – konsequent, menschlich und handlungsstark.
Ein besonders Moment war die Baustellenbesichtigung von Don Camillo & Peppone in Wolfsburg – ermöglicht und begleitet von unserem Beiratsmitglied Hans-Dieter Brand.
Die Eindrücke waren weit mehr als technische Einblicke:
Sie haben uns gezeigt, wie Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes entsteht – mit Herzblut und Weitblick, Professionalität und mutigen Visionen.
Wir sind dankbar für die Gelegenheit, ein solches Projekt so nah und so persönlich erleben zu dürfen.
Mitten im Programm: eine kurze, ungeplante Evakuierung des Tagungshotels.
Beeindruckend war, wie ruhig, geordnet und professionell alles ablief – und wie schnell das Rettungsteam die Situation im Griff hatte.
Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig Vorbereitung, Routinen und klares Handeln sind, wenn es wirklich darauf ankommt.
Zum Abschluss richteten wir den Blick auf das, was vor uns liegt:
Wie wir als ErfolgsWert weiter wachsen.
Welche Themen wir vertiefen.
Und wie wir unseren Kunden auch in Zukunft echten Mehrwert bieten.
Eines wurde dabei klar: Unsere Vision ist ambitioniert – und sie gelingt, weil wir als Team Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorne denken.
Dieses Treffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll ein starker, mutiger und kompetenter Beirat ist.
Er schenkt uns Orientierung.
Er schärft unseren Fokus.
Und er stärkt unseren Weg in die Zukunft.
Wir sind dankbar für das Vertrauen, die Energie und die Bereitschaft, uns als Erfolgswert immer wieder herauszufordern und zu stärken.
Solche Begegnungen sind unser Fundament – und unsere Motivation.
01.11.2025
Wenn Führungskräfte ihre Führungskräfte völlig falsch einschätzen
„Das haben wir schon gemacht.“
„Unsere Führungskräfte sind bestens vorbereitet.“
„Darauf können Sie aufbauen.“
Diese Sätze hören wir oft, wenn operative Führungskräfte zu strategischen Führungskräften entwickelt werden sollen.
𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀:
Programme wurden gemacht, aber nicht gelebt.
Trainings wurden abgeschlossen, aber nicht verankert.
Wann wurde zuletzt gefragt:
„Was ist daraus geworden?“
„Wie wird das Erlernte angewendet?“
„Welche Erfolge sind messbar?“
„Was hast du dir vorgenommen – und was hast du umgesetzt?“
Führungskräfteentwicklung ist keine Pflichtübung, sondern eine Investition mit Renditeerwartung.
Diese Rendite entsteht jedoch nicht im Seminarraum, sondern im Alltag, in der Reflexion und im Verhalten.
Mein Appell an Unternehmensverantwortliche und HR:
Hört nicht auf, wenn das Programm endet.
Beginnt dann erst richtig.
🅱🅴🅶🅻🅴🅸🆃🅴🆃. 🅵🆁🅰🅶🆃 🅽🅰🅲🅷. 🅵🅾🆁🅳🅴🆁🆃 🅺🅾🅽🆂🅴🆀🆄🅴🅽🆉. 🅼🅴🆂🆂🆃 🆆🅸🆁🅺🆄🅽🅶.
Nur so wird aus Weiterbildung echte Wirksamkeit – und aus Führungskräften echte Gestalter.
Das Betriebssystem Führung der Erfolgswert GmbH setzt genau hier an:
Es bietet eine strukturierte Nachsorge mit nachhaltiger Implementierung, die sicherstellt, dass Lernen im Alltag wirkt – dauerhaft, messbar und wirksam.
29.10.2025
KI übernimmt Management-Aufgaben.
67 Prozent der Aufgaben von Führungskräften sind laut IAB automatisierbar.
Ressourcen planen, Berichte erstellen, Prozesse steuern – das übernimmt zunehmend die Technik.
Sogar strategische Entscheidungen können KI-Systeme heute vorbereiten.
Was bleibt dann noch für Führungskräfte?
Die Antwort: Alles, was nicht programmierbar ist.
– Verantwortung übernehmen
– Menschen entwickeln
– Klarheit und Richtung geben
– Kultur gestalten
Führung wird nicht ersetzt – aber sie verändert sich.
Verwalten reicht nicht mehr aus.
Wer seine Rolle nicht neu denkt, wird überholt.
Wer Führung als Haltung versteht, wird relevant bleiben.
Jetzt ist die Zeit, Führung nicht als Titel, sondern als Kompetenz zu begreifen.
Welche Aufgaben überlässt du künftig der KI – und welche bleiben bei dir?
27.09.2025
„Überraschende Kündigung“? – Die gibt es nicht!
Warum heißt die Kündigung eigentlich Kündigung?
👉 Weil sie sich ankündigt!
Die Wahrheit ist: Kündigungen fallen selten vom Himmel.
Mitarbeiter*innen senden Signale – Rückzug, sinkende Motivation, Unzufriedenheit.
Die eigentliche Frage ist: Nehmen Führungskräfte diese Signale wahr und reagieren darauf?
Führung bedeutet Verantwortung:
– Ressourcen gesund einsetzen
– Potenziale fördern
– Schaden vom Unternehmen abwenden
Das kostet Zeit und Energie – aber genau dafür sind Führungskräfte da.
Wehret den Anfängen – bevor Unzufriedenheit zur Kündigung wird.
Wie siehst du das: Gibt es die wirklich überraschende Kündigung oder nur übersehene Hinweise?
24.09.2025
Führung zeigt sich nicht im Konsens – sondern im Konflikt
„𝗪𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗴𝗲𝗵𝘁, 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗺 𝗘𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.“
In vielen Unternehmen lässt sich das beobachten:
Ein Team spürt, dass etwas nicht stimmt – Prozesse laufen schief, Erwartungen sind unklar, Spannungen steigen. Doch weil niemand den Konflikt anspricht, entsteht eine gefährliche Dynamik. Die Stimmung kippt, Vertrauen erodiert, und am Ende bricht das Thema mit voller Wucht auf – oft zu einem Zeitpunkt, an dem es teuer und schmerzhaft wird.
Genau deshalb hat das Weltwirtschaftsforum in Davos Konfrontations- und Konfliktfähigkeit als zweithöchste Führungsanforderung benannt. Und das völlig zurecht.
Führung bedeutet nicht, Harmonie um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Führung bedeutet, Unangenehmes nicht zu scheuen, sondern offen, respektvoll und lösungsorientiert damit umzugehen.
Wer Konflikte ignoriert, verschiebt sie nur in die Zukunft.
𝗪𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗼𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.
Wer sie konstruktiv austrägt, fördert Innovationskraft – denn Reibung ist Ursprung neuer Ideen.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Projekt arbeiteten zwei Bereiche komplett aneinander vorbei. Wochenlang herrschte „freundliches Schweigen“ – bis die Ergebnisse nicht mehr zusammenpassten. Erst als die Führungsebene das Gespräch forderte, wurden die eigentlichen Interessen sichtbar. Es war unbequem, laut und emotional. Aber genau in diesem Moment begann die echte Zusammenarbeit.
Das ist Führung: nicht der leichte, sondern der mutige Weg.
𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 ist keine Schwäche, sondern eine der größten Stärken.
𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗧𝗼𝗽-𝟮-𝗞𝗼𝗺𝗽𝗲𝘁𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝗻.
Wie erleben Sie den Umgang mit Konflikten in Ihrer Organisation – eher als Tabu oder als Chance?
17.09.2025
„Was darf Führung kosten?
Vielleicht weniger, als wir bezahlen, wenn wir sie vernachlässigen.“
Laut Gallup kostet innere Kündigung in Deutschland jährlich bis zu 105 Milliarden € – verursacht durch unsichtbare Kosten schlechter Führung.
Nur 21 % der Mitarbeitenden fühlen sich durch ihre Führungskraft wirklich motiviert – doch emotionale Bindung ist essenziell zur Vermeidung von Fehlzeiten, Demotivation und Fluktuation.
Auf der anderen Seite zeigt ein aktueller Leitfaden: Jeder in Führung investierte Euro kann 3–7 € an Nutzen zurückbringen
Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr diese Zahlen hört?
Wo habt ihr erlebt, dass gute Führung sichtbare und nachhaltige Wirkung gezeigt hat – vielleicht sogar ohne großes Budget?
06.09.2025
Wie passt das zusammen?
Ein Unternehmen beschließt, Kosten zu senken – vor allem bei den Personalkosten.
Im selben Meeting fordern Führungskräfte mehr Kapazitäten.
Ein Paradox, das zeigt: Anforderungen und Kostenstrukturen laufen oft in entgegengesetzte Richtungen.
Technologie soll Kosten reduzieren.
Die Realität: Personalkosten steigen, Anforderungen an Führung steigen noch schneller.
Was bedeutet das?
Für Unternehmen:
– Strukturen ehrlich prüfen – passt die Organisation noch zur Wertschöpfung?
– Technologie-Investitionen auf echten ROI messen.
Klar unterscheiden, wo Menschen Mehrwert schaffen und wo Systeme übernehmen.
Für Führungskräfte:
– Vom Kostenverwalter zum Zukunfts- und Kultur-Gestalter.
– Brücken bauen zwischen Mensch und Technologie.
– Transformation vorantreiben, statt nur Prozesse zu managen.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie sparen wir?“
sondern:
„Wie schaffen wir mehr Wert – durch Menschen, Technologie und Balance?“
Mich interessiert: Wie geht ihr mit dem Spagat zwischen Kostendruck und steigenden Anforderungen um?
Denkt ihr in Köpfen – oder in Hebeln?
03.09.2025
Auf einen Kaffee – nein, diesmal Energydrink – mit Max Schlichenmeier!
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH): Max, 17 Jahre alt, Porsche Carrera Cup Rookie, Abi in Sicht – und seit du sechs bist im Motorsport. Klingt nach einem ziemlich vollen Terminkalender.
Max: Ist es auch. Schule vormittags, Lernen, Fitness oder Simracing-Training nachmittags, abends Testfahrten oder Vorbereitung. Wochenende? Rennen oder Trainings. Freizeit im Sinne von „Nichtstun“ gibt’s fast nicht.
Jan: Und deine Eltern sagen: Gute Noten, sonst kein Rennsport?
Max: Genau. Das ist der Deal. Auch mit meinen Lehrern. Schule ist die Basis. Wenn die läuft, spielen alle mit – und ich hab den Kopf frei für den Rest.
Jan: Klingt sehr erwachsen für dein Alter.
Max: Wenn du jedes Wochenende auf der Strecke stehst, lernst du schnell: Verantwortung übernehmen, mit Siegen umgehen, mit Niederlagen umgehen.
Jan : Führungskräfte kennen das: Wer seine Basics sauber hält, schafft Freiraum für die großen Projekte. Dein Papa, Steffen, ist selbst Rennen gefahren. Wie wichtig ist er für dich?
Max: Sehr. Er kennt die Höhen und Tiefen. Er weiß genau, was ich mache – und was das bedeutet. Aber er lässt mich mein Ding machen. Mentor ist auch mein Teamchef, Kurt Ecke. Und der ADAC Hessen-Thüringen, der mich seit acht Jahren fördert.
Jan: Mentoren und Sparringspartner mit Erfahrung – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – sind unbezahlbar. Dein Auftakt in der Saison 2025 im Carrera Cup Benelux war… sagen wir mal: „holprig“.
Max: Ziemlich, ja. In den ersten sechs Rennen bin ich viermal nicht ins Ziel gekommen. Unfälle, technische Probleme. Da sitzt du erstmal im Truck und denkst: „Super, Wochenende gelaufen. Meisterschaft ade.“
Jan: Und dann?
Max: Helm ab, Daten analysieren, Fehler finden, Lösungen suchen. Und dann abhaken. Wenn du hängen bleibst, bist du beim nächsten Rennen schon wieder im Kopf im Kiesbett.
Jan: Genau das gilt auch für Führungskräfte: Analyse, Konsequenzen ziehen, weitermachen. Und dann kam Assen: Rookie-Podium und Top Ten. Wie geht so ein Comeback?
Max: Vorbereitung. Fortschritte registrieren. An die eigene Stärke glauben. Und im Rennen wach bleiben. In Assen konnte ich einige Plätze gutmachen, weil ich im Kopf hellwach war. Und dann cool bleiben – nicht verkrampfen, auch wenn’s Druck gibt.
Jan: Druck und Verkrampfen kennen Führungskräfte gut.
Max: Klar. Wenn du dich zu sehr auf Fehler konzentrierst, machst du den nächsten gleich hinterher. Du brauchst absolutes Vertrauen: in dich, dein Team, dein Material. Vom Wagen bis zur korrekt angezogenen Radmutter.
Jan: Führungskräfte müssen den Rahmen für Leistung schaffen. Das fängt bei ihnen selbst an – und endet beim Team. Du arbeitest mit Dirk Werner, ehemaliger Porsche-Werksfahrer, als Coach. Wie läuft das?
Max: Direkt. Nach jeder Session sprechen wir. Dirk sagt klar, was gut war und was nicht. Ohne Blabla. Manchmal hart, aber immer fair. Er will, dass ich lerne – und das tue ich.
Jan: Genau so muss Feedback im Unternehmen sein: zeitnah, ehrlich, klar. Du bist viel unterwegs. Wie hältst du mental und körperlich durch?
Max: Struktur. Ich weiß, wann Training ist, wann Schule, wann Pause. Und Pause heißt bei mir: wirklich Pause. Kumpels treffen, Zocken, Serien schauen – und runterfahren.
Jan: Führungskräfte unterschätzen oft, wie sehr Regeneration Leistung treibt. Letzte Frage: Dein Tipp für Führungskräfte?
Max: Alle Leistungen kommen nur im Team zustande. Einer allein ist nichts. Eine Führungskraft auch nicht. Du brauchst ein Team, das funktioniert – und Vertrauen in beide Richtungen.
Jan: Klingt nach einem guten Plan fürs Büro.
Fazit von Jan: Max lebt mit 17, was viele erst viel später – manchmal nie – verstehen:
- gesunde Leistungsbereitschaft entwickeln
- die richtigen Wegbegleiter finden
- sportliche Ziele setzen
- Grundlagen für Performance sichern
- Siege, Niederlagen und Fehler analysieren
- Chancen sehen und an sich glauben
- Pausen ernst nehmen
Ob im Cockpit oder im Chefsessel – die Prinzipien sind dieselben.
20.08.2025
Wer führen will, muss die Perspektive wechseln.
Abstand halten.
Von außen schauen.
Das große Ganze sehen.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Im Alltag reißen uns dringende Aufgaben oft in den Strudel des Hier und Jetzt.
Wir reagieren, löschen Brände und verlieren den Überblick.
Die erfolgreichsten Führungskräfte der deutschen Wirtschaft zeigen, wie es besser geht:
Christian Klein bei SAP hat das Unternehmen konsequent in Richtung Cloud und Künstliche Intelligenz transformiert – mit Weitblick und Geduld.
Roland Busch bei Siemens setzt auf langfristige Innovation und Nachhaltigkeit, statt auf schnelle Erfolge.
Saori Dubourg bei BASF verbindet Wachstum mit Verantwortung und denkt global und nachhaltig.
Dr. Joachim Kuhn von va-Q-tec schafft mit seiner Technologie neue Märkte durch zukunftsorientierte Innovation.
Gute Führung heißt:
Zuerst Abstand gewinnen.
Dann das Gesamtbild erfassen.
Erst danach Entscheidungen treffen.
Nicht aus dem Bauch, nicht aus Panik – sondern mit klarem Blick und Ruhe.
Abstand ist kein Rückzug. Abstand ist Weitblick.
16.08.2025
„Führung ist kein Kostenpunkt – sie ist ein Renditehebel.“
Was wäre, wenn wir aufhören würden, in Führung nur einen Kostenblock zu sehen?
In vielen Unternehmen beginnt der Sparkurs an einer Stelle:
– Führungskräfteentwicklung
– Teamformate
– Gesundheitsangebote
Begründung?
„Jetzt ist nicht die Zeit für Soft Skills.“
Doch genau das ist der Irrtum.
Denn:
Wenn Führung wackelt, wackelt das ganze System.
Und das wird teuer – aber nicht sofort sichtbar.
Die wahren Kosten tauchen später auf:
– In Fluktuation
– In Krankmeldungen
– In Führungslücken
– In der Entfremdung zwischen Teams und Zielen
Was wäre also, wenn wir diese Bereiche nicht als Kosten, sondern als Investition behandeln würden?
Eine Investition in:
– Klarheit
– Verbindung
– Selbststeuerung
– Zukunftssicherheit
Wir erleben oft:
Dort, wo mutig in Menschen investiert wird, entsteht echte unternehmerische Resilienz – nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.
—
Was denkst du dazu?
Wo ist für dich der Punkt, an dem Sparen zur Gefahr wird?
09.08.2025
Unterschiede sind da.
Leadership oder Management?
Inner Game, Outer Game – oder vielleicht: Immer Game?
Die entscheidende Frage lautet:
Bin ich Leader oder Manager?
Ein klarer Blick hilft:
Treibt mich der Wunsch, Menschen zu inspirieren – oder Prozesse zu optimieren?
Lenke ich durch Haltung und Vision – oder durch Planung und Kontrolle?
Suche ich Veränderung – oder Stabilität?
Führe ich durch innere Klarheit – oder durch äußere Struktur?
Leadership beginnt innen.
Das Inner Game zeigt sich in Selbstreflexion, Haltung, Wertebewusstsein und visionärem Denken.
Management zeigt Wirkung im Außen.
Das Outer Game ist geprägt von Organisation, Effizienz, Kontrolle und Umsetzung.
Doch am Ende zählt: 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗺𝗲
Führung passiert immer – bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist: Wie wird geführt – und mit welcher Wirkung?
Leadership und Management schließen sich nicht aus.
Echte Wirksamkeit entsteht, wenn beides zusammenkommt:
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻.
Unterschiede sind da. Die Wirkung entscheidet.
Wo liegt aktuell der Fokus – innen, außen, oder beides?
06.08.2025
Wissen. Freiheit. Kreativität. Disziplin.
Vier Prinzipien – eine Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Doch sie bleiben wirkungslos, wenn sie nicht systematisch in der Führung verankert sind.
Was das bedeutet:
Diese Prinzipien müssen in konkrete Führungsleitlinien übersetzt, mit KPIs messbar gemacht und im Führungsalltag konsequent umgesetzt werden.
Warum das entscheidend ist:
– 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁: Nur was klar definiert ist, kann auch geführt und verbessert werden.
– 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵: Gute Führung steigert Leistung, bindet Talente und schafft Vertrauen – bei Kunden wie Mitarbeitenden.
– 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: Führung braucht klare Systeme, Orientierung und Verlässlichkeit – gerade in dynamischen Märkten.
– 𝗘𝗦𝗚 & 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘁ä𝘁: Führungsleitlinien machen kulturelle Qualität sichtbar und stärken die soziale Nachhaltigkeit.
– 𝗕𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻: ESG-Reporting und Finanzierungspartner fordern zunehmend belastbare Nachweise zur Führungskultur.
Nicht warten, bis Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien Druck machen. Wer heute handelt, ist morgen vorbereitet –
Kulturell. Strategisch. Wirtschaftlich.
Arbeiten Sie bereits mit verbindlichen, messbaren Führungsleitlinien – oder ist das noch ein Zukunftsthema?
02.08.2025
Wer führt, um zu gefallen – wird umfallen.
Denn Führung heißt: Haltung zeigen, auch wenn’s unbequem wird.
Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und steigendem Druck zeigt sich, wer wirklich führt – und wer sich treiben lässt.
Wer Harmonie sucht statt Klarheit. Wer sich an Zustimmung orientiert statt an Verantwortung.
𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝘂𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴.
Und vor allem: Klarheit vor der Entscheidung.
Unsere Erfahrung zeigt:
Die besten Führungskräfte stellen sich zuerst vier Fragen – bevor sie handeln:
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 Kunde, 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻?
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝘁?
𝗭𝗮𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝘄ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻?
𝗞ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻?
Genau hier setzt unser Betriebssystem Führung an:
Wir bauen Führungssysteme mit Substanz. Klare Prinzipien, messbare Wirkung, nachhaltige Entwicklung.
𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻.
Sondern Entscheidungen zu treffen, die Zukunft sichern.
30.07.2025
„In Geld denken“ – ein Führungsprinzip mit doppeltem Hebel.
Viele Führungskräfte denken zuallererst an Budgets, Kosten oder ROI – sobald das Wort „Geld“ fällt.
Doch die wahre Kunst unternehmerischer Führung liegt nicht (nur) im Controlling – sondern im bewussten Umgang mit der Ressource Zeit.
Denn: Zeit ist Kapital.
Und: Zeitverschwendung ist Kapitalvernichtung.
Wie oft erleben wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Teilnehmenden Meetings ohne klare Agenda, Projekte ohne Entscheidung oder Führungskräfte, die mehr operativ „zupacken“, statt strategisch zu führen?
Genau hier setzen wir mit dem Betriebssystem Führung an:
Wir verankern unternehmerisches Denken tief im Führungsalltag – messbar, wirksam, nachhaltig.
Das bedeutet konkret:
• 10 % der Wochenzeit wird für strategische Optimierung reserviert
• Meetings starten pünktlich, mit Ergebnisfokus
• Delegation als Führungsprinzip – um Zukunft zu gestalten, statt Tagesgeschäft zu verwalten
• Konsequentes Denken in Zeitschienen und Projektkosten
Unsere Kund*innen berichten: Die Wirkung ist spürbar. Und sie rechnet sich – in Produktivität, Klarheit und wirtschaftlichem Fortschritt.
Zeit ist Geld – wenn wir sie unternehmerisch denken.
👉 Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Zeit um?
👉 Wo verschenken Sie Potenzial?
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
26.07.2025
„Das zahlt aber nicht auf meine Ziele ein…“
„Daran werde ich nicht gemessen…“
„Dann verliere ich meinen variablen Anteil…“
Sätze, die in Unternehmen häufig fallen – leise oder laut.
Und die eines deutlich machen:
𝗗𝗮 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱.
Da wird taktiert, gesichert, verwaltet.
Doch Führung beginnt dort, wo Komfort aufhört.
Company First ist kein Slogan.
Es ist ein Führungsanspruch.
Führung bedeutet, dem Unternehmen zu dienen – nicht dem eigenen Bonus.
Nicht warten, bis es sich „rechnet“.
Nicht ausweichen, wenn es unbequem wird.
Wer führt, denkt unternehmerisch.
Wer verwaltet, bremst Veränderung.
Führung zeigt sich nicht im Reporting, sondern im Handeln.
𝗜𝗺 𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Für Kunden
Für Mitarbeitende.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗮 – 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.
Das Grundgehalt ist keine Vorhaltepauschale.
Es ist die Basis für Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit.
Führung heißt:
Klar entscheiden.
Verbindlich handeln.
Verantwortung übernehmen.
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
23.07.2025
Mut beginnt mit dem Ich
Mut ist nicht nur laut und sichtbar. Mut ist oft leise – und beginnt mit Ehre und Respekt gegenüber sich selbst.
Wer sich selbst mit Achtung begegnet, erkennt: Veränderung beginnt im Inneren.
👉 Der Mut, für sich selbst Dinge zu verändern.
👉 Der Mut, Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie unbequem sind.
👉 Der Mut, Konsequenzen auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren.
Im Wort „Ich“ steckt Verantwortung.
Und in dieser Verantwortung liegt die Kraft von:
🔹 Selbstverantwortung
🔹 Selbstbewusstsein
🔹 Selbstrespekt
Gerade für Führungskräfte ist das keine Option – es ist essenziell.
Denn wer sich selbst nicht mit Respekt und Ehre begegnet, kann andere nicht klar und aufrichtig führen.
Führung bedeutet nicht nur, andere zu bewegen – sondern den eigenen Weg mutig zu gehen.
Sich selbst immer wieder zu hinterfragen, anzutreiben, auszurichten.
Nicht aus Ego. Sondern aus Haltung.
Führen heißt: mutig vorangehen – auch mit sich selbst.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
24.02.2026
Auf einen Kaffee mit Hans-Dieter Brand von der Neuland Wohnungsgesellschaft und Ralf Seveneick
Ralf
„Wohnen ist ein Grundbedürfnis – aber die Rahmenbedingungen fühlen sich gerade an wie Dauerkrise. Wie gehst du damit um?“
Hans-Dieter:
Entscheidend ist, dass fast nichts mehr langfristig planbar ist
- Förderkulisse
- Zinsumfeld
- Baukosten
Das Ergebnis ist für mich: mehr ‚Auf Sicht fahren‘ – auf der Grundlage einer Gesamtstrategie
Ralf
„Sag mal kurz – eher ja oder eher nein?“
- Bezahlbarer Wohnraum ist ohne KI-Unterstützung nicht mehr denkbar.
Hans-Dieter: ja - Neubau wird auf absehbare Zeit ein Luxusgut. Hans-Dieter: Leider ja
- Nachhaltigkeit darf nicht teurer sein als Durchschnittsmieter:innen leisten können. Hans-Dieter : Ja – aber es muss finanziert werden
- Stadtentwicklung gelingt nur im Dialog mit Bewohner:innen. Hans-Dieter: ja
- Die Wohnungswirtschaft braucht weniger Förderung – und mehr Planbarkeit. Hans-Dieter: Nein, sie braucht BEIDES – insbesondere vor dem Hintergrund der vorherigen Frage und dem Ziel, Klimaneutralität zu erreichen
Ralf
„Du bist für einen Tag Mieter – was würdest du erwarten, dass NEULAND gerade liefert?“
Hans-Dieter
– bin seit 11 Jahren zufriedenen Mieter der NEULAND
Ralf
„Welche 3 Dinge müssen Wohnungsunternehmen heute beherrschen, um auch in fünf Jahren noch Vertrauen zu haben?“
Hans-Dieter
Vertrauen?
Beherrschen müssen sie m.E. – die Transformation hin zu digitalen Prozessen, wo möglich, bei gleichzeitiger Mieternähe, wo nötig. Und, wie immer, das eine vom anderen zu unterscheiden. Mit einher geht damit der Umgang mit dem demografischen Wandel im Unternehmen – d.h. langfristige Personalplanung.
Natürlich ganz wichtig – den ‚richtigen‘ Umgang mit dem Bestand – Portfoliomanagement vor dem Hintergrund der o.g. volatilen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit sich wandelnden Kundenansprüchen
Ralf
„Woran merkst du im Alltag: Wir haben in der Wohnungswirtschaft wirklich einen Wandel geschafft?“
Hans-Dieter
– haben wir das??
Ralf
„Was ist die Entscheidung, die man als Wohnungsunternehmen treffen muss – obwohl man weiß, dass man dafür Kritik bekommt?“
z.B. angemessene Mietanpassungen
Ralf
„Was ist eine Führungsentscheidung, die du heute anders treffen würdest als vor drei Jahren?“
Hans-Dieter
Grundsätzlich eine schwierige Frage, da Entscheidungen immer im aktuellen Kontext getroffen werden müssen und es m.E. müßig ist, später darüber nachzudenken – insbesondere, wenn die Entscheidung praktisch unumkehrbar ist – Beispiel Entscheidung Sanierung statt Abriss
Ralf
„Wenn du Wolfsburgs Wohnzukunft in einem Satz beschreiben müsstest – wie klingt der?“
Hans-Dieter
Wolfsburg ist und bleibt ein attraktiver Wohnstandort mit hohem Wohnwert
Unsicher, aufgrund des Klumpenrisikos Automobilindustrie – (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, wg. Banken etc.)
Ralf
„Stell dir vor, du musst Einsparungen machen – wo würdest du niemals sparen?“
Hans-Dieter
Am Personal an ‚der falschen Stelle‘
Ralf
„Welche Entwicklung würdest du gerne erleben – bei NEULAND und in der Stadt?“
Hans-Dieter
NLD – noch stärkere Veränderungsbereitschaft und Vertrauen
Stadt – verlässlicher arbeitende Verwaltung
21.02.2026
Ab 2026 rücken nicht nur Technik und Tools in den Fokus. Entscheidend wird, wie verantwortungsvoll, nachvollziehbar und steuerbar KI im Unternehmen eingesetzt wird.
Unternehmen müssen künftig zeigen, dass sie:
– Risiken von KI-Anwendungen verstehen und steuern
– Verantwortlichkeiten klar geregelt haben
– Einsatz und Wirkung von KI dokumentieren können
– Führungskräfte in der Lage sind, KI kompetent und verantwortungsvoll zu nutzen
Wer das vernachlässigt, riskiert:
– Compliance- und Haftungsprobleme
– Reputationsverlust bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern
– Vertrauensprobleme gegenüber Banken und Investoren
Führung bedeutet 2026 nicht mehr nur Ziele setzen. Vielmehr muss KI rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam in die Steuerung des Unternehmens integriert werden.
Wie gehst du das Thema KI-Governance in deinem Unternehmen an?
18.02.2026
Nicht wegen mangelnder Kompetenz.
Nicht wegen fehlender Motivation.
Sondern wegen fehlender Klarheit in der Führung.
Neue Initiative.
Alle nicken.
Ressourcen werden „irgendwie“ gefunden.
Nach sechs Monaten: viel Aktivität – wenig Wirkung.
𝗪𝗮𝘀 𝗮𝗺 𝗔𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗼𝗳𝘁 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁, 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘃𝗶𝗲𝗿 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻:
𝟭. 𝗪𝗲𝗿 𝘁𝗿ä𝗴𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴?
Nicht im Projektplan.
Sondern real.
Wer entscheidet bei Zielkonflikten?
Wer priorisiert, wenn es eng wird?
Wer steht am Ende vor der Geschäftsführung und sagt: Dafür übernehme ich die Verantwortung.?
𝟮. 𝗪𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺 𝗹ö𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗺𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝘀?
„Wir wollen besser werden“ reicht nicht.
Welchen messbaren Effekt erwarten wir?
Welche KPI bewegt sich – und bis wann?
Wenn wir das nicht klar benennen können, starten wir ein Beschäftigungsprogramm.
𝟯. 𝗪𝗮𝘀 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝗳ü𝗿 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻?
Das ist die unbequemste Frage.
Jede Initiative kostet Fokus.
Und Fokus ist endlich.
Was stoppen wir?
Was bekommt weniger Aufmerksamkeit?
Wo sagen wir aktiv: Das jetzt nicht.
Worauf verzichten wir aktiv?
𝟰. 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝘀𝘁𝗼𝗽𝗽𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿?
Welche Annahmen liegen zugrunde?
Welche Frühindikatoren beobachten wir?
Wo ist der definierte Absprungpunkt?
Nicht alles muss durchgezogen werden.
Aber alles braucht Klarheit.
Initiativen scheitern selten an Umsetzung.
Sie scheitern an unklaren Führungsentscheidungen am Anfang.
Diese Fragen sind kein Controlling-Tool.
Sie sind Führungsarbeit.
Denn Klarheit schafft Fokus.
Fokus schafft Wirkung.
Und Wirkung schafft Vertrauen in Führung.
Welche dieser Entscheidungen wird in Ihrem Haus zu selten explizit getroffen?
11.02.2026
Eine einfache Frage mit großer Wirkung.
In Führung und Unternehmensentwicklung reden wir viel über das, was fehlt: Budget, Zeit, Ressourcen.
Dabei sind oft andere Fragen entscheidender:
Was können wir aus eigener Kraft machen?
Welchen Beitrag kann ich persönlich leisten?
Worauf können wir verzichten?
Was geht leichter und einfacher?
Diese Fragen sind nicht weich. Sie sind wirtschaftlich.
Wer auf die eigene Kraft schaut, wird schneller handlungsfähig – und unabhängiger von zusätzlichen Budgets.
Ergebnisstarke Organisationen warten nicht auf perfekte Bedingungen. Sie nutzen, was da ist.
Die Frage nach dem persönlichen Beitrag verschiebt Verantwortung.
Weg von Zuständigkeiten, hin zur Wirkung.
Nicht: Wer ist dafür verantwortlich?
Sondern: 𝙒𝙖𝙨 𝙩𝙧𝙖𝙜𝙚 𝙞𝙘𝙝 𝙠𝙤𝙣𝙠𝙧𝙚𝙩 𝙯𝙪𝙢 𝙀𝙧𝙜𝙚𝙗𝙣𝙞𝙨 𝙗𝙚𝙞?
Auch Verzicht ist Führung.
Nicht alles, was wir tun, zahlt auf das Ergebnis ein. Weniger Komplexität bedeutet mehr Fokus – und oft bessere Performance.
Und schließlich:
Einfachheit spart Geld。
Komplexe Prozesse kosten Zeit, Energie und Qualität.
Einfacher zu werden ist kein Rückschritt, sondern ein Produktivitätshebel.
Diese Fragen bringen Führung aus Konzepten in den Alltag.
Dort, wo Wirtschaftlichkeit entsteht.
Und Ergebnisse.
07.02.2026
Sportmannschaften folgen einem Spielsystem.
Im Straßenverkehr sorgen Regeln für Orientierung und Sicherheit.
Überall dort, wo Komplexität entsteht, helfen klare Leitplanken.
Und trotzdem erleben wir in vielen Organisationen genau hier eine Lücke:
Führung hat kein gemeinsames Betriebssystem.
Für uns ist Führung keine Frage von Stil oder Persönlichkeit.
Führung ist ein unternehmerisches System, das Orientierung gibt und Entscheidungen verlässlich macht.
Ein wirksames Betriebssystem für Führung sorgt dafür, dass:
• Entscheidungen nachvollziehbar und konsistent getroffen werden
• Verantwortung klar verteilt ist
• Führungsspielräume definiert sind
• Zusammenarbeit bereichsübergreifend funktioniert
In komplexen und dynamischen Zeiten ist das entscheidend.
Ohne ein gemeinsames Führungsverständnis entstehen Reibung, Unsicherheit und unnötige Diskussionen.
Aus Sicht der Shareholder geht es um Planbarkeit, Stabilität und nachhaltige Wertschöpfung.
Aus Sicht der Stakeholder um Orientierung, Fairness und Vertrauen.
Unser Fazit:
Strategie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Führung systematisch gedacht wird.
Ein Betriebssystem für Führung ist kein Bürokratieinstrument, sondern eine Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Die Frage ist nicht, ob Führung geregelt wird –
sondern wie klar und bewusst.
04.02.2026
Mit der Übergabe des Zertifikats „Betriebssystem Führung“ setzt der Verband ein starkes Zeichen für verbindliche, zeitgemäße und gemeinsam getragene Führung.
Im Bild: Ralf Seveneick bei der Übergabe des Zertifikats an Herrn Dr. Axel Tausendpfund.
Der VdW südwest zeigt damit, dass moderne Führung nicht bei Haltung oder Absicht stehen bleibt, sondern strukturell verankert wird. So entsteht eine klare, nachvollziehbare und tragfähige Führungs-Infrastruktur – als Grundlage für die Zukunft des Verbandes.
Besonders hervorzuheben ist: Das Betriebssystem Führung unterstützt die konsequente Umsetzung der entwickelten Verbandsstrategie und wirkt als zentraler Hebel für Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung.
Unser Glückwunsch gilt allen Führungskräften des VdW südwest – Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, die diesen Weg gemeinsam gestalten und Führung aktiv weiterentwickeln.
Ein besonderer Dank für das Vertrauen und die klare Unterstützung dieses Schrittes geht an Frau Claudia Brünnler-Grötsch und Herrn Dr. Axel Tausendpfund – sowie an Frau Bianka Ranzenberger, die als HR- und Projektverantwortliche diesen Prozess maßgeblich begleitet hat.
31.01.2026
31.01.2026. Der Januar ist rum.
Und die meisten „2026 wird unser Jahr“-Vorsätze sind schon wieder leise gestorben.
Nicht, weil Menschen faul sind.
Sondern weil sie ohne System gestartet sind.
Mehr Motivation bringt nichts, wenn der Alltag gewinnt:
Meetings, Ad-hoc-Themen, Abstimmungen, Kontextwechsel.
Unsere Regel für echte Umsetzung:
𝗠𝗮𝗰𝗵 𝗲𝘀 𝘀𝗼 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗽𝗲𝗶𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘄ä𝗿𝗲, 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝘁𝘂𝗻.
10 Minuten Fokus. Jeden Tag.
Auf eine Sache, die wirklich Wirkung hat.
Das ist der Unterschied zwischen Vorsatz und Ergebnis.
Was ist deine „lächerlich kleine“ Routine für mehr Umsetzung in die Tat?
21.01.2026
Impuls der Woche „Da muss das Unternehmen investieren.“
Stimmt oft.
Aber nicht immer – und vor allem nicht sofort.
Gerade bei Frozen Budgets, Hiring Freeze oder Kostendruck entscheidet sich, wie wir wirklich führen:
Was machen wir aus dem, was jetzt da ist?
Gute Führung heißt dann nicht „Augen zu und durch“, sondern:
Realität anerkennen – ohne sie schönzureden
Prioritäten hart klären: Was bringt Wirkung, was kann warten?
Ressourcen bewusst steuern (Zeit, Aufmerksamkeit, Skills – nicht nur Geld)
Lösungen mit Mitarbeitenden und Arbeitnehmervertretungen gestalten, statt sie „auszurollen“
𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗠𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹𝗵𝗮𝗳𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗔𝗻𝘀𝗽𝗿ü𝗰𝗵𝗲 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻.
Es heißt: Spielräume erkennen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen.
Denn:
Nicht jedes Problem ist ein Budgetproblem.
Manche sind Klarheitsprobleme.
Oder Kooperationsprobleme.
Wo schafft ihr gerade Wirkung – obwohl Ressourcen knapp sind?
17.01.2026
Auf einen Kaffee mit Thorsten Gleitz von der wankendorfer und Ralf Seveneick
Ralf: Mit welchem Gedanken startest du dieses Jahr – was beschäftigt dich gerade am meisten?
Thorsten: Mich beschäftigt vor allem die Frage: Schaffen wir es, die strukturellen Veränderungen wirklich im Alltag zu verankern? 2025 war ein Jahr großer organisatorischer Umbrüche. Wir haben viele Weichen gestellt. Aber etablieren allein reicht nicht – die Dinge müssen gelebt werden. Im Service, in der Zusammenarbeit, in unserem Führungsverständnis.
Ralf: Was hat sich in deinem Blick auf Führung in den letzten zwölf Monaten spürbar verändert?
Thorsten: Mir ist noch klarer geworden, wie sehr Menschen Orientierung brauchen. Verlässlichkeit. Nachvollziehbare Entscheidungen – gerade wenn sich viel verändert. Führung heißt heute für mich: Komplexität reduzieren. Prioritäten setzen. Und Dinge auch mal bewusst liegenlassen. Nicht alles, was möglich ist, macht gerade Sinn. Diese Fähigkeit zur Fokussierung – das ist für mich eine der wichtigsten Führungsaufgaben geworden.
Und noch etwas: Ich erlebe sehr deutlich, was Motivation und Haltung ausmachen. Freude an der Arbeit macht einen enormen Unterschied. Führung ist nicht nur steuern und entscheiden. Es geht auch darum, Energie zu geben. Gerade in schwierigen Zeiten steckt Begeisterung an – und entscheidet oft darüber, ob Veränderung gelingt oder versandet.
Ralf: In Zeiten von Unsicherheit: Was gibt dir persönlich Orientierung bei wichtigen Entscheidungen?
Thorsten: Der Blick auf unseren Zweck als Genossenschaft. Bezahlbares Wohnen. Verlässlichkeit für unsere Mitglieder. Verantwortung für unsere Mitarbeitenden. Wenn Entscheidungen diesem Kern dienen, halten sie auch Gegenwind aus.
Ralf: Welche Verantwortung wiegt für dich aktuell am schwersten – und warum?
Thorsten: Veränderungen so zu gestalten, dass sie Menschen mitnehmen und nicht überfordern. Strukturen kannst du schnell verändern – Vertrauen nicht. Darauf muss man jeden Tag achten.
Ralf: Wo merkst du im Alltag, dass sich die Erwartungen an Unternehmen grundlegend verändern?
Thorsten: Die Erwartungen an Transparenz und Reaktionsgeschwindigkeit sind deutlich gestiegen – intern wie extern. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach persönlicher Ansprache und Verlässlichkeit. Beides zusammenzubringen, das ist die eigentliche Herausforderung.
Ralf: Welche Themen werden aus deiner Sicht in diesem Jahr unterschätzt, obwohl sie entscheidend sein werden?
Thorsten: Führungsqualität im mittleren Management. Dort entscheidet sich, ob Strategien wirken oder versanden. Und dort braucht es mehr Unterstützung, nicht mehr Druck.
Ralf: Gibt es eine Überzeugung, die du heute klarer vertrittst als noch vor ein paar Jahren?
Thorsten: Ja: Gute Führung heißt nicht, alles selbst zu wissen oder zu entscheiden. Sie heißt, Verantwortung klar zu verteilen und Menschen zu befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen.
Ralf: Wann sagst du bewusst Nein – obwohl ein Ja auf den ersten Blick einfacher wäre?
Thorsten: Wenn ein Ja kurzfristig Ruhe bringt, aber langfristig falsche Erwartungen erzeugt. Ein ehrliches Nein ist oft anstrengender – aber fairer.
Ralf: Was braucht es aus deiner Sicht, damit Zusammenarbeit über Hierarchien und Bereiche hinweg wirklich gelingt?
Thorsten: Zuallererst klare Zuständigkeiten: Wer ist wofür verantwortlich? Wer entscheidet was? Welche Aufgaben haben Priorität? Erst wenn diese Fragen sauber geklärt sind, entsteht echte Zusammenarbeit.
Gleichzeitig braucht es Führungskräfte, die auf Augenhöhe agieren, die zuhören und unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen – und dennoch konsequent entscheiden und umsetzen. Zusammenarbeit scheitert selten am Willen, sondern meist an Unklarheit oder fehlender Führung.
Ralf: Welche Rolle spielt Haltung in deinem Führungsalltag – und wo wird sie besonders sichtbar?
Thorsten: Haltung zeigt sich nicht in Leitbildern, sondern in schwierigen Situationen. Wenn Entscheidungen unbequem sind. Wenn Fehler offen angesprochen werden müssen. Da wird sie sichtbar.
Ralf: Was müssen Unternehmen heute leisten, um langfristig Vertrauen zu behalten?
Thorsten: Sie müssen berechenbar sein. Entscheidungen erklären. Zusagen einhalten. Fehler nicht verstecken. Vertrauen entsteht durch Konsequenz, nicht durch Perfektion.
Gerade bei Veränderungen unserer Wohnprodukte – durch Modernisierungen, Um- oder Neubauten – ist frühzeitige, klare und ehrliche Kommunikation entscheidend. Wer Eingriffe transparent ankündigt, Auswirkungen erklärt und im Dialog bleibt, schafft Akzeptanz, bevor Unsicherheit entsteht.
Ralf: Welche Entscheidung aus dem letzten Jahr wirkt noch heute nach?
Thorsten: Die Einführung des zentralen Mieterservice. Sie war notwendig und richtig – und sie fordert uns weiterhin, weil sie ein anderes Zusammenspiel von Führung, Verantwortung und Service verlangt.
Ralf: Wenn du ein Thema für dieses Jahr setzen könntest, das mehr Aufmerksamkeit verdient – welches wäre das?
Thorsten: Ich wünsche mir im gesamten Führungsteam einen stärkeren Fokus auf die kleinen Dinge. Vom Vorstand bis zur Teamleitung sollten wir uns bewusst selbst ein Bild vom Arbeitsalltag machen: von Prozessen, Tools und Softwarelösungen – und davon, was unsere Teams und unsere Kunden jeden Tag tatsächlich erleben. Das würde deutlich schneller zu besseren Entscheidungen führen und helfen, unnötige Kontrollen, Schleifen und Komplexität abzubauen.
Ralf: Und zum Abschluss ganz persönlich: Worauf freust du dich in diesem Jahr am meisten?
Thorsten: Ganz persönlich freue ich mich auf eine kurze Reise nach Hongkong nächste Woche – das Eintauchen in eine andere Welt, neue Perspektiven sammeln.
Beruflich steht ein Vorstandswechsel bevor, den wir sehr frühzeitig organisiert und transparent kommuniziert haben. Jetzt geht es darum, meinen Vorstandskollegen gebührend zu verabschieden, ihn zu feiern und ihm im Namen der Genossenschaft für sein Wirken zu danken.
14.01.2026
Impuls der Woche 💫 Die wichtigste strategische Fähigkeit zum Jahresbeginn?
Nicht Planung.
Nicht Disziplin.
Reflektion。
Zum Jahresstart geht es nicht um gute Vorsätze.
Es geht um gute Entscheidungen.
Und gute Entscheidungen entstehen nicht im Aktionismus,
sondern im bewussten Innehalten:
Was hat wirklich funktioniert?
Was nicht?
Und warum?
Wer reflektiert, erkennt Muster – auch die eigenen.
Wer Muster erkennt, entscheidet klarer.
Wer klar entscheidet, führt wirksamer –
im Unternehmen, im Projekt und im eigenen Leben.
𝗥𝗲𝗳𝗹𝗲𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗯𝗲𝗾𝘂𝗲𝗺.
Sie konfrontiert.
Weil sie Verantwortung sichtbar macht.
Mit Fehlern. Mit blinden Flecken. Mit unbequemen Wahrheiten.
Aber genau dort entsteht ihr Wert:
Fehler werden zu Erkenntnissen
Erfahrungen zu Strategie
Reflektion ist kein „Soft Skill“.
Sie ist ein Führungsinstrument.
Ein KPI für Klarheit, Fokus und nachhaltiges Wachstum.
Wer bewusst reflektiert, handelt mit Intention.
Und wer mit Intention handelt, schafft Vertrauen – und Wirkung.
𝗘𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲𝘀 𝗝𝗮𝗵𝗿 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸.
10.01.2026
🥄 Wenn dir der Kunde den Pudding mit dem Löffel füttert …
fühlt sich das bequem und sicher an –
bis der Löffel plötzlich weg ist.
Was dann?
Viele Unternehmen erleben genau das:
Langjährige Kunden, stabile Umsätze, eingespielte Prozesse. Alles läuft.
Und genau darin liegt das Risiko.
Denn Erfolg kann bequem machen.
Abhängigkeiten entstehen schleichend.
Und plötzlich reicht ein externer Impuls – Markt, Entscheidung, Krise –
und die gesamte Planung gerät ins Wanken.
Realismus heißt: ehrlich hinschauen.
Wie gesund ist unsere Kundenstruktur wirklich?
Woher kommt unser Erfolg?
Und was passiert, wenn ein großer Kunde wegfällt?
👉 Eine unbequeme Wahrheit:
Stabilität allein ist kein Gesundheitszeichen.
Nur was wächst, ist wirklich gesund.
Deshalb gilt:
Egal wie stark deine Stammkunden sind – neue Kunden müssen kontinuierlich dazukommen.
Lass niemals zu, dass einzelne Kunden zu groß werden.
Denn der Löffel kann jederzeit verschwinden.
𝗗𝘂 𝘄𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗼𝗯 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗪𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝘂𝗺 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁?
Dann lass uns gemeinsam einen klaren Blick auf deine Kundenstruktur werfen.
Nutz den Anfang des Jahres, um auch noch in diesem Jahr direkte Wirkung und Ergebnis zu generieren.
Starte jetzt und melde dich bei uns!
07.01.2026
Impuls der Woche 💫 „Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung.“
Bingo! Schon wieder eine Führungsfolie gewonnen.
Steht in fast jedem Leitbild. Klingt stark. Fühlt sich richtig an.
Und ist ungefähr so konkret wie: „Wir wollen besser werden.“
Kurze Fragen aus der Praxis:
𝗪𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 „𝘄𝗶𝗿“?
Alle? Das Top-Management? Das Team? Oder immer die, die gerade im Raum sind?
Was genau ist „Verantwortung“?
Budget? Entscheidungen? Ergebnisse? Fehler? Oder nur das Protokoll im Meeting?
Und was heißt „gemeinsam“?
Alle gleich viel? Einer entscheidet, alle klatschen? Oder alle reden, keiner handelt?
Warum Unternehmen solche Sätze lieben?
Weil sie gut klingen, aber niemandem wehtun.
Weil man sie nicht messen kann.
Und weil man nie „fertig“ ist – praktisch für jede Präsentation bis 2035.
Die eigentliche Führungsfrage lautet nicht:
Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung?
Sondern:
✅ Wer entscheidet was – und wofür wird diese Person auch wirklich verantwortlich gemacht?
✅ Woran merken wir nächste Woche, dass Verantwortung übernommen wurde?
✅ Was passiert, wenn sie niemand übernimmt?
Leadership beginnt nicht bei Überschriften.
Leadership beginnt dort, wo Verantwortung konkret, sichtbar und messbar wird.
Alles andere ist…
sehr gut formulierte Unverbindlichkeit.
20.12.2025
✨ Was für ein Ausblick auf dieses Jahr! ✨
Wir von der Erfolgswert GmbH stehen zum Jahresende gemeinsam auf unserem „Berg 2025“ – und was für ein Weg das war!
Mit Freude, Mut und echter Teamenergie haben wir Herausforderungen gemeistert, Chancen genutzt und Erfolge gestaltet. Jetzt stehen wir am Gipfel und atmen bewusst durch.
Dieses Innehalten ist uns wichtig.
Nicht, um stehenzubleiben –
sondern um wertzuschätzen, was wir gemeinsam erreicht haben.
Und dazu gehört ein großer Dank:
🙏 an unsere Kundinnen und Kunden, für Vertrauen und partnerschaftliche Zusammenarbeit
🙏 an unseren Beirat, für Weitblick, Klarheit und Unterstützung
🙏 an unsere Partner, die uns stärken und inspirieren
🙏 an unsere Mitarbeitenden, deren Engagement und Herzblut unseren Erfolgswert jeden Tag sichtbar machen
Hinter dem Gipfel ragt bereits ein neuer, noch höherer Berg auf.
Und genau das erfüllt uns mit Vorfreude.
Denn 2026 wird größer, mutiger und voller Chancen.
Darum unser Aufruf:
👉 Lasst uns gemeinsam aufbrechen.
👉 Lasst uns die nächste Etappe aktiv gestalten.
👉 Lasst uns 2026 zu unserem stärksten Jahr machen!
Wir sind bereit – mit Dankbarkeit im Herzen und neuer Energie im Gepäck.
Auf zum nächsten Berg! 🏔️✨
20.12.2025
🎄 Abwesenheitsnotiz vor Weihnachten – klassisch oder kreativ?
„Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin bis einschließlich 2. Januar nicht im Büro und melde mich danach.“
Oder doch eher:
„Ich tausche Laptop gegen Plätzchen, E-Mails gegen Kerzenlicht und bin im neuen Jahr wieder erreichbar.“ ✨
Gerade vor Weihnachten ist die Abwesenheitsnotiz oft der letzte Eindruck, den wir hinterlassen – intern wie extern.
Wie haltet ihr das?
Seid ihr Team klassisch & professionell oder Team kreativ & persönlich?
Und:
Darf eine Abwesenheitsnotiz schmunzeln lassen – oder sollte sie nüchtern bleiben?
16.12.2025
𝐆e𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦 𝐬𝐭𝐚𝐫𝐤. 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐡𝐚𝐥𝐭𝐢𝐠. 𝐳𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭s𝐫𝐢𝐞𝐧𝐭𝐢𝐞𝐫𝐭.
Mit großer Freude überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an eine echte Größe genossenschaftlichen Wohnens:
🏅 Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG – vertreten durch Thorsten Gleitz.
Was macht diesen Meilenstein so besonders?
Genossenschaftliches Handeln ist bei der wankendorfer nicht nur ein Wort, sondern gelebte Realität:
Als eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften in Schleswig-Holstein steht das Unternehmen seit über 75 Jahren für bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum mit hohem sozialen Mehrwert.
Dabei profitieren über 10.000 Mitglieder und Mieter:innen von bezahlbaren Mieten, lebenslangem Wohnrecht und persönlichem Service – getragen durch eine starke Gemeinschaft, die gemeinsam entscheidet und Verantwortung übernimmt.
Mit Blick auf die Zukunft setzt die wankendorfer auf systematische und nachhaltige Führung – nicht auf punktuelle Initiativen, sondern auf tragfähige Strukturen, die Mitarbeitende und genossenschaftliches Miteinander stärken:
• Eine Führungskultur, die das genossenschaftliche Prinzip des gemeinsamen Erfolgs in den Mittelpunkt stellt
• Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen – ehrlich, transparent und nah an den Menschen
• Kontinuierliche Weiterentwicklung von Führungskompetenzen mit messbarer Wirkung
• Nachhaltige Orientierung: Für Wohnraum, der generations- und lebensphasengerecht ist
Genossenschaften wie die wankendorfer tragen Verantwortung weit über die Vermietung hinaus. Sie gestalten Quartiere, schaffen Begegnungsräume, binden Mitglieder ein und investieren Überschüsse in den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit des Bestands – immer im Interesse aller.
Das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ ist kein Endpunkt, sondern ein sichtbares Zeichen:
Führung, die wirkt. Gemeinschaft, die trägt. Zukunft, die gestaltet wird.
Wir gratulieren der wankendorfer herzlich – dem gesamten Team, dem Vorstand und allen Beteiligten – zu diesem starken Schritt in die Führung von morgen.
Herzlichen Glückwunsch!
10.12.2025
Impuls der Woche 💫 𝗪𝗲𝗿 𝗳ü𝗵𝗿𝘁, 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻.
Warum so viele Führungskräfte ein Problem mit „Kontrolle“ haben – und warum sie genau deshalb unverzichtbar ist
Kaum ein Begriff löst unter Führungskräften so viel Abwehr aus wie Kontrolle.
Zu schnell wird sie gleichgesetzt mit Vorgaben, Misstrauen oder Mikromanagement.
Doch das ist ein Missverständnis.
Kontrolle ist keine Schikane. Kontrolle ist Führung.
Und vor allem: Kontrolle ist die eine Aufgabe, die niemals delegiert werden kann.
Warum?
𝙆𝙤𝙣𝙩𝙧𝙤𝙡𝙡𝙚 𝙜𝙞𝙗𝙩 𝙈𝙞𝙩𝙖𝙧𝙗𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝘾𝙝𝙖𝙣𝙘𝙚, 𝙞𝙝𝙧𝙚 𝙕𝙞𝙚𝙡𝙚 𝙩𝙖𝙩𝙨ä𝙘𝙝𝙡𝙞𝙘𝙝 𝙯𝙪 𝙚𝙧𝙧𝙚𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣.
Sie ist ein Modell der Unterstützung:
Wo stehen wir?
Was braucht es noch?
Was ist möglich, um die Lücken zu schließen?
Kontrolle sorgt dafür, dass niemand erst am Ende merkt, dass etwas fehlt.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘀𝗰𝗵ü𝘁𝘇𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 – 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗶𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.
Ohne regelmäßige Kontrolle entsteht Blindflug.
Sie ist notwendig, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden und rechtzeitig einzugreifen, bevor Risiken eskalieren.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗴𝗿𝗼𝗯𝗲 𝗙𝗮𝗵𝗿𝗹ä𝘀𝘀𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Führungskräfte tragen persönliche Verantwortung.
Wer nicht kontrolliert, riskiert rechtlich und wirtschaftlich weit mehr als nur schlechte Ergebnisse.
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗹ä𝗱𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗽𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝘃 𝗮𝘂𝗳.
Richtig eingesetzt ist sie kein Defizitfokus, sondern ein Energielieferant:
• Was läuft gut?
• Was haben wir schon erreicht?
• Welche Optionen helfen uns, Zeit, Qualität und Budget einzuhalten?
Charmant kontrollieren heißt: unterstützend, respektvoll, neugierig.
Es macht nicht nur Spaß – es schafft Fortschritt, Sicherheit und Erfolg.
Kontrolle ist kein Zeichen von Misstrauen.
Sie ist ein Zeichen von Verantwortung.
Und gute Führung zeigt sich nicht darin, ob man kontrolliert,
sondern wie.
04.12.2025
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁.
Ein Unternehmen mit Herz – und mit Verantwortung für generationsgerechtes Wohnen.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick von der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
NEULAND Wohnungsgesellschaft mbH – vertreten durch Hans-Dieter Brand
Was macht diesen Schritt so bedeutsam?
Die NEULAND setzt nicht auf einmalige Aktionen, sondern auf eine nachhaltige, ganzheitliche Haltung in puncto Wohnen und Verantwortung:
• Als größter Anbieter in Wolfsburg steht sie für über 11.500 Mietwohnungen, zahlreiche Gewerbeeinheiten und eine starke Verwurzelung in der Stadt.
• Mit der Philosophie „Wohnen. Leben. Neues bewegen.“ übernimmt NEULAND Verantwortung – nicht nur für Immobilien, sondern für Gemeinschaft, soziale Teilhabe und Lebensqualität.
• Durch ambitionierte Neubau- und Modernisierungsprojekte – mit Investitionen von 310 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren – gestaltet NEULAND Wolfsburg aktiv mit.
• Soziale Verantwortung wird großgeschrieben: bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie Wohnungen, Generationenwohnen, Wohngemeinschaften und Angebote für verschiedene Lebensphasen.
Mit der Verleihung des Zertifikats markieren wir keinen Endpunkt — sondern einen sichtbaren Schritt in der gemeinsamen Vision: Führung, die wirksam, menschenorientiert und zukunftsfähig ist.
Wir gratulieren NEULAND, Hans-Dieter Brand und dem gesamten Team herzlich zu diesem starken Signal — für Wolfsburg, für Mieter:innen und für die Wohnungswirtschaft insgesamt. Euer Engagement setzt Maßstäbe.
Hᴇʀᴢʟɪᴄʜᴇɴ Gʟüᴄᴋᴡᴜɴꜱᴄʜ!
03.12.2025
𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗚𝗼𝘃𝗲𝗿𝗻𝗮𝗻𝗰𝗲. 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴. 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴.
Bei der Aufsichtsratssitzung der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock durften wir gemeinsam mit den Vorständen Roland Blank und Ines Dietrich, den Führungskräften der WGSH, sowie dem gesamten Aufsichtsrat über die nächsten Schritte im Prozess der Führungsleitlinien sprechen.
Was uns besonders beeindruckt hat:
👉 der Mut, Führungsarbeit wirklich strategisch anzugehen
👉 die Offenheit für Entwicklung, Reflexion und gemeinsame Verantwortung
👉 der klare Wille, Kultur, Governance und Zukunftsfähigkeit miteinander zu verbinden
Die WGSH zeigt eindrucksvoll, wie moderne Genossenschaften heute agieren:
vorausschauend, professionell und mit einem starken Bewusstsein dafür, dass gute Führung die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und funktionierende Zusammenarbeit ist.
Ein Betriebssystem Führung schafft genau diese Basis:
✔ Orientierung für alle
✔ Klarheit in Verantwortung & Zusammenarbeit
✔ ein starkes Signal für Mitarbeitende, Talente und externe Partner
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
– für Vertrauen, Dialog auf Augenhöhe und die gemeinsame Energie.
Solche Tage zeigen, wie wertvoll echte Entwicklungsarbeit ist – und wie viel Zukunftskraft in der WGSH steckt.
Wir freuen uns auf die nächsten Schritte auf diesem Weg.
30.11.2025
Auf einen Kaffee mit Ralf Seveneick und Thomas Hain
Ralf Seveneick: Herr Hain, wenn Sie an das Jahr 2025 denken: Welcher Moment war für Sie persönlich ein „Auf-einen-Kaffee-bleib-mal-stehen“-Moment?
Thomas Hain: Dazu habe ich verschiedene Bilder vor dem geistigen Auge: die oft zu kurzen, aber wichtigen persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden auf unserer jährlichen Mitarbeiter-Jahresversammlung. Darüber hinaus erlebe ich aber auch Gespräche mit Persönlichkeiten, die wir zur AGW-Plenumssitzung einladen – in diesem Jahr Freiherr von Fritsch, der ehemalige Botschafter in Moskau.
Ralf Seveneick: Wohnungsbau, Klimaziele, soziale Verantwortung – Ihr Alltag ist ziemlich fordernd. Was motiviert Sie, morgens aufzustehen?
Thomas Hain: Die Möglichkeit, etwas zu bewegen. Wir gestalten nicht nur Gebäude, wir gestalten Lebensräume, die Menschen eine Perspektive geben – das treibt mich an. Außerdem habe ich ein großartiges Team, das jeden Tag mit Leidenschaft dabei ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie nicht an Wohnen denken – wobei können Sie wirklich abschalten?
Thomas Hain: Beim Wandern und beim Sport. Wenn ich in den Bergen bin, kann ich komplett abschalten. Die Ruhe und die frische Luft helfen mir, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Den gleichen Effekt verspüre ich bei meinen sportlichen Aktivitäten.
Ralf Seveneick: Die NHW ist einer der größten Wohnungsanbieter Deutschlands. Was bedeutet das konkret für Verantwortung – ökologisch, sozial, wirtschaftlich?
Thomas Hain: Unsere Verantwortung ist es, nachhaltige und bezahlbare Lebensräume zu schaffen. Ökologisch bedeutet, klimaneutral zu bauen und zu sanieren. Sozial bedeutet, Wohnraum für alle zu schaffen – auch und vor allem für Menschen mit geringem Einkommen. Wirtschaftlich geht es darum, langfristig zu denken und solide zu wirtschaften, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.
Ralf Seveneick: Sie sprechen oft davon, „Lebensräume zu gestalten“. Wie sieht das in der Praxis aus?
Thomas Hain: Lebensräume gestalten heißt für uns, Quartiere zu schaffen, die mehr sind als nur Wohnraum. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, in dem auch Begegnungsstätten, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, nachhaltige Mobilitätskonzepte und eine Infrastruktur mitgedacht werden, die das Leben lebenswerter macht.
Räume für Begegnungen zu schaffen, damit der Austausch zwischen den vielen unterschiedlichen Kulturen, Nationalitäten, Ethnien, die bei uns wohnen, das gegenseitige Verständnis schaffen kann.
Ralf Seveneick: Wie verändert sich die Rolle kommunaler Wohnungsunternehmen – vom Vermieter hin zum gesellschaftlichen Akteur?
Thomas Hain: Wohnungsunternehmen sind heute viel mehr als Vermieter. Wir übernehmen Verantwortung für soziale Integration, Klimaschutz und die Entwicklung von lebenswerten Städten. Das macht uns zu einem wichtigen Partner für Kommunen und die Gesellschaft weit über das ‚Wohnen‘ hinaus.
Ralf Seveneick: Klimaneutrales Bauen, soziale Mieten, Flächenkonflikte – wie bringt man das unter ein Dach?
Thomas Hain: Es braucht eine klare Strategie und den Mut, neue Wege zu gehen. Wenn wir unsere Mieter entlasten wollen, müssen wir das vorausschauend bei der CO2-Abgabe tun. Daher setzen wir bei Modernisierungen auf geringinvestive Maßnahmen statt auf Vollmodernisierungen. So können wir bis 2045 größere Teile des Portfolios klimaneutral entwickeln, ohne das Unternehmen und unsere Mieter zu überfordern.
Ralf Seveneick: Gibt es ein Projekt oder eine Initiative, auf die Sie besonders stolz sind, weil sie zeigt, wie Zukunft des Wohnens konkret aussehen kann?
Thomas Hain: Ganz klar: die InitiativeWohnen. 2050, ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral zu gestalten. Wir haben die Initiative vor fünf Jahren gegründet, seitdem hat sie sich rasant entwickelt. Inzwischen sind mehr als 250 Partner mit rund 2,2 Mio. Wohneinheiten dabei.
Ralf Seveneick: Sie sind Beirat bei ErfolgsWert. Was hat Sie überzeugt, dieses Mandat anzunehmen?
Thomas Hain: Die ersten Kontakte haben wir bei der Durchführung des Führungskräfteprogramms bei der NHW geknüpft. Mir hat die Herangehensweise gefallen. Die Idee, Führungskräfte zu stärken und nachhaltige Werte in Unternehmen zu verankern, hat mich sofort angesprochen. Das passt perfekt zu meinen Überzeugungen.
Ralf Seveneick: Welche Themen aus der NHW-Welt finden Sie bei ErfolgsWert wieder – und umgekehrt?
Thomas Hain: Die strategische, zielgerichtete Herangehensweise an Themen sowie die Verbindung von sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg. Beide Unternehmen zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist.
Ralf Seveneick: Wenn Sie auf die Zusammenarbeit blicken: Wo entsteht echter Mehrwert?
Thomas Hain: Für meine Zusammenarbeit in meinem Ressort stelle ich sehr positive Veränderungen in der Zusammenarbeit mit meinen Führungskräften fest. Das drückt sich auch, aber nicht nur in den Arbeitsergebnissen aus.
Ralf Seveneick: Wenn Sie sich für 2026 etwas wünschen dürften – für das Wohnen in Deutschland und für Ihr Team – was wäre das?
Thomas Hain: Dass Bauen kostengünstiger und effizienter wird. Die Stellschrauben sind bekannt – weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und verlässliche Förderbedingungen. Uns fehlen aber zwei Dinge: ein klares Signal und der Mut zur Umsetzung. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik. Nur gemeinsam können wir das Bauen wieder bezahlbar machen.
Ralf Seveneick: Was sollten Führungskräfte, gerade im öffentlichen und kommunalen Kontext, stärker beherzigen?
Thomas Hain: Den Mut, langfristig zu denken und Entscheidungen zu treffen, die nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben. Und dabei immer den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Ralf Seveneick: Und ganz persönlich: Was ist Ihr „Erfolgswert“-Moment des Jahres?
Thomas Hain: Dass wir gemeinsam in der Wohnungswirtschaft es geschafft haben, die Co2 Effizienz – und nicht wie bisher die Energieeffizienz – als neue Zielgröße der Bundesregierung in den Fokus zu stellen.
27.11.2025
Viele wollen führen – aber nur wenige führen sich selbst.
Hart gesagt: Manche Führungskräfte haben mehr Klarheit über ihre KPIs als über ihre eigenen Werte.
Dabei beginnt echte Führung nicht beim Team, nicht im Meetingraum, nicht in der Strategie.
𝙎𝙞𝙚 𝙗𝙚𝙜𝙞𝙣𝙣𝙩 𝙙𝙤𝙧𝙩, 𝙬𝙤 𝙚𝙨 𝙪𝙣𝙗𝙚𝙦𝙪𝙚𝙢 𝙬𝙞𝙧𝙙: 𝙗𝙚𝙞 𝙄𝙝𝙣𝙚𝙣 𝙨𝙚𝙡𝙗𝙨𝙩.
Wie klar sind Ihre Werte?
Was gibt Ihnen Energie – und was zieht sie ab?
Wofür stehen Sie wirklich?
Wer andere wirksam führen will, muss zuerst den eigenen „Vorgarten“ aufräumen – mit Selbstreflexion, Selbstverantwortung und echter Haltung.
Meine Erfahrung: Wenn Führungskräfte ihren inneren Vorgarten kennen und pflegen (klar kommunizieren), wächst auch die Kraft ihres Teams. Leistung entsteht dort, wo Selbstreflexion auf Selbstverantwortung trifft.
Kennen Sie Ihren persönlichen Vorgarten?
25.11.2025
Klarheit. Struktur. Zukunftsfähigkeit.
Ein Unternehmen. Ein gemeinsames Ziel: Führung wirksam und messbar gestalten.
Mit Stolz überreichte Ralf Seveneick im Namen der ErfolgsWert GmbH das Zertifikat „Betriebssystem Führung“ an einen echten Vorreiter der Wohnungswirtschaft:
🏅 Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt – vertreten durch Thomas Hain
Was macht diesen Schritt so besonders?
Die NHW setzt nicht auf Gelegenheitsführung oder punktuelle Aktionen, sondern auf ein nachhaltiges Führungssystem mit Wirkung:
• Verbindliche Führungsleitlinien, spezifisch für die NHW
• ein klar geordnetes „Einstieg in die Führung“-System für jede Führungskraft
• die Implementierung über Führungsebenen hinweg – inkl. intensiver Zusammenarbeit mit Betriebsrat
• messbare Fortschritte bei Führungskultur, Bindung und Performance
Die NHW als Unternehmen steht für viel mehr als Wohnen: Mit über 60.000 Mietwohnungen an rund 112 Standorten in Hessen zählt sie zu den Top-Wohnungsunternehmen Deutschlands.
Zudem hat sie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Verantwortung fest verankert – ein Umfeld, in dem Führung heute mehr denn je zählt.
Die Übergabe des Zertifikats ist mehr als Symbolik – sie markiert einen sichtbaren Schritt in der Führungslandschaft.
Wir gratulieren der NHW, Dr. Hain und allen Beteiligten herzlich zu diesem Meilenstein.
Euer Mut, diese Wege zu gehen, setzt Maßstäbe.
Herzlichen Glückwunsch!
22.11.2025
Ein Tag von und mit Ralf Seveneick!
Gestern durfte ich beim Aufsichtsrat der Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt Hafen Rostock den Prozess zu den neuen Führungsleitlinien präsentieren. Besonders spannend war zu sehen, wie viel bereits erreicht wurde – und welches großartige Potenzial in der Organisation steckt.
Solche Momente zeigen mir, warum ich für das Konzept Betriebssystem Führung brenne:
𝗘𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗶𝗻𝗱𝗲𝘁 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗢𝗿𝗶𝗲𝗻𝘁𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗲𝗿𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗪𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴.
Punkt 1: Ein Betriebssystem Führung ist entscheidend für die Unternehmenskultur –
warum?
Weil Werte, Prinzipien und Regeln klar definiert werden. Dadurch entsteht ein verbindlicher Rahmen, der Kultur nicht nur beschreibt, sondern sie sichtbar, erlebbar und nachhaltig verankert.
Gleichzeitig leistet ein professionelles Betriebssystem Führung einen zentralen Beitrag zu den aktuellen Anforderungen rund um ESG, insbesondere im Bereich Governance, wo klare Verantwortlichkeiten, Transparenz und Führungsklarheit zunehmend essenziell werden.
Unternehmen, die ihr Betriebssystem Führung aktiv gestalten, profitieren gleich mehrfach:
A – Employer Branding: Führung wird zum echten Unterscheidungsmerkmal – attraktiv für Talente und Fachkräfte.
B – Orientierung: Mitarbeitende wissen, was gute Führung bedeutet, und können sich daran ausrichten.
C – Kapitalgeber: Investoren achten verstärkt auf solide Governance und belastbare Führungsstrukturen – das Betriebssystem Führung liefert genau diese Grundlage.
Wenn ihr Fragen oder Interesse am Betriebssystem Führung habt – meldet euch gerne.
Wir sind für euch Partner, Begleiter, Entwickler und Implementierer.
19.11.2025
𝗛𝗮𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗳𝗲𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗿𝗺𝗶𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿?
Die meisten Führungskräfte, die wir treffen, sagen :
„Zeit für Zukunft? Superwichtig. Aber wann denn bitte noch?“
Studien zeigen:
97 % der Führungskräfte halten strategisches Denken für entscheidend – aber 96 % sagen, sie hätten keine Zeit dafür.
Viele Führungskräfte verbringen nur rund ein Viertel ihrer Zeit wirklich mit Führung, der Rest geht in Meetings, E-Mails und Abstimmungen drauf.
Und im Schnitt schaffen Wissensarbeiter nicht einmal 3 Stunden echte Konzentration am Tag.
Kein Wunder, dass „Zukunft gestalten“ oft gegen „Inbox leeren“ verliert.
Als Führungskraft ist es aber genau meine Aufgabe:
– die Zukunft meines Verantwortungsbereichs aktiv zu gestalten – nicht nur auf sie zu reagieren
– die mir anvertrauten Ressourcen & Kapazitäten gesund und wirkungsvoll einzusetzen, damit wir unsere Ziele erreichen (oder übertreffen)
– über den Tellerrand hinauszuschauen: Was passiert außerhalb unserer Blase – bei Kunden, im Markt, in der Technologie?
– möglichen Schaden vom Unternehmen fernhalten – Risikoeinschätzungen vornehmen, in Konsequenzen denken…
Das passiert nicht „zwischen zwei Meetings“ oder abends um 22:30 Uhr.
𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗳𝗼𝗹𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 – „𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁𝘀-𝗕𝗹𝗼𝗰𝗸𝗲𝗿“
Dauer: 2 Stunden pro Woche
Zeitpunkt: immer zur gleichen Zeit
Regeln:
– keine operativen Themen
– keine Mails, kein Teams
– Handy im Flugmodus
𝗪𝗼𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻?
– Trends & Entwicklungen lesen, die nicht direkt auf dem Schreibtisch landen
– Strategie und Prioritäten hinterfragen: „Worauf sollten wir eigentlich unsere Energie legen?“
– Kapazitäten und Gesundheit meines Teams in den Blick nehmen: „Wo überfordern wir? Wo nutzen wir Potenziale nicht?“
– wo gibt es Störfeuer? analysieren und dauerhaft abstellen
– Gespräche mit Menschen führen, die nicht in meiner täglichen Meeting-Blase sind (Kunden, Talente, Kolleg:innen aus anderen Bereichen)
Forscher sprechen hier von „strategischem Time Blocking“ – bewusst geblockte Fokuszeit, um gedanklich in die Tiefe gehen zu können. Sie fanden heraus, dass sie nicht nur Produktivität, sondern auch Wohlbefinden und Engagement verbessert.
Aᴍ Eɴᴅᴇ ɪꜱᴛ ᴅɪᴇ Fʀᴀɢᴇ ɴɪᴄʜᴛ:
„Hᴀʙᴇɴ ᴡɪʀ Zᴇɪᴛ ꜰüʀ Zᴜᴋᴜɴꜰᴛ?“
ꜱᴏɴᴅᴇʀɴ:
𝗦𝗶𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗹𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻?
13.11.2025
2 Tage ErfolgsWert pur!
Anfang dieser Woche kam unser Beirat zusammen. Menschen, die uns seit Jahren mit Klarheit, Erfahrung und einem ehrlichen Blick von außen begleiten. Wieder wurde spürbar, wie wertvoll dieser Austausch ist, wenn es um die Zukunft unseres Unternehmens geht.
Wir starteten mit einem offenen Blick auf das, was heute zählt:
Wie entwickeln sich die Bedürfnisse unserer Kunden? Welche Marktbewegungen sind relevant? Wo braucht es jetzt klare Entscheidungen?
Der Dialog war – wie immer – direkt, transparent und auf den Punkt. Genau die Art von Reflexion, die gute Unternehmensführung stärkt.
Ein Schwerpunkt des Tages: Führung als System.
Welche Routinen und Prinzipien machen Organisationen in anspruchsvollen Zeiten widerstandsfähig?
Wie gelingt Führung, die Orientierung gibt und gleichzeitig Beweglichkeit ermöglicht?
Unser gemeinsamer Anspruch: Führung so zu gestalten, dass sie wirkt – konsequent, menschlich und handlungsstark.
Ein besonders Moment war die Baustellenbesichtigung von Don Camillo & Peppone in Wolfsburg – ermöglicht und begleitet von unserem Beiratsmitglied Hans-Dieter Brand.
Die Eindrücke waren weit mehr als technische Einblicke:
Sie haben uns gezeigt, wie Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes entsteht – mit Herzblut und Weitblick, Professionalität und mutigen Visionen.
Wir sind dankbar für die Gelegenheit, ein solches Projekt so nah und so persönlich erleben zu dürfen.
Mitten im Programm: eine kurze, ungeplante Evakuierung des Tagungshotels.
Beeindruckend war, wie ruhig, geordnet und professionell alles ablief – und wie schnell das Rettungsteam die Situation im Griff hatte.
Ein echtes Beispiel dafür, wie wichtig Vorbereitung, Routinen und klares Handeln sind, wenn es wirklich darauf ankommt.
Zum Abschluss richteten wir den Blick auf das, was vor uns liegt:
Wie wir als ErfolgsWert weiter wachsen.
Welche Themen wir vertiefen.
Und wie wir unseren Kunden auch in Zukunft echten Mehrwert bieten.
Eines wurde dabei klar: Unsere Vision ist ambitioniert – und sie gelingt, weil wir als Team Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach vorne denken.
Dieses Treffen hat erneut gezeigt, wie wertvoll ein starker, mutiger und kompetenter Beirat ist.
Er schenkt uns Orientierung.
Er schärft unseren Fokus.
Und er stärkt unseren Weg in die Zukunft.
Wir sind dankbar für das Vertrauen, die Energie und die Bereitschaft, uns als Erfolgswert immer wieder herauszufordern und zu stärken.
Solche Begegnungen sind unser Fundament – und unsere Motivation.
01.11.2025
Wenn Führungskräfte ihre Führungskräfte völlig falsch einschätzen
„Das haben wir schon gemacht.“
„Unsere Führungskräfte sind bestens vorbereitet.“
„Darauf können Sie aufbauen.“
Diese Sätze hören wir oft, wenn operative Führungskräfte zu strategischen Führungskräften entwickelt werden sollen.
𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗲𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗵ä𝘂𝗳𝗶𝗴 𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗮𝘂𝘀:
Programme wurden gemacht, aber nicht gelebt.
Trainings wurden abgeschlossen, aber nicht verankert.
Wann wurde zuletzt gefragt:
„Was ist daraus geworden?“
„Wie wird das Erlernte angewendet?“
„Welche Erfolge sind messbar?“
„Was hast du dir vorgenommen – und was hast du umgesetzt?“
Führungskräfteentwicklung ist keine Pflichtübung, sondern eine Investition mit Renditeerwartung.
Diese Rendite entsteht jedoch nicht im Seminarraum, sondern im Alltag, in der Reflexion und im Verhalten.
Mein Appell an Unternehmensverantwortliche und HR:
Hört nicht auf, wenn das Programm endet.
Beginnt dann erst richtig.
🅱🅴🅶🅻🅴🅸🆃🅴🆃. 🅵🆁🅰🅶🆃 🅽🅰🅲🅷. 🅵🅾🆁🅳🅴🆁🆃 🅺🅾🅽🆂🅴🆀🆄🅴🅽🆉. 🅼🅴🆂🆂🆃 🆆🅸🆁🅺🆄🅽🅶.
Nur so wird aus Weiterbildung echte Wirksamkeit – und aus Führungskräften echte Gestalter.
Das Betriebssystem Führung der Erfolgswert GmbH setzt genau hier an:
Es bietet eine strukturierte Nachsorge mit nachhaltiger Implementierung, die sicherstellt, dass Lernen im Alltag wirkt – dauerhaft, messbar und wirksam.
29.10.2025
KI übernimmt Management-Aufgaben.
67 Prozent der Aufgaben von Führungskräften sind laut IAB automatisierbar.
Ressourcen planen, Berichte erstellen, Prozesse steuern – das übernimmt zunehmend die Technik.
Sogar strategische Entscheidungen können KI-Systeme heute vorbereiten.
Was bleibt dann noch für Führungskräfte?
Die Antwort: Alles, was nicht programmierbar ist.
– Verantwortung übernehmen
– Menschen entwickeln
– Klarheit und Richtung geben
– Kultur gestalten
Führung wird nicht ersetzt – aber sie verändert sich.
Verwalten reicht nicht mehr aus.
Wer seine Rolle nicht neu denkt, wird überholt.
Wer Führung als Haltung versteht, wird relevant bleiben.
Jetzt ist die Zeit, Führung nicht als Titel, sondern als Kompetenz zu begreifen.
Welche Aufgaben überlässt du künftig der KI – und welche bleiben bei dir?
27.09.2025
„Überraschende Kündigung“? – Die gibt es nicht!
Warum heißt die Kündigung eigentlich Kündigung?
👉 Weil sie sich ankündigt!
Die Wahrheit ist: Kündigungen fallen selten vom Himmel.
Mitarbeiter*innen senden Signale – Rückzug, sinkende Motivation, Unzufriedenheit.
Die eigentliche Frage ist: Nehmen Führungskräfte diese Signale wahr und reagieren darauf?
Führung bedeutet Verantwortung:
– Ressourcen gesund einsetzen
– Potenziale fördern
– Schaden vom Unternehmen abwenden
Das kostet Zeit und Energie – aber genau dafür sind Führungskräfte da.
Wehret den Anfängen – bevor Unzufriedenheit zur Kündigung wird.
Wie siehst du das: Gibt es die wirklich überraschende Kündigung oder nur übersehene Hinweise?
24.09.2025
Führung zeigt sich nicht im Konsens – sondern im Konflikt
„𝗪𝗲𝗿 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝗲𝗴 𝗴𝗲𝗵𝘁, 𝗵𝗮𝘁 𝗮𝗺 𝗘𝗻𝗱𝗲 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺.“
In vielen Unternehmen lässt sich das beobachten:
Ein Team spürt, dass etwas nicht stimmt – Prozesse laufen schief, Erwartungen sind unklar, Spannungen steigen. Doch weil niemand den Konflikt anspricht, entsteht eine gefährliche Dynamik. Die Stimmung kippt, Vertrauen erodiert, und am Ende bricht das Thema mit voller Wucht auf – oft zu einem Zeitpunkt, an dem es teuer und schmerzhaft wird.
Genau deshalb hat das Weltwirtschaftsforum in Davos Konfrontations- und Konfliktfähigkeit als zweithöchste Führungsanforderung benannt. Und das völlig zurecht.
Führung bedeutet nicht, Harmonie um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Führung bedeutet, Unangenehmes nicht zu scheuen, sondern offen, respektvoll und lösungsorientiert damit umzugehen.
Wer Konflikte ignoriert, verschiebt sie nur in die Zukunft.
𝗪𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗲 𝗮𝗻𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁, 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁, 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗙𝗼𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗿𝗶𝘁𝘁.
Wer sie konstruktiv austrägt, fördert Innovationskraft – denn Reibung ist Ursprung neuer Ideen.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Projekt arbeiteten zwei Bereiche komplett aneinander vorbei. Wochenlang herrschte „freundliches Schweigen“ – bis die Ergebnisse nicht mehr zusammenpassten. Erst als die Führungsebene das Gespräch forderte, wurden die eigentlichen Interessen sichtbar. Es war unbequem, laut und emotional. Aber genau in diesem Moment begann die echte Zusammenarbeit.
Das ist Führung: nicht der leichte, sondern der mutige Weg.
𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 ist keine Schwäche, sondern eine der größten Stärken.
𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘇𝘂𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂 𝗱𝗲𝗻 𝗧𝗼𝗽-𝟮-𝗞𝗼𝗺𝗽𝗲𝘁𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗻𝗲𝗻.
Wie erleben Sie den Umgang mit Konflikten in Ihrer Organisation – eher als Tabu oder als Chance?
17.09.2025
„Was darf Führung kosten?
Vielleicht weniger, als wir bezahlen, wenn wir sie vernachlässigen.“
Laut Gallup kostet innere Kündigung in Deutschland jährlich bis zu 105 Milliarden € – verursacht durch unsichtbare Kosten schlechter Führung.
Nur 21 % der Mitarbeitenden fühlen sich durch ihre Führungskraft wirklich motiviert – doch emotionale Bindung ist essenziell zur Vermeidung von Fehlzeiten, Demotivation und Fluktuation.
Auf der anderen Seite zeigt ein aktueller Leitfaden: Jeder in Führung investierte Euro kann 3–7 € an Nutzen zurückbringen
Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr diese Zahlen hört?
Wo habt ihr erlebt, dass gute Führung sichtbare und nachhaltige Wirkung gezeigt hat – vielleicht sogar ohne großes Budget?
06.09.2025
Wie passt das zusammen?
Ein Unternehmen beschließt, Kosten zu senken – vor allem bei den Personalkosten.
Im selben Meeting fordern Führungskräfte mehr Kapazitäten.
Ein Paradox, das zeigt: Anforderungen und Kostenstrukturen laufen oft in entgegengesetzte Richtungen.
Technologie soll Kosten reduzieren.
Die Realität: Personalkosten steigen, Anforderungen an Führung steigen noch schneller.
Was bedeutet das?
Für Unternehmen:
– Strukturen ehrlich prüfen – passt die Organisation noch zur Wertschöpfung?
– Technologie-Investitionen auf echten ROI messen.
Klar unterscheiden, wo Menschen Mehrwert schaffen und wo Systeme übernehmen.
Für Führungskräfte:
– Vom Kostenverwalter zum Zukunfts- und Kultur-Gestalter.
– Brücken bauen zwischen Mensch und Technologie.
– Transformation vorantreiben, statt nur Prozesse zu managen.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie sparen wir?“
sondern:
„Wie schaffen wir mehr Wert – durch Menschen, Technologie und Balance?“
Mich interessiert: Wie geht ihr mit dem Spagat zwischen Kostendruck und steigenden Anforderungen um?
Denkt ihr in Köpfen – oder in Hebeln?
03.09.2025
Auf einen Kaffee – nein, diesmal Energydrink – mit Max Schlichenmeier!
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH): Max, 17 Jahre alt, Porsche Carrera Cup Rookie, Abi in Sicht – und seit du sechs bist im Motorsport. Klingt nach einem ziemlich vollen Terminkalender.
Max: Ist es auch. Schule vormittags, Lernen, Fitness oder Simracing-Training nachmittags, abends Testfahrten oder Vorbereitung. Wochenende? Rennen oder Trainings. Freizeit im Sinne von „Nichtstun“ gibt’s fast nicht.
Jan: Und deine Eltern sagen: Gute Noten, sonst kein Rennsport?
Max: Genau. Das ist der Deal. Auch mit meinen Lehrern. Schule ist die Basis. Wenn die läuft, spielen alle mit – und ich hab den Kopf frei für den Rest.
Jan: Klingt sehr erwachsen für dein Alter.
Max: Wenn du jedes Wochenende auf der Strecke stehst, lernst du schnell: Verantwortung übernehmen, mit Siegen umgehen, mit Niederlagen umgehen.
Jan : Führungskräfte kennen das: Wer seine Basics sauber hält, schafft Freiraum für die großen Projekte. Dein Papa, Steffen, ist selbst Rennen gefahren. Wie wichtig ist er für dich?
Max: Sehr. Er kennt die Höhen und Tiefen. Er weiß genau, was ich mache – und was das bedeutet. Aber er lässt mich mein Ding machen. Mentor ist auch mein Teamchef, Kurt Ecke. Und der ADAC Hessen-Thüringen, der mich seit acht Jahren fördert.
Jan: Mentoren und Sparringspartner mit Erfahrung – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – sind unbezahlbar. Dein Auftakt in der Saison 2025 im Carrera Cup Benelux war… sagen wir mal: „holprig“.
Max: Ziemlich, ja. In den ersten sechs Rennen bin ich viermal nicht ins Ziel gekommen. Unfälle, technische Probleme. Da sitzt du erstmal im Truck und denkst: „Super, Wochenende gelaufen. Meisterschaft ade.“
Jan: Und dann?
Max: Helm ab, Daten analysieren, Fehler finden, Lösungen suchen. Und dann abhaken. Wenn du hängen bleibst, bist du beim nächsten Rennen schon wieder im Kopf im Kiesbett.
Jan: Genau das gilt auch für Führungskräfte: Analyse, Konsequenzen ziehen, weitermachen. Und dann kam Assen: Rookie-Podium und Top Ten. Wie geht so ein Comeback?
Max: Vorbereitung. Fortschritte registrieren. An die eigene Stärke glauben. Und im Rennen wach bleiben. In Assen konnte ich einige Plätze gutmachen, weil ich im Kopf hellwach war. Und dann cool bleiben – nicht verkrampfen, auch wenn’s Druck gibt.
Jan: Druck und Verkrampfen kennen Führungskräfte gut.
Max: Klar. Wenn du dich zu sehr auf Fehler konzentrierst, machst du den nächsten gleich hinterher. Du brauchst absolutes Vertrauen: in dich, dein Team, dein Material. Vom Wagen bis zur korrekt angezogenen Radmutter.
Jan: Führungskräfte müssen den Rahmen für Leistung schaffen. Das fängt bei ihnen selbst an – und endet beim Team. Du arbeitest mit Dirk Werner, ehemaliger Porsche-Werksfahrer, als Coach. Wie läuft das?
Max: Direkt. Nach jeder Session sprechen wir. Dirk sagt klar, was gut war und was nicht. Ohne Blabla. Manchmal hart, aber immer fair. Er will, dass ich lerne – und das tue ich.
Jan: Genau so muss Feedback im Unternehmen sein: zeitnah, ehrlich, klar. Du bist viel unterwegs. Wie hältst du mental und körperlich durch?
Max: Struktur. Ich weiß, wann Training ist, wann Schule, wann Pause. Und Pause heißt bei mir: wirklich Pause. Kumpels treffen, Zocken, Serien schauen – und runterfahren.
Jan: Führungskräfte unterschätzen oft, wie sehr Regeneration Leistung treibt. Letzte Frage: Dein Tipp für Führungskräfte?
Max: Alle Leistungen kommen nur im Team zustande. Einer allein ist nichts. Eine Führungskraft auch nicht. Du brauchst ein Team, das funktioniert – und Vertrauen in beide Richtungen.
Jan: Klingt nach einem guten Plan fürs Büro.
Fazit von Jan: Max lebt mit 17, was viele erst viel später – manchmal nie – verstehen:
- gesunde Leistungsbereitschaft entwickeln
- die richtigen Wegbegleiter finden
- sportliche Ziele setzen
- Grundlagen für Performance sichern
- Siege, Niederlagen und Fehler analysieren
- Chancen sehen und an sich glauben
- Pausen ernst nehmen
Ob im Cockpit oder im Chefsessel – die Prinzipien sind dieselben.
20.08.2025
Wer führen will, muss die Perspektive wechseln.
Abstand halten.
Von außen schauen.
Das große Ganze sehen.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Im Alltag reißen uns dringende Aufgaben oft in den Strudel des Hier und Jetzt.
Wir reagieren, löschen Brände und verlieren den Überblick.
Die erfolgreichsten Führungskräfte der deutschen Wirtschaft zeigen, wie es besser geht:
Christian Klein bei SAP hat das Unternehmen konsequent in Richtung Cloud und Künstliche Intelligenz transformiert – mit Weitblick und Geduld.
Roland Busch bei Siemens setzt auf langfristige Innovation und Nachhaltigkeit, statt auf schnelle Erfolge.
Saori Dubourg bei BASF verbindet Wachstum mit Verantwortung und denkt global und nachhaltig.
Dr. Joachim Kuhn von va-Q-tec schafft mit seiner Technologie neue Märkte durch zukunftsorientierte Innovation.
Gute Führung heißt:
Zuerst Abstand gewinnen.
Dann das Gesamtbild erfassen.
Erst danach Entscheidungen treffen.
Nicht aus dem Bauch, nicht aus Panik – sondern mit klarem Blick und Ruhe.
Abstand ist kein Rückzug. Abstand ist Weitblick.
16.08.2025
„Führung ist kein Kostenpunkt – sie ist ein Renditehebel.“
Was wäre, wenn wir aufhören würden, in Führung nur einen Kostenblock zu sehen?
In vielen Unternehmen beginnt der Sparkurs an einer Stelle:
– Führungskräfteentwicklung
– Teamformate
– Gesundheitsangebote
Begründung?
„Jetzt ist nicht die Zeit für Soft Skills.“
Doch genau das ist der Irrtum.
Denn:
Wenn Führung wackelt, wackelt das ganze System.
Und das wird teuer – aber nicht sofort sichtbar.
Die wahren Kosten tauchen später auf:
– In Fluktuation
– In Krankmeldungen
– In Führungslücken
– In der Entfremdung zwischen Teams und Zielen
Was wäre also, wenn wir diese Bereiche nicht als Kosten, sondern als Investition behandeln würden?
Eine Investition in:
– Klarheit
– Verbindung
– Selbststeuerung
– Zukunftssicherheit
Wir erleben oft:
Dort, wo mutig in Menschen investiert wird, entsteht echte unternehmerische Resilienz – nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.
—
Was denkst du dazu?
Wo ist für dich der Punkt, an dem Sparen zur Gefahr wird?
09.08.2025
Unterschiede sind da.
Leadership oder Management?
Inner Game, Outer Game – oder vielleicht: Immer Game?
Die entscheidende Frage lautet:
Bin ich Leader oder Manager?
Ein klarer Blick hilft:
Treibt mich der Wunsch, Menschen zu inspirieren – oder Prozesse zu optimieren?
Lenke ich durch Haltung und Vision – oder durch Planung und Kontrolle?
Suche ich Veränderung – oder Stabilität?
Führe ich durch innere Klarheit – oder durch äußere Struktur?
Leadership beginnt innen.
Das Inner Game zeigt sich in Selbstreflexion, Haltung, Wertebewusstsein und visionärem Denken.
Management zeigt Wirkung im Außen.
Das Outer Game ist geprägt von Organisation, Effizienz, Kontrolle und Umsetzung.
Doch am Ende zählt: 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗺𝗲
Führung passiert immer – bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist: Wie wird geführt – und mit welcher Wirkung?
Leadership und Management schließen sich nicht aus.
Echte Wirksamkeit entsteht, wenn beides zusammenkommt:
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻.
Unterschiede sind da. Die Wirkung entscheidet.
Wo liegt aktuell der Fokus – innen, außen, oder beides?
06.08.2025
Wissen. Freiheit. Kreativität. Disziplin.
Vier Prinzipien – eine Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Doch sie bleiben wirkungslos, wenn sie nicht systematisch in der Führung verankert sind.
Was das bedeutet:
Diese Prinzipien müssen in konkrete Führungsleitlinien übersetzt, mit KPIs messbar gemacht und im Führungsalltag konsequent umgesetzt werden.
Warum das entscheidend ist:
– 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁: Nur was klar definiert ist, kann auch geführt und verbessert werden.
– 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵: Gute Führung steigert Leistung, bindet Talente und schafft Vertrauen – bei Kunden wie Mitarbeitenden.
– 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: Führung braucht klare Systeme, Orientierung und Verlässlichkeit – gerade in dynamischen Märkten.
– 𝗘𝗦𝗚 & 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘁ä𝘁: Führungsleitlinien machen kulturelle Qualität sichtbar und stärken die soziale Nachhaltigkeit.
– 𝗕𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻: ESG-Reporting und Finanzierungspartner fordern zunehmend belastbare Nachweise zur Führungskultur.
Nicht warten, bis Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien Druck machen. Wer heute handelt, ist morgen vorbereitet –
Kulturell. Strategisch. Wirtschaftlich.
Arbeiten Sie bereits mit verbindlichen, messbaren Führungsleitlinien – oder ist das noch ein Zukunftsthema?
02.08.2025
Wer führt, um zu gefallen – wird umfallen.
Denn Führung heißt: Haltung zeigen, auch wenn’s unbequem wird.
Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und steigendem Druck zeigt sich, wer wirklich führt – und wer sich treiben lässt.
Wer Harmonie sucht statt Klarheit. Wer sich an Zustimmung orientiert statt an Verantwortung.
𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝘂𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴.
Und vor allem: Klarheit vor der Entscheidung.
Unsere Erfahrung zeigt:
Die besten Führungskräfte stellen sich zuerst vier Fragen – bevor sie handeln:
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 Kunde, 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻?
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝘁?
𝗭𝗮𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝘄ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻?
𝗞ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻?
Genau hier setzt unser Betriebssystem Führung an:
Wir bauen Führungssysteme mit Substanz. Klare Prinzipien, messbare Wirkung, nachhaltige Entwicklung.
𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻.
Sondern Entscheidungen zu treffen, die Zukunft sichern.
30.07.2025
„In Geld denken“ – ein Führungsprinzip mit doppeltem Hebel.
Viele Führungskräfte denken zuallererst an Budgets, Kosten oder ROI – sobald das Wort „Geld“ fällt.
Doch die wahre Kunst unternehmerischer Führung liegt nicht (nur) im Controlling – sondern im bewussten Umgang mit der Ressource Zeit.
Denn: Zeit ist Kapital.
Und: Zeitverschwendung ist Kapitalvernichtung.
Wie oft erleben wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Teilnehmenden Meetings ohne klare Agenda, Projekte ohne Entscheidung oder Führungskräfte, die mehr operativ „zupacken“, statt strategisch zu führen?
Genau hier setzen wir mit dem Betriebssystem Führung an:
Wir verankern unternehmerisches Denken tief im Führungsalltag – messbar, wirksam, nachhaltig.
Das bedeutet konkret:
• 10 % der Wochenzeit wird für strategische Optimierung reserviert
• Meetings starten pünktlich, mit Ergebnisfokus
• Delegation als Führungsprinzip – um Zukunft zu gestalten, statt Tagesgeschäft zu verwalten
• Konsequentes Denken in Zeitschienen und Projektkosten
Unsere Kund*innen berichten: Die Wirkung ist spürbar. Und sie rechnet sich – in Produktivität, Klarheit und wirtschaftlichem Fortschritt.
Zeit ist Geld – wenn wir sie unternehmerisch denken.
👉 Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Zeit um?
👉 Wo verschenken Sie Potenzial?
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
26.07.2025
„Das zahlt aber nicht auf meine Ziele ein…“
„Daran werde ich nicht gemessen…“
„Dann verliere ich meinen variablen Anteil…“
Sätze, die in Unternehmen häufig fallen – leise oder laut.
Und die eines deutlich machen:
𝗗𝗮 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱.
Da wird taktiert, gesichert, verwaltet.
Doch Führung beginnt dort, wo Komfort aufhört.
Company First ist kein Slogan.
Es ist ein Führungsanspruch.
Führung bedeutet, dem Unternehmen zu dienen – nicht dem eigenen Bonus.
Nicht warten, bis es sich „rechnet“.
Nicht ausweichen, wenn es unbequem wird.
Wer führt, denkt unternehmerisch.
Wer verwaltet, bremst Veränderung.
Führung zeigt sich nicht im Reporting, sondern im Handeln.
𝗜𝗺 𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Für Kunden
Für Mitarbeitende.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗮 – 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.
Das Grundgehalt ist keine Vorhaltepauschale.
Es ist die Basis für Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit.
Führung heißt:
Klar entscheiden.
Verbindlich handeln.
Verantwortung übernehmen.
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
23.07.2025
Mut beginnt mit dem Ich
Mut ist nicht nur laut und sichtbar. Mut ist oft leise – und beginnt mit Ehre und Respekt gegenüber sich selbst.
Wer sich selbst mit Achtung begegnet, erkennt: Veränderung beginnt im Inneren.
👉 Der Mut, für sich selbst Dinge zu verändern.
👉 Der Mut, Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie unbequem sind.
👉 Der Mut, Konsequenzen auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren.
Im Wort „Ich“ steckt Verantwortung.
Und in dieser Verantwortung liegt die Kraft von:
🔹 Selbstverantwortung
🔹 Selbstbewusstsein
🔹 Selbstrespekt
Gerade für Führungskräfte ist das keine Option – es ist essenziell.
Denn wer sich selbst nicht mit Respekt und Ehre begegnet, kann andere nicht klar und aufrichtig führen.
Führung bedeutet nicht nur, andere zu bewegen – sondern den eigenen Weg mutig zu gehen.
Sich selbst immer wieder zu hinterfragen, anzutreiben, auszurichten.
Nicht aus Ego. Sondern aus Haltung.
Führen heißt: mutig vorangehen – auch mit sich selbst.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
03.09.2025
Auf einen Kaffee – nein, diesmal Energydrink – mit Max Schlichenmeier!
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH): Max, 17 Jahre alt, Porsche Carrera Cup Rookie, Abi in Sicht – und seit du sechs bist im Motorsport. Klingt nach einem ziemlich vollen Terminkalender.
Max: Ist es auch. Schule vormittags, Lernen, Fitness oder Simracing-Training nachmittags, abends Testfahrten oder Vorbereitung. Wochenende? Rennen oder Trainings. Freizeit im Sinne von „Nichtstun“ gibt’s fast nicht.
Jan: Und deine Eltern sagen: Gute Noten, sonst kein Rennsport?
Max: Genau. Das ist der Deal. Auch mit meinen Lehrern. Schule ist die Basis. Wenn die läuft, spielen alle mit – und ich hab den Kopf frei für den Rest.
Jan: Klingt sehr erwachsen für dein Alter.
Max: Wenn du jedes Wochenende auf der Strecke stehst, lernst du schnell: Verantwortung übernehmen, mit Siegen umgehen, mit Niederlagen umgehen.
Jan : Führungskräfte kennen das: Wer seine Basics sauber hält, schafft Freiraum für die großen Projekte. Dein Papa, Steffen, ist selbst Rennen gefahren. Wie wichtig ist er für dich?
Max: Sehr. Er kennt die Höhen und Tiefen. Er weiß genau, was ich mache – und was das bedeutet. Aber er lässt mich mein Ding machen. Mentor ist auch mein Teamchef, Kurt Ecke. Und der ADAC Hessen-Thüringen, der mich seit acht Jahren fördert.
Jan: Mentoren und Sparringspartner mit Erfahrung – ob auf der Rennstrecke oder im Unternehmen – sind unbezahlbar. Dein Auftakt in der Saison 2025 im Carrera Cup Benelux war… sagen wir mal: „holprig“.
Max: Ziemlich, ja. In den ersten sechs Rennen bin ich viermal nicht ins Ziel gekommen. Unfälle, technische Probleme. Da sitzt du erstmal im Truck und denkst: „Super, Wochenende gelaufen. Meisterschaft ade.“
Jan: Und dann?
Max: Helm ab, Daten analysieren, Fehler finden, Lösungen suchen. Und dann abhaken. Wenn du hängen bleibst, bist du beim nächsten Rennen schon wieder im Kopf im Kiesbett.
Jan: Genau das gilt auch für Führungskräfte: Analyse, Konsequenzen ziehen, weitermachen. Und dann kam Assen: Rookie-Podium und Top Ten. Wie geht so ein Comeback?
Max: Vorbereitung. Fortschritte registrieren. An die eigene Stärke glauben. Und im Rennen wach bleiben. In Assen konnte ich einige Plätze gutmachen, weil ich im Kopf hellwach war. Und dann cool bleiben – nicht verkrampfen, auch wenn’s Druck gibt.
Jan: Druck und Verkrampfen kennen Führungskräfte gut.
Max: Klar. Wenn du dich zu sehr auf Fehler konzentrierst, machst du den nächsten gleich hinterher. Du brauchst absolutes Vertrauen: in dich, dein Team, dein Material. Vom Wagen bis zur korrekt angezogenen Radmutter.
Jan: Führungskräfte müssen den Rahmen für Leistung schaffen. Das fängt bei ihnen selbst an – und endet beim Team. Du arbeitest mit Dirk Werner, ehemaliger Porsche-Werksfahrer, als Coach. Wie läuft das?
Max: Direkt. Nach jeder Session sprechen wir. Dirk sagt klar, was gut war und was nicht. Ohne Blabla. Manchmal hart, aber immer fair. Er will, dass ich lerne – und das tue ich.
Jan: Genau so muss Feedback im Unternehmen sein: zeitnah, ehrlich, klar. Du bist viel unterwegs. Wie hältst du mental und körperlich durch?
Max: Struktur. Ich weiß, wann Training ist, wann Schule, wann Pause. Und Pause heißt bei mir: wirklich Pause. Kumpels treffen, Zocken, Serien schauen – und runterfahren.
Jan: Führungskräfte unterschätzen oft, wie sehr Regeneration Leistung treibt. Letzte Frage: Dein Tipp für Führungskräfte?
Max: Alle Leistungen kommen nur im Team zustande. Einer allein ist nichts. Eine Führungskraft auch nicht. Du brauchst ein Team, das funktioniert – und Vertrauen in beide Richtungen.
Jan: Klingt nach einem guten Plan fürs Büro.
Fazit von Jan: Max lebt mit 17, was viele erst viel später – manchmal nie – verstehen:
- gesunde Leistungsbereitschaft entwickeln
- die richtigen Wegbegleiter finden
- sportliche Ziele setzen
- Grundlagen für Performance sichern
- Siege, Niederlagen und Fehler analysieren
- Chancen sehen und an sich glauben
- Pausen ernst nehmen
Ob im Cockpit oder im Chefsessel – die Prinzipien sind dieselben.
20.08.2025
Wer führen will, muss die Perspektive wechseln.
Abstand halten.
Von außen schauen.
Das große Ganze sehen.
Das klingt einfach. Ist es aber nicht.
Im Alltag reißen uns dringende Aufgaben oft in den Strudel des Hier und Jetzt.
Wir reagieren, löschen Brände und verlieren den Überblick.
Die erfolgreichsten Führungskräfte der deutschen Wirtschaft zeigen, wie es besser geht:
Christian Klein bei SAP hat das Unternehmen konsequent in Richtung Cloud und Künstliche Intelligenz transformiert – mit Weitblick und Geduld.
Roland Busch bei Siemens setzt auf langfristige Innovation und Nachhaltigkeit, statt auf schnelle Erfolge.
Saori Dubourg bei BASF verbindet Wachstum mit Verantwortung und denkt global und nachhaltig.
Dr. Joachim Kuhn von va-Q-tec schafft mit seiner Technologie neue Märkte durch zukunftsorientierte Innovation.
Gute Führung heißt:
Zuerst Abstand gewinnen.
Dann das Gesamtbild erfassen.
Erst danach Entscheidungen treffen.
Nicht aus dem Bauch, nicht aus Panik – sondern mit klarem Blick und Ruhe.
Abstand ist kein Rückzug. Abstand ist Weitblick.
16.08.2025
„Führung ist kein Kostenpunkt – sie ist ein Renditehebel.“
Was wäre, wenn wir aufhören würden, in Führung nur einen Kostenblock zu sehen?
In vielen Unternehmen beginnt der Sparkurs an einer Stelle:
– Führungskräfteentwicklung
– Teamformate
– Gesundheitsangebote
Begründung?
„Jetzt ist nicht die Zeit für Soft Skills.“
Doch genau das ist der Irrtum.
Denn:
Wenn Führung wackelt, wackelt das ganze System.
Und das wird teuer – aber nicht sofort sichtbar.
Die wahren Kosten tauchen später auf:
– In Fluktuation
– In Krankmeldungen
– In Führungslücken
– In der Entfremdung zwischen Teams und Zielen
Was wäre also, wenn wir diese Bereiche nicht als Kosten, sondern als Investition behandeln würden?
Eine Investition in:
– Klarheit
– Verbindung
– Selbststeuerung
– Zukunftssicherheit
Wir erleben oft:
Dort, wo mutig in Menschen investiert wird, entsteht echte unternehmerische Resilienz – nicht auf dem Papier, sondern im Alltag.
—
Was denkst du dazu?
Wo ist für dich der Punkt, an dem Sparen zur Gefahr wird?
09.08.2025
Unterschiede sind da.
Leadership oder Management?
Inner Game, Outer Game – oder vielleicht: Immer Game?
Die entscheidende Frage lautet:
Bin ich Leader oder Manager?
Ein klarer Blick hilft:
Treibt mich der Wunsch, Menschen zu inspirieren – oder Prozesse zu optimieren?
Lenke ich durch Haltung und Vision – oder durch Planung und Kontrolle?
Suche ich Veränderung – oder Stabilität?
Führe ich durch innere Klarheit – oder durch äußere Struktur?
Leadership beginnt innen.
Das Inner Game zeigt sich in Selbstreflexion, Haltung, Wertebewusstsein und visionärem Denken.
Management zeigt Wirkung im Außen.
Das Outer Game ist geprägt von Organisation, Effizienz, Kontrolle und Umsetzung.
Doch am Ende zählt: 𝗜𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗚𝗮𝗺𝗲
Führung passiert immer – bewusst oder unbewusst.
Die Frage ist: Wie wird geführt – und mit welcher Wirkung?
Leadership und Management schließen sich nicht aus.
Echte Wirksamkeit entsteht, wenn beides zusammenkommt:
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗜𝗻𝗻𝗲𝗿𝗻. 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗺 𝗔𝘂ß𝗲𝗻.
Unterschiede sind da. Die Wirkung entscheidet.
Wo liegt aktuell der Fokus – innen, außen, oder beides?
06.08.2025
Wissen. Freiheit. Kreativität. Disziplin.
Vier Prinzipien – eine Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.
Doch sie bleiben wirkungslos, wenn sie nicht systematisch in der Führung verankert sind.
Was das bedeutet:
Diese Prinzipien müssen in konkrete Führungsleitlinien übersetzt, mit KPIs messbar gemacht und im Führungsalltag konsequent umgesetzt werden.
Warum das entscheidend ist:
– 𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘀𝘀𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁: Nur was klar definiert ist, kann auch geführt und verbessert werden.
– 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵: Gute Führung steigert Leistung, bindet Talente und schafft Vertrauen – bei Kunden wie Mitarbeitenden.
– 𝗦𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘁 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁: Führung braucht klare Systeme, Orientierung und Verlässlichkeit – gerade in dynamischen Märkten.
– 𝗘𝗦𝗚 & 𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗴𝗲𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘁𝗿𝗮𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘁ä𝘁: Führungsleitlinien machen kulturelle Qualität sichtbar und stärken die soziale Nachhaltigkeit.
– 𝗕𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻: ESG-Reporting und Finanzierungspartner fordern zunehmend belastbare Nachweise zur Führungskultur.
Nicht warten, bis Banken, Investoren oder Aufsichtsgremien Druck machen. Wer heute handelt, ist morgen vorbereitet –
Kulturell. Strategisch. Wirtschaftlich.
Arbeiten Sie bereits mit verbindlichen, messbaren Führungsleitlinien – oder ist das noch ein Zukunftsthema?
02.08.2025
Wer führt, um zu gefallen – wird umfallen.
Denn Führung heißt: Haltung zeigen, auch wenn’s unbequem wird.
Gerade in Zeiten von Wandel, Unsicherheit und steigendem Druck zeigt sich, wer wirklich führt – und wer sich treiben lässt.
Wer Harmonie sucht statt Klarheit. Wer sich an Zustimmung orientiert statt an Verantwortung.
𝗙ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝘂𝘁 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴.
Und vor allem: Klarheit vor der Entscheidung.
Unsere Erfahrung zeigt:
Die besten Führungskräfte stellen sich zuerst vier Fragen – bevor sie handeln:
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝘁 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 Kunde, 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗢𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗮𝘃𝗼𝗻?
𝗪𝗮𝘀 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝘁?
𝗭𝗮𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗴𝗲𝘄ü𝗻𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗲𝗶𝗻?
𝗞ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗞𝗼𝗻𝘀𝗲𝗾𝘂𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻?
Genau hier setzt unser Betriebssystem Führung an:
Wir bauen Führungssysteme mit Substanz. Klare Prinzipien, messbare Wirkung, nachhaltige Entwicklung.
𝗙ü𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗶ß𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻.
Sondern Entscheidungen zu treffen, die Zukunft sichern.
30.07.2025
„In Geld denken“ – ein Führungsprinzip mit doppeltem Hebel.
Viele Führungskräfte denken zuallererst an Budgets, Kosten oder ROI – sobald das Wort „Geld“ fällt.
Doch die wahre Kunst unternehmerischer Führung liegt nicht (nur) im Controlling – sondern im bewussten Umgang mit der Ressource Zeit.
Denn: Zeit ist Kapital.
Und: Zeitverschwendung ist Kapitalvernichtung.
Wie oft erleben wir in unseren Gesprächen mit Kunden und Teilnehmenden Meetings ohne klare Agenda, Projekte ohne Entscheidung oder Führungskräfte, die mehr operativ „zupacken“, statt strategisch zu führen?
Genau hier setzen wir mit dem Betriebssystem Führung an:
Wir verankern unternehmerisches Denken tief im Führungsalltag – messbar, wirksam, nachhaltig.
Das bedeutet konkret:
• 10 % der Wochenzeit wird für strategische Optimierung reserviert
• Meetings starten pünktlich, mit Ergebnisfokus
• Delegation als Führungsprinzip – um Zukunft zu gestalten, statt Tagesgeschäft zu verwalten
• Konsequentes Denken in Zeitschienen und Projektkosten
Unsere Kund*innen berichten: Die Wirkung ist spürbar. Und sie rechnet sich – in Produktivität, Klarheit und wirtschaftlichem Fortschritt.
Zeit ist Geld – wenn wir sie unternehmerisch denken.
👉 Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit Zeit um?
👉 Wo verschenken Sie Potenzial?
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
26.07.2025
„Das zahlt aber nicht auf meine Ziele ein…“
„Daran werde ich nicht gemessen…“
„Dann verliere ich meinen variablen Anteil…“
Sätze, die in Unternehmen häufig fallen – leise oder laut.
Und die eines deutlich machen:
𝗗𝗮 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗻𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱.
Da wird taktiert, gesichert, verwaltet.
Doch Führung beginnt dort, wo Komfort aufhört.
Company First ist kein Slogan.
Es ist ein Führungsanspruch.
Führung bedeutet, dem Unternehmen zu dienen – nicht dem eigenen Bonus.
Nicht warten, bis es sich „rechnet“.
Nicht ausweichen, wenn es unbequem wird.
Wer führt, denkt unternehmerisch.
Wer verwaltet, bremst Veränderung.
Führung zeigt sich nicht im Reporting, sondern im Handeln.
𝗜𝗺 𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Für Kunden
Für Mitarbeitende.
𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗮 – 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗜𝗻𝘁𝗲𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻.
Das Grundgehalt ist keine Vorhaltepauschale.
Es ist die Basis für Haltung, Verantwortung und Wirksamkeit.
Führung heißt:
Klar entscheiden.
Verbindlich handeln.
Verantwortung übernehmen.
So gestalten wir Zukunft.
Auch wenn’s den variablen Anteil kostet.
Was denkst du: Wie viel „Bonusdenken“ blockiert bei euch echte Führung?
23.07.2025
Mut beginnt mit dem Ich
Mut ist nicht nur laut und sichtbar. Mut ist oft leise – und beginnt mit Ehre und Respekt gegenüber sich selbst.
Wer sich selbst mit Achtung begegnet, erkennt: Veränderung beginnt im Inneren.
👉 Der Mut, für sich selbst Dinge zu verändern.
👉 Der Mut, Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie unbequem sind.
👉 Der Mut, Konsequenzen auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren.
Im Wort „Ich“ steckt Verantwortung.
Und in dieser Verantwortung liegt die Kraft von:
🔹 Selbstverantwortung
🔹 Selbstbewusstsein
🔹 Selbstrespekt
Gerade für Führungskräfte ist das keine Option – es ist essenziell.
Denn wer sich selbst nicht mit Respekt und Ehre begegnet, kann andere nicht klar und aufrichtig führen.
Führung bedeutet nicht nur, andere zu bewegen – sondern den eigenen Weg mutig zu gehen.
Sich selbst immer wieder zu hinterfragen, anzutreiben, auszurichten.
Nicht aus Ego. Sondern aus Haltung.
Führen heißt: mutig vorangehen – auch mit sich selbst.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
02.07.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Kira Kerkhoff und Tatjana
Tatjana:
Liebe Kira,
gibt es Eigenschaften, die eine gute Führungskraft mitbringen muss?
Kira:
Ich glaube, eine wirklich gute Führungskraft zeichnet sich vor allem durch Selbstreflektion und emotionale Intelligenz aus. Für mich geht es nicht allein darum, Entscheidungen zu treffen oder das große Ganze im Blick zu behalten, es geht vor allem darum, Menschen zu verstehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation zu sein. Wer führen will, sollte gut zuhören können, in der Lage sein, Unsicherheiten auszuhalten, und bereit sein, sowohl Lob als auch Kritik offen anzunehmen. Ich persönlich finde, dass Vertrauen das Fundament jeder guten Zusammenarbeit ist und das entsteht nur, wenn man authentisch bleibt und sich nicht hinter Status oder Machtpositionen versteckt. Kontrolle und Ego stehen für mich oft eher im Weg, wenn es darum geht, mich wirklich inspiriert von meiner Führungsperson zu fühlen.
Tatjana:
In welcher Situation hast du selbst schon Führung übernommen:
Kira:
Während meines Werkstudierendenjobs durfte ich mein erstes kleines Projekt leiten. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich selbst, sondern auch für andere Verantwortung getragen habe. Ich musste mich verschiedenen Abteilungen kommunizieren. Abläufe koordinieren und dabei gleichzeitig darauf achten, dass alle mitgenommen werden. Gerade dieser Spagat zwischen Struktur und individueller Rücksichtsnahme hat mir gezeigt, wie viel Wert gute Zusammenarbeit hat und wie sehr ich es mag, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Ich habe gemerkt, dass ich richtig aufblühe, wenn ich Menschen zusammenbringen und gemeinsame Lösungen entwickeln kann.
Tatjana:
Welche Werte sollten aus deiner Sicht in Zukunft stärker im Mittelpunkt von Führung stehen?
Kira:
Ich persönlich finde, dass Menschlichkeit, Diversität und Nachhaltigkeit keine Besonderheiten mehr sein sollten, sondern zum Grundverständnis von Führung gehörten sollten. Ich denke, es reicht nicht, nur auf wirtschaftlichen Erfolg zu schauen, es braucht ein echtes Verantwortungsgefühl gegenüber den Mitarbeitenden. Führungskräfte sollten ein Umfeld schaffen, in dem sich alle sicher fühlen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Identität. Und für mich gehört da auch unbedingt dazu, psychische Gesundheit ernst zu nehmen und Strukturen so zu gestalten, dass niemand sich dauerhaft überfordert oder ausgeschlossen fühlt. Nur wenn Organisationen auf allen Ebenen inklusiv und zukunftsorientiert denken, entsteht ein Klima, in dem sich Menschen langfristig wohlfühlen und ihr Potential entfalten können.
Tatjana:
Stell dir vor, du führst in fünf Jahren ein eigenes Team. Wie sieht dein Führungsstil aus und was wäre dir besonders wichtig?
Kira:
Wenn ich in fünf Jahren ein Team führen darf, dann wünsche ich mir einen Führungsstil, der auf Vertrauen, Offenheit und Beteiligung basiert. Für mich wäre es wichtig, dass jede Stimme gehört wird und dass Menschen ihre Stärken frei entfalten können. Ich würde viel Wert darauf legen, regelmäßig ehrliches Feedback zu geben und auch selbst einzuholen. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dass es im Alltag Raum für informellen Austausch gibt. Manchmal entstehen die besten Ideen zwischen Tür und Angel. Und was mir besonders am Herzen liegt: Dass die Arbeit Sinn macht. Dass wir als Team nicht nur Leistung bringen, sondern sowohl persönlich als auch miteinander wachsen.
Tatjana:
Wenn du einem Unternehmen einen Tipp geben könntest, um junge Talente besser zu erreichen, was würdest du sagen?
Kira:
Ich würde sagen: Zeigt echte Haltung und Werte. Ich persönlich finde es sehr ansprechend, wenn Organisationen transparent kommunizieren, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und offen für Mitgestaltung sind. Es braucht einen ehrlichen Einblick in die Kultur mit all ihren Stärken und vielleicht auch Baustellen. Eigentlich geht es doch nur um das Gefühl, Teil von etwas Sinnvollem zu sein.
Tatjana:
Kira, lieben Dank für deine Einblicke, Gedanken und Vorstellungen in Bezug auf Führung.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
04.06.2025
Auf einen Kaffee ☕ mit Klaus Poerschke und Jan
Jan (Partner ErfolgsWert GmbH):
Klaus, ich muss mit einem sehr persönlichen Moment starten. Als ich vor ein paar Jahren einen Job als Marketing- und Vertriebsleiter beendete, hast du mir einen Brief geschickt – von dir, handgeschrieben, auf einem besonderen Papier. In Zeiten von WhatsApp-Sprachnachrichten und E-Mail-Fluten war das ein echter „Stopp-Moment“. Es hat mich tief berührt und unsere über fünfzehnjährige Zusammenarbeit auf so schöne Weise gespiegelt. Warum schreibst du noch solche Briefe – und was bedeutet für dich echte Verbindung im Marketing?
Klaus Poerschke (team go direct Dialogmarketing GmbH):
Hallo Jan, ich habe fast damit gerechnet, dass du in diesem Interview diesen Moment aufgreifst – das freut mich. Über die Jahre hat sich aus unserer Zusammenarbeit ein echtes Vertrauensverhältnis entwickelt – etwas, das in jeder professionellen Partnerschaft wertvoll ist, aber nicht selbstverständlich entsteht.
Wenn jemand wie du eine Station beendet, mit dem ich so lange und intensiv zusammenarbeiten durfte, dann reicht mir kein LinkedIn-Kommentar oder eine Sprachnachricht. Ich wollte dir etwas mitgeben, das bleibt – und das ausdrückt, wie sehr ich unsere Zusammenarbeit geschätzt habe. Einen handgeschriebenen Brief. Inmitten von E-Mails und Push-Benachrichtigungen erzeugt er genau das, was er leisten sollte: einen „Stopp-Moment“.
Übertragen auf das Marketing bedeutet das: es geht nicht immer darum, laut zu sein. Nicht darum, Reichweite zu maximieren – sondern Resonanz zu erzeugen. Das gilt in der Beziehung zwischen Menschen genauso wie zwischen Marken und ihren Kunden.
Jan:
Gemeinsam mit deinen GF-Kollegen führst du team go direct seit über 25 Jahren mutig zwischen analoger Tiefe und digitaler Intelligenz. Wenn du an die nächsten Jahre denkst – was siehst du da am Horizont? Was wird uns im Vertrieb und Marketing überraschen?
Klaus:
Ich denke, die nächste Zeit wird sehr spannend und bedarf einer besonderen Balance: KI wird Verkaufsgespräche unterstützen und in einigen Bereichen sogar führen, während wir Menschen uns auf das konzentrieren, was wirklich verbindet – echte Gespräche mit Tiefe.
So paradox es klingt: Gerade durch KI wächst die Chance, Marketing persönlicher zu machen. Wir bewegen uns weg von generischen Zielgruppenansprachen hin zu echter 1:1-Kommunikation – maßgeschneidert und kontextbezogen. Entscheidend ist, dass Botschaften klar machen: „Das ist unser konkreter Beitrag zu deiner Situation.“
Wer Technologie mit persönlicher Ansprache kombiniert, wird gehört und verstanden – und bleibt damit relevant.
Jan:
Interessanter Ansatz. Die KI macht das Marketing persönlicher. Jetzt mal ehrlich: Gibt’s eigentlich noch klassischen Vertrieb? Oder ist das ein Auslaufmodell?
Klaus:
Der klassische Vertrieb stirbt nicht aus – er verändert sich.
Wo KI die Effizienz skaliert, wird das Zwischenmenschliche zum echten Alleinstellungsmerkmal. Und das, was wirklich zählt, bleibt: Interesse wecken, Beziehungen aufbauen, zuhören, Vertrauen schaffen.
Außerdem verändert sich die Umsetzung. Vielleicht beginnt die erste Kontaktaufnahme mit einem Avatar, und die KI übernimmt Teile des Onboardings. Und dennoch, gerade bei erklärungsbedürftigen, vertrauensvollen Dienstleistungen und beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen bin ich überzeugt: Der entscheidende Funke entsteht im echten Dialog – von Mensch zu Mensch.
Und genau das wird auch künftig den Unterschied machen.
Jan:
Lass uns mal konkret werden. Du bist absoluter Experte für Dialogmarketing – was würdest du mir als Partner der ErfolgsWert unbedingt empfehlen, um unsere Ziel- Nein, warte, unsere Sinngruppen wie beispielsweise Führungskräfte und Vertriebsmitarbeitende wirklich wirksam zu erreichen?
Klaus:
Ich denke, drei Dinge sind wichtig. Erstens: Sprecht die Menschen wie Menschen an, nicht wie Rollen. Das heißt: Weniger „Erfolg durch Effizienz“ und mehr „Was beschäftigt dich wirklich?“ Zweitens: Kombiniert Tiefe mit Tempo – gute Inhalte, knackig verpackt. Und drittens: Seid dort, wo man euch wahrnehmt, eventuell sogar dort, wo man euch nicht erwartet – auf einem 18/1 Plakat vor dem Gebäude eures Wunschkundens, in überraschenden Podcasts, vielleicht sogar in Briefen. Aufmerksamkeit zu erlangen und die Chance zu erhalten in einen Dialog einzusteigen, steht immer im Fokus. Wer diese Möglichkeit erhält, hat schon viel erreicht.
Jan:
Jetzt noch eine Frage an den Visionär in dir: Was wünschst du dir von der nächsten Generation Marketing- & Vertriebsprofis?
Klaus:
Ich wünsche mir Neugier statt Routine, also den Antrieb aktiv mitzugestalten. Echte Offenheit für Technologie und ein Gespür, was damit erreicht werden kann. Und ich wünsche mir eine eigene Haltung, die sich vielleicht auch mal von der Masse abhebt.
Die nächste Generation von Marketing- und Vertriebsprofis sollte Tools bedienen können und verstehen, was Menschen bewegt. Wer digitale Kompetenz mit Wertebewusstsein verbindet, kann Kommunikation schaffen, die wirklich etwas bewirkt – bei Kunden, im Team und am Markt.
Jan:
Ihr beschäftigt euch mit Resilienz. Im Unternehmen und für eure Mitarbeitenden. Warum?
Klaus:
Resilienz ist ein Teil der Produktivität – nicht messbar in Stückzahlen, sondern in der Fähigkeit, Wandel als Dauerzustand aktiv anzunehmen.
In unserer Dialogmarketingagentur arbeiten wir phasenweise mit sehr hoher Schlagzahl – wechselnde Projekte, kreative Herausforderungen, enge Timings, stetig neue Tools und Möglichkeiten. Gleichzeitig müssen wir sehr detailliert umsetzen und ein sehr hohes Maß an Genauigkeit sicherstellen. Damit unser Team unter diesen Bedingungen dauerhaft leistungsfähig und lösungsorientiert bleibt, braucht es mehr als gute Organisation. Es braucht Belastbarkeit, Flexibilität und eine gesunde Fehlerkultur.
Jan:
Lieber Klaus, wie immer mit dir: eine Mischung aus Lachen, Lernen und Lust auf Zukunft. Danke für diesen inspirierenden Dialog. Ich freu mich schon wieder von dir zu hören.
Klaus:
Danke für deine Fragen. Und wer weiß – vielleicht flattert demnächst wieder ein Brief ins Haus. Oder ein digitales Pendant mit genauso viel Herz.
14.05.2025
Impuls der Woche: „Realismus ist nicht das Ende der Vision – sondern ihr Anfang.“
– Führung in komplexen Zeiten
Realismus ist Führungsstärke – gerade in komplexen Zeiten.
Führung heißt heute, mit einem klaren Blick durch viele Brillen zu schauen:
Kundenerwartungen, Mitarbeitendenbedarfe, wirtschaftliche Realität, Marktveränderungen und der Druck von Stake- und Shareholdern.
Warum ist Realismus dabei so entscheidend?
Weil wir keine Zeit für Wunschdenken haben. Nur wer die Lage ehrlich einschätzt, kann Orientierung geben, Vertrauen schaffen und zukunftsfähige Entscheidungen treffen.
Was heißt das konkret in der Führungsarbeit?
• Märkte und Kunden wirklich verstehen – und nicht nur durch interne Filter.
• Mitarbeitende ernst nehmen – ihre Energie, Sorgen, Ideen.
• Zahlen und Fakten nüchtern analysieren – ohne Schönfärberei.
• Die Erwartungen von Stake- und Shareholdern aktiv einbinden – nicht nur reagieren, sondern gestalten.
Wie gelingt der gemeinsame Blick nach vorn?
Durch Dialog. Durch Transparenz. Durch ein ehrliches Abgleichen von Innen- und Außenperspektive.
Realistische Führung benennt, was ist – und zeigt dann auf, was möglich ist.
Sie schafft die Basis für echte Veränderung, tragfähige Entscheidungen – und Fortschritt, der hält.
Realismus ist kein Bremsklotz. Er ist das Fundament für kluge, kraftvolle Führung.
Wie schaffen Sie in Ihrem Umfeld einen klaren Blick auf Realität und Richtung?
07.05.2025
Führung beginnt bei Selbstführung
Viele sprechen über Leadership.
Wenige leben es – weil sie den wichtigsten Schritt auslassen: sich selbst führen zu können.
Wer ständig verfügbar ist, keine Prioritäten setzt und Konflikten ausweicht, kann auf Dauer kein Team mit Klarheit, Sicherheit und Vertrauen führen.
Die Wahrheit ist unbequem – aber notwendig:
Nur wer sich selbst im Griff hat, kann andere wirklich leiten.
Was Selbstführung in der Praxis bedeutet:
Den eigenen Kalender nicht vom Dringenden diktieren lassen
In schwierigen Momenten bewusst reagieren statt impulsiv handeln
Klar kommunizieren – auch unter Druck
Eigene Werte leben – nicht nur fordern
Selbstführung ist kein Nice-to-have, sondern der Grundstein jeder erfolgreichen Führungskultur.
Sie schafft Vorbildfunktion, Verlässlichkeit – und Glaubwürdigkeit.
Wie gut führst du dich selbst?
03.05.2025
Erfolg ist kein Zufall – sondern das Ergebnis eines SystemsKeine Strategie.
- Keine Klarheit.
- Kein Fokus.
So sieht der Alltag vieler Führungskräfte aus – trotz Erfahrung, Engagement und besten Absichten.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen „hart arbeiten“ und erfolgreich führen.
Erfolg ist nie Zufall.
Er ist das Ergebnis von Strukturen, die funktionieren. Von Führung, die wirkt. Von Systemen, die Orientierung geben – nicht noch mehr Bürokratie.
Was erfolgreiche CEOs gemeinsam haben?
- Sie setzen auf klare Prozesse statt Bauchgefühl
- Sie etablieren eine Feedback- und Lernkultur
- Sie entscheiden konsequent – und lassen auch los
- Sie investieren in Systeme, die Wachstum ermöglichen
Denn: Wer heute führt wie gestern, wird morgen überholt.
Frage an Sie:
Führen Sie schon systematisch – oder managen Sie noch im Reaktionsmodus?
30.04.2025
KI ist das neue Buzzword. Und ChatGPT die neue Kristallkugel.
Leider nur selten mit Tiefgang. In Meetings, auf Konferenzen, in Strategiepapieren: Überall wird über Künstliche Intelligenz gesprochen. Doch wenn ich nachfrage, was genau gemeint ist, fällt fast immer ein Name: ChatGPT.
Was dabei oft vergessen wird: KI ist nicht gleich KI. Und generative KI ist nur ein Teil davon – ein faszinierendes Werkzeug, ja.
Aber eben nur ein Werkzeug.
Denn KI hat keinen Instinkt. Keine Emotion. Kein Momentum. Keine Empathie. Sie kann nicht verhandeln, keine Verantwortung übernehmen, keine Unternehmenskultur mitprägen. Und: Sie gibt keine Sicherheit.
Wenn es ernst wird, schauen Banken, Investoren und Partner nicht auf den Algorithmus – sie schauen auf die Menschen. Auf die Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein, die Führungsstärke.
Führung braucht mehr.
Situative Intelligenz.
Strategisches Denken.
Ein Gespür für Menschen, Dynamiken, Timing – und vor allem: Vertrauen.
Deshalb mein Appell an alle Entscheider:innen: Nicht nur KI implementieren – sondern jetzt aktiv werden: Kultur gestalten. Verantwortung übernehmen. Menschlichkeit stärken.
Denn echte Zukunft entsteht dort, wo Technologie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.
19.04.2025
„Alles nur ’ne Phase, Hase!“
Klingt lustig – fühlt sich manchmal aber gar nicht so an.
Phasen, in denen der Druck steigt.
Phasen, in denen das Team nicht funktioniert.
Phasen, in denen man als Führungskraft zweifelt, ob man gerade wirklich führt – oder einfach nur funktioniert.
Die Wahrheit?
Phasen gehören dazu.
Sie fordern uns heraus.
Sie bringen uns an Grenzen.
Und genau dort entsteht Wachstum.
Gerade an Ostern wird uns bewusst:
Neuanfang ist immer möglich.
Manchmal leise. Manchmal kraftvoll.
Aber immer mit der Chance, gestärkt daraus hervorzugehen.
Also: Kopf hoch, Ohren aufgestellt – und weiter.
Denn vielleicht ist es wirklich… nur ’ne Phase, Hase.
Oder der Anfang von etwas richtig Gutem.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
18.04.2025
Welkepunkt oder endgültiger Verlust? Jetzt entscheiden!
In der Natur gibt es einen schmalen Grat zwischen Überleben und Absterben: • 🌿Der Welkepunkt ist eine Warnung. Die Pflanze lässt ihre Blätter hängen – doch mit rechtzeitiger Hilfe erholt sie sich.
🌱 Der permanente Welkepunkt bedeutet das Ende. Kein Zurück, keine Rettung.
Das gilt nicht nur für Pflanzen.
Auch Führungskräfte und Vertriebsteams stehen täglich vor der gleichen Herausforderung.
– Sinkende Motivation im Team
– Vertriebszahlen stagnieren
– Kundenbeziehungen brechen ab
Mitarbeitende, Kunden, Partner – sie alle senden Signale.
Frustration, Unsicherheit, Desinteresse?
Wer wartet, verliert. Achtsam sein. Aktiv werden. Jetzt. Wer rechtzeitig reagiert, sichert Vertrauen, Beziehungen und Zukunft. Wer die Zeichen ignoriert, riskiert den dauerhaften Verlust.
Wo stehen Sie gerade? Welkepunkt oder schon gefährlich nah am Punkt ohne Wiederkehr?
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
16.04.2025
💡 Führung neu denken: Leistung UND Werte als Umsatztreiber
„Moderne Führung schafft Klarheit im Kopf, Sinn im Herzen – und Wirkung in Zahlen.“
Führung wird oft in zwei Lager geteilt:
➡️ die einen fordern klare Zielorientierung & Leistung
➡️ die anderen setzen auf Empathie, Sinn und Werte
Doch echte Leader wissen: Beides gehört zusammen.
Denn nur dort, wo Haltung auf klare Erwartungen trifft, entsteht nachhaltiger Erfolg.
🚀 Was wir täglich erleben:
✅ Wer Menschen inspiriert statt kontrolliert, entfaltet echte Leistungsbereitschaft
✅ Wer Ziele klar kommuniziert UND mit Werten verknüpft, schafft Fokus und Motivation
✅ Wer Kultur und Kennzahlen verbindet, erzielt spürbare & messbare Wirkung
📊 Unsere Kunden berichten von:
Messbarer Produktivitätssteigerung
Stärkerer Teamdynamik
Neue Führungskultur, die sich in Zahlen UND Zufriedenheit auszahlt – nicht nur spürbar sondern messbar
🎯 Leadership heißt:
Werte UND Verantwortung
Ziele UND Zusammenarbeit
Haltung UND Ergebnisorientierung
💬 Wie gelingt Ihnen diese Balance im Führungsalltag?
15.04.2025
Was Galápagos mit Führung zu tun hat? Mehr, als man denkt.
Wir bewundern die Galápagos-Inseln – wegen ihrer Artenvielfalt, Einzigartigkeit und Anpassungsfähigkeit.
Aber was heißt das für Unternehmen? Für Leistung? Für Führung?
1. Biotope entstehen durch Rahmenbedingungen – nicht durch Zufall.
Führung schafft die Umgebung, in der Leistung wachsen kann.
2. Vielfalt entsteht durch Unterschiedlichkeit – nicht durch Uniformität.
Wer Vielfalt will, muss sie zulassen, nicht wegregeln.
3. Leistung entsteht aus Anpassung – nicht aus Kontrolle.
Freiraum, nicht Mikromanagement, schafft Innovation.
4. Überleben sichert, wer Wandel zulässt.
Führung muss Entwicklung ermöglichen, nicht blockieren.
5. Schutz ist Voraussetzung – nicht Luxus.
Psychologische Sicherheit ist heute das Fundament für Leistung.
Wer Biotope für Leistung schafft, sichert Vielfalt, Zukunft – und wirtschaftlichen Erfolg.
11.04.2025
🚀 Führung in Zeiten von KI – Bereit für den Wandel?
KI ist längst in unserem Alltag angekommen – privat wie beruflich. Während viele Unternehmen noch an ihrer KI-Strategie arbeiten, nutzen Mitarbeitende längst KI-Tools zur Textgenerierung, Analyse oder Automatisierung.
Die große Frage: Wie führt man in einer Ära, in der Technologie schneller lernt als manche Organisation?
💡 Führungskräfte stehen heute vor neuen Aufgaben:
✅ Klare Leitplanken setzen: Welche Tools sind sinnvoll – und wo liegen Risiken?
✅ Produktivität & Innovation fördern: KI gezielt in Prozesse integrieren
✅ Risiken managen: Datenschutz, Fehlinformationen & geistiges Eigentum nicht aus dem Blick verlieren
✅ Orientierung geben: Denn ohne Führung wird KI zum Risikofaktor
🔍 Wer trägt welche Verantwortung?
👤 Geschäftsführung & Vorstand:
Strategie, Investitionen, Governance
👥 Abteilungsleiter:innen:
Übersetzen Strategien in operative Umsetzung und treiben den Wandel
🧑🤝🧑 Teamleitungen:
Befähigen Mitarbeitende, sicher & sinnvoll mit KI zu arbeiten
📌 Und jetzt?
KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Führung. Unternehmen brauchen Führungskräfte, die:
➡️ Die technologischen Grundlagen verstehen
➡️ KI als strategisches Element begreifen
➡️ Wandel begleiten und Orientierung geben
🔽 Wie geht Ihr Unternehmen das Thema an?
📣 Welche Rolle spielt KI bereits in Eurer Führungskultur?
09.04.2025
Impuls der Woche💫
Wachstum & Wertentwicklung: Führung, die Ergebnisse liefert
Stillstand ist Rückschritt. In der heutigen Dynamik zählt nur eins: Unternehmen müssen wachsen, stärker werden und an Wert gewinnen – messbar, spürbar, nachhaltig. Wer führt, trägt die Verantwortung, genau das sicherzustellen.
Wachstum ist kein Zufall, sondern Ergebnis klarer Führung: Strukturen schaffen, Performance steigern, Potentiale heben. Erfolgreiche Unternehmen setzen auf Führungskräfte, die genau hier anpacken.
• Potentialträger erkennen und entwickeln – Die richtigen Leute in die richtigen Positionen bringen. Punkt.
• Effektivität und Effizienz steigern – Schneller werden, smarter arbeiten, Ergebnisse maximieren.
• Performance Management nutzen – Führung ist messbar. Was nicht performt, wird optimiert.
• Produktivität durch Begeisterung steigern – Menschen mitreißen, Energie freisetzen, Höchstleistung erreichen.
Erfolg passiert nicht, Erfolg wird gemacht – von Führungskräften, die mutig entscheiden, klar steuern und das Unternehmen konsequent nach vorne bringen.
Welche konkreten Schritte setzt ihr, um Wert und Wachstum zu maximieren?
02.04.2025
Auf einen Kaffee ☕
Heute mit Jan, Partner der ErfolgsWert GmbH für Frankfurt und Wiesbaden
Jan, warum bist du Partner bei uns – der ErfolgsWert GmbH – geworden?
Nun, wer könnte schon einem Unternehmen widerstehen, das nicht nur Erfolg, sondern auch Wert im Namen trägt? Das war doch auch euer Gedanke bei der Gründung, Ralf! Spaß beiseite, die ErfolgsWert verkörpert genau die Mischung aus ambitionierter Zielsetzung, authentischen Werten und spannenden Persönlichkeiten, die ich suche. Zudem gibt es starke Kundenbeziehungen, langfristig ausgerichtet, mit hohem Wertbeitrag und eine attraktive Marktaussicht. Apropos Markt: Frankfurt und Umgebung sind eine wunderbare Region, in der ich mich seit Berufsbeginn bewege. Ich bin ihr, den Menschen und den Unternehmen verbunden und mag die besondere Dynamik. Diese Mischung ist es, dass ich unmittelbar sinnstiftende Arbeit mit guten Leistungen gestalte und Kunden für ihren Erfolg begleite.
Und sonst – was verbindet dich noch mit deiner Region?
Wenn ich Skyline brauche, gehe ich nach Frankfurt. Möchte ich mehr Klassik, schaue ich nach Wiesbaden. Wald im Taunus, Wein im Rheingau, Wasser im Main und Rhein. Du hörst schon, die Einbettung in die Natur hält mich und meine Familie hier. Wir genießen Hofheim als unseren Mittelpunkt mit Verbindung in alle Richtungen.
Welche Werte treiben dich in deiner Arbeit an?
Vertrauen, Verbindlichkeit, Teamgeist – und eine gesunde Portion Humor mit etwas Verrücktheit, damit wir uns jeden Tag aufs Neue die Zukunft besser vorstellen können. Ohne diesen Antrieb wird’s schnell anstrengend. Ich bin überzeugt: Wer wirklich erfolgreich sein will, braucht nicht nur Wissen und Können, sondern auch ein echtes Interesse an den Menschen um sich herum. Eine offene, ehrliche Kommunikation und der Spaß mit der Prise Verrücktheit an der gemeinsamen Entwicklung machen den Unterschied.
Was bringt dich morgens in Schwung – abgesehen von Tee oder Kaffee?
Zunächst: sorry, Ralf, aber ich liebe Tee. Am liebsten nach einer morgendlichen Runde Yoga. Neben dem ist es die Möglichkeit, dass ich heute wieder Dinge bewegen kann – in einer großen Wertegemeinschaft und für mich selbst. Neue Ideen entwickeln, Menschen auf ihrem Weg begleiten, mit einem Team an spannenden Projekten arbeiten, neue Themenfelder erschließen – das ist schon reichlich Schwungmasse.
Was bedeutet Erfolg für dich?
Erfolg ist für mich, wenn wir mit unserer Arbeit wirklich etwas bewirken – für unsere Kunden, unser Team und uns selbst. Klar, Zahlen sind wichtig, aber Erfolg fühlt sich für mich dann richtig an, wenn man abends sagen kann: „Heute war ein guter Tag, wir haben etwas Sinnvolles geschafft.“ Wir haben tolle Leistungen im Angebot, entwickeln diese schnell und konsequent weiter – ohne „Palaver und Politik“ drumherum. Das ist erlebte Wirksamkeit. In meinen Augen sind wir in einer extrem spannenden Zeit: Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich fundamental. Da braucht es Halt, einen zuversichtlichen Ausblick und direkte Wirkung mit den Themen, die wir angehen. Konkret und messbar für Menschen und Unternehmen – den ErfolgsWert eben. Und unsere Kunden finden genau das gut: was bewegt euch, was können wir und los geht’s.
Wie wichtig sind die richtigen Menschen auf diesem Weg?
Die sind alles! Es gibt diese schöne Szene in einem Buch: Ein kleiner Drache fragt einen weisen Panda, was wichtiger ist – der Weg oder das Ziel? Der Panda sagt dann „Die Weggefährten.“ Und genau so sehe ich das auch. Die richtigen Menschen geben dir Energie, bringen dich weiter, stehen an deiner Seite, wenn’s mal schwer wird. Das ist die Essenz unserer Partnerschaft für mich.
Wo siehst du dich und die ErfolgsWert GmbH in den nächsten Jahren?
Wir sind eine gute Adresse für Unternehmen und Menschen, die Erfolg wollen und diesen konsequent mit Sinn und Werten erschaffen. Wir befähigen Menschen, ihr Bestes zu sein – und das mit Leidenschaft. Denn meiner Erfahrung nach, tragen wir bereits alle Werte und Lösungen in uns. Wir sind in diesem Sinne Goldgräber und das wird unsere Zukunft prägen. Und wer weiß, vielleicht bringen wir wirklich noch unseren eigenen ErfolgsTee auf den Markt. Da hätte ich Lust drauf.
Dein Impuls für alle, die nach mehr Sinn in ihrer Arbeit suchen?
Lerne dich selbst wirklich kennen. Stell dir die unbequemen Fragen. Was treibt dich an? Was gibt dir Energie? Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest? Und dann – geh los! Mutig, mit Vertrauen in deinen Weg. Sinn findet man nicht durch Grübeln, sondern durchs Tun. Und: Die besten Entscheidungen kommen immer aus dem Herzen. Begleitet von einem guten Kaffee oder eben auch Tee.
Danke, Jan, für das Gespräch.
22.01.2025
Impuls der Woche: Inner und Outer Game – Bedeutung für Führung und ESG 💪
Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, nachhaltig, transparent und werteorientiert zu agieren. In diesem Kontext gewinnen die Begriffe Inner Game und Outer Game an Bedeutung – insbesondere für Führung und die Erfüllung von ESG-Kriterien.🌿
Inner Game: Das Fundament des Erfolgs umfasst innere Einstellungen, Werte und Überzeugungen. Es zeigt sich in:
– Selbstführung: Führungskräfte müssen ihre Stärken, Schwächen und Ziele kennen, um inspirieren zu können.
– Unternehmenskultur: Gelebte Werte sind die Basis für nachhaltige Entscheidungen.
– Mindset und Resilienz: Essenziell für Transformation, Konfliktlösung und langfristige Planung.
Outer Game: Die sichtbare Umsetzung steht für Handeln und Ergebnisse. Entscheidend sind:
– Kohärente Führung: Entscheidungen müssen den kommunizierten Werten entsprechen.
– Konkrete Ergebnisse: Maßnahmen wie CO₂-Reduktion oder Diversity-Programme verdeutlichen die Ernsthaftigkeit.
– Vertrauen: Ein glaubwürdiges Outer Game stärkt Beziehungen zu Kunden, Mitarbeitenden und Investoren.
Inner und Outer Game im ESG-Kontext: Ein starkes Inner Game ist Grundlage für ein authentisches Outer Game. Für ESG heißt das:
– Environment: Ökologische Transformation erfordert einen Mindset-Wandel in der Führung.
– Social: Diversität und soziale Verantwortung müssen intern gelebt werden.
– Governance: Transparenz und Ethik basieren auf innerer Klarheit.
Fazit: Das Inner Game legt die Basis, das Outer Game zeigt die Umsetzung. Führungskräfte verbinden beides und sind Schlüssel für eine erfolgreiche ESG-Strategie. 🔐
Wie stärkt ihr in eurem Unternehmen Inner und Outer Game, um eure ESG-Ziele zu erreichen?
22.01.2025
Mit dem EU AI Act wird Künstliche Intelligenz endgültig zum Thema der Unternehmensführung.
Ab 2026 rücken nicht nur Technik und Tools in den Fokus. Entscheidend wird, wie verantwortungsvoll, nachvollziehbar und steuerbar KI im Unternehmen eingesetzt wird.
Unternehmen müssen künftig zeigen, dass sie:
– Risiken von KI-Anwendungen verstehen und steuern
– Verantwortlichkeiten klar geregelt haben
– Einsatz und Wirkung von KI dokumentieren können
– Führungskräfte in der Lage sind, KI kompetent und verantwortungsvoll zu nutzen
Wer das vernachlässigt, riskiert:
– Compliance- und Haftungsprobleme
– Reputationsverlust bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern
– Vertrauensprobleme gegenüber Banken und Investoren
Führung bedeutet 2026 nicht mehr nur Ziele setzen. Vielmehr muss KI rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam in die Steuerung des Unternehmens integriert werden.
Wie gehst du das Thema KI-Governance in deinem Unternehmen an?